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Wirtschafts- und Unternehmensethik (Fach) / 5.1 die Eckpfeiler der CR im Einzelnen (COMPLIANCE) (Lektion)

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Diese Lektion wurde von SarahMeissner erstellt.

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  • Definition Compliance Einhaltung sämtlicher für das Unternehmen relevanten - gesetzlichen Pflichten, Vorschriften und Regeln -deren innerbetriebliche Ausführungsregelungen im Unternehmen -Vorgaben und Ziele durch die Konzern-bzw. Unternehmensspitze die vielfach ethische Aspekten der Unternehmensphilosophie enthalten >> naheligendste Übersetzung: Regelüberwachung aus Sozialpsychologie: -Einflussversuch auf bestimmte Person, die entsprechender Bitte nachgibt -Norm soll erfüllt werden, ohne persönliche Einstellungsänderung -Zielperson erkennt, dass auf sie Druck ausgeübt wird -Einfluss mag relativ sanft erscheinen, ist aber ziemlich manipulativ -3 Haupttechniken: ->Door-in-the-face-Technik: Bitsteller stellt zuerst extreme Bitte, zieht diese dann zu einer maßvolleren zurück („Methode der reziproken Konzessionen“)->Foot-in-the-Door-Technik: Bitsteller bittet zuerst um kleinen Gefallen, erweitert diesen dann um einen größeren, mit der ersten Bitte zusammenhängenden Gefallen (Idee der Konsistenz)->Den Ball flach halten: Auf Compliance bezüglich eines früheren Einflussversuchs folgt eine weniger vorteilhafte und kostspieligere Variante der gleichen Bitte, (zuvor nicht eingelöste Verpflichtung soll zu schlechtem Gewissen und somit zur Zusage führen)
  • Rechtsgrundlagen und Konsequenzen der Compliance Rechtliche Dimension lässt sich nicht auf bestimmte nationale Vorgaben begrenzen, da Unternehmen i. d. R. international durch Exporte oder Beteiligungsgesellschaften in zahlreichen ausländischen Jurisdiktionen vertreten sind Konsequenzen: - Bußgelder - vergaberechtliche Konsequenzen - Haftung der Unternehmensleitung - Haftung des Aufsichtsrates - Reputationsschaden
  • Aufgaben und Verantwortung der Compliance Der Aufbau eines Compliance Programms muss 3 Grundfunktionen erfüllen: - Prävention - Aufdeckung - Reaktion    >> diese Funktionen müssen einheitlich, umfassend, konzernweit sein ! Das Compliance-Programm kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Unternehmensleitung Compliance als eigene Verantwortung annimmt und dies im Unternehmen entsprechend kommuniziert, vorlebt und einfordert Maßnahmen zur Prävention: - Bestimmung der Compliance Risiken: Unternehmensbereiche, Art der Risiken  Geschäften bzw. Kunden, Länder - Compliance Aufbau-Organisation Ab Folie 67 noch eintragen!!