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Histologie (Fach) / Histotechnik (Lektion)
Histotechnik
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- Welches sind die Schritte bei der Vorbereitung eines Präparats ? (Paraffin, HE-Färbung) 0. Gewebestück zurechtschneiden 1. Fixieren (mit Formaldehyd in wässriger Lösung = Formalin 30=40% ; verhindert Autolyse der Zellen; denaturierung und vernetzung der Proteine fixiert Struktur in lebensähnlichem Zustand) 2. Auswaschen des Fixiermittels und Entwässern (aufsteigende Alkoholreihe, anschlie8end Xylol, dann Zwischenmedium) 3. Einbetten (in hei8es flussiges Paraffin; 60 Grad ) 4. Schneiden 5. Entparaffinieren (erst Xylol, anschlie8end absteigende Alkoholreihe; da die AFrbstoffe in wässrigen Lösungen vorliegen) 6. Färbung (Hämalaun, anschlie8end Eosin) 7. Entwässern (96 % Alkohol, 100% Alkohol, Xylol) 8. Eindecken (zB mit einem Tropfen Dammarharz oder heute meist Kunstharz)
- Hämalaun-Färbung: -anderer Name - welche Farbe - basisch oder sauer - welche Eigenschaft hat die damit angefärbte Gewebesorte - Nenne ein Beispiel für Gewebesorten, die sich damit anfärben lassen - Hämatoxillin (allerdings ist dies der ursprünglich farblose Pfalnzenfarbstoff, der erts durch Oxidantien und Alaunen zum Farblack Hämalaun wird) -blauer Farbstoff -basisch; stark positiv geladen - färbt sauer, d.h. basophile Gewebesorten - rER zB in Zellen seröser Drüsen, die viel Protein produzieren; Zellkerne
- Eosin-Färbung: - welche Farbe - basisch oder sauer - welche Eigenschaft hat die damit angefärbte Gewebesorte - Nenne ein Beispiel für Gewebesorten, die sich damit anfärben lassen - roter Farbstoff - sauer - färbt basische Gewebeteile, d.h. eosinophile/azidophile - zB Zytoplasma, mukoide Drüsen,...
- Warum wird Stufenweise entwässert ? Weil es sonst zu zerrei8ung und Schrumpfungen des Gewebes kommt
- Wozu muss nach der Entwasserung mit Alkohol das Praparat in ein Zwischenmedium gelegt werden ? Um auch den Alkohol vor der Einbettung in Paraffin zu entfernen Das Zwischenmedium mischt sich sowohl mit Alkohol als auch mit Parafin
- Wie unterscheidet sich die Celloidineinbettung von der Paraffineinbettung ? 1. Nach Fixierung und Entwässerung (die ebenfalls mit einem Zwischenmedium abschlie8t) wird das Gewebestück in eine aufsteigende Celloidinlösung eingebracht (2%, 4 %, 8 %). 2. Das Losungsmitel ist ein Ather-Alkohol. Damit das Präparat schnittfest wird, muss das Lösungsmittel verunsten. 3. Mit einem Mikrotom angefertigte Celloidinschnitte werdne in 80%igem Alkohol aufbewahrt ! 4. Vor der Färbung wird der Schnitt in destilliertes Wasser überführt. Ein Entfernen des Celloidins ist nicht nötig ! Die weiteren Schritte entsprechen denen nach Paraffineinbettung
- Welche Stoffe sind zur Fixierung geeignet ? Formaldehyd in wässriger Lösung (Formalin) Essigsäure und Pikrinsäure sind organische Säuren, die zur Gewebefixation geeignet sind.
- Welche Stoffe sind zur Fixierung geeignet ? Die chemische Fixierung geschieht am häufigsten mit Aldehyden und Alkoholen, gefolgt von organischen Säuren und Schwermetallsalzen, letztere vor allem für die Elektronenmikroskopie. Trocknen, Erhitzen und Einfrieren sind keine chemischen, sondern physikalische Fixierungsmethoden. Formaldehyd und Glutaraldehyd sind die mit Abstand am häufigsten verwendeten Aldehyde zur Gewebefixierung. Essigsäure und Pikrinsäure sind organische Säuren, die zur Gewebefixation geeignet sind. Aceton Neben Aldehyden werden auch Alkohole oft zur Fixierung verwendet, vor allem Äthanol und Methanol. Osmiumtetroxid ist eine Schwermetallverbindung, die vor allem zur Fixierung in der Elektronenmikroskopie verwendet wird.
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