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Musikgeschichte (Fach) / Moderne (Lektion)

Musik des 20. Jahrhunderts = Jahrhundert der Neuen Musik

Diese Lektion wurde von gurkendiebin erstellt.

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  • Stilpluralismus Serielle Musik - Elektronische Musik - Minimal Music - Atonalität - 12-Tonmusik - Neue Sachlichkeit
  • Expressionismus beruft sich auf Ausdruck des Inneren und überschreitet ästhetische Grenzen --> vorzugsweise dt. Richtung 
  • Impressionismus voll Wohlklang und mit breiter Wirkung --> vorzugsweise französische Richtung Beispiel: Trois Nocturnes - Debussy
  • Futurismus Geräusche der Technik und Industrie in Musik einbeziehen (Geräusch-Musik)
  • Neoklassizismus Wendung zurück zu klassischer Ästhetik, zu alten Gattungen und Formen, die man neu belebt 
  • Serielle Musik Übertragung der Reihentechnik auf alle Parameter
  • Aleatorik Verwendung von nicht-systematischen Operationen, die zu unvorhersehbarem, zufälligem Ergebnis führen 
  • Neue Einfachheit bringt wieder einen subjektiven, unmittelbaren Ausdruck des Gefühls
  • Minimal Music amerikanischer Herkunft: praktiziert eine ins Meditative zielende Einfachheit --> Musik ist einfach, leicht zu erfassen, kein Kunstwerkcharakter, sondern Klangprozesse, wenige rhythmisch-melodische Formeln in ostinaten Wiederholungen, jedoch nicht starr sondern mit geringen Variationen 
  • Avantgarde begreift sich als fortschrittl. Bewegung, die gegen jede Art der Erstarrung im Musikbereich angeht und zu gewagten Neuerungen aufbricht (mit Atonalität, elektronischer Musik, experimentellem Musiktheater) 
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  • Zwölftonmusik von A. Schönberg entwickelt  Grundlage: Komponieren mit 12 Tönen der chromatischen Tonleiter --> lösten freie Atonalität ab 1 Grundreihe enthält jeden Ton einmal --> Ziel: Tonsprache möglichst ohne Wiederholungen (kein Ton darf wiederholt werden, bevor nicht alle anderen gespielt wurden)
  • Jazz hot intonation: emotionsgeladene unsaubere Tongebung beim Singen und Spielen mit Schleifen, Vibrato, Beben, Drücken, Brummen, Seufzern, Pausen und Geräusch  blue notes: Terz und Septe wechseln zw. groß und klein wie eine Farbe Off-Beat: alle Abweichungen von der regelmäßigen Schlagzeit (Synkope, feine Verzögerung und Beschleunigung) Call-and-Response-Prinzip  Improvisation
  • Swing (1930-1940) Zentrum der Swing-Ära: New York mit Jazz am Broadway --> kommerzielle Orientierung  Big-Band (mit Showcharakter): Uniform, Show-Pulte, Erkennungsmelodie anstelle von Improvisation tritt Arrangement (mit virtuosen, improvisierten Solo-Einlagen) Satz beruht auf Riffs --> kurze rhythm. und meld. Wendungen, werden ostinat wiederholt und dann durch neue ersetzt  Swing beherrschte U-Musik, Musical und Film 
  • Musique concrète Pierre Schaeffer (1948/49): Lautsprecher-Musik mit konkretem Klangmaterial wie Geräusche, Lärm, Instrumentalklänge, Vogelstimmen --> im Studio durch Auswahl, Veränderung und Collage zu Stücken verarbeitet