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Psychologie (Fach) / Soziale Kompetenztrainings (Lektion)

Soziale Kompetenztrainings

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  • Definieren Sie "Soziale Kompetenz"! Welche verschiedenen Definitionsansätze gibt es und was sind deren Vor-/Nachteile? Definitionsansätze: 1. Ansatz: Auflistung sozialkompetenter Fertigkeiten (z.B. nach Gambrill) z.B.: Nein sagen, auf Kritik reagieren, Widerspruch äußern, sich entschuldigen, unerwünschte Kontakte beenden, Komplimente akzeptieren, Gespräche beginnen, um einen Gefallen bitten, Komplimente machen, Gefühle offen zeigen... Vorteil:  Auflistungen sozialkompetenter Fertigkeiten sind sehr praxisnah --> sie nennen konkrete Verhaltensweisen, die die soziale Kompetenz einer Person bestimmen. bekommt schnell einen Eindruck/eine Vorstellung darüber, was mit sozialer Kompetenz gemeint sein kann. Nachteil: Listen teilweise beliebig variieren von AutorIn zu AutorIn kaum möglich alles abzudecken sehr allgemein/ohne Kontext in gewissen Situationen u.U. unangemessen. 2. Ansatz: Soziale Kompetenz = ein Komplex von Fähigkeiten, um in Kommunikations- und Interaktionssituationen angemessen zu interagieren. Angemessen bedeutet hier, die Bedürfnisse der Beteiligten - inkl. die der eigenen Person - zu berücksichtigen und zu realisieren. Bedürfnisse können sein: Rechte durchsetzen, unberechtigte Forderungen zurückweisen, Beziehungen aufbauen und aufrechterhalten. Vorteil: Etwas "allgemeiner" gehalten/breiter angelegt, als blose Auflistung sozialkompetenter Fertigkeiten "Angemessen zu interagieren" --> Kontext wird mit einbezogen  gut verständlich Beispiele Nachteil: bezieht sich nicht auf langfristige Folgen, nur auf kurzfristige kurzfristige Folgen von Interaktionen können unter Umständen langfristig zu negativen Folgen führen nicht immer möglich, die Bedürfnisse aller Beteiligten zu realisieren nicht immer möglich, die Bedürfnisse der anderen zu erkennen und damit zu berücksichtigen 3. Ansatz: Allgemeiner Definitionsansatz nach Hinsch & Pfingsten: Soziale Kompetenz umfasst die Verfügbarkeit (= Potenzial/Fähigkeit) und Anwendung (= Performanz) von kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen, die in sozialen Situationen für den Handelnden zu einem langfristig günstigen Verhältnis von positiven und negativen Konsequenzen führen. Vorteile: Es wird zwischen 2 Arten von Kompetenzdefiziten unterschieden: Schwierigkeiten können aus einem Fähigkeitsdefizit (mangelnde Verfügbarkeit) oder aus einem Performance-Defizit (mangelnde Anwendung) resultieren. Hier wird nicht Bezug auf soziale Akzeptanz bzw. Balance zwischen eigenen und fremden Bedürfnissen genommen. Stattdessen beziehen sie sich auf langfristige Konsequenzen (nicht nur kurzfristig) und damit auf die individuellen Ziele der Handelnden. Beziehen neben kompetenten Verhaltensweisen auch  kompetente innere Verarbeitungsprozesse und die Fähigkeit zur Regulation von Emotionen als Voraussetzung für soziale Kompetenz mit ein. Nachteil: keine Beispiele
  • Was wurde an den ursprünglichen "Assertive Trainings" (z.B. Wolpe, 1958) kritisiert? Wie haben neuere Programme auf diese Kritik reagiert? Anfangs: „Selbstsicherheitstrainings“ --> angefangen mit Joseph Wolpes Assertive Training (1958, dt.: Selbstsicherheits- oder Selbstbehauptungstraining) Idee: Angst sei die Ursache sozial unsicheren Verhaltens --> Training von Durchsetzungs- und Selbstbehauptungsstrategien als angstinkompatible Verhaltensweisen. Kritik u.a.: mangelnde Abgrenzung von selbstsicherem und aggressivem Verhalten (--> „Vorwärtsvermeidung“ (hier: zudringlich-aggressiv)) Neuere Ansätze greifen diese Kritik auf und verzichten auf aggressive Durchsetzungsstrategien. Aus der Kritik am ursprünglichen Selbstsicherheitskonzept entstanden später „Trainings sozialer Fertigkeiten“: Idee: Schwierigkeiten sind nicht nur durch Angst erklärbar, sondern auch durch Mangel an sozialen Kompetenzen (Social-Skills-Konzept): Person hat keine Verhaltensalternativen erlernt, Ggf. Verzerrungen in der kognitiven Verarbeitung und Bewertung sozialer Situationen (Bsp.: der Kellner wird persönlich beleidigt sein, wenn ich Essen reklamiere). Ansatzpunkte: 1. Kognitive Informationsverarbeitungs- und Bewertungsprozesse korrigieren 2. Aufbau sozialkompetenten Verhaltens (mit langfristig positiven Konsequenzen): Balance aus Anpassung und Durchsetzung
  • Erläutern Sie, weshalb ein Mangel an sozialer Kompetenz als "unspezifischer Risikofaktor" für die Entstehung psychischer Störungen angesehen wird! Welche Wirkmechanismen werden angenommen? Mangel an sozialer Kompetenz --> Probleme im privaten und beruflichen Kontext; wenig positiv verstärkende soziale Situationen + unzureichende Bedürfnisbefriedigung (--> Frustration, soziale Isolation / Rückzug, Vereinsamung) --> wird zu unspezifischem Risikofaktor für die Entstehung und Aufrechterhaltung vieler psychischer Störungen (z.B. Depression, Substanzmissbrauch)
  • Welche 4 Hypothesen zur Entstehung sozialer Kompetenzdefizite hat Pfingsten (2009) formuliert? 1. Verhalten wird in bestimmten sozialen Situationen durch Angst beeinträchtigt, bzw. Angst führt zur Vermeidung dieser Situationen (--> affektive Interferenz). Annahme von Wolpe (1958). Konsequenz für Behandlung: Das Potential zu sozial kompetentem Verhalten ist vorhanden (muss nicht erlernt werden); wenn Angstreaktionen beseitigt werden, kann die Person sich kompetent verhalten. Methoden: Systematische Desensibilisierung & Selbstbehauptungstrainings (als angstinkompatibles Verhalten). Problem: mangelnde Abgrenzung von aggressivem und selbstsicherem Verhalten. 2. Vermeidendes oder unzureichendes Sozialverhalten ist auf mangelnde soziale Fertigkeiten zurückzuführen (--> Skill-Defizit). Annahme, dass im Rahmen der Sozialisation Lerndefizite aufgetreten sind. Konsequenz für Behandlung: Nachholen der fehlenden Lernerfahrungen; Verbesserung sozialer Fertigkeiten. Methoden: Modelllernen, Instruktion/Edukation, Lerntheoretisch: Verstärkung von erwünschtem Verhalten + Löschen von unerwünschtem Verhalten. Problem: Aus Studien ist bekannt: Viele Menschen mit sozialer Phobie sind sehr gut darin, zu beurteilen, welches Verhalten soz. kompetent ist. Sie zeigen dies in der Situation selbst aber nicht. 3. Vermeidendes oder unzureichendes Sozialverhalten entsteht durch ungünstige kognitive Prozesse oder Inhalte (--> kognitive Interferenz). Annahme, dass Wahrnehmungs- und Interpretationsverzerrungen aufgrund von irrationalen Überzeugungen, ungünstigen Selbstverbalisationen und destruktiven Attributionsstilen auftreten. Konsequenz für Behandlung: Veränderung kognitiver Prozesse und Inhalte. Methoden: kognitive Umstrukturierung. Problem: ? – allenfalls philosophischer Natur: „gesund“ ist eine (leicht bis mittelstarke) positive Interpretationsverzerrung bzw. Selbstüberschätzung. 4. Vermeidendes oder unzureichendes Sozialverhalten ergibt sich aus dem Zusammenwirken affektiver, motorischer und/oder kognitiver Verursachungsfaktoren (--> multifaktorielles Modell). Annahme, dass je nach Person eine oder mehrere der genannten Ursachen für die Defizite im Verhalten verantwortlich ist. Konsequenz für Behandlung: Kombination verschiedener (individuell passender) Methoden [entweder multimodales Programm für alle oder auf Individuum zugeschnittene Modulauswahl]. Methoden: alle zuvor genannten. Problem: ? – Forschungsmethodisch: Bei multimodalen Programmen lässt sich nicht mehr beurteilen, welche Komponente besonders wirksam ist oder ob bestimmte Module vielleicht sogar überflüssig sind.
  • Was ist über die generelle Wirksamkeit von Sozialen Kompetenztrainings bekannt? In welchen Bereichen/Anwendungsfällen sind diese wirksam? Was sind ungefähre Effektgrößen der Programme? Wirksamkeit sozialer Kompetenztrainings bzgl.: Sozialer Ängstlichkeit: belegt (ähnliche Wirksamkeit von kognitiven Methoden [z.B. kogn. Umstrukturierung/positive Selbstverbalisation] und Verhaltensübungen [z.B. Rollenspiel/In-vivo-Übung]). Depression (geringe Selbstsicherheit --> wenig pos. verstärkende soziale Situationen + wenig Bedürfnisbefriedigung --> Depression): belegt (soziale Kompetenztrainings ähnlich effektiv wie andere Depressionsbehandlungen [z.B. Kognitive Verfahren oder Verhaltensaktivierung]). Geringer Selbstwert (als transdiagnostischer Faktor, assoziiert mit vielen psychischen Störungen/Problemen): belegt über viele Subpopulationen hinweg (weniger Sorgen über Bewertung/Meinung anderer). Beziehungszufriedenheit: wenig Studien, aber belegt für langjährige Beziehungen (Verbesserung der Beziehungszufriedenheit; Verringerung von Feindseligkeit und von Schuldgefühlen/Angst beim Äußern eigener Gefühle/Bedürfnisse, auch bei Schulung nur eines Partners). Verringerung sexueller Übergriffe: belegt als Effekt von Selbstsicherheitstrainings für Frauen. „Schwerer psychischer Störungen“ (mit i.d.R. stationären Aufenthalten in Psychiatrien, z.B. Schizophrenie): belegt (bei Schizophrenie stärker für Negativsymptomatik und allg. psychosoziales Funktionsniveau, geringer für Positivsymptomatik). Gewichtete mittlere Effektstärke d: Kognitiv-behaviorale Trainings: Soziale Kompetenz Posttest-Effekte: d = 0,41 --> sig., mittlerer Effekt Follow-up-Test: d = 0,27 --> sig., kleiner Effekt Dissoziales Verhalten Posttest-Effekte: d = 0,49 --> sig., mittlerer Effekt Follow-up-Test: d = 0,50 Gesamt: d = 0,37 --> sig., kleiner Effekt Effektstärken Trainings mit Kindern und Jugendlichen: Soziale Kompetenz Postintervention: d = 0,43 --> sig., mittlerer Effekt Follow-up: d = 0,31 --> sig., kleiner Effekt Dissoziales Verhalten Postintervention: d = 0,29 --> sig., kleiner Effekt Follow-up: d = 0,20
  • Was sind mögliche Ursachen dafür, dass in den letzten 30 Jahren die Publikationstätigkeit zu sozialen Kompetenztrainings deutlich abgenommen hat? Entwicklung der Forschungsförderung in den USA: Abwendung von „transdiagnostical outcome research“ (Behandlung von grundlegenden Coping-Defiziten, z.B. Selbstabwertung, Ruminieren, Perfektionismus mittels z.B. Kognitiver Umstrukturierung, Exposition, Entspannungsverfahren). Hinwendung zu störungsspezifischen (DSM-Diagnose) „clinical trials“. Integration von sozialen Kompetenztrainings in „Behandlungspakete“ Bsp.: Linehan (2014): Dialektisch-Behaviorale-Therapie (DBT) bei Borderline-Störung --> Modul „Zwischenmenschliche Fertigkeiten“ sehr ähnlich zu sozialen Kompetenztraining. Bsp.: Depressionsbehandlung (z.B. Dimidjian et al., 2014; Martell, 2010) --> selbstsicheres Verhalten als Bestandteil, um Bedürfnisse durchzusetzen bzw. zu befriedigen. Bsp.: Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP; McCullough, 1984) in der Behandlung chronischer Depression --> Verbesserung interpersoneller Interaktion, um erlernte Hilflosigkeit/Hoffnungslosigkeit zu behandeln --> funktioniert mittels selbstsicherem, sozial kompetentem Verhalten.
  • Erläutern Sie das "Erklärungsmodell sozialer Kompetenzen und Kompetenzprobleme" von Hinsch und Pfingsten (aus dem GSK bzw. dem GSK-KJ)! Soll Vorgänge verständlich machen, die bei Menschen ablaufen, wenn sie mit einer soz. Alltagssituation konfrontiert werden. Probleme können auf jeder Ebene des Modells entstehen. Das Modell ist Grundlage des Trainings und wird den Teilnehmern zu Beginn vermittelt. Beispielsituation: Kellner serviert Speise, die nicht bestellt wurde. 1. Situation: wird beeinflusst von persönliche Bedingungen (Ziele, Bedürfnisse usw.) --> Ziel: Essen zurückgehen lassen. + soziale und raumzeitliche Bedingungen --> Soziale Aspekte: alter mürrischer Kellner vs. junge freundliche Kellnerin; Raumzeitliche Gegebenheiten: überfüllte Gaststätte vs. mäßig besetztes Lokal. ↓ 2. Kognitives Verhalten: beeinflusst von Wahrnehmung, Interpretation, Antizipation --> Setzt Aufmerksamkeit und Wahrnehmung voraus --> Nicht bemerken = kein Problem ↔ Hintergrundfaktoren --> Bei Wahrnehmung: weitere Prozesse laufen ab, durch die eine erfolgsversprechende Verhaltensstrategie entwickelt werden soll: Wie ist es zu der Situation gekommen? Von wem hängt die Lösung ab? Wie kann ich reagieren? Traue ich mir das zu? Mit welchen Konsequenzen ist zu rechnen? ↓  ↑ 3. Emotionales Verhalten: Die kognitive Verarbeitung führt zur Entstehung von Affekten: z.B.: „Mit diesem Kellner werde ich nicht fertig!“ --> Mutlosigkeit „Das ist die Schuld des Kellners!“ --> Wut „Ich habe ein Recht auf das Essen, was ich bestellt habe!“ --> Mut und Entschlossenheit ↓ 4. Motorisches Verhalten: Kognitionen und Affekte führen zu sozial kompetentem oder inkompetentem Verhalten: Es kommt zur Annäherung oder Vermeidung --> Voraussetzung für sozial kompetentes Verhalten ist, dass man sich der Aufgabe stellt und sie nicht vermeidet. Verhaltensfertigkeiten (Skills) = Kombination von Verhaltensweisen, die zur Bewältigung der Aufgabe notwendig sind --> Nicht nur sagen: „Ich hatte eig. ein anderes Essen bestellt“, sondern auch die Anrede und Intonation müssen stimmen.  Soziale Verhaltensregeln: Für Erfolg müssen komplexe Verhaltensregeln eingehalten werden --> Wie verhält man sich in einer Gaststätte, damit es nicht als unhöflich gilt? ↓ 5. Verhaltenskonsequenzen: Motorisches Verhalten löst in der Umwelt Konsequenzen aus, die auf den Handelnden zurückwirken. Es gibt verschiedene Formen: Fortlaufendes Verhaltensfeedback --> Der Kellner scheint mich nicht zu verstehen --> lauter sprechen objektive Konsequenzen bzgl. Auswirkungen des vollendeten Bewältigungsversuchs --> Kurzfristig: Kellner nimmt das Essen zurück; Langfristig: Kellner bedient mich in Zukunft aufmerksamer :) subjektive Verarbeitung: Nicht nur Verhaltenskonsequenzen, sondern auch deren kognitiv-emotionale Weiterverarbeitung sind wichtig --> Erfolg/Misserfolg? Eigene Verstärkung oder Tadel? ↓ 2. Kognitives Verhalten... usw...
  • Was sind wichtige theoretische Grundlagen sozialer Kompetenztrainings? 1. Für alle: basale kognitiv-behaviorale Theorien 2. ATP: Selbstsicherheitstraining, Bedingungsanalyse, systematische Desensibilisierung 3. TSK: 2-Faktoren Modell nach Mowrer Ängste werden durch klassische Konditionierung erworben und durch operante Konditionierung aufrecht erhalten. Klassische Konditionierung: ein ursprünglich neutraler Stimulus (Referat) kann durch das gleichzeitige Anbieten eines unkonditionierter Stimulus (zufälliges Gelächter) zu einem konditionierten Stimulus werden. Auf den unkonditionierten Stimulus (Gelächter) reagiert ein Individuum mit einer angeborenen, unkonditionierten Reaktion (Schreckreaktion/Angst). Durch die Verknüpfung des unkonditionierten Stimulus (Gelächter) mit dem konditionierten Stimulus (Referat) wird provoziert, dass auch der konditionierte Stimulus allein (Referat) diese Reaktion (Angst) hervorrufen kann, die dann konditionierte Reaktion genannt wird. Die Konfrontation mit dem konditionierten Stimulus kann zukünftig als konditionierte Reaktion z.B. Angst auslösen (Klassische Konditionierung). Da die konditionierte Reaktion (Angst) für die Betroffenen sehr unangenehm ist, versuchen sie die auslösenden Reize (konditionierten Stimuli) zu vermeiden. --> der Betroffene lernt, dass er die Angst durch die Vermeidung des Stimulus schwächen kann, wodurch es jedoch zu einer negativen Verstärkung mit Ausweitung und Aufrechterhaltung des Vermeidungsverhaltens kommen kann (Operante Konditionierung). 4. GSK & GSK-KJ: Prozessmodell von Hinsch und Pfingsten Soll Vorgänge verständlich machen, die bei Menschen ablaufen, wenn sie mit einer soz. Alltagssituation konfrontiert werden. Situation: wird beeinflusst von persönliche Bedingungen (Ziele, Bedürfnisse usw.) + soziale und raumzeitliche Bedingungen ↓ Kognitives Verhalten: beeinflusst von Wahrnehmung, Interpretation, Antizipation ↔ Hintergrundfaktoren --> Bei Wahrnehmung: weitere Prozesse laufen ab, durch die eine erfolgsversprechende Verhaltensstrategie entwickelt werden soll: Wie ist es zu der Situation gekommen? Von wem hängt die Lösung ab? Wie kann ich reagieren? Traue ich mir das zu? Mit welchen Konsequenzen ist zu rechnen? ↓  ↑ Emotionales Verhalten: Die kognitive Verarbeitung führt zur Entstehung von Affekten ↓ Motorisches Verhalten: Annäherung oder Vermeidung --> Voraussetzung für sozial kompetentes Verhalten ist, dass man sich der Aufgabe stellt und sie nicht vermeidet. Beeinflusst durch Verhaltensfertigkeiten (Skills) und sozialen Verhaltensregeln ↓ Verhaltenskonsequenzen: Motorisches Verhalten löst in der Umwelt Konsequenzen aus, die auf den Handelnden zurückwirken. Es gibt verschiedene Formen: Fortlaufendes Verhaltensfeedback, objektive Konsequenzen bzgl. Auswirkungen des vollendeten Bewältigungsversuchs, subjektive Verarbeitung: Nicht nur Verhaltenskonsequenzen, sondern auch deren kognitiv-emotionale Weiterverarbeitung sind wichtig --> Erfolg/Misserfolg? Eigene Verstärkung oder Tadel? ↓ 2. Kognitives Verhalten... usw... 5. Sozialtraining in der Schule: Sozial-kognitive Lerntheorie nach Bandura Lernen als aktive, kognitiv gesteuerte Verarbeitung von Erfahrungen Unterscheidung in Lernphase und Ausführungsphase Lernphase: (Ausgelöst durch ein Ereignis --> ) Aufmerksamkeitsprozess --> Gedächtnisprozess --> Ausführung: --> Motorischer Reproduktionsprozess --> Verstärkungs- und Motivationsprozess (--> Verhalten) Einflussfaktoren auf Ausführung eines gelernten Verhaltens: Konsequenzerwartung + Kompetenzerwartung/Selbstwirksamkeit Mensch als aktiv Handelnder, dessen Motivationen, Emotionen und Denken von zentraler Bedeutung sind --> Verhalten wird nicht nur durch von außen eintretende Konsequenzen, sondern auch durch die kognitive Bewertung des Ausführenden bestimmt (Selbstbewertung). 6. Sozialtraining in der Schule: Sozial-kongnitive Informationsverarbeitungs-Theorie nach Crick & Dodge Sozial-kognitive Prozesse entscheiden, wie wir handlungsrelevante Informationen aufnehmen, interpretieren, bewerten, abspeichern und bereithalten --> = wichtige Einflussfaktoren für Sozialverhalten Sozialkognitive Kompetenzen = Prozesse, die Sozialverhalten vorausgehen und überwachen (Innere Handlungssteuerung). Beeinflusst von Erfahrungen, Emotionen, physische Konstitution, ... --> Verzerrte Informationsverarbeitung führt zu fehlangepasstem Verhalten Durch Training und Demonstration kann hier spezifisch interveniert werden. Sozial-kognitives Informationsverarbeitungsmodell: 1. Erkennen sozialer Informationen --> <-- 2. Interpretation --> 3. Zielerklärung --> 4. Handlungsgeneration --> 5. Handlungsentscheidung --> 6. Ausführung --> Bewertung und Reaktion --> 1. Erkennen sozialer Informationen jeweils unter Einfluss von Gedächtnis, erworbener Regeln, soziale Schemata und sozialem Wissen 7. (Mutig werden mit Til Tiger: Interaktion von Unsicherheit & Trennungsangst)
  • Wie unterscheiden sich das "GSK für Kinder und Jugendliche" vom "GSK für Erwachsene"? Weshalb sind diese Änderungen erforderlich bzw. sinnvoll? GSK: Dauer: 7 x 2,5-3h Hausaufgaben: in-vivo-Training Entspannungstraining (progressive Muskelrelaxation sollen Patienten helfen, die bei der Bewältigung sozialer Situationen entstehende Aufregung zu reduzieren --> Erfahrung, dass sie bis zu einem gewissen Grad eigene Gefühlsreaktion beeiflussen können) Optional: Buddy-System (= Zusammenschluss 2er Teilnehmer, die im regelmäßigen Austausch stehen --> Missverständnisse ausräumen, Motivationsförderung bzgl. Hausaufgaben, Steigerung des Zusammengehörigkeitsgefühls) Feedback ohne Verbesserungsvorschläge kein Token-System --> Erwachsene haben höhere Eigenmotivation als Kinder GSK-KJ: Dauer Kinder: 7 x 90min --> kürzere Aufmerksamkeitsspanne als Erwachsene Dauer Jugendliche: 5 x 4h Homogene Altersgruppen, v.a. bei Kindern (nicht 1. und 4. Klasse zusammen) --> Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungsstands Detektivjob (für Kinder --> spannender) /Hausaufgaben (für Jugendliche) kein Entspannungstraining (zu wenig Zeit --> Entspannungstraining dauert ca. 40min) Bei Feedback dürfen auch Verbesserungsvorschläge gemacht werden Token-System --> um zusätzliche Anreize zu schaffen Jeweils eigene Manuale für Kinder und Jugendliche Arbeitsblätter mit optischer Anpassung möglich --> anschaulicher, kindgerechte Gestaltung Überschriften veränderbar --> Aufgaben an sich müssen dieselben bleiben, aber der Name der Aufgabe darf verändert und an das Alter angepasst werden. Situationen und Inhalte der Übungen können dem Kontext angepasst werden, aber die grundlegende Struktur muss erhalten bleiben Abschlussspiel bei Kindern --> fördert Gruppenzugehörigkeitsgefühl, Sitzung endet mit positivem Eindruck
  • Welche Methoden sind insbesondere für Kinder und Jugendliche im Rahmen sozialer Kompetenztrainings anwendbar? Verhaltensregeln Trainingsrituale Spielerische Gestaltung der Sitzungen Rollenspiele Hausaufgaben Selbstbeobachtungsbogen --> z.B. Wanderkarte (Til Tiger) Token-System --> Verstärkerplan (operante Konditionierung) Modelllernen --> Identifikationsfigur (z.B. Til Tiger) Gruppentraining Feedback --> viel loben! --> Visualisierung (z.B. etwas ausmalen) Einbezug der Eltern / Lehrkräfte (Ziele: Darstellung der Befunde, Erarbeitung förderlichen Erziehungsverhaltens, Entwicklung einer pos. Sicht auf das Kind, Informationsaustausch, Krisenintervention, Rückfallprophylaxe)
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  • Inwiefern wirken Soziale Kompetenztrainings bei der Behandlung schizophrener PatientInnen? Positive Auswirkungen auf allgemeine Gesundheit mehr Selbstwirsamkeitserleben + mehr Resilienz Hilfe bei Krankheitsbewältigung (sogar bei Schizophrenie) Soziales Kompetenztraining besonders bedeutsam für schizophrene Patienten, die zu sozialem Rückzug neigen. Denn eines der frühen Symptome einer beginnenden psychotischen Erkrankung ist „Kontaktwunsch bei Kontakthemmung". Um hier die Brücke zum Kontakt mit anderen Menschen und die aus der sozialen Begegnung erfahrbare Befriedigung zu fördern, hat sich soziales Kompetenztraining für Patienten mit schizophrenen Psychosen außerordentlich bewährt und gehört in psychotherapeutischer Hinsicht zu den effektivsten Maßnahmen für diese Patientengruppe. Soziale Kompetenztrainings hatten eine moderate durchschnittliche Effektgröße bei der Verbesserung negativer Symptome, die stark mit einer Beeinträchtigung der psychosozialen Funktion bei Schizophrenie verbunden sind. Die mittlere Effektgröße Sozialer Kompetenztrainings auf die psychosoziale Funktion war hoch signifikant, im mittleren Bereich und konsistent in allen Studien. Dieses Ergebnis unterstützt den Nutzen Sozialer Kompetenztrainings für die Verbesserung funktionaler Ergebnisse, wie soziale Anpassung und unabhängiges Leben. (Man geht davon aus, dass Patienten mit einer Disposition zur Psychose z.B. mimische Gesichtsausdrücke schlechter den dazugehörigen Gefühlen zuordnen können.) Es ist möglich, dass Rollenspieltests ein direkter Indikator für das psychosoziale Funktionieren sind und nicht nur ein Maß für soziale Fähigkeiten. Rollenspiele sind stark mit der psychosozialen Funktion bei Schizophrenie verbunden. Schließlich können Rollenspieltests eher ein indirektes Maß für Motivation und Anstrengung als für soziale Fähigkeiten an sich darstellen, und vielleicht sind es Verbesserungen in diesen Funktionen, die eine verbesserte psychosoziale Funktion vermitteln. Es gibt Hinweise darauf, dass bei bis zu 70% der Patienten mit Schizophrenie neurokognitive Defizite in Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Problemlösung auftreten können, was die Wahrscheinlichkeit des Nutzens sozialer Kompetenztrainings beeinflussen kann.
  • Was sind Vorteile der Durchführung von soz. Kompetenztrainings in Gruppen (vs. Einzeln)? Vorteile Gruppentraining: Problemfeld wird gewissermaßen ins Behandlungszimmer geholt soziale Interaktionen laufen real ab Problemsituationen können realistisch simuliert werden Gegenseitige Unterstützung, Verstärkung, Modell und Feedback können gegeben werden Ansporn bei der Durchführung von In-Vivo-Übungen
  • Wie gestaltet sich der Ablauf der Rollenspiele im GSK bzw. GSK-KJ? Worauf ist bei der Durchführung des "Modellrollenspiels" bei Kindern und Jugendlichen besonders zu achten? Das Rollenspiel mit Videofeedback erfolgt in Kleingruppen. Die Situationstypen werden der Reihe nach durchlaufen, wobei die Komplexität des Verhaltens, das gezeigt werden muss, ansteigt. Ablauf: Jeder Teilnehmer, der in der Rolle des Übenden ist, wählt für sein Rollenspiel die für ihn leichteste und subjektiv passende Situation aus. Der Rollenspielpartner ist verpflichtet, den Übenden "gewinnen" zu lassen. Das Rollenspiel wird auf Video aufgenommen. Nach dem Rollenspiel wird das Video nach jeder Interaktionssequenz des Übenden angehalten. Er gibt sich zunächst selbst Rückmeldung, wobei er immer mit den positiven Aspekten beginnen muss, anschließend darf er auch anmerken, was er verbessern möchte. Nach dem Übenden dürfen auch die anderen Teilnehmer der Kleingruppe Rückmeldung geben, wobei die Reihenfolge "erst das Positive, dann das, was verbessert werden könnte" unbedingt eingehalten werden muss. Wenn der Übende Dinge gefunden hat, die er verbessern möchte --> direkt 2. Durchlauf. Anschließend Rückmeldung nach dem gleichen Schema. Im GSK-KJ werden die Kinder und Jugendlichen bewusst auch in der Rolle des Spielpartners eingesetzt --> müssen dabei eine ihnen oft vom Verhalten her fremde Person verkörpern und sich dafür in die Situation einer anderen Person hineinversetzen, woraus aggressive und hyperaktive Kinder und Jugendliche besonderen Nutzen ziehen. Die Notwendigkeit, den Übenden "gewinnen" zu lassen, erfordert eine genaue Abstimmung des eigenen Verhaltens und fordert insbesondere impulsive Kinder und Jugendliche heraus. Sozial sehr ängstlichen Teilnehmern fällt es oft leichter, zunächst als Rollenspielpartner zu agieren --> setzen sich in dieser Funktion weniger unter Bewertungsdruck. Das Einüben konkreten Verhaltens durch Rollenspiele mit Videofeedback soll den Teilnehmern helfen, kompetente Verhaltensweisen orientiert an den Situationstypen zu zeigen. Grundprinzip: Erfolg gewährleisten, um so den Lernerfolg wahrscheinlicher zu machen --> dadurch soll nicht nur das konkrete Verhalten, sondern auch die Selbstwirksamkeitserwartung der Teilnehmer beeinflusst werden Modellrollenspiel: Erklärung im Plenum, wie später in Kleingruppen die Rollenspiele durchgeführt werden sollen. Um den Ablauf zu demonstrieren und den Teilnehmern auch als Modell im Sinne des Lernens durch Beobachten zu dienen, führt der Trainer zusammen mit einem Kotrainer ein Rollenspiel mit Videoauswertung vor. Dabei sollte deutlich angesagt werden, dass der Trainer sich eine für ihn relativ leichte Situation aussucht, worauf er beim Spielen achten möchte (z.B. laut sprechen, den andern ansehen...) und wie schwer oder leicht es ihm der Mitspieler machen soll (gleich nachgeben oder nach zwei bis drei Runden einlenken) Wichtig und unverzichtbar: der Mitspieler muss immer irgendwann einlenken! Das Modellrollenspiel wird auf Video aufgenommen und direkt im Anschluss angesehen und besprochen. Zu beachten: Modellrollenspiel sollte zwar nicht zu perfekt sein, aber es sollten auch nicht sehr viele Fehler gemacht werden! Kinder übernehmen sehr stark (und deutlich stärker als erwachsene Teilnehmer) das, was sie im Modellrollenspiel gesehen haben. Deshalb sollte es ein gutes Modell für sicheres Verhalten in entsprechenden Situationen sein.
  • Erläutern Sie kurz ein universell-präventives Soziales Kompetenztraining aus dem deutschsprachigen Raum! Warum zeigen universell-präventive Programme häufig nur geringe Effekte? Warum werden diese dennoch oft als sinnvoll angesehen? Sozialtraining in der Schule Richtet sich an die gesamte Schulklasse (Klassenstufe 4-6) Wird durch eine Bezugsperson wie z.B. Klassenlehrer durchgeführt. Vorteile: keine Stigmatisierung einzelnder Kinder (nicht einzelne Schüler werden herausgegriffen und stehen dadurch noch mehr im Mittelpunkt als sie das eh schon tun wenn sie verhaltensauffällig sind) Beiträge der Kinder sind freiwillig und individuell Förderung aller Kinder positive Beeinflussung des Klassenklimas Schüler mit externalisierenden & internalisierenden Verhaltensauffälligkeiten können profitieren Trainingsziele: Soziale Fertigkeiten, wie... Gestaltung von Gleichaltrigenbeziehungen Selbstmanagement: eigene Emotionen regulieren... Schulische Anpassungs- und Leistungsfähigkeit Kooperationsbereitschaft: Einstellungen von anderen akzeptieren können, Kritik annehmen und damit umgehen können Selbstbewusstsein: Fähigkeit auf andere zugehen zu können und Kontakt herstellen zu können Ablauf einer Trainingseinheit: Startphase: Interaktive Wiederholung Aufmerksamkeitsübung/Warm-Up Wie fühlst du dich? Thema der Trainingssitzung Verhaltensregeln besprechen Trainingsphase Training aus Manual Auswertung: Gefühlt, gelernt, übertragen (Hausaufgabe) Schlussphase: Hast du dich an die Verhaltensregeln gehalten? Wie hat es dir gefallen? Was hast du gelernt? Abschlussspiel Effekte: wie erwartet gering, da es ein präventives Programm ist, d.h. viele Kinder können sich im sozialen Umgang mit anderen nicht mehr viel verbessern, weil sie keine Auffälligkeiten zeigen. Deshalb sind die Effekte geringer, als wenn sich das Programm nur an diejenigen Kinder mit Auffälligkeiten richten würde. Sehr positives Feedback der Schüler
  • Welche Besonderheiten weist das ATP im Vergleich zu anderen Sozialen Kompetenztrainings für Erwachsene auf? Worin sehen Sie Vorteile des ATP? Das Assertiveness-Training-Programm von Ullrich & de Muynck ist ein Selbstsicherheitstraining und legt seinen Fokus auf den Angstabbau in 4 Bereichen sozialer Angst: Kritik- und Fehlschlagangst (Kritik aushalten, sich Fehler zugestehen können), Kontaktangst (Kontakte herstellen und aufrechterhalten), Ablehnungsangst beim Äußern eigener Bedürfnisse (berechtigte Forderungen stellen) Ablehnungsangst bei der Abgrenzung gegenüber anderen (Nein sagen, Kritik äußern) durchgehend systematisch hierarchisches Vorgehen --> 110, später 127 in der Schwierigkeit ansteigende Übungen. Umfassender Anspruch: Entängstigung; soziale Kompetenz und Selbstwert steigern; Durchführung kann bis zu 1 Jahr (100 h) beanspruchen. Es gibt ein Therapeutenmanual + 3 Patientenbände Sowohl in Einzel-, als auch (bevorzugt) in Gruppentherapie möglich. Das ATP ist ein Selbstsicherheitstraining --> Konzentration auf Angst als Ursache von sozial unsicherem Verhalten und Erlernen von Durchsetzungs- und Selbstbehauptungsstrategien Im Gegensatz dazu stehen die Trainings sozialer Fertigkeiten: Meist zwei Ansatzpunkte: Kognitive Informationsverarbeitungs- und Bewertungsprozesse korrigieren Aufbau sozialkompetenten Verhaltens (mit langfristig positiven Konsequenzen): Balance aus Anpassung und Durchsetzung Vorteile ATP: umfangreiche Auswahl von Trainingssituationen stellt einen repräsentativen Querschnitt der Problembereiche der Klienten dar sowohl in psychiatrischen Kliniken als auch in anderen Klinikkontexten und in psychotherapeutischen ambulanten Praxen einsetzbar langfristig positive Effekte Das ATP ist ein vollstandardisiertes Verfahren, bei dem Ziel, Inhalt und Ablauf des Programms festgelegt sind, (während andere soziale Kompetenztrainings, wie z.B. das GSK zu den halbstandardisierten Verfahren gehören, bei denen Ziele und Ablauf zwar ebenfalls festgelegt sind, die Übungsinhalte jedoch durch die Patienten beeinflusst werden.) --> psychiatrische Patienten zeigen eine positivere Einstellung zu vollstandardisierten Verfahren
  • Nennen und erläutern Sie je ein behaviorales und ein kognitives Element (bzw. Technik), das (die) bei fast allen modernen Kompetentrainings zum Einsatz kommt! Behaviorales Element / Technik: Operante Konditionierung Klassische Konditionierung: z.B. zufälliges Gelächter (US) bei einem Referat (NS) führt zu einer Schreckreaktion (UR) des Redners -> Referat (CS) löst absoforteine Schreckreaktion (CR) beim Redner aus Operante Konditionierung: z.B. Meidungsverhalten als negativer Verstärker Positive Verstärkung führt aufgrund der positiven Konsequenzen dazu, dass ein bestimmtes Verhalten in Zukunft häufiger gezeigt wird. Verstärkung in den Kompetenztrainings: Lob, positives Feedback und bei Kindern auch Belohnung nach den Rollenspielen etc, was das eben gezeigte Verhalten verstärkt. Kognitives Element / Technik: Modelllernen basiert auf der sozial-kognitiven Lerntheorie von Bandura. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Mensch durch Beobachtung und Nachahmung lernt. --> Richtiges Verhalten wird vom Therapeuten, Gruppenmitgliedern oder durch Aufzeichnungen/Videosequenzen dargestellt, dann sollen dies die Teilnehmer in einem Rollenspiel nachahmen