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Abschlussfragen komplett Wohnräume vermieten Gruppe B (Fach) / Gruppe B (Lektion)
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- Aufgabe 1 / 9 Punkte Die IMMO GmbH arbeitet im Vertrieb mit drei verschiedenen Absatzwegen, dem unternehmenseigenen Vertrieb, dem unternehmensverbundenen Vertrieb und dem ausgegliederten Vertrieb. Geben Sie bitte für jeden genannten Absatzweg ein Beispiel! Aufgabe 1 / 9 Punkte 1. Der Vertrieb wird von Angestellten der IMMO GmbH durchgeführt.2. Der Vertrieb wird von einem verbundenen Unternehmen (Franchisenehmer oder Maklertochterfirma) durchgeführt.3. Der Vertrieb wird eigenständigen Maklern übertragen.
- Aufgabe 2 / 1 Punkt Um welche Art der Willenserklärung handelt es sich bei der Kündigung eines Mietverhältnisses? 1. Die Willenserklärung ist einseitig und nicht empfangsbedürftig. 2. Die Willenserklärung ist einseitig und empfangsbedürftig. 3. Die Willenserklärung ist zweiseitig und empfangsbedürftig. 4. Die Willenserklärung ist zweiseitig und nicht empfangsbedürftig. 5. Die Willenserklärung ist dreiseitig und nicht empfangsbedürftig. Aufgabe 2 / 1 Punkt Antwort: 2
- Aufgabe 3 / 1 Punkt Der Vermieter stellt fest, dass der Mieter bei einer zulässigen Frage in der Selbstauskunft die Unwahrheit angegeben hat. Der Mietvertrag ist geschlossen, die Mieter sind noch nicht eingezogen. Welche Aussage ist korrekt? 1. Der Vermieter kann den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. 2. Der Mieter kann sich immer auf Irrtum berufen. 3. Der Vermieter kann nur mit der gesetzlichen Frist kündigen. 4. Vertrag ist Vertrag, der Vermieter hat jetzt keine Rechte mehr. 5. Der Mieter kann kündigen. Aufgabe 3 /1 Punkt Antwort: 1
- Aufgabe 4 / 4 Punkte Nennen Sie bitte vier Ziele des Marketing. Aufgabe 4 / 4 Punkte Vorschläge: Gewinnmaximierung (mittel- bis langfristig) Umsatzmaximierung/-steigerung Erhaltung/Ausweitung der Marktanteile Erzielung positiver Deckungsbeiträge Bekanntheitsgrad, „Goodwill“ und Image verbessern Präferenzen für die eigenen Leistungen/Produkte schaffen
- Aufgabe 5 / 6 Punkte Im Marketing wird zwischen Werbemitteln und Werbeträgern unterschieden. Ordnen Sie bitte die Kennziffern (1, 2) den Werbeaktionen zu. Werbeträger = 1; Werbemittel = 2 ___ Plakatwand ___ Zeitung ___ Radiospot ___ Fernsehen ___ Plakat ___ Exposé Aufgabe 5 / 6 Punkte _1_ Plakatwand_1_ Zeitung_2_ Radiospot_1_ Fernsehen_2_ Plakat_2_ Exposé
- Aufgabe 6 / 1 Punkt Ein Mietinteressent für eine Eigentumswohnung möchte wissen, inwiefern die Grundfläche des zum Wohnraum gehörenden Balkons bei der Ermittlung der Wohnfläche berücksichtigt wird. Wie informieren Sie den Mietinteressenten korrekt? 1. Die Balkonfläche kann bis zur Hälfte auf die Wohnfläche angerechnet werden. 2. Die Balkonfläche muss zur Hälfte auf die Wohnfläche angerechnet werden. 3. Die Balkonfläche kann voll auf die Wohnfläche angerechnet werden. 4. Die Balkonfläche muss vollständig auf die Wohnfläche angerechnet werden. 5. Die Balkonfläche darf nicht auf die Wohnfläche angerechnet werden. Aufgabe 6 / 1 Punkt Antwort: 1
- Aufgabe 7 / 9 Punkte Die IMMO GmbH vereinbart in den Formularmietverträgen regelmäßig die Übernahme von Kleinreparaturen durch die Mieter. Prüfen und erläutern Sie bitte, welche Regeln hinsichtlich der Höhe dabei beachtet werden müssen! a) Wie viel Prozent der Jahresbruttokaltmiete darf maximal auf den Mieter abgewälzt werden? b) Wie hoch darf dabei die Summe der Kleinreparaturen (Betrag in ¤) maximal jährlich sein? c) Wie hoch dürfen die vom Mieter zu tragenden Kosten einer Kleinreparatur im Einzelfall maximal sein? Aufgabe 7 / 9 Punkte a) 6 %b) Rechtssicher 200 €c) Rechtssicher 80 €
- Aufgabe 8 / 4 Punkte Der Immobilienmakler erfüllt mit der Verwendung eines Exposés vier Aufgaben, die als Exposéfunktionen bezeichnet werden. Nennen Sie bitte diese vier Exposéfunktionen. Aufgabe 8 / 4 Punkte Sachinformation Marktransparenz Objektwerbung Firmenwerbung
- Aufgabe 9 / 2 Punkte Der Vermieter soll den Mieter mit der Kündigung über sein Widerspruchsrecht nach §§ 574ff. BGB informieren. Welche Rechtsfolge tritt ein, wenn der Vermieter dies unterlässt? 1. Der Mieter muss die Kündigung nicht beachten. 2. Die Kündigung ist nichtig. 3. Das Widerspruchsrecht hat der Mieter nur bei außerordentlichen Kündigungen. 4. Der Mieter kann der Kündigung noch am ersten Tag des Rechtsstreits widersprechen. 5. Die Kündigung ist anfechtbar. Aufgabe 9 / 2 Punkte Antwort: 4 Erläuterung zu 4:Der Vermieter soll den Mieter rechtzeitig auf die Möglichkeit des Widerspruchs sowiedessen Form und Frist hinweisen. Versäumt der Vermieter das, kann der Mieter auchnoch später widersprechen – spätestens im ersten Termin des eventuellenRäumungsprozesses (§ 574b Abs. 2 BGB)
- Aufgabe 10 / 1 Punkt In welcher Frist müssen Modernisierungsmaßnahmen angekündigt werden? Aufgabe 10 / 1 Punkt 3 Monate vor Beginn der Modernisierung
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- Aufgabe 11 / 4 Punkte Welche Angaben soll die Modernisierungsankündigung enthalten? Aufgabe 11 / 4 Punkte Angaben zu Art und voraussichtlichem Umfang der Modernisierungsmaßnahme in wesentlichen Zügen = Mieter soll feststellen können, ob eine Modernisierungsmaßnahmevorliegt, welche Beeinträchtigungen zu erwarten sind zum voraussichtlichen Beginn und zur voraussichtlichen Dauer (zeitgenau) zum Betrag der zu erwartenden Mieterhöhung, sofern eine Erhöhung nach § 559 verlangtwerden soll, sowie die voraussichtlichen künftigen Betriebskosten Hinweis auf Form und Frist des Härteeinwands nach § 555 d Abs. 3 BGB
- Aufgabe 12 / 4 Punkte Welche Rechte können Mieter nach einer Modernisierungsankündigung und im Zusammenhang mit der Durchführung der Maßnahmen geltend machen? Aufgabe 12 / 4 Punkte Härteeinwand gegen Duldungspflicht; Sonderkündigungsrecht; Mietminderung bei Gebrauchsbeeinträchtigung
- Aufgabe 13 / 5 Punkte In welcher Form und mit welchen Angaben ist ein Mieterhöhungsverlangen nach Durchführung einer Modernisierung nur wirksam? Aufgabe 13 / 5 Punkte Erklärung in Textform Darstellung der Kosten der Modernisierung mit Berechnung und Erläuterung Berücksichtigung von Erhaltungsaufwand (Abzug) Berechnung der Mieterhöhung und Darstellung Altmiete – Erhöhung – Neumiete
- Aufgabe 14 / 9 Punkte Die IMMO GmbH will einem Mieter wegen Zahlungsverzug kündigen. Der Mieter zahlt die Miete regelmäßig zwei Wochen zu spät. Bitte definieren Sie folgende Begriffe! a) Kündigungstag b) Kündigungstermin c) Kündigungsfrist Aufgabe 14 / 9 Punkte a) Kündigungstag = Tag, an dem die Kündigung nachweislich zugehtb) Kündigungstermin = Tag, an dem das Mietverhältnis endetc) Kündigungsfrist = Zeitraum zwischen Kündigungstag und Kündigungstermin
- Aufgabe 15 / 1 Punkt Welcher der folgenden Punkte ist nicht Bestandteil einer Hausordnung? 1. Der Mieter muss alle zwei Wochen seinen Treppenhausabschnitt putzen. 2. Die Mittagsruhe gilt von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr. 3. Das Abstellen von Fahrrädern im Hausflur ist untersagt. 4. Die Tierhaltung ist untersagt. 5. Die Mülltonnen sind an jedem ersten Montag des Monats zur Leerung bereitzustellen. Aufgabe 15 / 1 Punkt Antwort: 4
- Aufgabe 16 / 2 Punkte Welche Angaben muss ein Mieterhöhungsverlangen auf die ortsübliche Vergleichsmiete zwingend enthalten? Aufgabe 16 / 2 Punkte Nachvollziehbare Begründung der Erhöhung
- Aufgabe 17 / 2 Punkte Welche Rechte haben Mieter a) nach Erhalt eines Mieterhöhungsschreibens wegen Modernisierung? b) nach Erhalt eines Mieterhöhungsschreibens auf die ortsübliche Vergleichsmiete? Aufgabe 17 / 2 Punkte In beiden Fällen steht den Mietern ein Kündigungsrecht zu.
- Aufgabe 18 / 4 Punkte Erklären Sie bitte die wesentlichen Merkmale eines Indexmietvertrages. Aufgabe 18 / 4 Punkte Im Indexmietvertrag wird vereinbart, dass die Miete in Abhängigkeit vom jeweils aktuellen Verbraucherpreisindex (wird jedes Jahr vom Statistischen Bundesamt neu ermittelt) angepasst werden kann. Diese Art der Mietpreisanpassung ist eine besondere, aber gesetzlich zulässige Form. Für dieWirksamkeit der Erhöhung bedarf es einer schriftlichen Mitteilung des Vermieters über die Höheder neuen Miete (Betrag in €).
- Aufgabe 19 / 2 Punkte Die letzte Mieterhöhung in einem Indexmietvertrag erfolgte im Jahr 2000 mit einem Basiswert von 100. Nunmehr soll auf dem Wert für 2013 = 106,5 eine Erhöhung der bisherigen Nettomiete von ¤ 650,00 erfolgen. a) Um wieviel % erhöht sich die Miete nunmehr? b) Wie hoch ist die neue Miete? Aufgabe 19 / 2 Punkte a) (106,5 / 100) x 100 – 100 = 6,5 %b) 692,25 €
- Aufgabe 20 / 1 Punkt Welche Frage dürfen in einer Mieterselbstauskunft nicht gestellt werden? 1. Höhe des Nettoeinkommens 2. Name und Anschrift des Arbeitgebers 3. Staatsangehörigkeit 4. Bestehen einer Schwangerschaft 5. Ist Tierhaltung beabsichtigt? Aufgabe 20 / 1 Punkt Antwort: 4
- Aufgabe 21 / 1 Punkt Die Hausordnung regelt das Zusammenleben der Bewohner eines Mietobjektes untereinander. Welche rechtliche Voraussetzung muss erfüllt sein, damit die Hausordnung Rechtsverbindlichkeit entfaltet? 1. Die Hausordnung muss notariell beglaubigt sein. 2. Die Hausordnung muss von allen Wohnungseigentümern unterschrieben sein. 3. Die Hausordnung muss als Bestandteil des Mietvertrages vereinbart sein. 4. Die Hausordnung muss Bestandteil der Teilungserklärung sein. 5. Die Hausordnung muss im Grundbuch Abt. III eingetragen sein. Aufgabe 21 / 1 Punkt Antwort: 3
- Aufgabe 22 / 1 Punkt Zur Durchführung von Schönheitsreparaturen ist der Vermieter verpflichtet, § 535 BGB. Welche Klausel führt wirksam zu einer Abwälzung dieser Pflicht auf die Mieter? 1. Der Mieter muss nach fünf Jahren die Wohnräume streichen. 2. Der Mieter muss bei Auszug renovieren. 3. Der Mieter muss Schönheitsreparaturen von einem Fachbetrieb durchführen lassen. 4. Der Mieter muss bei Auszug nach Bedarf renovieren. 5. Der Mieter muss die Mieträume bei Auszug in weißer Farbe hinterlassen. Aufgabe 22 / 1 Punkt Antwort: 4
- Aufgabe 23 / 3 Punkte Die Kündigungsfrist des Vermieters bei Wohnraummietverträgen hängt von der Mietdauer ab. Entscheiden Sie bitte, welche Aussage zur Kündigungsfrist richtig ist. 1. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 2 Monate. 2. Die gesetzliche Kündigungsfrist verlängert sich nach 3 Jahren auf 5 Monate. 3. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Quartalsende. 4. Der Mieter kann immer mit einer Frist von 4 Wochen kündigen. 5. Die Kündigung muss dem Mieter am 3. Werktag eines Kalendermonats zugehen und beträgt bei 5 Jahren Mietdauer 6 Monate. Aufgabe 23 / 3 Punkte Antwort: 5
- Aufgabe 24 / 3 Punkte Bei Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete ist die sog. Kappungsgrenze zu beachten. Erläutern Sie kurz, worum es sich dabei handelt. Aufgabe 24 / 3 Punkte Kappungsgrenze bedeutet, dass innerhalb von 3 Jahren die Miete nur um insgesamt 20 % erhöht werden darf. Die Kappungsgrenze kann zur Wohnraumbewirtschaftung behördlich auf15 % festgelegt werden.
- Aufgabe 25 / 1 Punkt Ein Mietvertrag enthält folgende Formulierung: „Nach Abrechnung über die Betriebskosten des vorangegangenen Abrechnungszeitraumes kann jede Vertragspartei eine Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen auf eine angemessene Höhe vornehmen.“ Welcher Erklärung bedarf es durch diese Regelung, bevor eine Anpassung der Betriebskostenvorauszahlung vorgenommen werden darf? 1. Es bedarf einer Willenserklärung beider Vertragsparteien. 2. Es bedarf der Gestaltungserklärung beider Vertragsparteien. 3. Es bedarf keiner Erklärung der Vertragsparteien (konkludentes Handeln). 4. Es bedarf der Gestaltungserklärung einer Vertragspartei. 5. Es bedarf der Willenserklärung einer Vertragspartei. Aufgabe 25 / 1 Punk Antwort: 4
- Aufgabe 26 / 4 Punkte Erläutern Sie kurz die 4 Möglichkeiten zur Begründung eines Mieterhöhungsverlangens nach § 558 BGB. Aufgabe 26 / 4 Punkte Mietspiegel, Gutachten, Vergleichswohnungen, Mietdatenbank