33

Tierökologie (Fach) / VL 7 (Lektion)

Ökologie der Binnengewässer

Diese Lektion wurde von wanzi erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Litoral = Uferzone (Eulitoral und Sublitoral)  Sublitoral stets bedeckte mit Wasser
  • Pelagial Freiwasserzone (Epilimnion und Hypolimnion)
  • Epilimnion = trophogene Zone, Nährschicht
  • Hypolimnion = tropholytische Zone, Zehrschicht (lichtlos)
  • Benthal = Bodenzone Bestehend aus Bodengrund des Litorals und Bodengrund des Pelagials = Profundal 
  • Profundal Bodenzone des Pelagials lichtloser Bereich mit zahlreichen Konsumenten und Destruenten (Prottozoen, amöben, Zuckmpcken, Muscheln etc.)
  • Dichteanomalie des Wassers Bei 4 Grad hat das Wasser Dieb höchste Dichte ddeshalb können Tiere in unteren Schichten eines zugefrorenen Sees überleben 
  • Mixis Zirkulation des Wasserkörpers eines Sees
  • Sommerstagnation Oberflächeenwasser erwärmt sich und kann umgewälzt werden Kaltes Tiefenwasserr wird nicht umgewälzt Dazwischen: Sprungschicht (Metalimnion), sprunghafte Temperaturabnahme 
  • Herbstvollzirkulation Oberflächenwasser kühlt ab (Dichtezunahme) Auflösung der Sprungschicht gesamter Wasserkörper wird umgewälzt
  • Anzeige
  • Winterstagnation unter 4 Grad kaltes Wasser überlagert dichtes 4 Grad kaltes Tiefenwasser Eisdecke verhindert weitere Abkühlung in Tiefe gesicherter Überwinterungsraum 
  • Frühjahrsvollzirkukation Eis schmilzt  Oberflächenwasser erwärmt sich vollständige Umwälzung durch Wind
  • Mixis in unseren &ermäßigten Breitengraden dimiktisch = Im Jahresgang kommt es zu zweimaligen Wechsel zwischen Phasen geschichtetem und umgeschichtetem Wasser = episodisches zweimaliges Umwälzen der Wasserschichten im Jahr
  • Bedeutung der Mixis/ Dichteanomalie im Tagesgang: vertikale Konvektionsströme abgekühltes Oberflächenwasser sinkt ab und warmes Wasser steigt auf  mind. Teilzirkulation bei geringer Möchtigkeit (zb Weiher)  Verteilung der Nährstoffe Nähr- und Sauerstoffkonzentration fällt in der Nacht ab
  • Jahreszeitlicher Wandel des Phytoplanktons Das Phytoplankton verzehrt im Frühjahr die Nährstoffe die im Winter in höher Konzentration verfügbar geworden sind = Algenblüte Phytophage Kleinkrebse fressen Phytoplankton, Rückgang des Phytoplanktons = Klarwasserstadium Nahrungsmangel, Rückgang der Zooplankton, Erneute Entwickung des Phytoplankton
  • Oligotrophe Seen nährstoffarm keine übermäßige Vermehreung von Phytoplankton -> klare saubere Gewässer wenig totes organisches Material, kein Faulschlamm gute Sauerstoffversorgung bis in die Tiefe Größer Artenreichtum hohe Aktivität aerober Destruenten
  • Eutrophe Seen Nährstoffkonzentration hoch massenhafte Vermehrung des Phytoplankton-> trübes Wasser Sauerstoffmangel in Tiefe viel totes Material, Faulschlamm anaerobe Prozesse in Tiefe wenn während Vollzirkukation nicht reversibel -> See kippt um: hypertrophes Gewässer
  • Quelle reines Wasser geringe Temperaturen 2-3 Grad im Sommer Sauerstoffsättigung über 50%
  • Abtragung durch Gletscher Exaration
  • Abtragung durch Wasser Erosion
  • Abtragung durch Wind Korrosion
  • Abtragung durch Wind (schleifende Wirkung) Korrosion
  • Abtragung durch Wind (Abhebung und Verfrachtung) Deflation
  • Moore Übergangszone zwischen Festland und Wasser torfbildende Vegetation
  • Wie viel Prozent der Erde ist von Wasser bedeckt? 71%
  • Wie viel Prozent der Erdoberfläche sind Binnengewässer? 0,5%
  • Wie viel Wasser steht dem Mensch/ anderen Organismen zur direkten Verfügung? weniger als 1%
  • Tümpel periodisches Gewässer meist nur Wochen bis wenige Monate mit Wasser gefüllt geringe Tiefe
  • Weiher maximale Tiefe: 2m Licht, Pflanzen- und Sauerstoffsättigung mind. 100-130% Winterquartier natürlich entstanden täglich mindestens Teilzirkulation Algenblüte
  • Teich ähnlich dem Weiher künstlich entstanden 
  • Anzeige
  • See große Tiefe und Fläche kein Pflanzenwuchs in Tiefe  Mixis Winterquartier 
  • Maare/ Kratersee seen vulkanischen Ursprungs 
  • Seen glazialen Ursprungs Karstseen der Gebirge Voralpenseen (Chiemsee, Tegernseer, Starnbergersee)