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Grundlagen der Ökologie (Fach) / Pflanzenökologie (Lektion)
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- Hemerobie Grad der menschlichen Beeinflussung
- Was bedeutet ahemerob? natürlich, ohne anthropogene Einflüsse
- Was bedeutet oligohemerob? naturnah
- Was bedeutet mesohemerob? halbnatürlich
- Was bedeutet euhemerob? naturfern
- Was bedeutet polyhemerob? Sehr stark vom Menschen beeinflusst
- Was bedeutet metahemerob? Naturfremd/ anthropogen
- Definition Biosphäre Gesamtheit der irdischen Organismen mitsamt dem Raum den sie bewohnen, mit dem sie wechselwirken und den sie formen =Atmosphäre, Hydrosphäre, Pedosphäre, Lithosphäre
- Definition Biotop Lebensraum einer Biozönose ist gekennzeichnet durch seine topografischen, edaphischen, hydrischen und lokalklimatischen Eigenheiten, durch die Gesamtheit der örtlichen abiotischen Bedingungen
- Definition Biozönose Gemeinschaft von Organismen verschiedener Arten in einem abgrenzbaren Raum (Biotop)
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- Woraus besteht das Ökosystem Biotop+Biozönose
- Ökologische Nische System von Wechselbeziehung zwischen Organismus und dessen Umwelt funktionale Einordnung einer Art in ein Ökosystem Gesamtheit der abiotischen und biotischen Faktoren, die das Überleben beeinflussen
- Biozönotische Grundprinzipien nach Thienemann Je variabler die Lebensbedingungen einer Lebensstätte, desto größer ist die Artenzahl der zugehörigen Lebensgemeinschaft Je mehr sich die Lebensbedingungen eines Biotops vom Normalen und für die meisten Organismen vom Optimalen entfernen, um so artenärmer wird die Biozönose, um so charakteristischer wird sie, in um so größeren Individuenreichtum treten die einzelnen Arten auf 3. Je länger sich ein Ökosystem entwickelt, desto artenreicher wird die Biozönose
- In den Äquator-nahen Bereichen ist der Anteil der direkten Strahlung gegenüber der diffusen Strahlung am ... höchsten
- Mit abnehmender Breite... ... nimmt diffuse Strahlung ab und direkte Strahlung zu
- Mit zunehmender Breite... ... nimmt diffuse Strahlung zu und direkte Strahlung ab
- Strahlungsintensität ist abhängig von... Breitengrad Inklination Exposition
- Infolge der Erdachsenneigung sind auf der Südhemisphäre die ... und auf der Nordhemisphäre die ... strahlungsbegünstigt Südhemisphäre: Nordhänge Nordhemisphäre: Südhänge
- Was signalisiert den phänologischen Frühlinganfang? Die Apfelblüte
- Tropentag, Sommertag, Vegetationstag, Frosttag Temperaturen Tropentag: Höchste Tagestemperatur: mind. 30 Grad Sommertag: Höchste Temperatur mind. 25 Grad Vegetationstag : mittlere Temperatur über 5 Grad Frosttag: niedrigste Temperatur unter 0 Grad
- Dauer der Vegetationsperiode Mitte April bis Mitte November Hochpunkt: Juni bis August
- Phanerophyten Überdauerungsprgan mind. 30cm über Boden Gehölze Bäume, Sträucher zb. Apfel, Birne
- Hemikryptophyten Überdauerungsknospen an Oberfläche Stauden, Rosetten-, Ausläufer-, Schaftpflanzen Zb Futtergräser, Futterrübe, Sprossrübe
- Geophyten Überdauerungsknospen unter der Erde Stauden, Zwiebelgeophyten, Knollengeophyten zb Spargel, Rhizom, Rhabarber
- Therophyten Überdauerungsorgan als Same Kräuer, Samen zb Schlafmohn, Gartenbohne, Tomate, Ackerbohne
- Chamaephyten Überdauerungsorgane 1-50cm im Boden -> im Schutz der Schneedecke Halbsträucher zb Stachelbeere
- Extrazonale Vegetation Vorkommen von Vegetationseinheiten außerhalb ihres zonalen Areals in anderen Vegetationszonen
- Azonale Vegetation Vegetation ist unabhängig von Klima und nicht an bestimmte Vegetationszone gebunden
- Zonale Vegetation Charakteristische Vegetation die durch Makroklima geprägt ist
- Stratifikation künstlicher Bruch der Samenruhe
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- Vernalisation = Schoßungsauslösung (Streckung der Pflanzentriebe, Ausbildung Blütenstände) = Induktion des Blühvorgangs durch eine Kälteperiode
- Poikilohydre Pflanzen wechselfeuchte Pfllanzen (Moose, Flechten)
- Homoiohydre Pflanzen Gleichfeuchte Pflanzen (fast alle Gefäßpflanzen)
- Hydrophyten Wasserpflanzen
- Hygrophyten feuchtigkeitsbedürftige Pflanzen große dünne Blattspreiten Stomata nicht eingesenkt dünne Epidermis und Cuticula Trichome
- Xerophyten trockenheitsveeträgliche Pflanzen reduzierte Blattgröße verdickte Epidermiszellen große Cuticula eingesenkte Stomata
- C3-Pflanze geringe Photosyntheseleistung bei heißen trockenem Wetter, da Spaltöffnungen schließen unter gemäßigten Temperaturen und Lichtverhältnissen effizienter erstes stabiles Zwischenprodukt (3-PGA) aus drei C Atomen aufgebaut zeitliche Trennung von CO2 Fixierung und Calvin-Zyklus
- C4-Pflanze primäre CO2 Fixierung und Calvin-Zyklus sind räumlich von einander getrennt primärer CO2 Akzeptor = PEP höhere Photosyntheseleistung bei Wassermangel und geschlossenen Spaltöffnungen
- CAM-Pflanzen nächtliche CO2 Aufnahme und Fixierung (geschlossene Spaltöffnungen)
- Licht als Signalgeber und Informationsträger Synchronisation innerer Kalender Frühjahrsaustrieb, Samenkeimung, Blühinduktion, Blattabwurf Synchronisation innere Uhr Öffnunf Blüte, Sonnenstandsverfolgung, Schlafbewegung der Blätter Richtungssignal für Wachsrumsrichtung Phototropismus Steuersignale anatomischer Differenzierung
- Kurztagpflanzen blühen wenn Tage kurz genug Beginn vegetatives Wachstum wenn bestimmte Tageslänge unter- bzw Nachtlänge überschritten wird Zb Kaffe, Soja im Sommer vegetativ, im Herbst generativ
- Langtagpflanze Beginn generatives Wachstum wenn bestimmte Tageslänge über- bzw. bestimmte Naxhtlänge unterschritten wird zb Getreide hohe Breitengrade
- Azidophyten Säurezeiger
- Basiphyten Basenzeiger
- Bei ... pH-werten bilden sich Eisenhydroxide die nicht pflamzemverfügbar sind. Dies führt zu ... hohen Eisenmangel
- Was passiert bei extrem niedrigen pH Werten? Ammonium Ionen werden aus Boden gelöst -> toxisch
- Wovon hängt die Nährsalzverfügbarkeit ab? vom pH wert der Bodenlösung
- Bodenlösung basisch / sauer Basisch -> überwiegend Nitrat vorhanden Sauer -> überwiegend Ammonium vorhanden
- Bei stark saueren/ alkalischen Bodenreaktionen ist Nährstoffaufnahme ... eingeschränkt/ unmöglich
- Verfügbarkeit von Nährstoffen in Abhängigkeit vom pH wert sauer (4,0-6,0): Eisen, Mangan, Bor, Kupfer, Zink neutral (6,5-7,5) Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, (Schwefel) basisch (8,0-10) Phosphor, Kalium, Molybdän, Schwefel