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Tierökologie (Fach) / Tropische Gruppen und und funktionale Einheiten VL 4 (Lektion)

Grundlagen der Ökologie

Diese Lektion wurde von wanzi erstellt.

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  • Primärproduzenten Pflanzen 1. Tropische Stufe
  • PrimärKonsumenten Organismen die sich von lebenden Organismen ernähren -> Herbivore, Phytophaga 2. Tropische Stufe
  • Sekundärkonsumenten 2. Ordnung Carnivore, Prädatoren 3. trophische Stufe
  • Omnivore pflanzliche und tierische Nahrung (Allesfresser)
  • Parasiten immer eine Stufe höher als ihr Wirt Schädigung des Wirtes von mindestens einem lebensnotwendigen Nährstoff des Wirtes abhängig
  • Mikroparasiten Vermehrung im Wirt in enger Wechselwirkung mit Wirtsphysiologie Oft in Wirtszellen
  • Makroparasiten als Endo- (Bandwürmer, leberegel) oder Ektoparasiten (Zecken, Flöhe)
  • Top-down Kontrolle Populationen werden durch ihre natürlichen Gegenspieler limitiert Prädatoren=>Herbivore=>Pflanzen
  • Bottom-Up Kontrolle Populationen werden durch die Ressourcenverfügbarkeit limitiert
  • Kurzer Kreislauf Produzenten-Destruenten-Produzenten
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  • Langer Kreislauf Produzenten-K1-K2-K3-K4-Destruenten-Produzenten
  • Taxozönosen bestimmte systematische Gruppe einer Biozönose
  • Gilde Gruppe von Arten, die dieselbe Klasse von Ressourcen in ähnlicher Weise nutzt
  • Autotrophe Organismen Synthese von Organische Verbindungen aus Co2 und H2O
  • Fotoautotrophe Organismen Energie aus Sonnenlicht (Photosynthese)
  • Chemoautotrophe Organismen Energie aus Oxidation anorganischer Verbindungen bspw Schwefelbakterien 
  • Heterotrophe Organismen Organismen die vorhandene organische Verbindungen benötigen um Körperbausteine aufzubauen (Tiere, Pilze, die meisten Bakterien)
  • Detrivor/ Saprophag fressen tote organische Substanz
  • Schlüsselarten (key species) Arten mit einer zentralen Funktion im Lebensraum Arten mit starkem Einfluss auf das Vorkommen anderer Arten (Bestäubung, Nahrungsketten)
  • Ökosystemingeneure Nehmen Einfluss auf die physikalische Umwelt und beeinflussen damit indirekt andere Arten bspw. Biber, Megaherbivore 
  • Biozönose gekennzeichnet durch Artenverbindungen (gemeinsame Vorkommen) die die abiotischen und biotischen Faktoren eines Standortes widerspiegeln
  • Mutualismus +/+ bringt für beide Seiten Vorteile und keine Nachteile
  • Kommensalismus 0/+ einseitig neutral Einer hat Vorteil, aber keinen Einfluss auf anderen
  • Amensalismus 0/- Ein Organismus wirkt sich negativ auf einen anderen aus, letzterer hat keinen Einfluss auf den ersten zb Auswirkung des Schattens eines großen Baumes
  • Trophische Interaktionen +/- ein Organismus wirkt sich negativ auf den anderen aus, ersterer hat positiven Effekt zb Pflanze-Herbivore, Räuber-Beute, Parasit-Wirt
  • Intraspezifische Konkurrenz Konkurrenz zwischen Individuen einer Art 
  • Interspezifische Konkurrenz zwischenartliche Konkurrenz um gemeinsam genutzte Ressourcen
  • Neobiota Arten die außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes auftreten, infolge menschlicher Aktivität
  • Mimikry Interaktionen zwischen Arten über optische Signale (Nachahmung, Warnung, Tarnung, Duftstoffe, Strukturen)
  • Warnfärbung, aposematische Färbung bei vielen giftigen Tieren  fördert Meidungsverhalten giftigkeit darf nicht zum Tod führen (Erfahrung, Lerneffekt) zb Hornissen, Bienen, Wespen Müller‘sche Mimikry 
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  • Bates‘sche Mimikry Nachahmung von Warnsignalen zum eigenen Schutz  Beispiel: bei Schwebfliegen
  • Peckham‘sche Mimikry Anlockung/ Nachahmung durch Signal zum Beutefang Beispiel: bei Wespenspinnen locken durch UV-reflektierenden Spinnenfaden im Netz blütensuchende Insekten an 
  • Vermehrungsstrategie (r-Strategie) hohe Anzahl an Nachkommen/ Generationen pro Jahr wenig Investment in Aufzucht  geringe Überlebensrate meist Erstbesiedler v.a. Bei Insekten
  • Kapazitätsstrategie (k-Strategen) geringe Anzahl an Nachkommen  höhere Überlebensrate größeres Investment in Nachkommen, nur 1 Generation pro Jahr langsame Entwicklung standorttreu
  • Einbiotopbewohner Arten die sich in allen Stadien (Ei, Raupe, Puppe, Falter) in einem einzigen Biotop aufhalten bsp Apollofalter
  • Biotopkomplexbewohner Arten die in verschiednen Lebenstadien (Eiablage, Raupenwachstum, Paarung etc) unterschiedliche Biotope bewohnen  bsp Schwalbenschwanz
  • Verschiedenbiotopbewohner Arten die mehrere unterschiedliche Biotope bewohnen und sich hier wie Einbiotopbewohner verhalten bsp Mädesüß-Perlmuttfalter
  • Müller‘sche Mimikry Warnsignale die Wehhaftigkeit/ Ungenießbarkeit vortäuschen Beispiel: Färbung von Wespen und Schwebfliegen
  • Die 9 Zonobiome (vom Äquator aus) Äquator tropischer Regenwald  Tropische/subtropische Regenzeitenwälder und Savannen  Heiße Halbwüsten und Wüsten Mediterrane Gebiete mit Hartlaubwäldern Warmtemperate immergrüne Lorbeerwälder kühltemperate Zone der laubwerfenden Wälder Winterkalte Steppen, Halbwüsten und Wüsten Winterkalte Nadelwaldgebiete oder Taiga Tundren und polare Wüsten