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Nachhaltige gärtnerische und agrarische Landnutzung (Fach) / NaLa (Lektion)
Uni Bonn
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- Vorteile Mais hohe Energiekonzentration leichte Konservierbarkeit nur einmalige Ernte im Jahr
- Säulen der Nachhaltigkeit Soziales Ökonomie Ökologie
- Kritik am 3 Säulenmodell bloße Beschreibung des Ist-Zustandes ökologische Grenzen nicht anerkannt Kultur als wichtige Dimension fehlt Ziel: wirtschaftliches Wachstum verkennt Begrenztheit der Ressourcen
- Nicht erneuerbare Ressourcen Fossiles Grundwasser Boden Biodiversität fossile Brennstoffe metallische Rohstoffe Salze, Sedimente, Gesteine
- Erneuerbare Ressourcen oberflächenwasser Pflanzliche und tierische Biomasse Luft Energie aus Wind und Sonne Geothermie
- Phosphorproblematik P ist essenzieller Makronährstoff Phosphorhaltige Dünger aus Gesteinen gewonnen -> Lagerstätten sind endlich und global stark konzentriert phosphorhaltige Mineralien enthalten oft toxische Schwermetalle
- Lösung Phosphorproblematik stärkere Rezyklierung von Phosphor aus menschlichen Urin
- Zielkonflikt der Nachhaltigkeit Benötigte höhere Produktivität/ Intensivierung der Landwirtschaft steht im Konflikt zum Erhalt der Biodiversität Intensivierung: Mehr Dünger, PSM, mehr Land -> vertreibt bspw Vögel und verdrängt wilde Pflanzen
- PSR-Modell Pressure State Response
- Resilienz Leistungsfähigkeit eines Systems auf Störungen dynamisch zu reagieren und wesentliche Strukturen wieder herzustellen
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- Definition Nachhaltigkeit n. Bundlandt die Menschheit sollte die Entwicklung so gestalten, dass gegenwärtige Bedürfnisse sichergestellt werden können ohne, dass die Befriedigung von Bedürfnissen in zukünftigen Generationen gefährdet wird
- Faktoren die eine Abnahme des Corg Gehaltes begünstigen geringer Anbau von Humusmehrern mangelnde organische Düngung (viehloser Ackerbau) Strohabfuhr statt Einarbeitung intensive Bodenbearbeitung
- Quellen für die Reproduktion org. Bodensubstanz Ernte- & Wurzelrückstände Wurzelextrudate org Dünger
- Weizenstroh wird schneller/ langsamer abgebaut als Gründünger (Mais) langsamer
- Bei reduziertem Getreideanteil in der Fruchtfolge nimmt der Corg Gehalt kontinuierlich zu/ab ab
- Warum reproduzieren Zwischenfrüchte direkt vergleichsweise wenig OBS kurze Vegetationsdauer vegetatives Material mit engem C/N Verhältnis rasxh nutzbare organische Masse viel Feinwurzeln, wenig dicke Wurzel (Speisung des N-Pools) wenig Lignin und Suberin verhältnis Bodenbearbeitung zu Vegetationslänge ungünstig
- Einfluss der Dünger auf Corg und N Stalldung und Mehrnöhrstoffdünger führen zu höheren Corg und N Gehalten
- Einfluss der Düngung auf Humus Stallmist und Mineraldüngung führen zum höchsten Humusgehalt
- C/N Verhältnis Getreide-Stroh Maisstroh Gründünger Zuckerrübenblatt verrotteter Stallmist Getreide-Stroh: 70-130:1 Maisstroh 30-65:1 25-35:1 Gründünger Zuckerrübenblatt 15-22:1 verrotteter Stallmist 15-25:1 optimal: 10-25:1
- Konzentration der OBS bei reduzierter Bodenbearbeitung in oberen Schichten höher/ niedriger als in tieferen höher
- Reduzierte Bodenbearbeitung.. .. verbessert Aggregatstabilität .. verringert die Trieb-/Sprossmasse von Sommergerste .. führt zu erhöhter Unkrautbelastung .. erhöht Menge und Masse von Regenwürmern
- Bei Bearbeitung mit Pflug ist die Wurzeldichte höher/ niedriger in tieferen Abschnitten höher
- Bei Direktsaat ist die Wurzeldichte höher/ niedriger in oberen Abschnitten höher
- In der Lockerbodenwirtschaft befinden sich im Oberboden kleine/große Poren große
- In der Festboden-Mulchwirtschaft befinden sich im Oberboden kleine/große Poren kleine
- Nachteile Direktsaat höhere Treibhausemissionen hohes Unkrautaufkommen
- Vorteile Festboden-Mulchwirtschaft Ersosionsschutz Wirkung N-Dünger höher kaum Eingriff ins Bodengefüge bessere Infiltrationsrate höhere Aggregatstabilität
- Fruchtfolge planmäßige zeitliche Abfolge von Feldfrüchten
- Fruchtfolge Nutzen zur effektiven Nutzung des Bodens während der gesamten Vegetationszeit -> hohe Biomasseproduktion bestmögliche Nutzung von Vorfrucht- und Fruchtfolgewirkung unterstützen Gesunderhaltung der Pflanzen Vermehrung von Schaderregern verhindern Bodenfruchtbarkeit erhalten und reproduzieren
- Anbaupausen Roggen, Weizen, Kartoffel, Erbsen Roggen 0-1 Jahre Weizen 2-3 Jahre Kartoffel 3-4 J. Erbsen 5-7 J.
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- Humusmehrer Futterleguminosen (Klee, Luzerne) mäßig: Körneeleguminosen (Erbse)
- Humuszehrer kartoffeln Stark: Schwarzbrache
- Blattfrüchte Nichtgetreidearten, Grün- und Silomais, Ackergras, Klee, Luzerne, Kartoffel
- Halmfrüchte Getreide, Körnermais
- Zweitfrüchte Werden im Frühjahr nach einer Winterzwischenfrucht angebaut
- Fruchtfolgebeispiel Sojabohne-Winterweizen-Sommergerste Kleegras-Kleegras-Kartoffel-Winterweizen-Winterroggen
- Ziele der Fruchtfolge langfristige Erhaltung und Mehrung der Bodenfruchtbarkeit nachhaltige Ertragssicherung Regulierumg von Krankheiten, Schädlingen und Beikräutern Schließen von Nährstoffkreisläufen Tierernährung mit hofeigenem Futter
- Fruchtfolgeglied aufeinanderfolge von Fruchtfolgefeldern zuerst tragende dann abtragende Fruchtarten
- Folgen einseitiger Fruchtfolgen Abnahme der Aggregatstabilität Abnahme der Infiltrationsrate Abnahme der mikrobiellen Biomasse
- Gute Unkrautunterdrückung Hanf Hafer Roggen Rotklee Buchweizen
- Schlechte Unkrautunterdrückung Lein Erbse Ackerbohne Platterbse
- Fruchtfolgewirkung auf Unkräuter vielfältige FF führen zu Reduktion von Unkrautproblemen liegt vorallem am Wechsel unterschiedlicher Fruchtarten, da diese unterschiedliche Bedingungen für Unkräuter mit sich bringen durch Monokultur: Selektionsdruck
- Schaderreger die bei zu kürzen Anbaupausen auftreten bei Kartoffeln Nematoden
- Schaderreger die bei zu kürzen Anbaupausen auftreten bei Leguminosen Pilze
- Schaderreger die bei zu kürzen Anbaupausen auftreten bei Weizen pilze insekten (Haplodiplosis equestris)
- Schaderreger die bei zu kürzen Anbaupausen auftreten bei Raps Pilze
- Schaderreger die bei zu kürzen Anbaupausen auftreten bei Zuckerrüben Nematoden (heterodera schachtii)
- Schaderreger die bei zu kürzen Anbaupausen auftreten bei Hafer Nematoden (heterodera avenae)
- Anbaupausen 0-1 Jahr Roggen Mais (?)
- Anbaupause 1-2 Jahre Spinat Wintergerste Roggen Mais