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Betriebswirtschaftslehre ILS (Fach) / Grundlagen der Buchführung BUF1 (Lektion)

Grundlagen der Buchführung BUF1

Diese Lektion wurde von Sharkoon86 erstellt.

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  • In welchen drei Wertbewegungen können alle Vorgänge eingeordnet werden? Wertbewegung in den betrieb hinein , z.B. Wareneinkauf , Kundenzahlung Bewegung im Betrieb selbst , z.B. Übernahme von Waren us dem Lager in den Verkauf  Werbewegungen aus dem Betrieb heraus , z.B. Warenverkauf , Zahlung an Lieferer
  • Welche Aufgabe hat die Buchführung? jederzeit einen Überblick über das Vermögen und die Schulden zu geben die Veränderungen des Vermögens und der Schulden aufzuzeichnen alle Aufwendungen und Erträge zu erfassen  den Gewinn oder Verlust als Differenz zwischen den Aufwendungen und Erträgen zu ermitteln Zusammenfassend können wir die Buchführung als eine systematische, zeitlich geordnete Vermögens-, Schulden- , Kapital- , und Ertragsrechnung bezeichnen. 
  • In welchen Gesetzen wurden Vorschriften erlassen? - Handelsgesetzbuch (HGB) §§ 238 bis §§ 339 handelsrechtliche Vorschriften - Aktiengesetz, GmbH-Gesetz und Genossenschaftsgesetzt steuerliche Vorschriften
  • Wer gilt als Erfinder der doppelten Buchführung? der italienische Mönch Luca Pacioli (1494)
  • Wer ist handelsrechtlich verpflichtet Bücher zu führen? nach § 238 Abs. 1 S. 1 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet , Bücher zu führen
  • Nenne die 5 Rahmengrundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung. Grundsatz Klarheit und Übersichtlichkeit (§238 Abs. 2 HGB) Grundsatz der Richtigkeit und Willkürfreiheit (§239 Abs. 2 HGB) Grundsatz der Vollständigkeit (§ 239 Abs. 2) Belegprinzip Aufbewahrungspflicht
  • Nenne die Buchführungssysteme. kameralistische Buchführung (Staat) einfache Buchführung (nur Geldseite -> Kasse , Bank, Postgiro , Forderungen oder Verbindlichkeiten -> Aufwendung und Erträge fehlen -> Reingewinn wird durch Vergleich Eigenkapital Jahresanfang und Jahresende verglichen doppelte Buchführung -> nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung für Vollkaufmann vorgeschrieben
  • Was versteht man unter Inventur und Inventar? das feststellen des Vermögens, der Schulden und des Eigenkapitals durch Zählen, Messen , Wiegen oder Schätzen nennt man Inventur die geordnete Darstellung des Vermögens, der Schulden und des Reinvermögens (Eigenkapitals) in einem Verzeichnis nennt man Inventar
  • Wie ist das Inventar gegliedert? Das Inventar ist gegliedert in Vermögensgegenstände (Aktiva) , Schulden (Passiva) und Reinvermögen (Eigenkapital) 
  • Nach welchen Gesichtspunkten sind das Vermögen und die Schulden im Inventar gegliedert? Vermögen (Aktiva) Anlagevermögen  Umlaufvermögen  nach steigender Liquidität geordnet  Schulden (Passiva)  Langfristige Schulden Kurzfristige Schulden  Ordnung nach zunehmender Fälligkeit
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  • Wo durch unterscheiden sich Bilanz und Inventar? Bilanz 2 Teile (Aktiva- und Passivseite) keine Mengenangabe nur Gesamtwerte kurz und übersichtlicht Inventar drei Abschnitte (Aktiva, Passiva, Eigenkapital) Angabe von Einzelmengen und Einzelpreisen ausführlich aber unübersichtlich
  • Wann muss der Kaufmann eine Bilanz erstellen? Nach § 242 HGB muss der Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und am Ende eines jeden Geschäftsjahres eine Bilanz erstellen. 
  • Was versteht man unter der Eröffnungs- bzw. Schlussbilanz? Die Eröffnungsbilanz wird vom Unternehmer zu Beginn des Geschäftsjahres erstellt, die Schlussbilanz zum Ende des Geschäftsjahres. 
  • Was wird auf der linken und was wird auf der rechten Seite der Bilanz dargestellt? Auf der linken Seite der Bilanz stehen das Vermögen oder Aktiva.  Auf der rechten Seite stehen das Eigenkapital und die Schulden (Fremdkapital) oder Passiva.  Die Passivseite gibt die Kapitalquellen an. Die Aktivseite gibt uns an, für was das Kapital verwendet wurde. 
  • Nach welchen Gesichtspunkten sind die Posten auf der Aktiv- und Passivseite jeweils geordnet? Die Reihenfolge ist die gleiche wie beim Inventar, d.h. bei den Aktiva kommt zuerst das Anlagevermögen und dann das Umlaufvermögen (geordnet nach zunehmender Liquidität). Auf der Passivseite kommt zuerst das Eigenapital, dann das langfristige Fremdkapital und zuletzte das kurzfristige Fremdkapital (geordnet nach zunehmender Fälligkeit).