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Grundlagen der Landwirtschaft (Fach) / ZuFa 61-65 (Lektion)
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- Instrumente im Zeitverlauf GAP-Krise [Gemeinsame Agrarpolitik der EU] Situation: Überproduktion, Budgetbelastung, Internationale Spannungen, Umweltkonflikte Instrumente: Produktionsbeschränkungen, Exportsubventionen, Strukturmaßnahmen MacSharry Reform 1992 Agenda 2000 Reform 2003 Health Check
- Klimawandel Effekte des Klimawandels- Veränderung der Einkommen und Einkommensvariabilität- Veränderung der Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln- Veränderung des Krankheitsdruckes in der tierischen und pflanzlichen Produktion- Veränderung natürlicher Lebensräume; Verbreitung von Neo-BiotaVermeidung des Klimawandels:- Beitrag der Landwirtschaft zu Emissionen und Vermeidungsoptionen- Produktionen von BioenergieEs müssen auch Strategien zur Anpassung entwickelt werden.
- Zukünftige Rahmenbedingungen der LW - Klimawandel – Agrarpolitischer Handlungsbedarf - Klimawandel – Bevölkerungsentwicklung und Ernährung - Wohlstandsentwicklung und erhöhter Konsum tierischer Produkte - Produktivitätsentwicklung - Gesellschaftliche PräferenzenUmweltschutNaturschutzTierschutzMenschenrechteErnährungetc. - Trade Offs müssen beachtet werden
- Preisvolatilität (Preisschwankungen) Könnte zunehmen durch:- Ertragsschwankungen durch Klimawandel- Transmission internationaler Ereignisse auf den EU Markt durch Deregulierung- Zunehmende Integration von Rohstoff- und Finanzmärkten- Engerer Bezug zwischen Energie- und Agrarmärkten- Steigende Rolle von Lebensmittelskandalen
- Akteure politischer Entscheidungsprozesse EU Erweiterungen Mitbestimmung des Europäischen Parlaments Rolle und Forderungen der Zivilgesellschaft: - Ökologisierung und Tierschutz - Die Rolle der Internationalen Entwicklung - Effizienzsteigerungen - Einkommensausgleich
- Zusammenfassung der LW der Zukunft - GAP-Reformen der letzten Jahrzehnte stehen im Zeichen einer Liberalisierung der Agrarmärkte- Zukünftige Reformschritte in Richtung weiterer Marktöffnungen sind absehbar- Mit dem Wechsel von Preisstützungen zu Direktzahlungen nimmt die Volatilität der Märkte zu- Die Rolle der Zivilgesellschaft, Fragen zu Umweltschutz und Mitteleffizienz nimmt zu- GAP Ziele sind eher vage definiert, daher ist die Beurteilung, ob diese erreicht, wurden sehr schwierig
- Definition PES (PAYMENT FOR ECOLOGICAL SERVICES) - Freiwillige Transaktion bei definierter Umweltleistung- Mindestens ein Käufer der Leistung- Mindestens ein Erbringer der Leistung- Finanzielle Transaktion erfolgt bei Erbringen der Leistung
- Agrarökonomie - Landwirtschaftliche BWL o ist neben anderen Bereichen wie z. B. Agrarpolitik, Agrarmarktlehre und Agrarsoziologie ein Teilbereich der Agrarökonomie.o richtet sich an praktische Landwirte und alle Interessensgruppen, die mit Landwirtschaft beruflich oder politisch zu tun haben.o hilft Landwirten dabei „bessere“ Entscheidungen zu treffen.o unterstützt Interessensgruppen und politische Entscheidungsträger dabei, Entscheidungen von Landwirten auf veränderte Rahmenbedingungen zu verstehen bzw. zu prognostizieren.
- Ausgewählte Aufgaben und Funktionen der Landwirtschaft - Produzent von Nahrungsmittel- Produzent von Biomasse- Bereitsteller von Arbeitsplätzen- Kunde- Landschaftsgestalter- Dienstleister
- Besonderheiten der landwirtschaftlichen Produktion Besonderheiten der landwirtschaftlichen Produktion - Prozesse- Biologische Gesetzmäßigkeiten bestimmen den Herstellungsprozess- Arbeitsspitzen als Folge natürlicher Erzeugungsrhytmen.- Langer Produktionsprozess- Lagerfähigkeit von Produkten oft gering- Hoher KapitaleinsatzBesonderheiten bei Bodennutzung- Ortsgebunden- Unbeweglich und unvermehrbar- Betriebsgröße wird durch Bodengebundenheit beschränkt- Expansion eines Betriebes geht zu Lasten anderer Betriebe- Produktionsmöglichkeiten an einem Ort beschränktBesonderheiten bezüglich Markt und Gesellschaft- Mehrproduktunternehmen- Familienbetriebe- Schwache Position der Landwirte auf dem Markt- Hohe Bedeutung externer Effekte- Hohe Intensität an staatlichen Eingriffen
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- Definitionen der Agrar-BWL Betrieb ist eine Wirtschaftseinheit, die Inputs in Outputs transformiert. Sie ist räumlich organisatorisch abgrenzbarUnternehmen ist eine finanziell und rechtlich selbstständige Einheit. Sie kann Produktionseinheiten an mehreren Standorten haben.Haushalt ist eine Wirtschaftseinheit, die Sachgüter und Dienstleistungen konsumiert.
- Funktionen der BWL Erfassen (Beobachten) -> Beschreiben -> Erklären -> Gestalten
- LW-Betriebe in Österreich Durchschnittliche Betriebsgröße in Ö 19,3 haKulturverteilung der LF in ha in Österreich 2010 Ackerland 48% extensives Grünland 30% Wirtschaftsgrünland 20% sonstige Kulturarten 2% Viehbestand in Großvieheinheiten in Österreich 2011 Rinder 74% Schweine 18% Pferde/Ziegen/Schafe 6% Geflügel 2% Verteilung der Biobetriebe 2011 21575 Biobetriebe 16,3% Anteil an allen Betrieben
- Aktuelle Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft Aktuelle Rahmenbedingungen für die LandwirtschaftPreisschwankungen auf Produkt- und Faktormärken nehmen zuNachwachsende Rohstoffe gewinnen an BedeutungIn Folge der Agrarreform müssen Landwirte zunehmend marktorientiert handelnZunehmende Unsicherheit in Folge des Klimawandels[-> sind die 4 die Probleme?]Aktuelle Rahmenbedingungen für die LandwirtschaftGemeinsame Agrarpolitik:- Regionalmodell- Verpflichtende Umweltauflagen- Begrenzte MittelMarktbezogene Entwicklung- Tendenziell steigende Nachfrage- Zunehmende Preisvolatilität- Sinkende staatliche Transferzahlungen - Mittel- bzw. langfristig steigende Marktpreise
- „Data Envelopment Analysis“ als Verfahren zur Beurteilung einzelbetrieblicher Wettbewerbsfähigkeiten „Data Envelopment Analysis“ als Verfahren zur Beurteilung einzelbetrieblicher WettbewerbsfähigkeitenMethode entwickelt von FARELL (1957) sowie CHARNES (1978) Für jeden Betrieb wird das Input-zu-Output Verhältnis ermittelt Jeder Betrieb wird mit den jeweils besten Betrieben verglichen Multiple Inputs können mit multiplen Outputs in Beziehung gesetzt werden.
- DLG Zertifizierungssystem für eine nachhaltige Landwirtschaft (DLG e.V. - Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) - Hauptzweck ist die Balance landwirtschaftlicher Betriebe zwischen Wertschöpfung und Umwelt- /Sozialwirkungen- aus 23 Einzelindikatoren wird für die Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales jeweils ein Teilindex als Mittelwert errechnet- Defizite einzelner Indikatoren können durch andere Indikatoren der gleichen Säule ausgeglichen werden, zwischen den Säulen ist keine Kompensation möglich (Konzept der starken Nachhaltigkeit)- Vergabe und Prüfung des Zertifikats durch unabhängiges Betriebsaudit
- Zusammenfassung der LW-Rahmenbedingungen - Veränderte Rahmenbedingungen betreffen LW und Gesellschaft- Anforderungen an LW Unternehmen sind komplex und nehmen zu-> Umfangreiche Herausforderung für die betriebswirtschaftliche ForschungKonsequenzen für die Forschung- Weiterentwicklung von Methoden und Instrumenten- Inter- und transdisziplinare Forschung- Kooperation mit der Praxis