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Strategische Unternehmensführung (Fach) / Ursprung und Wesen der Unternehmensführung (Lektion)

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  • Dimensionen des strategischen Managements 1)    Unternehmens-Strategie („corporate level“)= Ebene des Gesamtunternehmens, z.B. DaimlerChrysler 2)    Geschäftsfeld-Strategie („business level“)= Ebene der einzelnen strategischen GE; z.B. AEG, Mercedes-Benz 3)    Funktionsbereich-Strategien („functional level“)= z.B. Beschaffungs- oder Absatzstrategien Die Musik spielt auf der Geschäftfeldebene
  • Unternehmensphilosophie -      Ganzheitliche Interpretation der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Funktion des Unternehmens und der daraus abzuleitenden Wertbezüge des Managements -      wird selten explizit ausformuliert -      oft eher eine implizite Richtschnur des Handelns im Unternehmen – und prägt somit die Führungs- und Unternehmenskultur -      gelegentlich aber: schriftliche Niederlegung konkreter Verhaltensgrundsätze o   Wichtig: keine Lippenbekenntnisse, sondern tatsächlich gelebte und verinnerlichte Handlungsgrundlage!
  • Strategie o   Strategie heißt: vorausdenken Funktion von Strategien: „strategos“ (griech.) = Heerführer „stratos“: Herr „agos“: Führer è Militärische und unternehmerische Strategien folgen weitgehend derselben Logik (und Sprache)! -      Strategie ist Gebrauch des Gefechts zum Zwecke des Krieges (Carl von Clausewitz) o   Strategie heißt also auch: schlüssige Handlungspakete schnüren  
  • Hauptaufgaben von Strategien >      Richtungsvorgabe; aber auch: Scheuklappen-Effekt! >      Kanalisierung des Instrumente-Einsatzes; aber auch: Gefahr der Inflexibilität! >      Koordination; aber auch: überbetonte Innenorientierung
  • Strategiefindung -      Der strategische Prozess ist eine sequenzielle Abfolge klar definierter Phasen -      Die Formulierung und Implemtierung von strategien ist ein aktiver, zielgerichteter Vorgang -      Der Impuls geht vom Top-Management aus -      Es existieren überhaupt Strategien, also konsistente Handlungsmuster („shared understanding“)
  • Gründe für das Fehlen von Stratgegien o   Management hat die Strategieformulierung sträflich unterlassen („negative concept“) o   Übergangsphase: Strategien entstehen gerade neu (transitional concept“) Galeria Kaufhof o   Management versucht, mehr Flexibilität und Schnelligkeit herzustellen („positive concept“) --> Hier dann eher: „strategische Manöver“
  • Präskriptive Schulen -- Planungsschule; Designschule; Positionierungsschule
  • Deskriptive Schule Konfigurationsschule, Umweltschule, Kulturschule, Lernschule, Kognitive Schule, Unternehmerische Schule,
  • Prospector -      Innovative Unternehmen, laufend neue Marktchancen suchend -      agieren in dynamischen Märkten; breites, variables Angebotsprogramm -      Organisationsstruktur i.d.R. divisional (verschiedene Bereiche) (= marktorientierte Sparten) -      Organisationskultur kreativ; lernorientiert, fehlerorientiert -      Kundenorientiert Bsp.: Sony Gründer Aquita: (erster) Walkman; Siemens; Google, Amazon
  • Defender Defender: Wertschöpfung; kostenorientiert -      Auf Verteidigung des bearbeiteten Marktauschnitts spezialisiert -      konservative Unternehmen in stabilem Teilmarkt -      enges Angebotsprogramm; Ziel: Kosteneffizienz (geringe Marktorientg.) -      Organisationstruktur i.d.R. funktional (= sachorientierte Sparten) -      Eher in einzelnen Bereichen Bsp.: Discounter; Nordzucker; EON; Allianz
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  • Analyzer Analyzer -      Zwischentyp: tätig teils in stabilen, teils in dynamischen Märkten -      Besitzen Merkmale vom Prospector und Defender -      Funktionsbereiche, Fachabteilungen Bsp.: VW; DB; McDonalds (Mc Cafe, innovativ, verschiedene Zielgruppen)
  • Reactor -      Keine konsistente Haltung; langfristig nicht überlebensfähig (?) -      Keine Strategie??