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Umwelt- und Qualitätsmanagement (Fach) / Umweltmanagement (Lektion)

Wartha

Diese Lektion wurde von Soratax3 erstellt.

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  • Zu welchem Zweck ist das Bundesemissionsschutzgesetzt da? Festlegung was als Emission und Immission betrachtet wird.Welche Anlagen betroffen sind. Es regelt was Anlagen sind.Zweck: Wie gefährliches Einwirken auf Mensch, Tiere, Umwelt und Kulturgüter verhindert werden kann.
  • Skizzieren Sie einen Lageplan eines produzierenden Unternehmens. Ermitteln Sie drei Beispiele von wichtigen Umweltaspekten, tragen Sie diese auf den Lageplan ein und benennen Sie je eine geeignete Vorbeugungsmaßnahme. (Lageplan zeichnen!) Umweltaspekte Anlieferung: Abgase - Effiziente Logistik/Motor ausChemikalien: Wanne verwendenHeizöl für Heizung: Doppelwandiger TankAbwasser aus Produktion: Kläranlage oder Vertrag mit Drttanbieter EntsorgenAlle Umweltaspekte ermitteln (Grundgesamtheit) und die Schlimmsten werden priorisiert (Filter anwenden).
  • Unterscheiden Sie Direkt- und Indirekteinleiter. Direkteinleiter: leiten über die interne Kläranlage direkt ein.Voraussetzung: Erlaubnis der Behörde z.B. Rökona filtern das Wasser selbst und lassen es wieder in den Neckar) Indirekteinleiter: leiten indirekt über die kommunale Kläranlage in das Gewässer ein.Voraussetzung: Vertrag mit kommunalem Abwasserverband
  • Was regelt die AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen)? Was müssen Sie als Betreiber tun? Nennen Sie Wassergefährdungsklassen. Kernanforderungen:A) Sie regelt die Einstufung von Stoffen und Gemischen nach ihrer Gefährlichkeit,B) die technischen Anfordeurngen, die Anlagen erfüllen müssen, die mit diesen Stoffen und Gemischen umgehen,C) Die Pflichten der Betreiber dieser Anlagen Die Betreiber müssen einen Anlagenkataster führen, in dem alle Wassergefährdenden Stoffe gelistet sind, diese in einer Betriebsanweisung oder Merkblatt (Heizungsanlage) beschreiben und vor Ort aushängen, bei Bedarf Wasserrückhaltevorrichtung einrichten. Wassergefährdungsklassen: Wassergefährdende Stoffe sind feste, flüssige und gasförmige Stoffe, die geeignet sind, dauernd oder in einem nicht nur unerheblichen Ausmaß nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit herbeizuführen.- Schwach wassergefährdend (z.B. Kohlenstoffmonoxid)- Deutlich Wassergefährdend (z.B. Ammoniak)- Stark wassergefährdend (z.B. Blausäure)
  • Was bedeutet „LAU-Anlage“ und was ist eine HBV-Anlage? LAU: Anlagen zum Lagern, befüllen, abfüllen und umschlagen (z.B. Tankanlage für PKW)Auffangen von Gut das auslaufen kann. HBV: Anlagen zum Herstellen, Behandeln, Verwenden (z.B. HBV-Anlage im Betrieb, die Chemikalien verarbeitet muss so ausgestattet sein, dass das Wasser nicht gefährdet/verschmutzt wird. z.B Auffang von Chemikalien, sodass diese nichts verschmutzen können.)
  • Benennen Sie die Stufen der fünfstufigen Abfallhierachie und geben Sie für Stufe 2-5 je ein Beispiel. 1) Vermeidung2) Vorbereitung zur Wiederverwendung 3) Recycling 4) Sonstige Verwertung 5) Beseitigung 
  • Welche Besonderheiten müssen bei der Abgabe von Nebenprodukten beachtet werden? Bisherige Abfälle, die wieder verarbeitet werden (Katzenstreu), werden heute als Nebeprodukte bezeichnet und an Dritte abgegeben. Diese dürfen keine Chemikalien enthalten.
  • Nach welcher Norm/welcher rechtlicher Vorgabe werden Abfälle gekennzeichnet und wie erkennen Sie an der Bezeichnung, ob ein Abfall gefährlich ist? Nennen Sie drei Kriterien durch die ein Stoff als gefährlich eingestuft wird. Nach der Norm AVV (Abfallverzeichnisverordnung) Hinweis, wie etwas transportiert, gelagert werden muss! Sternchen für gefährlichen Abfall  Stoff ist/gilt als gefährlich sobald eines der folgenden Kriterien zutrifft:ExplosionsgefährlichBrandförderndHochentzündlichSehr giftigGesundheitsschädlich
  • Wie ist Gefahrgut zu kennzeichnen? Gefahrgut wird durch Warntafeln gekennzeichnet. DIese müssen: rechteckig sein rückstrahlend 40 cm (mind.) x 30 cm groß einen schwarzen Rand von max. 15 cm Breite haben
  • Erklären Sie das Chemikalienrecht! Ziel: Schutz des Menschen un der Umwelt vor schädlichen Einwirkungen gefährlicher Stoffe und Zubereitungen. Auf Bundesebene gilt das Chemikaliengesetz, welches dem Umgang mit Gefahrstoffen, Verbote von Chemikalien, Anmeldungen und Straftaten regelt. Gefährliche Stoffe + Zubereitungen sind:  explosionsgefährlich brandfördernd hochentzündlich sehr giftig reizend krebserzeugend
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  • Was bedeutet GHS? Globally Harmonized System
  • Nach was wird Gefahrgut eingestuft? Nach 15 Kriterien (Brandfördernd, giftig, ...) und gekennzeichnet nach der GHS.
  • Welche Schritte sind gemäß der Gefahrstoffverordnung (GefSTV) vor dem Einsatz eines neuen Gefahrstoffes in einem Unternehmen durchzuführen? 1 - STOP beachten. Substitution (Brauche ich diesen Gefahrstoff überhaupt?)2 - Gefährdung beurteilen. Gefährdung anhand des Sicherheitsdatenblatt beurteilen.3 - Betriebsanweisung schreiben4 - Schulungen durchführen (Mitarbeiter Schulen)5 - Unterschreiben  Zusatz: STOP-Prinzip S - SubstitutionT -  Technische Lösung für SicherheitO – Organisatorische Lösung (Pausen/Personalwechsel)P – Persönliche Schutzausrüstung (PSA) (Handschuhe/Schutzmasken/Sicherheitsschuhe etc..)
  • Was regelt das Bundesbodenschutzgesetzt? Wofür gibt es das Bodenschutzrecht und was beinhaltet es? Boden vor schädlichen Einwirkungen schützen. Wenn das Grundwasser einmal verunreinigt ist, kann man es kaum mehr reinigen. Mehrfach Schutz und mehrfach Strafe. Bei Verstoß: Strafe und Schadensbehebung.
  • Was sind Umweltaspekte? Derjenige Bestandteil der Tätigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen, einer Organisation, der in Wechselwirkung mit der Umwelt treten kann. 
  • Welchen Einfluss hat ein Unternehmen auf die Umwelt? Großteil der negativen Auswirkungen auf Umwelt (Abgasse, Abwasser, Müll, etc.) ist auf die Aktivitäten der Wirtschaft und Industrie zurückzuführen.
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess erklären. (PDCA) Politik festlegen Umweltmanagmentsystem planen (UWMS) -> Plan UWMS einführen und umsetzen -> Do Regelmäßige Überwachung des UWMS einschließlich der Umweltleistungspartner -> Check Ableitung und Umsetzung von Korrektur- und Folgemaßnahmen -> Act
  • Welche Punkte umfasst ein UMS? Orga-Struktur Planungsaktivitäten Verantwortlichkeiten Praktiken Verfahren Prozesse  Resourcen
  • Nennen Sie im Vergleich jeweils fünf charakteristische Merkmale der DIN EN ISO 14001 und der EMAS (in Tabelle) DIN EN ISO 14001 Nachweis: ZertifikatGeltungsbereich: InternationalPrüfung: Durch ZertifizierungsauditorVeröffentlichung: Lediglich UmweltpolitikGrundlage: Privatwirtschaftl. VereinbarungKosten: Kosten für Externes AuditsAkkreditierungsstelle: DAKKSZiel: Kontinuierliche Verbesserung des UMSEMAS Nachweis: Validierte UmwelterklärungGeltungsbereich: Europäische GemeinschaftPrüfung: Durch UmweltgutachterVeröffentlichung: UmwelterklärungGrundlage: Öffentlich-rechtliche GrundlageKosten: Kosten höher (Gut bei genehmigungspflichtigen Anlagen)Akkreditierungsstelle: DAUZiel: Kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung mit aktiver Beteiligung der Beschäftigten und im Dialog mit der Öffentlichkeit
  • Wie setzt sich die Systematik des europäischen Rechts zusammen? Verordnung Richtlinien (innerhalb 2 Jahren zu Gesetz) Entscheidung (nur verbindlichen für benannten Kreis) Empfehlung (nicht verbindlich)
  • Systematik Deutsches Recht! Bundesrecht (Gesetze, Verordnung und Verwaltungsvorschriften) Landesrecht (s.o.) Kommunalrecht (Satzungen)