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BM Einführung in die Geschichte der Philosophie (Fach) / Skript 11 Kant (Lektion)
Kritik der reinen Vernunft
Diese Lektion wurde von omgitsgami erstellt.
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- Wie lautet das Ausgangsproblem bei Kant? - grundlegende Fragen drängen sich der Vernunft auf, können aber von ihr nicht beantwortet werden, da sie die Dinge außerhalb der Erfahrung betreffen - der Vernunft fehlt die Fähigkeit dazu, diese Fragen zu beantworten Bsp.: Hat die Welt einen zeitlichen Anfang oder nicht? Ist der Raum endlich oder unendlich?
- Welche zwei Fehler führten Kant zufolge zu seinem Ausgangsproblem bei der KrV? 1.: Überstrapazierung der Erkenntnisfähigkeiten 2.: Annahme einer objektiven physikalischen Welt als Bezug unserer Erkenntnis
- Was bedeutet die kopernikanische Wende? - Kant behandelt bei der KrV nicht jene strittige Fragen über Unendlichkeit, Gott etc., sondern die Vernunft selbst ist zuerst zu behandeln - dabei geht es um die grundlegende Erkenntnis, dass unser Standpunkt (die Art & Weise, wie wir auf Dinge blicken) wesentlich für unsere Erfahrungen & wesentlich für unsere Erkenntnis ist dieser Standpunkt muss eben untersucht werden
- Was bedeutet die Frage: Wie sind synthetische Urteile a priori möglich? - wie lässt sich Erkenntnis echt und nicht nur durch bloße Begriffszerlegung erweitern - und zwar so erweitern, dass ein neuer, allgemein bestehender, notwendiger Zusammenhang erkannt wird?
- Weshalb stellt sich die Frage, wie synthetische Urteile a priori möglich sind? - Erkenntnisse sollen nicht auf kontingente Sinneswahrnehmungen beruhen gelassen werden - Erkenntnisse sollen gewonnen werden; das ist aber nicht durch bloße Analyse von Begriffen möglich Erkenntnisgewinn verlangt vielmehr die Verbindung von Begriffen
- Wie ist analytisch & synthetisch zu unterscheiden? - Ein Urteil ist analytisch, wenn seine Wahrheit oder Falschheit sich allein aus den darin enthaltenen Begriffen ergibt - Ein Urteil ist synthetisch, wenn Semantik & Logik allein zur Bestimmung des Wahrheitswertes des Urteils nicht hinreichen Wahrheit hängt nicht nur von den im Urteil enthaltenen Begriffen ab
- Wie ist a priori & a posteriori zu unterscheiden? - ein Urteil ist a priori gdw sein Wahrheitswert unabhängig von aller Sinneserfahrungen entscheidbar ist - Ein Urteil ist a posteriori gdw sein Wahrheitswert nur unter Bezug auf Sinneserfahrungen entscheidbar ist
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