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BM Einführung in die Geschichte der Philosophie (Fach) / Skript 7 Hobbes (Lektion)

Gesellschaftsvertrag

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  • Welches Ziel wird beim Gesellschaftsvertrag a la Hobbes verfolgt? - der Mensch ist von Natur aus um Selbsterhaltung bemüht - und bei den Mitteln zur Selbsterhaltung herrscht viel Konkurrenz  - doch Konkurrenz führt zu einem Kriegs-/Naturzustand  „Krieg eines jeden gegen jeden“ im Naturzustand gibt es also keine Sicherheit vor anderen Menschen - doch die Vernunft des Menschen ermöglicht ihm zu verstehen, welche „Friedensgrundsätze“ herrschen müssen, damit kein Krieg herrscht aber es fehlt die Verbindlichkeit der Grundsätze  - diese Verbindlichkeit wird verschafft durch eine Vereinbarung (Vertrag) des einzelnen mit allen anderen  in dem Vertrag überträgt jeder sein „Recht auf Natur“ auf einen Souverän  der Souverän garantiert die Selbsterhaltung 
  • Welchen Inhalt hat der Gesellschaftsvertrag? - gemeinschaftlicher Rechtsverzicht zugunsten eines Souveräns  - „Vertrag“: beiderseitige Übertragung von Rechten auf den Souverän  die Rechte werden also auf den Souverän übertragen und nicht auf die Mitmenschen - Vertrag wird mit allen anderen geschlossen, nicht mit dem Souverän