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Energie aus Rohstoffen der Land- und Forstwirtschaft (Fach) / ZuFa 1-10 (Lektion)
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- Landwirtschaftliche Biomasse: Biomasse = organischer Herkunft (kohlenstoffhaltig)-> lebende sowie abgestorbene Phyto- und Zoomasse + daraus resultierende Rückstände + Stoffe die durch eine technische Umwandlung anfallen Primäre Biomasse = nutzt direkt Sonnenenergie durch Photosynthese Sekundäre Biomasse = Umbau in höhere Organismen Tertiäre Biomasse = durch technische Weiterverarbeitung-> Fossile Energieträger sind dann die Sekundärprodukte der Verrottung (zB. Torf)
- Wandlung in Nutzenergie damit folgende Eigenschaften vorhanden sind: Energiedichte Handhabung Speicher- und Transporteigenschaften Umweltverträglichkeit Substitution fossiler Energieträger Nebenprodukte und Rückstände verwertbar
- Thermochemische Umwandlung von Energieträgern in Nutzenergie feste Bioenergieträger in feste/flüssige/gasförmige Sekundärenergieträger umgewandelt -> Transport, Energiedichte, biochemische Eigenschaften -> durch langsame und schnelle Pyrolyse, Vergasung, Verbrennung
- Physikalisch-chemische Umwandlung von Energieträgern in Nutzenergie Abtrennen der Ölphase von der restlichen Biomasse -> Bei Dieselmotoren und Heizkraftwerken: Anpassen der Eigenschaften vom Pflanzenöl -> durch thermochemische Veredelungsverfahren: Extraktion durch Mechanisches Auspressen 1) Aus Biomasse wird durch physischen Druck Öl extrahiert (flüssiger Sekundärenergieträger) 2) Aus ölhaltigem Presskuchen wird durch Lösungsmittel und anschließend Destillation Öl und Extraktionsschrot (dient als Futtermittel) extrahiert -> in Dieselmotoren, Blockheizkraftwerken Extraktion durch Lösungsmittel
- Biochemische Umwandlung von Energieträgern in Nutzenergie: durch Mikroorganismen -> Ethanol, Butanol und Methan dienen als Treibstoffe in Ottomotoren/Gasmotoren, Verbrennungsanlagen -> Verfahren: Alkoholische Gärung zB. Durch Zugabe von Hefe und anschließende Destillation (flüssiger Sekundärenergieträger - Alkohole) durch Biokatalysatoren können unterschiedliche Alkohole hergestellt werden Anaerobe Fermentation mikrobielle und anaerobe Fermentation durch Bakterienstämme (wasserdampfgesättigtes Mischgas mit ~60% Methan) und anschließend Gasaufbereitung (gasförmiger Sekundärenergieträger – Methan) -> Aufbereitung und Einspeisung in das Gasnetz; Nutzung der freigesetzten Wärme für Wärmepumpen und Fernwärme
- Energiebegriff Energie = Fähigkeit eines Systems äußere Wirkung hervorzubringen und damit Arbeit zu verrichten: Kraft, Wärme und Licht Energieformen/Nutzungswege: mechanische & thermische, chemische, Kern-, Strahlungsenergie Primärenergie kann mit Verlusten in Sekundärenergie und diese weiter in Endenergie (oder direkt von Primärenergie zu Endenergie) umgewandelt werden. -> Verluste beim Verbraucher -> Nutzenergie (=Wärme, Kraft, Licht)Vorräte und Quellen: Fossile Vorräte = Energieträger die sich in vergangenen Zeiten durch geologische, geophysikalische, biologische Prozesse gebildet haben -> biogene und mineralische Rezente Vorräte = bilden sich in der gegenwärtigen Zeit (zB. Biomasse oder potentielle Energie von Wasser)
- Energiepotenzial Theoretisches -> Technisches -> Wirtschaftliches -> Erschließbares -> Nachhaltiges (Deckt einen Teil von Technisch bis Erschließbar ab, aber halbiert Erschließbar nochmal)Biomasse Potenzial Holzartig (aus Waldbewirtschaftung, Holzverarbeitung, außerhalb von Wäldern zB. Baumschnitt) -> am meisten in Nordamerika Halmgutartig (aus Landwirtschaft, Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte) -> am meisten in Asien sonstige (Tierexkremente, organischer Abfall der industriellen Verarbeitung) -> am meisten in Asien Energiepflanzen am meisten in Afrika-> derzeit 50% des nachhaltig verfügbaren Potentials benutzt -> oft schlechte Effizienz und hohe Emissionen -> nachhaltig verfügbare Biomasse = 20% des Primärenergieverbrauch => es gibt keine Alternative zur Begrenzung des Energieverbrauchs/Kopf (er steight aber, v.a. in Asien, Afrika, Lateinamerika, mittlerer Osten) -> Ziel: effiziente Nutzung + erneuerbare Energien
- Energienutzung: Für Wärmebereitstellung wird verwendet: biogene Festbrennstoffe (Pellets, Scheitholz, Hackgut), Brenngas, Pflanzenöl/Ethanol Für Stromerzeugung: Feste Biomasse, fossile Energieträger, Biogas, Pflanzenöl/Ethanol Für Kraftstoffbereitstellung: Bioethanol (Zuckerrohr, Getreide, Mais), Biodiesel/Pflanzenöl
- Ziele der Nutzung von Biomasse Landwirtschaft= Verminderung der Überschussproduktion-> EU Flächenstillegung zur Begrenzung der Getreideproduktion (1988/89 freiwillig und ab 1992 obligatorisch; '93 Stillegungssatz von 15% … 2005 von 5%; 2007 Abschaffung der obligatorischen Stillegung)= Existenzsicherung von Bauern= Bodenfruchtbarkeit bewahren= Funktion im ländlichen Raum bewahren-> in Ö. ist die Fläche (Acker- und Grünland) der limitierende Faktor bei der Produktion Volkswirtschaft= Erneuerbare Energien aus pflanzlichen Ernteprodukten= Rohstoff- und Energieversorgung= Arbeitsplätze= Innovation Umwelt= Umweltbelastungen vermindern (CO2 und Schadgase)= Müll verringern
- Gesamtbiomasse 2008 10 Mrd. t-> 74% Futtermittel ->18% Nahrungsmittel -> Restliche 8% Nachwachsende Rohstoffe
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- Biomasseentstehung: Aquatische Primärproduzenten: Organismen: Algen (!), Cyanobakterien Technische Nutzung: Algen und Cyamobakterien kultivieren (brauchen nur CO2 und anorganische Nährstoffe)
- Biomasseentstehung, Terrestrische Primärproduzenten: Organismen: ->Land = Moose, Samenpflanzen, Farne ->Wald = Nackt- und Bedecktsamer ->Landwirtschaft = einjährige Pflanzen wie Gräser, Leguminosen, Gemüsefrüchte, Rüben Technische Nutzung: aus Land- und Forstwirtschaft: gesamte Pflanze/ bestimmte Komponente/ bestimmte Inhaltsstoffe
- Aufbau und Zusammensetzung der Biomasse C, O und H sind Hauptbestandteile der Pflanzensubstanz (= in allen organischen Verbindungen) -> 90% der organischen Substanz aus Kohlenhydrate: Strukturkohlenhydrate (zB. Zellulose), Speicherkohlenhydrate (zB. Stärke) Lipide Proteine->Restliche 10%:Stickstoff: großer Einfluss auf Qualität und Ertrag (natürliches Vorkommen für Kulturpflanzen nicht ausreichend) Mangel hat Folgen bei Stoffwechsel -> wichtig als Baustein für Proteine, Vitamine und Nukleinsäuren Phosphor: Bildung von ATP (also wichtig für Energiehaushalt) Kalium: reguliert Wasserhaushalt (osmotisches Potential) Kalzium: aktiviert Enzyme Schwefel: in Aminosäure (für Proteine) Eisen: in allen Häm-haltigen Enzymen (Elektronentransport während Photosynthese)
- Biochemische Zusammensetzung von Biomasse: 6 CO2 + 6 H2O -> C6H12O6 + 6 O2 alle Bausteine bestehen aus reduziertem atmosphärischem CO2-> Primäre Metabolite (im Primärstoffwechsel produziert: Kohlenhydrate, Lipide, Proteine, Nucleinsäuren)-> Sekundäre Metabolite (im Sekundärstoffwechsel synthetisiert: Lignin, Zellulose, Phenole, Terpenoide)Metabolite des pflanzlichen Stoffwechsels:* Zucker -Einteilung nach Anzahl der C-Atome (Pentose 5, Hexose 6) -Einteilung nach Anzahl der Zuckermoleküle (Mono-, Di-, Oligosaccharide) -> wichtigster ist Disaccharid = Saccharose (Transportform und Speicherform)* Stärke -aus 1-4-verknüpften α-D-Glucosemolekülen-aus wasserlöslichem Amylopetktin (70-90%) und wasserlöslicher Amylose (10-30%) -als Reservestoff (Samen, Knollen, Zwiebeln, Rhizomen)* Zellulose -aus D-Glucose-Molekülen die durch eine 1,4 β-glykosidische Bindung verbunden sind; -Wasserstoffbrücken bewirken helicale Konfiguration-Fibrillen bewirken hohe Reisfestigkeit-quasi-kristalline Struktur bewirkt Stabilität*Lignin -Polymer aus Phenyl-Propan-Derivaten aufgebaut (radikalische Polymerisation); -erhöht mechanische Festigkeit von Zellwänden -> im Holzteil (Xylem)*Fette und Öle -Ester des dreiwertigen Alkohols Glycerin mit drei Fettsäureresten; -Strukturlipide und Speicherlipide*Proteine -aus Aminosäuren und Peptidbindungen; = Enzym, bindet Pigmente, Baustein für Zytoskelett, Abwehrsystem und Reservestoff; -Proteine bestimmen ob der neu assimilierte C-Stoff für Wachstum, als Reservestoff oder zur Abwehr verwendet wird!
- Biomassesynthese: Makromoleküle (Proteine, Fette, Nukleinsäuren, Vitamine) müssen aus Zucker energieaufwendig synthetisiert werden -> benötigte Elektronen e- für die Einbindung eines C-Atoms in Glucose = 4, Fettsäure = 6, Protein= 6-8 Zusammensetzung der Biomasse beeinflusst Biomassebildung -> mit selber Photosyntheseleistung kann in fettreicher/proteinreicher Biomasse weniger organische Masse hergestellt werden
- Landwirtschaftliche Produktionssysteme, natürliche Standortfaktoren: Lichteinstrahlung: Beleuchtungsstärke beeinflusst die CO2-Aufnahme -> logarithmisch steigend Temperatur: beeinflusst Photosynthese, Atmung, Transpiration; zB. C3-Pflanzen ~20°, C4-Pflanzen >30°; Transpiration kann Blatttemperatur um 10° senken -> ermöglicht Überleben bei 55° Wasser:-Wasserdefizit (Wasserabgabe > Wasseraufnahme) bei starker Transpiration, geringer Wasserverfügbarkeit, gehemmtem Stoffwechsel -> Pflanze begrenzt Nährstoffaufnahme oder schließt Stomata um Wasserverdunstung zu senken, hemmt allerdings CO2-Aufnahme (-> ineffiziente Energieumwandlung) Boden und Nährstoffe -Boden (durch Verwitterung der Erdkruste mit Mikroorganismen): besteht aus anorganischen Partikel (Mineralien), chemischen Bestandteilen (Chemie von mineralisch und makromolekuraren organischen Stoffen) und lebenden Organismen (Abbau der organischen Kohlenstoffreaktion)
- Landwirtschaftliche Biomasse: Energiepflanzen (direkt zur Energiegewinnung produziert)vs.Rückstände, Nebenprodukte, Abfälle (fallen bei Produktion zusätzlich an)
- Ackerbauliche Grundlagen, Standortfaktoren: Temperatur und Niederschlagweitere Faktoren: Art/Sorte der Kulturpflanze, Bodenbearbeitung, Aussaattechnik, Düngung,Pflanzenschutz, Beregnung, Erntemaßnahmen
- Ackerbauliche Grundlagen, Fruchtfolgegestaltung: = geplanter Anbauzyklus annueller Pflanzen auf einen Schlag -> um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten/erneuern-> keine Einfelderwirtschaft (5 Jahre kein Fruchtwechsel)
- Ackerbauliche Grundlagen, Anbausystem: abhängig von Produktionsziel (Energiepflanze vs. Nahrungs- & Futtermittel) -> Sortenwahl,Saatstärke, Düngung, Pflanzenschutz, Erntetermin,… GrünlandanbausystemEU-Umbruchverbot von Grünland zu Ackerbau-> Wirtschaftsgrünland: hoher Ertrag energiereicher Biomasse (im Frühjahr als Tiernahrung; später für Biogasanlagen)vs.-> Extensiv-Biotop-Grünland (Landschaftspflegecharakter): Natur- und Biodiversitätsschutz, Ernte von Heu zur thermischen Verwertung (stärkere Lignifizierung wegen späterer Mahd –> nicht als Futter oder Biogas) Acker-AnbauanbausystemEnergiepflanzen und/oder Nahrungs- & Futtermittel; in Mitteleuropa einjährige, vor allem;Hauptfrucht: Mais, Raps, GetreideWinterzwischenfrucht: Winterroggen, Winterweizen, Wintergerste, Triticale-> Fruchtfolgen für Energiepflanzen: -Hoher Fruchtartenanteil in der Region -Kleiner Anteil einer Fruchtart in der Fruchtfolge -ständige Bodendeckung (durch Wintergetreide) -Zwischenfrüchte und mehrjährige Kulturen -Erosionshemmende Früchte Agroforstsystem= mehrere Pflanzenarten gleichzeitig produzieren= landwirtschaftliche Nutzung und Holzzuwachs gleichzeitig -Silvopastorale Systeme: Baum/Strauch gleichzeitig mit Tier/Futterpflanze (Grünland) -Silvoarable Systeme: Baum/Strauch gleichzeitig mit einjähriger Nutzung zwischen Baumreihen (Acker)
- Ackerbauliche Grundlagen, Einflussfaktoren im Produktionssystem Bodenbearbeitung und Bestellung: auflockern, Ernterückstände und Dünger einarbeiten, Unkräuter bekämpfen, Saatvorbereitung -> je nach Bodenzustand und Pflanzenanspruch variiert Zeitpunkt und Verfahren Düngung und Nährstoffkreislauf:Düngung = Maßnahmen die direkt Nährstoffzufuhr oder Boden verbessern (Kalk, organische Substanz, Mineraldünger), alle Nährstoffe meist ausreichend, außer: -Stickstoff (stärkster Einfluss, Massenwachstum -> durch Stickstofffixierung) -Phosphor -Kalium -Magnesium -Kalzium (Bodenfruchtbarkeit, beeinflusst pH-Wert) -> Minimumgesetz-> mineralische Elemente: 14 essentiell und weitere nützlich -> nicht-mineralische Elemente: C,O,H werden für Photosynthese gebraucht (CO2 und H2O) Pflanzenschutzmaßnahmen: verhindern Begleitflora, Schädlings- und Krankheitsbefall (sonst verminderter Ertrag, Qualität, unerwünschte Beschaffenheit), Maßnahmen:.......-Fruchtfolge (nicht Pflanzen mit selben Krankheitsrisiken).......-Bearbeitungsmaßnahmen (Erntereste einbringen).......-Chemische Bekämpfung (Herbizide, Insektizide, Fungizide).......-Mechanische Bekämpfung (Hacken).......-Biologische Bekämpfung (Parasiten gegen Schädlinge) Beregnung:Bewässerungsbedürftigkeit = Wassermangel Bewässerungswürdigkeit = Maßzahl ob Zusatzbewässerung Gewinn bringen würde Erntemaßnahmen: Anteil und Qualität für energetische Nutzung abhängig vom Ernteverfahren (fruchtarten- und verwendungsspezifisch), Erntezeitpunkt ist entscheidend
- Qualitätsmerkmale von Bioenergieträgern (11) chemisch-stoffliche Eigenschaften: Wassergehalt, Inhaltsstoffe, Störstoffgehalt, Pilzsporen/Krankheitserreger, Abbaubarkeit, Gasbildungspotential, Silierverhalten physikalisch-mechanische Eigenschaften: Lagerungsdichte, Teilchendichte, Größenverteilung, Feinanteil, spezifische Oberfläche, Temperatur/Wärmekapazität, Viskosität, Abriebfestigkeit Energieinhalt: massenspezifisch -> Heizwert HW von Maissilage, Rapssaat, Festmist zu niedrig für thermische Nutzung; Biomassebereitstellung muss Inhaltsstoffe und somit Eigenschaften kennzeichnen Inhaltstoffe: zB. Elementgehalt, Stoffgruppe, Aschegehalt -> beeinflusst HW, Emissionen, Rückstandsverwertung Wassergehalt: -> beeinflusst HW, Lagerfähigkeit, Abbauverluste, Selbstentzündung, Transportfähigkeit Erntezeitfenster: Zeitplanung um Trockenaufwand [Trocknungsaufwand?] und Vorgaben des Pflanzenbaus zu optimieren; technische, ökonomische und ökologische Probleme Lagerung: wenn Ernte nicht mit Biomassenutzung (Bedarf) zusammenfällt -> Lagerung abhängig von: Angebot, Nachfrage, Infrastruktur, Auslastung von Anlagen; Problem: Abbau und Umbau während Lagerung, Selbstentzündung, Biomasseverluste Transport: abhängig von Entfernung (Traktor, LKW, Bahn, Schiff), physikalisch-mechanischen Eigenschaften (Volumen, Gewicht, Schütt-/Stückgut), chemisch-stofflichen Eigenschaften (toxisch, Geruchsemission, kunststofflösend) Dichte bestimmt Transportaufwand, Lagerungsaufwand, Umsetzungskinetik (in Energie); Brennstoffdichte ist eher von mechanischer Aufbereitung abhängig Qualitätsmanagement: -> Produktqualität der Festbrennstoffe (bei biogenen Festbrennstoffen liegt Schwerpunkt auf Sicherung der Brennstoffqualität) -> Qualität der Leistungserbringung = Effektivität der Prozesse (Rückverfolgbarkeit, Dokumentation, Qualitätsnachweise, kostengünstige Bereitstellung) Einflussfaktoren auf das Bereitstellungssystem: Bereitstellungssystem = muss geforderten Brennstoff pünktlich und sicher liefern, abhängig von: -> Biomassebedarf der Anlagen (variiert je nach Biomassenutzungstechnologie)-> Flächenbedarf des Anbaus -> Transportwürdigkeit (Kriterien sind Heizwert, Transportdichte und Lagerfähigkeit)-> Einzugsgebiete des Transports (je nach Größe der Anlage kann aus unterschiedlich roßem Radius Biobrennstoff eingezogen werden)
- Landwirtschaftlich produzierte ligno-zellulose-haltige Pflanzen Lignozellulose-Pflanzen = wesentlicher Anteil der von ihnen gebildeten und potenziell energetisch genutzten Biomasse besteht aus unterschiedlichen Anteilen von Zellulose, Lignin und Hemizellulose
- Landwirtschaftlich produzierte ligno-zellulose-haltige Pflanzen, schnellwachsende Baumarten (Weide, Pappel) o energierelevante Eigenschaften:enthalten unabhängig vom Erntezeitpunkt 50% Wassero Standort und Anbau:ausreichende Wasserversorgung ist besonders wichtig -> ungeeignet: sandige, leichte Böden -> geeignet: Ufergebüsche und Auenwälder (haben Grundwasseranschluss)o Nutzung und Ertrag:1. Jahr: 1,5 m / 4. Jahr: 7m hochSchnitt = Ernte: alle 3-4 Jahre im Jänner oder FebruarNutzung: 25-30 Jahreo Ökologische Aspekte:- Schädlings- und Krankheitsrisiko steigt mit zunehmender Anbaugröße- Hoher Wasserverbrauch+ geringer Düngereinsatz+ Bodenruhe verbessert Bodenfruchtbarkeit + Förderung von Bodenlebewesen weil keine mechanische Belastung durch Bodenbearbeitung + Deckung für Wildtiere weil späte Ernte und seltener Schnitto Holz aus Kurzumtriebsplantagen:Modifizierte landwirtschaftliche Erntemaschinen statt Technik aus Forstwirtschaft (ZB. Feldhäcksler, Mähhäcksler, modifizierter Zuckerrohrernter)Bereitstellung des Hackgutes aus Bündel-Linien oder Hackgut-Linien