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Teil 2 Handlung, Planung, Intention (Fach) / 2. Handlung Planung Intention (Lektion)

weils so schön war nochmal ein kapitel dazu

Diese Lektion wurde von johanna1998 erstellt.

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  • Set Shifting Task Zuordnung von Reizen zu einem cognitive Set, danach Feedback, das Aufschluss über gültige Regel gibt, task control: Assoziation von angewandter Regel und Feedback  fMRT Ergebnisse: Aktivierung des ventrolateralen PFC (Areal 45) beim Menschen und beim Affen. Der ventrolaterale PFC unterdrückt das bisherige Antwortformat. Strukturelle Ähnlichkeit beim Menschen und beim Affen: z.B. Größe, Anordnung, Dichte und Form der Zellen
  • Wisconsin Card Sorting Test klinisches Verfahren zur Überprüfung von task-shifting Fähigkeiten, sortieren nach drei wechselnden cognitive sets:  Farbe (rot, grün, gelb, blau)Form (Stern, Kreuz, Kreis, Dreieck)Anzahl (1,2,3,4) Feedback gibt Aufschluss über aktuelle Sortierregel Frontallappenläsion: Perseveration, bleiben bei einmal gefundener Regel, gestörtes task-switching 
  • Eriksen Flanker Task Test zur Operationalisierung von Antwortkonflikten Aufgabe: Mit Tastendruck angeben, zu welcher Seite der Pfeil zeigt Bedingungen- neutral => keine Auswirkungen - kongruent (Pfeile im Umfeld zeigen in dieselbe Richtung wie der "target" Pfeil) => Reaktionserleichterung - inkongruent (Pfeile zeigen in entgegengesetzte Richtung) --> Konflikt => längere Reaktionszeiten, mehr Fehler  = Kongruenzeffekt 
  • Stroop Test Test zur Operationalisierung von AntwortkonfliktenNeutral: Fläche ist in einer bestimmten Farbe gedruckt --> Benennung der Farbe  Kongruent: Wort ist in der selben Farbe gedruckt (Rot in rot gedruckt)Inkongruent: Wort ist in einer anderen Farbe gedruckt (Rot in blau gedruckt)-> Benennung der Farbe, in der das Wort gedruckt ist => Kongruenzeffekt 
  • Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP), Spatial conflict Task Test zur Operationalisierung des räumlichen Konflikts  Aufgabe: Tastendruck auf der Seite, in dessen Richtung ein Pfeil zeigt Bedingungen: Kongruent (Position und Richtung des Pfeils gleich; Pfeil ist links und zeigt nach links)Inkongruent (Position und Richtung des Pfeils unterschiedlich; Pfeil ist links aber zeigt nach rechts) = Kongruenzeffekt 
  • fMRT während Flanker, Stroop und Spatial Conflict kaum Überlappung der Aktivierung während verschiedener Aufgaben --> domänenübergreifende Konfliktüberwachung aber bei allen 3 waren der anteriore cinguläre Kortex (Konfliktüberwachung) und der PFC (Konfliktlösung) aktiv. Inkongruente Reize führen zu stärkerer Aktivierung im PFC
  • Handlungsauswahl Buchstabenvariante des Flanker Experiments Wenn B oder H in Mitte --> linke Taste drückenkongruent: B in Mitte, Flankierreize H inkongruent: B in der Mitte, Flankierreize Fneutral: nur B steht da Wenn F oder T in Mitte --> rechte Taste drücken Bedingungen genauso nur anders rum Ergebnisse: PFC = Entscheidung für Handlungsalternative, signifikante Unterschiede zwischen den Kontrasten  Parietalkortex: Ort der Aktivierung verschiedener Handlungsalternativen, aber kein Unterschied der Kontraste 
  • Norman & Shallice Modell Schema Control UnitsContention SchedulingSupervisory Attentional SystemEffektorsystem 
  • was beschreiben high-level Schemata und was low-level Schemata? high-level: Problemlösenlow-level: Handlungen 
  • Schema control units - Schemata- werden je nach perzeptuellem Input aktiviert (je stärker Verbindung desto stärker Aktivierung) - Problem: Ein Reiz spricht oft mehrere SCUs an
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  • Norman&Shallice Modell: Contention scheduling - low-level Mechanismus zur Regulation von Schema-Prozessen- bei familiären und automatischen Handlungen- wechselseitige Hemmung der SCUs! - Ressourcenverwaltung ist schnell und automatisch - nur eine Unit wird dann am Ende ausgeführt! kohärenter Verhaltensstrom 
  • Norman&Shallice Modell: Supervisory Attentional System - high-Level Mechanismus, exekutive Kontrolle über das Contention scheduling im Präfrontalkortex- Überwacht Handlung wenn Schemata nicht ausreichen (neue Situationen)- falls nötig Kreirung von neuen Schemata- Aktivierung von Ressourcen unter Einbezug des Kontextes  
  • Auswahlaufgabe zum Test des freien Willens 3 Auswahlaufgaben: Freie Auswahl eines Stimulus, Spezifizierte Auswahl eines Stimulus der einem Reiz ähnelt, Routineauswahl eines eingekreisten Stimulus  Ergebnisse:Je mehr Stimuli vorhanden desto länger die Reaktionszeit Reaktionszeiten frei>spezifiziert>routiniert (Unterschiedliche Aktivierung anschauen)=> freier Wille ist ressourcenaufwendig  Aktivität in BA6 (prämotorischer und anteriorer cingulärer Kortex) korreliert mit der Performanz in der freien Auswahlaufgabe --> Hinweis auf freien Willen  BA6= Ort der HandlungsplanungBA46 (dorsolateraler Präfrontaler Kortex)= Aufmerksamkeitsprozesse bei der Handlungsauswahl