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PT-Geriatrie (Fach) / Zwischenexamen (Lektion)

Zwischenxamen

Diese Lektion wurde von MaiaLu erstellt.

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  • Differenzierung geriatischer Patienten 1 .die „traditionellen“ Älteren 2. die resignierten Älteren (mit 15% der kleinste Anteil) 3. die aktiven "neuen" Alten
  • Herausforderung Physiotherapeut kein klischeehaften Erwartungshaltungen, nicht in Passivität verstärken sich und den älteren Patienten zu neuem ermutigen weder unter- noch überfordern Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl mitbringen
  • Aktivitätstheorie regelmäßige Aktivitäten zur Erhaltung der Gesundheit und mentalen und sozialen Kompetenz im Alter hochwertige Aktivitäten: mit sozialen Kontakten verbunden, wenn sie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit herausfordern Tartler (1961): nur derjenige Mensch zufrieden sei, der aktiv ist, etwas leisten kann und "gebraucht" wird
  • Disengagement-Theorie förderlich für den älteren Menschen förderlich, sich aus Aktivitäten und Verpflichtungen zurückzuziehen Auflösung der Bindung zwischen älterem Menschen und sozialem Umfeld Fokus wandert auf das innere des Menschen verstärkte Orientierung am eigenen Tod Lösung von normierten Rollenerwartungen
  • soziale Kompetenz als Eintscheidungskriterium abhängig von Persönlchkeit, ob sich äterer Mensch in Aktivitäts- oder Disengagement Theorie wohl fühlt hohe Interlligenz, große Interessenvielfalt, hohe Sozialkompetez -> Zurückziehen von familiären Verpflichtungen, aktiv mit Freunden oder in der Öffentlichkeit weniger "Kompetente" -> umgekehrtes Muster
  • Kontinuitätstheorie Sozioge Atchley (1989): Erhaltung inner und äußerer Strukturen = sicherster Weg, um Altern poitiv zu meistern möglichts wenig Veränderung im Alter  Diskontinuität -> körperliche und psychische Verschlechterung vertraute Umgebung nicht verlassen (Altersheimuntersuchung) -> kein Auswandern im Alter
  • SOK-Prinzip Selektion, Optimierung und Kompensation kreativer Umgang mit dem Alter Pianist weniger Stücke -> selektion häufigeres Üben -> Optimierung Verlangsamung, da er nicht mehr so schnell spielen konnte -> Kompensation
  • Ernährung im Alter regemäßige und überwachte Flüssigkeitszufuhr (Abnahme des Körperwassergehalts, mangelndes Durstempfinden) reduzierter Grundumsatz/Energiebedarf (Abnahme Muskulatur und Aktivität, Zunahme Fettanteil) Calcium und Vitamin D Zufuhr (Abbau Knochenmasse, vorallem Frauen Ballaststoffe und Flüssigkeit (Funktioseinschränkungen Organe (Darm)) Vitamine und Mineralstoffe (Nachlassen Immunfunktion) Würzung, attraktive Speisen (Appetislosigkeit, Abnahme Geschmacks-/Geruchsempfinden) ggf. Pürierte Speisen (Zahnprobeme, Prothesen) regelmäßig Essen + Trinken (Nachlassen Anpassungsfähigkeit des Körpers) individuelle Diätformen für Krankheiten
  • BMI Veränderung Abnahme fettfrier Körpermasse (Muskulatur) Zunahme Fettgehalt (auch bei gleichem Körpergewicht) ab 70. Lebensalter: leicht erhöhter BMI = höhere Lebenserwartung -> größere Reserve an Energie und Nährstoffen (Ressourcen bei Krankheit)
  • Messung von Schmerzen im Alter PDI (Pain Disability Index) Geriatric Pain Measure
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  • neurobiologische Veränderungen im Alter Reflexantworten auf Schmerzen weitegehend uververändert Schmerzschwellen leicht erhöhr Abnahme Sensibilität des nozizeptivem Systems Schmerz meist chronisch Kompensation und Reparation geringer 
  • Somatheorie des Alterns Robin Holliday (2006) je mehr Nachwuchs -> desto geringer Lebenserwartung kurze Lebensspanne -> schlechtere Lebenserhaltungsmechanismen DNA Reperaturmechanismen Verteidigung gegen Sauerstoffradiakle Entfernung defekter Proteine Reparatur von Proteinen exakte Synthese von Makromolekülen Immunabwehr gegen Parasiten Entgiftung von schädlichen Chemikalien in der Nahrung Wundheilung und Blutgrinnung Erhalt der physchiologischen Homöostase epigenetische Stabilität der Zelldifferenzierung Apoptose  Speicherung von Fettreserven Pflege von Fell und Ferdern
  • Theorie des Alterns des Immumsystems Pawelev (2006) wachsende Anzahl an T-Gedächtniszellen durch bereits stattgefundene Antigenkontakte Mangel an pluripotenden T-Zellen, die noch auf neue Antigene reagieren können höhere Mortalität älterer menschen bei neuen Krankheitserrergern 
  • Theorie des Alterns durch freie Radikale Stoffe mit lebensverlängernden Eigenschaften meist Antioxodantien Coenzym Q10, Thiorodoxin (TRX) genetische Deffekte durch oxidativen Stress oder Versagen von Schutzmechanismen Antioxidantien schützen Körper vor Alterung
  • Sport im Alter fünt motorische Grundeigenschaften als Eckpunkte der körperlichen Leistungsfähigkeit und Fitness Kraft Ausdauer Schnelligkeit Koordiation Beweglichkeit
  • Maximalkraft im Alter Kraftmaximum zwischen 25. und 35. Lebensjahr langsames abnehmen bis 50, bis zum 70. Lebensjahr schnell bedeutsamer Kraftverlust ab dem 50./60. Lebensjahr 8 Tage Gipsmobilisation: 20 % reduzierte statische Kraft, nach 14 Tagen 28% Trainierbarkeit nahe unverändert!
  • Schnellkraft im Alter nimmt ab dem 65. Lebensjahr um 3% jährlich ab Schnellkraftentwicklung abhängig von Nervenleitgeschwindigkeit  im Alter zu 20 % reduziert -> beeinträchtigtes Reflexverhalten -> Verzögerungen der posturalen Reaktion auf unvorhergesehene Störreize schnelle Kraftewicklung + posturale Reflexe = Stand und Gangsicherheit
  • Kraftverlust Muskelfasern Reduzierung der FT Fasern des Typ II von 60% (junger Mann) auf 30 % (80jähriger) aller Muskelfasern auch Querschnitt verbleibender Fasern geringer Verhindern der Abnahme durch Training
  • Verlust der Muskelmasse Sakropenie
  • Komponeten Sakropenie Verlust von Muslfasern (Hypoplasie) Abnahme des Querschnitts verbleibender Fasern (Atrophie)
  • Apotose programmierer Zelltod Schutz des Organsimuses vor altersbedingter Tumorgenese/Autoimmunrkankungen Aussortieren degenerierter bzw. entarteter Zellen
  • Wirkung von Krafttraining auf andere Strukturen Verstärkung und Dickenzunahme von Sehnen und Bändern Querschnittsvergößerung Röhrenknochen -> Zunahme Knochendichte Verstärkung Insertionsstellen Dickenzunahme des Knorpels
  • Krafttraining älterer Menschen Stabilisation des Körpergewichtes während Gewichtstranser und Fortbewegung Erhalt der Muskelmasse Verbesserung/Optimierung der ADLs Vermeidung von Stürzen
  • empfohlene Intensität Krafttraining geringe Widerstände und hohe Wiederholungszahl 30-50% des 1WM, 10-15 Wiederholungen zu Beginn isometrische Muskelanspannung (nicht bei Herzpatienten)
  • empfohlene Häufigkeit des Krafttrainings 2-3 mal wöchentlich 8 Übungen in 3 Serien mit 8 Wiederholungen -> erste sichtbare Erfolge nach 24 Wochen
  • Ausdauer Abnahme des VO2max maximaler Höchstwert im Alter von 20, Abnahme ab 30 60 Jahre, ca 1/4 weniger (Maximalkapazität) Bettlägerigkeit -> Rückgang Vo2 Max um 50% innerhalb von 3-4 Wochen
  • Ausdauerverlust Alter Ursachen im Rückgang der leistungbestimmenden Faktoren  Herzzeitvolumen (Herzfrequenz x Schlagvolumen) Atmung (lungenvolumen + Diffusionskapazität) Muskelmasse Kapillarisierung Stoffwechsel
  • Ausdauertraining im höheren Alter kardiopilmona und matabolische Einflussgrößen der aeroben Ausdauer qualitativ genauso trainierbar wie bei jungen Menschen 3-12 monate Ausdauertraining: 15-30 % Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit
  • Ausdauertraining bei koronaren Herzerkrankungen 3-5x wöchentlich, besser täglich 30 Minuten moderate Insensität -> mehr als 400 kJ Energieumsatz pro Woche
  • Ausdauertraining bei chronischer Herzinsuffizienz Ausdauer- und Invalltraining  Belastungsphasen über 30 Sekunden bei 50 % der VO2 max Pausenphasen über 60 Sekunden 20 % Steigerung des VO2 max in 3 Wochen Messinstrument: Borg Skala
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  • Ausdauertraining bei paVK Gehen 3 x wöchentlich 30 Minuten schmerzfrei Pausen bevor Schmerz auftritt (reperfussionsschäden und distale Denervierungen könnten entstehen) Fahrradfahren nur mit Druckpunkt auf Vorfuß
  • Training Osteoarthritis Krafttraining aller großen Muskelgruppen, besonders Rumpfmuskulatur 10 Minuten Erwärmung 10 Übungen in zwei Serien mit jeweils 12 Wiederholungen Zusätzlich Koordination und Ausdauer Heimübungen Enkörpergewicht oder Theraband Beweglichkeitstraining im schmerzfreien Bereich
  • Schnelligkeit im Alter Faruen 10-15% langsamer  bei einfachen Reaktionen: ältere nur 5 % langsamer bei komplexeren Bewegungen (Ballsportarten) 35-40% mehr Zeit
  • Bedeutung Schnelligkeit im Alter Beeinflussung der Lebensqualität Reaktions- und Situationsschnelligkeit -> Sicherheit im Alltag, Haushalt, Straßenverkehr -> Sturzprophylaxe
  • Ursachen Schnelligkeitsverlust Reduzierung Typ II Muskelfasern Faserquerschnittsreduzierung der verbleibenden Fasern Verlust von Maximal- und Schnellkraft reduzierte neuromuskuläre Frequenzierung
  • Beweglichkeit im Alter geht sehr schnell zurück bei Nichtnutzung einer Gelenkbeweglichkeit -> Nachlass zwischen 7. und 10. Lebensjahr ab 25. Lebensjahr, untrainiert -> Abnahme in Rumpfvorbeuge deutliche Abnahme ab 55.
  • Trainierbarkeit der Beweglichkeit im Alter 6 manatiges training: Verbesserung der Rumpfvorbeuge um 30 % 60 Sekunden statische Dehnungen, 5 mal zur Vorbeugung der Alterssteife
  • Ursachen Beweglichkeitsverlust anatomische Verändgen Veränderungen der viskoelastischen Eigenschaften Veränderung der Reflexaktivität
  • Koordination im Alter Kompensation von Defiziten in Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit sichereres Ausführen von komplizierten Bewegungen schnelleres Erlernen von Bewegungsfertigkeiten zwecksmäßge Anpassung bei Situationsänderung leichtere Umstellung auf ungewohnte oder neue Bedingungen geringeres Verletzungsrisiko durch schnellere Reaktion  verzögert Ermüdung mehr Freude und Spaß am Sport
  • geeignete Sportarten für ältere Menschen koordinativ: Tanzen, Thai Chi Ausdauer: Wandern, Nordic walking, Fahrrad fahren, Schwimmen
  • Grundprinzipien Seniorengymnastik Steigerung - herzentfernt, leich zu komplex, bekant zu unbekannt erst kleine, dann große Gelenke isolierte, dann kobinierte Bewegungen individuelle Pausen, Schmerzfreier Bereich keine Wettkampfspiele Pausen mit AT oder kognitiven Reizen kein Training von Maximal- und Schnellkraft angemessenes Reaktionstraining (z.B. Ballons) Musik
  • Überlastungszeichen Seniorengymnastik Nachlassende Konzentration eigenständiger Abbruch der Übung erhöhte Atemfrequenz sichtbarer Einsatz der Atemmuskulatur Blässe, Schweißausbruch blasses Munddreieck Lippenbremse
  • Behandlungsziele Seniorengruppe Erhalt und Kraftigung der Muskulatur Erht und Förderung der Gelenkbeweglichkeit, aufrechten Körperhaltung, Elastizität der Sehnen und Bändern, Reaktionskraft, Feinmotorik der Hände, Gleichgewichts, Gedächtnisleistung Verbesserung er Atmung, Stoffwechsels, Propriozeption Föderderung der Motivation, kommunikation und sozailen Inderaktion Föderung der Lebensfreude vermittlung von Freude an Bewegung in der Gruppe