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Heft 1 bis 5 (Fach) / FMWP 1-5 (Lektion)

Übungen aus Heft 1 bis 5

Diese Lektion wurde von lamietz81 erstellt.

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  • Nennen und erklären Sie die vier wichtigsten Aufgaben der Knochen (Stichpunkte)! Neben der Bewegungsfunktion (Zusammenwirken mit Muskeln) haben die Knochen eine Stützfunktion und dienen auch dem Schutz von Organen (z.B. Gehirn im Schädel etc.). Zusätzlich sind sie für die Blutzellenbildung (im roten Knochenmark) verantwortlich)
  • Welche beiden Knorpelarten neben dem Faserknorpel kennen Sie? Welches Knorpelgewebe kommt bei den Gelenkscheiben (Menisken, z.B. im Kniegelenk), den Zwischenwirbelscheiben (Bandscheiben der Wirbelsäule) und der Schambeinfuge vor? Neben dem Faserknorpel gibt es den hyalinen Knorpel und den elastischen Knorpel. Das Knorpelgewebe, das in den Gelenkscheiben, den Zwischenwirbelscheiben und der Schambeinfuge vorkommt, stammt vom Faserknorpel.
  • Welche vier Knochenformen kennen Sie, und wo kommen sie vor? Man unterscheidet die Röhrenknochen (obere und untere Extremitäten), die platten und breiten Knochen (z.B. am Schulterblatt, Schädelknochen), die kurzen Knochen (im Hand- und Fußwurzelbereich) und die unregelmäßig geformten Knochen (z.B. Gesichtsknochen)
  • Welche vier Knochenformen kennen Sie, und wo kommen sie vor? Man unterscheidet die Röhrenknochen (obere und untere Extremitäten), die platten und breiten Knochen (z.B. am Schulterblatt, Schädelknochen), die kurzen Knochen (im Hand- und Fußwurzelbereich) und die unregelmäßig geformten Knochen (z.B. Gesichtsknochen)
  • Wie viele Gelenktypen kennen Sie? Beschreiben Sie bitte zusätzlich in Stichpunkten, wie die Gelenktypen heißen und an welchen Gelenken im Körper sie zu finden sind. Man unterscheidet fünf Gelenktypen bei den Diarthrosen: Kugelgelenk (z.B. Schultergelenk, Hüftgelenk), Eigelenk (Handgelenk) Scharniergelenk (z.B. Ellenbogen, Kniegelenk) Sattelgelenk (z.B. Daumengelenk) Zapfengelenk (Verbindung zwischen 1. und 2. Halswirbel)
  • Aus welchen beiden Phasen setzt sich unser Blut zusammen? Aus der zellularen Phase (Anteil am Gesamtvolumen ca. 45 %) und der flüssigen Phase (Anteil am Gesamtvolumen ca. 55 %).
  • Beschreiben Sie bitte stichpunktartig, wie ein Kunde mit Anämie vor Ihnen erscheinen würde. Welche äußeren und inneren Symptome hätte diese Person? Eisenanämie bewirkt bei Betroffenen Blässe, rasche Ermüdbarkeit, Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Herzenge, Atemnot und brüchige Haare und Nägel.
  • Erläutern Sie bitte den Unterschied zwischen Blutplasma und Blutserum. Plasma: Als Plasma wird der Blutanteil ohne Zellen bezeichnet, wobei die Gerinnungskomponenten alle vollständig enthalten sind. Das Plasma hat eine gelbliche Farbe, da es den Stoff "Fibrinogen (Glykoprotein)" enthält.   Serum: Als Serum wird der Blutanteil bezeichnet, der weder Zellen noch Gerinnungskomponenten aufweist. Die Farbe des Serums ist klar wie Wasser, enhält jedoch noch Antikörper und wird daher als "Immunserum" deklariert.
  • Im menschlichen Blut befinden sich u.a. Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten. Beschreiben Sie bitte stichpunktartig deren Aufgaben im Blut! Erythrozyten: Die Aufgabe der Erythrozyten ist der Sauerstofftransport im Blutgefäßsystem. Sie nehmen den Sauerstoff in den Lungenkapillaren auf und transportieren ihn über die arteriellen, d.h. vom Herzen wegführenden Blutgefäße zu den kleinen Gefäßen der Gewebe und Organe des Körpers, um den Sauerstoff an die Zellen abzugeben. Dabei ist für die Bindung und den Transport des Sauerstoffs das "Hämoglobin" im Inneren der Erythrozyten verantwortlich. Leukozyten: Als Leukozyten werden alle Blutzellen mit Zellkern bezeichnet, die nicht über den roten Blutfarbstoff Hämoglobin verfügen. Sie werden auch "weiße Blutkörperchen" genannt. Die Leukozyten sind ein wichtiger Teil der Immunabwehr des Körpers. Mittels Enzymen sind sie in der Lage, Krankheitserreger zu zerstören bzw. zu verdauen, weshalb sie auch den "Fresszellen" zugeordnet werden. Thrombozyten: Sie sorgen für die Blutgerinnung bei einer Verletzung.
  • Warum ist eine gestörte bzw. verminderte Blutgerinnungsfunktion bei einem Kunden bei Auswahl und Durchführung der Präventionsanwendungen für den FP von Bedeutung? Begründen Sie Ihre Antwort! Bei allen präventiven Anwendungen und Maßnahmen, die FP mit dem Kunden durchführen, ist bei einem "Bluter" ganz besonders darauf zu achten, nicht zu viel Druck und Belastung auf Haut, Muskulatur und Gelenke zu bringen, da es sonst zu Einblutungen kommen kann! Aber: An Hämophilie (Bluterkrankheit) erkrankte Menschen wissen in der Regel genau welche Bewegungen, Berührungen und Belastungen ihr Körper aufnehmen kann, ohne dass es zu einer Blutung kommt. Die Kunden weisen häufig schon darauf hin, wenn eine vorgeschlagene Präventionsmaßnahme nicht geeignet ist (z.B.: zu feste und kräftige Massage = mögliche Gefahr einer Einblutung ins Haut- und Muskelgewebe = Bluterguss).
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  • Aus welchen beiden Knochen setzt sich der Schultergürtel zusammen? Beschreiben Sie bitte diese beiden Knochen stichpunktartig! Der Schultergürtel besteht aus dem Schulterblatt (Scapula) und dem Schlüsselbein (Clavicula). Das Schulterblatt ist flach, dreieckig und weist eine pfannenartige Vertiefung auf. Das knöchernde Schlüsselbein ist lang und bogenförmig und bildet eine deutlich tastbare Grenze zwischen Hals und Brust.
  • Aus welchen Einzelknochen besteht das Becken? Welches großes Gelenk befindet sich am Becken, und um welche Gelenkart handelt es sich dabei? Das Becken (Pelvis) besteht aus dem Kreuzbein (os sacrum) und den beiden Hüftbeinen (os coxae). Die Hüftbeine wiederum bestehen aus dem Schambein (os pubis), dem Sitzbein (os ischii) und dem Darmbein (os ileum). Am Becken befindet sich das Hüftgelenk (Articulatio coxae), ein Kugelgelenk.
  • Beschreiben Sie bitte stichpunktartig, warum die Wirbelsäule optisch als eine "doppelte S-förmige Krümmujng" bezeichnet wird. Die einzelnen Wirbelsäulenabschnitte sind unterschiedlich gefortm (nach innen oder außen), sodass im Profilansicht im Ergebnis eine "doppelte S-förmige Krümmung" erscheint. Der Zweck dieser Wirbelsäulenform liegt in der Fähigkeit, Stoßbelastungen und Erschütterungen möglichst gering zu halten und besser auf die Knochenteile zu verteilen.
  • Beschreiben Sie in kurzen Sätzen den Aufbau eines Wirbels. Wie werden die Gelenke genannt, die die Wirbel miteinander verbinden? Der Wirbel besteht aus dem Wirbelkörper, dem Dornfortsatz, den Wirbelbögen und den Querfortsätzen. zwischen den Wirbelkörpern befindet sich die Bandscheibe. Die Wirbelbögen schließen sich zu einem Ring zusammen. Innerhalb dieses Rings verläuft ein Kanal, in dem sich die Nervenfasern des Rückenmarks befinden, welche durch die Zwischenwirbellöcher als Spinalnerven heraustreten und sich dann weiter zu Nervensträngen verzweigen (z.B. Ischiasnerv). Die Gelenke, die die Wirbel miteinander verbinden, werden "Facettengelenke" genannt.
  • Erläutern Sie stichpunktartig wie der physiologische Vorgang einer Hüftarthrose im Gelenk abläuft. Warum ist der Hüftkopf bei einer schweren Arthrose nicht mehr kugelförmig? Der Hüftkopf ist nicht mehr kugelförmig, weil er durch verstärkte Abnutzung und Abrieb verändert wurde und zusätzlich neues Knochengewebe an anderen Stellen aufgebaut hat. Der Degenerationsvorgang beginnt mit Abrieb der Knorpelschicht des Gelenks, die dünner wird und dem daruntergelegenen Knochen eine vermehrte Beanspruchung beschert. Der Knochen verdichtet sich auf diesen mechanischen Reiz hin, ändert seine Struktur und verformt dadurch das Gelenk. Der Körper baut an diesen Stellen zusätzlich Knochematerial an, sodass die Hüftpfanne des Gelenks verbreitert wird und adurch mehr Druck aufgenommen werden kann.
  • Was müssen Sie als FP beachten, wenn Sie mit Kunden zu tun haben, die ein künstliches Hüftgelenk besitzen? Welche Bewegungen dürfen diese Personen nicht ausführen und warum? Bei einem künstlichen Hüftgelenk darf das betroffene Bein nicht zu weit adduziert, d. h. über die Körpermittellinie nach innen geführt werden, weil sonst der künstliche Hüftkopf aus der Beckenpfanne gehebelt wird.
  • Welche beiden Besonderheiten weisen einige Wirbel der HWS auf? Wie wird der letzte Halswirbelkörper (C7) aufgrund seiner Länge auch noch genannt? Der zweite Halswirbel (Axis) hat als Besonderheit an der vorderen Kante einen nach oben gericheten Knochenvorsprung ("Dens" = Zahn). Dieser Zahn passt exakt in den darüberliegenden ersten Halswirbel (Atlas) und ermöglicht durch diese Verbindung Drehbewegungen des Kopfs. Die zweite Besonderheit stellen die Querfortsätze innerhalb der Halswirbelsäule dar, da sie eine kleine Öffnung aufweisen, durch die beidseitig die Wirbelarterien verlaufen (u.a. zur Blutversorgung des Gehirns). Der nach unten gezählte letzte Halswirbel (C7) wird als "Prominens" bezeichnet.
  • Welche beiden Hauptaufgaben übernimmt der Brustkorb, und aus wie vielen Einzelteilen besteht er ungefähr? Der Brustkorb besteht aus insgesamt ca. 70 einzelnen Teilen. Er bildet einen starken Schutz für die dahinterliegenden lebenswichtigen Organe und ermöglicht durch seine elastischen und beweglichen Rippen die Atmung.
  • Welche vier allgemeinen und speziellen Präventionsbereiche für Bandscheibenschäden kennen Sie? Welche Inhalte haben sie? Beschreiben Sie bitte in Stichpunkten! Ausreichende Bewegung: Betroffene sollen angehalten werden, sich regelmäßig zu bewegen. Regelmäßige Be- und Entlastung verbessert die Versorgung und Ernährung der Bandscheiben (Flüssigkeit, Nährstoffe) Regelmäßige Entlastungsphasen: Manuelle Zugtechniken (Traktionen) sorgen für Entlastung der Bandscheiben und ein angenehmes Gefühl. Gezieltes Training der Rumpfmuskulatur: Die Bandscheiben werden entlastet und die Wirbelsäule gleichzeitig stabilisiert, wenn Rücken-, Bauch-, Gesäß- und Beinmuskulatur über ausreichende Kraft verfügen. Allgemeine Hinweise für den Alltag: Schwere Gegenstände sollten nur aus hockender Position mit geradem Rücken gehoben werden. Bei allen Tätigkeiten in Haushalt und Beruf sollte auf aufrechte, entspannte Arbeitspositionen bei regelmäßigem Wechsel von Sitzen und Stehen geachtet werden.
  • Dürfen Fremdkörper aus der/den Wunde(n) der betroffenen Person entfernt werden? Wenn nein, warum? Und: Warum ist es wichtig, den Beginn einer Blutung festzustellen? Es müssen alle Fremdkörper in der Wunde belassen werden, da durch das Entfernen unter Umständen ein erheblicher Blutverlust eintreten kann. Den Beginn einer Bltung sollte man festhalten, um dem eintreffenden Notarzt berichten zu können, seit wann die Blutung besteht. Auch den Zeitpunkt, an dem ein Verband angelegt wure, muss man immer notieren, da feste Druckverbände eine bestimmte Dauer nicht überschreiten dürfen, damit das umliegende Gewebe nicht unterversorgt wird!
  • Warum ist es notwendig, Erbrochenes aus dem Mund-Rachen-Raum der betroffenen Person zu entfernen? Es kann dadruch zu einer Verstopfung oder einem Verschluss der Atemwege kommen. Durch den Verschluss des Mund-Rachen-Raumes droht akute Erstickungsgefahr, z.B. durch Erbrochenes oder Fremdkörper wie Kaugummi, Gebiss oder andere Gegenstände.
  • Was versteht man unter dem Begriff "Sichern der Vitalfunktionen"? Welche 3 Bereiche sind damit gemeint? Bei einem Notfall müssen 3 Bereiche: "Wachheit, Atmung und Kreislauf" des Betroffenen überprüft werden, um die geeigneten Schritte der Ersten Hilfe einleiten zu können.
  • Beschreiben Sie bitte in Stichpunkten den Aufbau des Unterarms. Durch welche Struktur sind die Unterarmknochen miteinander verbunden, und welche Aufgabe kommt dieser Struktur zu? Der knöcherne Unterarm besteht aus Elle (Ulna) und der Speiche (Radius). Beide Knochen sind durch eine Fasermembran (Membrana interossea) miteinander verbunden, die beiden Knochen gegenseitigen Halt gibt und Zug- und Druckbelastungen von einem Knochen auf den anderen überträgt. Der Unterarm kann so sehr hohe Belastungen aufnehmen und bewältigen.
  • Bitte nennen sie fünf mögliche Kontraindikationen (Stichpunkte)! Körperstellen mit Entzündungen, offene Verletzungen und Wunden akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt) hochgradige Osteoporose (Knochenerweichung) erhöhte Blutungsneigung (durch Medikamente: Asperin) fieberhafte Erkrankungen, allgemeines Unwohlsein
  • Benennen Sie bitte grob die Ansatz- und Ursprungsbereiche des Rückenstreckers! Sollte der Rückenstrecker präventiv in einer Massage bearbeitet werden? Ursprung = alle Quer- und Dornfortsätze der Wirbelsäule und Kreuzbein Ansatz = alle Quer- und Dornfortsätze der Wirbelsäule und Hinterhaupt Ja, der Rückenstrecker sollte in jede präventive Massage einbezogen werden. Er ist "Angriffs-Punkt" für dutzende Massagegriffe, sowhl für sanfte Streichungen als auch tiefe Zirkelungen/Fiktionen.
  • Benennen Sie den Rückenmuskel, der im oberen Bereich des Rückens anzutreffen und am häufigsten verspannt ist. Erklären Sie stichpunktartig, warum sich dieser Muskel so oft verspannt. Kapuzenmuskel bzw. sein oberer Anteil (m. trapezius). Durch langes Sitzen am Computer und Schreibtisch oder durch dauerhafte Haltearbeit der Arme vor dem Körper, beispielsweise bei einseitigen, mechanischen Tätigkeiten, verspannt er sich und ist daher immer ein dankbares Zielgebit bei der On-Site- und der klassischen Massage sowie den präventiven Dehnungstechniken.
  • Beschreiben Sie stichpunktartig die Merkmale der folgenden muskulären Beeinträchtigungen: Myogelosen, Muskelzerrung und Muskelfaserriss. Myogelose: Verhärtung eines Muskels mit Knoten- oder Wulstbildung, hervorgerufen durch chemische Veränderungen und lokale Durchblutungsstörungen, es entsteht eine druckschmerzhafte Stelle im Muskelgewebe. Muskelzerrung: Kein (offensichtlicher) Gewebeschaden, durch eine plötzlich, unkooridinierte Bewegung, es handelt sich um eine Überdehnung der Muskelfasern und des umgebenden Bindegewebes. Muskelfaserriss: Es kommt zum Einreißen der Muskelfasern innerhalb eines Muskels, starke Anstrenung und plötlich einschießender Schmerz, oftmals mit Bluterguss.
  • Der Rautenmuskel ist ein Muskel, der zur Abschwächung neigt, daher sollte er stets gekräftigt werden. Welcher andere Muskel aus dem Rückenbereich trägt - wie der Rautenmuskel - ebenso zum aufrechten Gang des Menschen bei? Der Rückenstrecker (m. erector spinae) ist ein komplexes Muskelsystem, das die Wirbelsäule umgibt, dem Menschen die Bewegung in alle Richtungen ermögtlich und den aufrechten Gang gewährleistet.
  • Ein 67-jähriger Kunde: Er hatte vor 4 Monaten einen Teilriss (Ruptur) der Rotatoren-Manschette. Alles ist gut verheilt. Er möchte im Schulter-Nacken-Bereich massiert werden. Ist die Massage die 1. Wahl für diesen Mann oder würden Sie ihm zu andere Eine Massage wird sich nicht negativ auf die vorherige Schultererkrankung ds Kunden auswirken, jedoch sollte man sie nur begleitend anwenden. Primär steht eine andere Präventionsmaßnahme auf dem Programm: die Muskelkräftigung der Rotatoren-Manschette: Alle vier Muskeln der Rotatoren-Manschette sollte gestärkt werden, vorrangig dabei der Obergrätenmuskel (m. supraspinatus), der als stärkster Muskel für eine gute Sicherung des Gelenks sorgt.
  • Gehört der breite Rückenmuskel (m. latissimus dorsi) zu den "stabilisierenden" Muskeln? Mit welcher Art klassischer Massagetechniken lässt er sich am effektivsten massieren? Nein, er gehört nicht zu den stabilisierenden Muskeln, wie der Rückenstrecker oder die Rautenmuskeln. Der breite Rückenmuskel lässt sich hervorragend mit allen Arten von Ausstreichungen in der Massage bearbeiten.
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  • Thema "Muskelkater": Macht es Sinn, dass der FP einen Kunden massiert, der in der zu massierenden Muskelregion über Muskelkater klagt? Begründen Sie bitte Ihre Antwort! Ja, es macht Sinn, jedoch darf unbedingt nur eine sanfte Massage mit flächigen Ausstreichungen zur Anwendung kommen, die zu einer verstärkten Durchblutung und damit zu einer schnelleren Genesung führen kann. Auf kräftige Massagen sollte man verzichten, denn sie tragen eher nicht zur Heilung eines Muskelkaters bei, sonder verzögern ihn, da sie eine zusätzliche mechanische Irritation der Muskulatur bedeuten.
  • Was bedeuten die Worte "proximal" und "distal"? Rumpfnahe (= proximal) und rumpffern (= distal). Die beiden Begriffe  werden häufig bei Ursprungs- und Ansatzbeschreibungen der Muskulatur verwendet.
  • Was versteht man unter "Ursprung" und "Ansatz" eines Muskels? Die Befestigung eines Skelettmuskels erfolgt an mindestens zwei Punkten, dem sogenannten "Ursprung" und "Ansatz". Diese Befestigung wird über Sehnen, den bindgewebsartigen Anteilen eines Muskels, am Skelettknochen verankert. Manchmal sind einige Muskeln auch an sogenannten "Faszien" (Muskelumhüllungen) angeheftet. Als Ursprung wird der zumeist unbewegliche Teil (punctum fixum), als Ansatz der bewegte Teil (punctum mobile) bezeichnet.
  • Welche beiden Funktionen übt der Obergrätenmuskel (m. supraspinatus) aus? Warum sollte er kräftig und trainiert werden? Der Obergrätenmuskel führt den Arm an den Körper heran und rotiert den Oberarm nach außen. Er hat zusätzlich die Aufgabe, das Schultergelenk stabil und gleichzeitig beweglich zu halten.
  • Welche Muskeln kennen Sie, die zur "Rotatoren-Manschette" gehören? Welche Aufgabe haben diese Muskeln insgesamt? Der Obergrätenmuskel (m. supraspinatus) gehört zur Rotatoren-Manschette, ebenso der Untergrätenmuskel (m. infraspinatus), der kleine Rundmuskel (m. teres minor) und der Unterschulterblattmuskel (m. subscapularis). Die Aufgabe dieser Muskeln besteht darin, den Oberarmknochenkopf in der sehr flachen Gelenkpfanne des Schulterblattes zu halten und dem Schultergelenk Stabilität zu verleihen.
  • Welche Muskelpartie ist im oberen Rückenbereich fast bei jedem zweiten Menschen abgeschwächt? Wie nennt man die "gel-artige" Verspannungsklumpen die man in genau diesen Muskelbereichen vermehrt anfinden und die der FP mit speziellen Massagetechniken Zur Abschwächung im oberen Rückenbereich neigt eindeutig der Rautenmuskel (m. rhomboideus). Die "gel-artigen" Verspannung wird "Myogelose" genannt.
  • Nennen Sie bitte alle Bänder, die das Kniegelenk stabiliseren. Welche Aufgaben haben diese Bänder im Knie? Was ist ein "Sesambein", und wo ist es im Kniegelenk zu finden? Beschreiben Sie bitte stichpunktartig! Seitenband (Innenband), Seitenband (Außenband), vorderes Kreuzband und hinteres Kreuzband. Während die beiden Seitenbänder dem Kniegelenk seitlich Stabilität bieten (ein Abknicken des Unterschenkels zur Seite ist dadurch nicht möglich), stabilisiert das vordere Kreuzband den Unterschenkel gegen Bewegungen nach vorne. Für die Verhinderung von Bewegungen des Unterschenkels nach hinten sorgt das hintere Kreuzband. Ein kleiner Knochen, der in eine Sehne eingewachsen ist und für einen zusätzlichen Abstand zum Knochen sorgt, wird als "Sesambein" bezeichnet. Durch das Sesambein entsteht ein größerer Hebel für die Sehne, die dann mit geringerem Kraftaufwand den verbundenen Knochen bewegen kann. Sesambeine verhindern außerdem, dass Sehnen, die über ein Gelenk ziehen, durch Druckbelastung geschädigt werden. Die Kniescheibe ist das bekannteste und auch größte Sesambein im menschlichen Körper. Sie ist in die Sehen des vierköpfigen Oberschenkelmuskels (m. quadriceps femoris) eingelagert.