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Sonderpädagogik (Fach) / Teil 1 (Lektion)
Behinderung, sonderpädagogische
Förderbedarfe, UN-Konvetionen; Verständnis von
Integration und Inklusion, Merkmale
Diese Lektion wurde von LeonieBalke erstellt.
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- Behinderungsbegriff Rechtlich Medizinisch Rechtlich: langfristige körperliche, seelische oder geistige Einschränkung für die Teilhabe an der Gesellschaft Medizinisch: Grad der Behinderung, individuelle Konsequenzen z.B. Schwerbehinderung
- Veränderung des Begriffs 1980 & Heute 1980 Eine Krankheit führt zu einer Einschränkung, daraus kann soziale Teilhabeeinschränkung bestehen (Kausalzusammenhang) Heute gilt ICF-Modell Nicht fehlende Einschränkungen, sondern fehlende Partizipationsmöglichkeiten
- Warum lässt sich er Begriff Behinderung schwierig definieren? weil es unterschiedliche Definition des Begriffs gibt (soziologisch, rechtlich, medizinisch)
- Sonderpädagogische Förderbedarfe Lernen Sehen Hören Sprache Körperliche und motorische Entwicklung Geistige Entwicklung Emotionale und soziale Entwicklung (Lern und Entwicklungsstörung) (Förderschwerpunkt ohne Zuordnung – Autismus) (kranke)
- UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (deutsch 2008, CRPD) Recht auf volle soziale Partizipation aller Menschen Recht auf einen Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen Recht auf wirksame individuell angepasste Unterstützungsangebote in einem Umfeld, dass die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung gestattet Somit ist der Schlüssel der Inklusion die Änderung der allgemeinen Pädagogik (Rödler 2018)
- 2. UN-Behindertenrechtskonvention (Definition Inklusion) Inklusion als Prozess, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse von allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingegangen wird Erreichen durch verstärkte Partizipation an Lernprozessen, Kultur und Gemeinwesen Durch Reduzierung und Abschaffung von Exklusion in der Bildung
- UN – Konvention – Forderungen Gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – Inklusion Anerkennung von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft Folgerung: Schulen müssen umgebaut werden, Personal muss umgeschult werden, Abschaffung der Förderschulen
- Grundsätze von Inklusion der UN- Konvention (Schritte auf dem Weg zur Inklusion) availability -Verfügbarkeit inklusiver Bildung für alle (Für Lennard ja) accessability – Schüler erhalten tatsächlich Zugang zu einer gemeinsamen Schule acceptability – Verbesserung der Akzeptanz aller Schüler mit individuellen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten durch Eltern, Lehrer etc. adaptability – wenn das System sich an die individuellen Bedürfnisse angepasst hat (veränderbar) Ziel daraus: participation – Teilhabe, Akzeptanz (auch auf der Ebene der Leistung)
- Verständnis von Integration und Inklusion Inklusion Fokus auf heterogene Gruppe Untersuchung der Lehr-Lern-Situation (welche Unterstützung brauchen wir?) Strategien für Lehrkräfte unterstützende Lernumgebung in jeder Regelklasse IntegrationFokus auf einzelne SchülerIndividuelle, diagnostische ErgebnisseIndividueller FörderplanFrage nach der bestmöglichen Platzierung
- 1. Exklusion Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind nicht im Bildungssystem z.B. Heim Ablehnung, keine Beschulung 5 von 7% Förderquote ist Exklusion
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- 2. Separation Förderschulsystem, Sortierung nach den sieben, verschiedenen Förderschwerpunkten z.B. Hilfsschulen Annahme, Sonderbeschulung
- 3. Integration gemeinsames Lernen, dennoch in einer einzelnen Gruppe Verstehen, sonderpädagogische Förderung
- 4. Inklusion Kinder werden auf alle Klassen verteilt, weniger Kinder mit Förderbedarf in einer Klasse -> Das Recht auf Bildung für alle -> IDEE Inklusion: keine Systemgrenzen – Grenzen werden aufgehoben -> 2% von 7% Förderquote ist Inklusion
- Merkmale inklusiver Schulen - Schüler mit ihrem Bildungserfolg stehen im Mittelpunkt - Unterricht fokussiert auf individuelles und kooperatives Lernen - verbildliche absprachen schaffen - verlässliche Strukturen für das gemeinsame Lernen - Kollegium und Schulleitung arbeiten eng zusammen - Schule arbeitet mit Eltern und externen Partnern zusammen - Schulpraxis steht immer wieder auf dem Prüfstand - Haltung Kompetenz und geeignete Rahmenbedingungen bilden das Fundament
- Ausstattung für guten inklusiven Unterricht - Möglichst mehrere Kinder mit Förderbedarf - Inklusion fördernde Schulleitung - Möglichst keine Einteilung nach Behinderungskategorien - Verzicht auf Klassenwiederholung
- Chancen von inklusiven Schulen Größerer soziale Teilhabe Chancengleichheit Vermeidung einer frühzeitigen schulischen Trennung, Etikettierungen und Diskriminierung Verlässlichkeit einer vertrauten Umgebung in der wohnortnahen schule, kein belastender Schulwechsel Anregungsreichere Umgebungen in einer heterogenen Gruppe, Gelegenheiten zum kooperativen Lernen