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Leistungs- und Ernährungsphysiologie (Fach) / Leistungsphysiologie (Lektion)

Uni Bonn SS18

Diese Lektion wurde von roschr erstellt.

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  • Wie lässt sich das Immunsystem unterteilen? In spezifische und unspezifische Abwehr
  • unspezifische Abwehr Eigenschaften Ist angeboren besteht aus Makrophagen und Granulozyten Humorale Faktoren: Akute-Phase-Proteine
  • spezifische Abwehr Eigenschaften wird erworben besteht aus Lymphozyten Humorale Faktoren: Antikörper
  • Welche Auswirkungen hat ein viraler Stressor auf den Organismus? löst akute Phase aus  Fettabbau, Proteinabbau, Fieber, Akute Phase Proteine → Katabole Stoffwechsellage Senkung der Leistung
  • Beispiele für akute Phase Proteine Haptoglobin, Fibrinogen, Makroglobulin
  • Beispiele für Antikörper IgG, IgA, IgM, IgE, IgD
  • "Kosten" des Immunsystems Entwicklung, Erhaltung, Belastung 
  • Warum haben manche Tiere keine spezifische Abwehr? Sehr hohe Entwicklungskosten →nur langlebige Tiere können sich das "leisten"
  • Prioritäten der Nährstoffsversorgung bei Wachstum/ Gewichtsverlust Fett < Muskeln < Knochen < lebenswichtige Organe
  • Wirkung Ligand, Agonist, Antagonist Ligand: passt, löst aus Agonist: sythetisch, passt, löst aus  Antagonist: passt fast, blockiert Rezeptor, löst nicht aus 
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  • Unterschied fettlösliche und wasserlösliche Hormone in Wirkungsmechanismen lipophile: wandern durch Zellwand, binden an intrazellulären Rezeptor→ Antwort
  • Unterschied fettlösliche und wasserlösliche Hormone in Wirkungsmechanismen lipophile: wandern durch Zellwand, binden an intrazellulären Rezeptor→ Antwort hydrophile: binden an Membranrezeptor, dieser aktiviert Effektorsystem, über 2. messenger an z.B ein phosphoriliertes Protein gebunden →Antwort
  • endokrin, nervös, neurosekretorisch, parakrin, autokrin endokrin: von Zelle über Blut in Zielzelle nervös: von Nervenzellnervenzelle über Blut e zu Zielzelle neurosekretorisch: von Nervenzelle über Blut zu Zielzelle parakrin: von Zelle zu Zielzelle autokrin: von Zelle zu Zelleigenen Rezeptoren
  • Hydrophile, Lipophile Hormone (nennen) Hydrophile: Catecholamine, Peptidhormone Lipophile: Steroidhormone, Schilddrüsenhormone (90% and hydrophile Plasmaproteine gebunden)
  • Abbau Lipophile und Hydrophile Hormone Lipophile Hormone: In Leber, lange HZ Hydrophile Hormone: durch Enzyme schnell abgebaut, kurze HZ
  • exogene Manipulation von Hormonwirkungen durch Entfernung von Hormonbildenen Organen / Zuführen von Hormonen (zur Leistungssteigerung)
  • Hormone des Hypothalamus und schlussendliche Hormone GnRH (Hoden, Ovarien) Testosteron CRH (Nebennierenrinde) Cortisol TRH (Schilddrüse) Thyroxin GRH/GIH (Leber) IGF-1 PRH/PIH (Milchdrüse)
  • Hormonantwort abhängig von? Gewebe, Dosis, Zeit, Individuum
  • Endokrin regulierte (Haupt-) Prozesse: • Verdauung• Wachstum und Entwicklung• Stoffwechsel• Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt• Reproduktion
  • Die wichtigsten wachstumsrelevanten Hormone/Hormonsysteme: • Wachstumshormon und insulinartiger Wachstumsfaktor1 (IGF-1)• Insulin• Schilddrüsenhormone• Glucocorticoide• Sexualsteroide• Prolactin
  • Gegenspieler Insulin • Glucagon• Adrenalin & Sympathikus• Glucocorticoide• GH
  • Signifikanz Insulin DAS anabole Signal Erhöhung Glukoseaufnahme in vielen Zellen Erhöhung Triglyceridsynthese Erhöhung Aminosäureaufnahme in vielen Zellen aktiiviert GLUT 4 
  • Schilddrüse Hormonproduktion Synthese: Aufnahme Jodid, oxidation zu Jod, Jodierung von Thyosins, Verknüpfung zu T4, Bindung an Thyreoglobulin im Kolloid Sekretion: Aufnahme von Kolloid Vesikeln in Follikelzelle, Fusion v. Vesikeln und Lysosomen, Freisetzung von T3&T4, Diffusion von T3&T4 durch Zellmembran, Transport m.H.v. Bindungsprotein Regulation: TRH, TSH
  • Signifikanz Schilddrüsenhormon Steigert Stoffwechselrate in fast allen Geweben benötigt in normalem Wachstum Entwicklung von ZNS Verstärkung von Symphatikuswirkungen verlangsamte nervöse Impulsweiterleitung Essentiell für normale Funktion von Gonaden
  • Signifikanz der Glucocorticoide • KH-Stoffwechsel• Proteinstoffwechsel• Fettstoffwechsel• lymphatische Gewebe, Blutzellen (Immunsystem)
  • KH-STOFFWECHSEL: • periphere Glucoseverwertung reduziert• Gluconeogenese aktiviert• gesteigerter Glucoseumsatz• reduzierte Insulinempfindlichkeit
  • PROTEIN-STOFFWECHSEL: • kataboler Proteinstoffwechsel- Proteinabbau in peripheren GewebenFreie AS im Blut, renale AS-Ausscheidung→negative N-Bilanz (durch Ernährung nichtvollständig zu kompensieren)→Schädigung der Muskulatur (Atrophie), derKnochensubstanz (Osteoporose) und derHaut (dünn, leicht lädierbar)
  • FETT-STOFFWECHSEL: • Lipolyse- fördern lipolytische Wirkungen vonCatecholaminen- hemmen Triglycerid-Synthese via reduzierteGlucoseaufnahme in die Zellen- Freie FS im Blut, Transport u.a. zur Leber
  • Androgene & Östrogene sind: …potente Anabolika- Endogene Androgene (und Östrogene):→ Wachstumsvorteil bei männlichen Tieren:- Natürlicher Sexualdimorphismus- Höhere Wachstumsgeschwindigkeit→ Schwein: Problem „Ebergeruch“- Exogene Androgene und Östrogene:= Wachstumsförderergesteigerte Effizienz der N-Verwertung
  • Prolactinwirkungen • Regulation des Salz- und Wasserhaushalts• Wirkungen im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel• Förderung des somatischen Wachstumsv.a. Fische, Amphibien, Reptilien• Induktion der „Kropfmilch“ bei Tauben• Förderung der Brutpflegemotivation und des BrutpflegeverhaltensVÖGEL
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  • Prolactinwirkungen • Regulation des Salz- und Wasserhaushalts• Wirkungen im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel• Förderung des somatischen Wachstumsv.a. Fische, Amphibien, Reptilien• Induktion der „Kropfmilch“ bei Tauben• Förderung der Brutpflegemotivation und des Brutpflegeverhaltens → VÖGEL                             • Wirkungen auf die Laktation und Gonadenfunktion → SÄUGER
  • Saugreiz Hormone und wirkungen Saugreiz -->HypothalamusDopamin / GnRH / Oxytocin HVL / HHLPRL / LH / OxytocinMilchdrüse / Ovar / MilchdrüseAufrechterhaltung der Milchproduktion / Ovulationshemmung / Milchejektion
  • Regelkreislauf: Wie wird Testosteron ausgeschüttet? GnRH von neuroendikrinischen Zellen im Hypothalamus -->aktiviert FSH und LH ausschüttung in Hypophyse -->Leydig Zellen von LH [luteinisierendes Hormon (Gelbkörper)] angeregt (schüttet Testosteron aus) -->Sertoli-Zellen von FSH [Follikel Stymulierendes Hormon] angeregt (schüttet Inhibin aus)
  • Wie bewirkt Insulin die Glukoseaufnahme in die Zelle? GLUT4 wird durch Insulin aktiviert (Glucose Transporter)
  • Regelkreis: Wachstumshormone Hypothalamus: GRH,GIH,   Hypophyse: GH, Leber u.a. Gewebe: IGF-1
  • Regelkreis: Cortisol Hypothalamus: CRH Hypophyse: ACTH (Adrenocorticotropin) Nebennierenrinde: Cortisol
  • Regelkreis: Thyroxin Hypothalamus: TRH Hypophyse: TSH Schilddrüse: Thyroxin