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Emotionspsychologie (Fach) / 08. Attribunale Theorie der Emotionen (Lektion)
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- Fragestellung: Wie lassen sich Attributionen systematisieren? Ausprägungen: Dimension:internal - external Lokationstabil - variabel Stabilitätkontrollierbar - unkontrollierbar Kontrollierbarkeit(global – spezifisch) (Globalität)
- Weiners Emotionstheorie • Nicht als umfassende Emotionstheorie konzipiert• Idee: Unser Denken beeinflusst unser Fühlen.•„Syndromtheorie“ mit den Merkmalen Qualität, Intensität, kognitiven Antezedenzen, undHandlungsimpulsen) Tatsachenüberzeugungen: • Subjektive Annahme, dass ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist• Subjektive Annahmen über die Ursache des Ereignisses (Kausalattribution) Wertüberzeugungen/Bewertungen: • positiv oder negativ - relativ zu den eigenen Zielen (nicht normativ)• Bewertung der Handlungen von Personen hinsichtlich ihrer Verantwortlichkeit: gut oderschlecht (relativ zu internalisierten Werten / Normen)
- Empirische Überprüfung Weiners Emotionstheorie • Stigmata-Studien (z.B. Weiner, Perry & Magnusson, 1988):je höher die wahrgenommene Eigenverantwortlichkeit für ein Stigma, destounwahrscheinlicher ist Mitleid, desto wahrscheinlicher ist Ärger, und destounwahrscheinlicher ist Hilfeverhalten. • Rückschlüsse von Schülern auf Lehrer-Attributionen (z.B. Weiner, Graham, Stern & Lawson,1982): Lehrer, die Schülermisserfolge auf mangelnde Fähigkeit zurückführen, reagieren mitMitleid. Wenn sie bei Misserfolgen auf mangelnde Anstrengung attribuieren, empfinden sieÄrger.
- Erinnerung: Lokationsdimension: Stolz, Scham, SelbstwertØ Stabilitätsdimension: Erfolgserwartung, Hoffnung,PessimismusØ Kontrollierbarkeit: A. Selbst: Schuld, SchamB. Andere: Ärger, MitleidØ Globalität: nicht ganz unkritisch als Konzept; in etwa: wiesehr generalisieren die Auswirkungen einesEffekts auf andere (Lebens-) Bereiche...
- Anwendungen der attributionalen Theorien: 1. Reaktionen gegenüber Opfern (V)2. Umgang mit Einsamkeit (St, G, K)3. Gewalt in Ehe und Partnerschaft (L, K, St)4. Konsumentenverhalten / Produktqualität (V, St)5. Medikamenteneinnahme, z.B. Schlaflosigkeit, ADHS (K, L)6. Drogenabhängigkeit (K, V, St, L)7. Wahrnehmung von Kriminalität (K)9. Entscheidungen bei Gerichtsprozessen und beiBewährungsentscheidungen und - auflagen (St, G, K, V)10. Erziehung und Unterricht (K)11. Interaktionen von Lehrern und Schülern (K, V, St) sowie von...12. ... Vorgesetzten und Mitarbeitern (L)
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