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Nachhaltiges Wirtschaften (Fach) / Kapitel 5 (Lektion)
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- Corporate Governance Bowen 1953: Unternehmen stehen in der Verantwortung, sich den Erwartungen, Zielen, und Werten einer Gesellschaft zu orientieren
- Korruption im Bereich Corporate Governance Korruption ist der Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil Korruption in Verwaltung, Ausschreibungsverfahren, den Medien, politischen Entscheidungen Folgen: Bedrohung der Demokratie Unterbindung marktgerechten Wirschaften Soziale Probleme Ökologische Schäden
- Instrumente zur Bekämpfung von Korruption Prävention und Repression Gesetze gegen Korruption OECD-Konvention: gegen Korruption ausländischer Amtsträger Sanktionen Informations-Akteneinsichtsrechte Selbstverpflichtung Checkliste zum Selbstcheck Code of Coduct Corporate Governance Öffentlich Presse "Schwarze Listen" zur Abschreckung Korruptionsindex
- Corporate Citizenship bürgerliche Engagement, in und von Unternehmen nachhalti zu handlen Mehr: Sponsoring: Sportvereine Bildungsprojekte Projekte allgemein Corporate Volunteering Mitarbeiter helfen bei einmaligen Projekten in der Region Spenden Gemeinnützige Vereine Umweltschutz Gesundheitsförderungen
- Wurzel der BWL BWL als "anwendungsbezogene Wissenschaft" ->Optimierung ! nicht als "Profitlehre im Dienst des Unternehmers"
- Unterschiedliche Ansätze der BWL Faktortheoretischer Ansatz (1950) Gutenberg Neoklassik, homo oeconomicus, Rationalität Gewinnmaximierung Verhaltensorientierter Ansatz (1970) Erkenntnisse aus Psychologie, Soziologie Umweltorientierter Ansatz (1980) Neuorientierung des wirtschaftlichen Denkens und Handelns ! Ökologie Ökologische Fragestellung einbeziehen!
- Umweltorientierter Ansatz Sozial-ökologischer Ansatz Freimann und Pfriem Sinn des Wirtschaften? Ziel: naturverträgliches nachhaltiges Wirtschaften Analystisch ausgerichtet- Folgen des Wirtschaftens beachten Ökologischer Umabu erfolderlich!
- Umweltorientierter Ansatz Mainstream Strebel, Meffert Einbeziehung ölologischer Fragestellungen in die Traditionelle BWL Marketing (verändertes Konsumverhalten) Gestaltungsorientiert- Hilfe zur Unternehmensführung Gewinnziel wird nicht hinterfragt!
- Grundsätze Nachhaltiger Betriebswirtschaftslehre aus einem pluralistischen Ansatz nach Ernst Einbeziehung technischer, sozialer und ökologischer Ziele zur Erreichung wirtschaftlicher Ziele begrenzte Substituierbarkeit natürlicher Ressorcen langfristige Sicherung Verbesserung der ressourcenproduktivität Reduktion der Ressourcenverbräuche und Emissionen Soziales/Humankapital optimal nutzen Keine fixierung auf vorhandene Produkte und Programme = Flexibilität Wettbewerbsfähig und Kooperation von Unternehmen + Beteiligung am gesellschaftlichen Diskurs zum Thema Nachaltigkeit
- Gründe warum Unternehmen nachhaltig Wirtschaften Ethisches Gewissen Unternehmervision Einstellung der Eigentümer Risikominimierung Einhaltung gesetzlicher Vorgaben Imageschäden vermeiden Zugang zu Ressourcen sichern Wettbewerbsvorteile Kosten reduzieren Kundenwünsche erfüllen Image verbessern bessere Ressourcen sichern
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- Lohnt es sich nachhaltig zu wirtschaften? Stärkung des Mitarbeiterengagements Entwicklung neuer Produkte höhere Marktanteile, durch Image Festigung der Kundenbeziehungen
- Contra: Nachhaltiges Wirtschaften bei Unternehmen Soziale und ökologische Maßnahmen wirken sich negativ auf die finanzielle Performance aus Vorteile: nicht monetär Messbare: wettbewerbsvorteile gute Arbeitsbedingungen guten Umweltschutz
- ISO 26000 Leitfaden zur Übernahme gesellschaftlciher Verantwortung Wie organisationen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten können Vorsorgeansatz und Verursacheransatz inner/außerhalb der Wertschöpfungskette Nicht zertifizierbar
- Nachhaltigkeit ins Kerngeschäft einbinden: Schritte ! Unterstützung des obersten Managements Handlungsfelder / Themen identifizieren Ziele setzten /herunterbrechen Maßnahmen umsetzten Erfolg messen Kommunizieren
- Ein nachhaltiger Ansatz erfordert eine Transformation auf allen Ebenen des Unternehmensmanagements Business management (Normative, Strategic, Operational)
- 1. Unterstützung des obersten Managements Mitarbeiter sensibilisieren, Nachhaltigkeit schulen Innovationsfähigkeit durch Wissen der Mitarbeiter stärken Anreizsysteme anpassen neue Anreizsysteme schaffen Finanzielle Mitterl zur Umsetzung bereitstellen Zeitliche Kapazitäten schaffen
- 2. Handlungsfelder und Themen identifizieren Unternehmen sind je nach Branche, Größe, Netzwerk, Aktionsradius unterschiedlich betroffen Zwei wichtige Instrumente m Handlungsfelder zu identifizieren : Unternehmensebene ->Stakeholderanalyse Produktebene: -->Lebenszyklusanalys
- Stakeholderanalyse systematische Auseinandersetzung mit Stakehodern un ihren Erwartungen Frühzeitiges Erkennen von Chancen und Risiken (SWOT) Einbindung der Stakeholder in Lösungsentwicklung verschiedene Sichtweisen Besseres Verständnis für die Auswirkungen auf die Stakeholder und Gemeinschaft Partnerschaften aufbauen Aufbau von Vertrauen
- Lebenszyklusanalyse Bewertung der eigenen Produkte/Dienstleistungen Lebensyzklus eines Produktes , Rohstoffgewinnung bis Entsorgung (cradle to grave) Vergleich von Produkten ökologische Betrachtung (MIPS, Fußabdruck) soziale Betrachtung Hoher Aufwand Syttemgrenzen beeinflussen enorm
- 3. Maßnahmen umsetzen Standortentscheidung Schutz der Anwohner Nachhaltige Produktentwicklung Sustainable Branding Ressourcenschonung Umgang mit Abluft, Abwasser, Abfall Arbeitssicherheit Familie und Beruf Faire Entlohnung
- Wertschöpfung -> Betrachtungsumfänge (Scope) Scope 1, Wertschöpfung in der eigenen Firma ( 4 %) Scope 3 = Bezogene Produkte und Dienstleistungen (96 %) (Up- downstream) Scope 2 = Nutzphase ( 4 % )
- Entwicklungsphase beinhaltet 80 % der Umweltbelastung eines Produktes Braucht man jedes Produkt? Einen Butter-Stick?!?! Ich bitte dich!
- Produktnutzen (Unterschiedliche Nutzenarten) Grundnutzen (objektiv) funktionalen Eigenschaften eines Produktes Klimaanlage, Zentralverigelung Zusatznutzen (subjektiv) weitere Bedürfnisbefriedigung hohe Umweltfreundlichkeit Erbauungsnutzen ästhetischen Wirkungen Farbe, Form Geltungsnutzen soziale Wirkung Porsche oder Opel
- Strategiepfade und Produkte Effiziensstrategie Weniger Material Konsistenz/ Substitutionsstrategie Neue Produkte mit Managemantregeln der Nachhaltigkeit , Recycling Suffizienzstrategie Reperaturfreundliche Produktentwicklung
- Geschäftsmodell Prinzip, wie ein Unternehmen Wert schafft, liefert und einfängt
- 3. Maßnahmen umsetzten Beschaffung beim Lieferanten Wirkung einer nachhaltigen Beschaffung Direkte Reduktion der Umweltbelastung und Sozialprobleme Finanzielle Belohnung des Anbieters "Bestrafung" der Alternativanbieter Beeinflussung der Mitarbeiter und Kunden 3 Gestaltungsfelder Produkt, Partner, Prozess
- 3. Maßnahmen umsetzten Nutzung/ Entsorgung Kundenbedürfnisse ermitteln Information in F&E einbinden Stoffkreisläufe schließen
- 4. Erfolg Messen Gewinnmaximierung zwiengt Nachhaltigkeit dazu. Zahlen aufzuweisen Erweiterung der Finanzbuchhaltung neue Wertkonten für Nachhaltigkeit --> Internalisierung der externen Kosten stattfinden. Je weiter transportiert, desto mehr externe Kosten für die Umwelt
- 5. Kommunizieren Nachhaltigkeit kommunizieren Zielgruppe: Verbraucher, Zivilgesellschaft (NGO) Politik, Lieferanten, Mitarbeiter, Industriepartner, Investoren, Medien
- Sustainable Branding Umsetzung Nachhaltigkeitsaspekte domierend (Kernwert) oder flankierend (peripher) in der Markenkom. berücksichtigt werden x= Achse = Nachhaltigkeit in der Markensubstanz y=Achse = Relevenz der Nachhaltigkeit für Stakeholder --> Geringe bis keine Relevanz für die Anspruchsgurppen: Nachhaltigkeit erreicht nicht den Schwellenwert der Verhaltensrelevanz, der für eine positive Wirkung notwendig wäre
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- Green-washing Zielkonflikt Produkt wird wegen einer Eigenschaft als umweltfreudlich beworben, obwohl andere Eigenschaften umweltschädlich sind Kein Nachweis Unternhemen macht Aussagen publik, die nicht dur unabhängige Fachstellen verifiziert werden können Vage Aussage Firma nutzt i der Öffentlichkeit Begriffe, die nicht klar definiert und leicht missverständlich sind Falsche Labels Erfundenen Labels Irrelevanz wertlose Aussagen Unzulässiger Vergleich Vergleich mit noch schlechteren Produkten Unwahrheiten Gütesiegel, die es nicht erhalten hat
- Preis für politische Einflussnahme einseitige Interessensvertretung mit Investitionen EU Abgeordnete sind wie die Nutte von nebenan. Für 20 Euro, nehmen sie alles in den Mund
- Nachrichtenberichterstattung große Unternehmen tun dies Asiatische Unternehmen haben viele Reports, auch Schwellenländer GRI, häufig genutze Standard externe Verifizierung Integrated Reporting = integration in den jährlichen Geschäftsberichten
- GRI Global Reporting Initiative (GRI) wurde 1997 gegründet