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Nachhaltiges Wirtschaften (Fach) / Kapitel 3 (Lektion)

Der Staat- die internationale Gemeinschaft als Akteur

Diese Lektion wurde von Konstantin11 erstellt.

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  • Operationalisierung einer nachhaltigen Entwicklung nachhaltige Entwicklung kommt nicht von allein Umsetzung der nachhaltigen Strategiepfade (Effizienz, Konsistenz, Suffizienz) WIE ? Pfade umsetzen ? Wir sind ein wichtiger Ansatzpunkt zur Operationalisierung
  • Operationalisierung Ablaufschema 1.Schaffung der Grundlagen Nachhaltigkeit als Entwiclungsziel --(Rio-Konferenz 1992) Definition des Begriffs --(Erfolgt, aber kein Konsens) Formulierung von Prinzipien und Managemantregeln --(Enquete-Kommission 1998) Qualitäts- und Handlungsziele --(Erfolgt aber kein Konsens) 2. Entwicklung und Einführung von Messsystemen --(Entwicklung erfolgt, aber kein Konsens) 3. Verabschiedung von politischen-rechtlichen Instrumenten  (Erfolgt abre nicht ausreichend)
  • Operationalisierung Nachhaltigkeit als Entwiclungsziel EU: Rio-Konferenz-Beschlüsse umsetzten (Lissabon 1992) Ziel: Nachhaltige Entwicklung ion Programme, Präämbel des EU-Vertrages Deutschland: Umweltschutz als Staatsziel im GG (1994) Beschlüsse vom Bund und Großstädte (Agenda 21)
  • Ökologische Managementregeln 1. erneuerbaren Ressourcen, darf Regenarationsphase nicht überscheiten (wald) 2. Nicht erneuerbare Ressourcen, nur um begrenzten Umfang - gleichwertiger Ersatz geschaffen wird - Sekundärmaterialie "unendlich sind" (1000 Jahre?) 3. Freisetzung von Stoffen nur so hoch wie Tragfähigkeit der Erde 4. Zeitmaß menschlcher Eingriffe , natur ausreichend Zeit Selbststabilisierung 5. Risiken und Schäden vermeiden 
  • Ökonomische Managementregeln Bedürfnisse effizient wie möglich befriedigen Preise als Lenkungsfunktion, Knappheit der Ressource wiederspiegeln ; Politik für Standards sorgen Rahmenbedingungen gestalten, dass Märkte nachhaltige Entwicklung in den grenzen der natürlichen Tragfähigkeit der Erde anstreben  Leistungsfähigkeit der Gesellschaft ( Sozial-Humankapital) ständig verbessern,  Ausreichend kollektiven und meritiorischen Gütern 
  • Sozial-kulturelle Managementregeln 1. Leistungen von sozialen Sicherungssystemen für jedes Mitglied der Gesellschaft, entsprechend der geleisteten Beiträge und Bedürftigkeit 2. Menschenrechte und Rechtsstaatsprinzipien, innere Sicherheit ist zu sorgen.  3.  demokratisch legitimierten Entscheidungsträger -> gerechte Verteilung der Lebenschancen- Heute und in Zukunft 4. Beitrag an die Gesellschaft leisten
  • Globale Herausforderungen 3 Dimensionen Ökologische Dimension Klimaerwärmung Zerstörung von Ökosystemen  Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen Übernutzung der erneuerbaren Ressourcen  Schadstoffe, Lärm , Strahlen
  • Globale Herausforderungen 3 Dimensionen Ökonomische Dimension Unzureichende Erwerbsarbeit Mangelnde Befriedigung der Grunfbedürfnisse mit nachhaltigen Produkten  Extreme Preissteigerungen Außenwirtschaftliche Ungleichgewichte Überschuldete Staatshaushalte
  • Globale Herausforderungen 3 Dimensionen Sozial-kulturelle Dimension Gefahr für demokratie und Rechtsstaatsprinzipien Armut, soziale Ungerechtigkeit Mangelnde Chancengleichheit Innere und äußere Unsicherheit  Ungesunde Umwelt
  • Global Governance Gesamtheit an Institutionen, Regelwerken, Mechanismen mit unterschiedlcihen Akteuren  Globale Herausforderungen diskutieren und Entscheiden  "Internationale Politik" Gemeinsame Nachhaltigkeitspolitk
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  • Internationale Ziele Agenda 2030 und SDGs September 2015 UN-Gipfel Agenda 2030 Ziele: Frieden  Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft Wasser und Verbesserung der Hygiene Energie Bildung Armutsbekämpfung Gesundheit Mittel zur Durchführung des SDG-Prozesses Klimawandel Umwelt/ Management natürlicher Ressourcen Beschäftigung
  • Wirtschaftssysteme Kapitalistische Marktwirtschaft Kaum Saatseingriffe (USA) Staatskapitalismus Starker Staatseinflussm, aber Gewinnmaximierung (China) Nachhaltige (sozio-ökologische) Markt oder Gemischtwirtschaft Nachhaltige Leitplanken, Produktionsmittel gehören Privaten, Kommunen und gemeinnützigen Organisationen Zentralverwaltungswirtschaft Produktionsmittel im Staatsbesitz , Entscheidung durch Bürokratie und Politk
  • Treiber der Transformation liberal-marktorientiert Treiber: breite soziale Bewegung  Bsp: car sharing, Mikrounternnehmen // GB, USA, AUS staatsgeführt Treiber: Zentral gesteuert, unterstützt durch starke soziale Bewegungen  Bsp: Frankreich, Italien, Starke Arbeiterbewegung koordiniert,Sozial  Treiber: Gesellschaftlicher Kompromiss zwischen Regierungen, Arbeitgebern, Gewerkschaften  Bsp: skandinavische Länder: starke Gewerkschaften  Deutschland: Gewerkschaften eher schwächer, Umweltbewegung treibende Kraft!
  • Ansätze nachhaltiger Wirtschaftspolitk Nachhaltiger Umbau (Transformation) der Volkswirtschaft Nachhaltig Wirtchaft, Energie, Mobilitäts und ressourcenschonungspolitik Managementregeln und Nachhaltigkeitskriterien (Produkte und Verfahren) Finanzierung von Arbeit nicht Arbeitslosigkeit Ausbau des Bildungs und F&E Sektors  Arbeit für Arbeitslose im öffentlichen Sektor  Verteilung der vorhandenen Arbeit  Produktivitätsorientiert; Arbeitsverkürzung  Verteilung der vorhandenen Arbeit bei Einkommensverzicht  Anti-Dumping und Förderung der regionalen Wirtschaft "So viel regionale Wirtschaft wie möglich, so viel internationaler Handel wie mögliche" Dumping: Export einer Ware unter ihrem Inlandspreis, um damit einen ausländischen Markt zu erobern
  • Nachhaltige Wirtschaftpolitik Kritik 1. Nachhaltiger Umbau der Volkswirtschaft (Selektives Wachstum)Kritik: Höhere Energiepreise und Wumeltstandards, Verlust von Wettbewerbsfähigkeit weniger KonsumBewertung: Politik finanziert sich teilweise selbst (Umweltkosten sinken, weniger Rohstoff- Enrgieimporte)2. Finanzierung von Arbeit statt ArbeitslosigkeitKritik: Verzerrung und Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, Ausweitung der staatlichen AusgabenBewerung: Beenden der Massenarbeitlosigkeit und aufbau der Bildung haben Vorrang3. Verteilung der vorhandenen Arbeit Kritik: steigende Bedürfnisse lassen stagnierende Einkommen nicht zu, leistungsfähige Arbeitnehmer sollten mehr arbeiten, nicht weniger, brauchen mehr ArbeitsplätzeBewertung: materielle Bedürfnisse müssen nicht steigen (Glücksforschung) 4. Förderung der regionalen WirtschaftKritik: Globalisierung ist dies Utopisch, versteckter Protektionismus der IndustriestaatenBewertung: internationale sozia-ökologischen Mindeststandards sind zu Implementieren
  • Border Adjustment Tax (BAT) EU Emission Trading System Ökonomischer Grundgedanke: negative externe Effekte internalisieren  Unternehmen müssen Zertifikate Erwerben, wenn sie Treibhausgase freisetzten  Zertifikate könne gehandelt werden  Kauf verursacht Unternehmen Kosten, die Unternehemn außerhalb der EU nicht haben  Zwei Säulen:  Importsteuer auf Produkte der EU  Exportsubventionen für Produkte die aus der EU in nicht-EU länder exportiert werden  - Pollution-Haven vermeiden  - Umweltschutzbe,ühte Produzenten nicht am Wettbewerb hindern  - Anreize für nicht EU- Unternehmen 
  • Nationale Ebene Instrumente gegen Martkversagen Staatseigene Betriebe und Einrichtungen  Post, Bahn, Stadtwerke,  Bewertung: lange Zeit der Privatisierung, heute gegenkäufige Tendenzen  Vorschriften für den privaten Sektor Ökologische,ökonomische Leitplanken für Unternehmen und Haushalte Staats beeinflusst die Güterproduktion ohne selber Güter herzustellen Bewertung: sehr effizient Finanzpolitische Instrumente mit Lenkungswirkung Ökologische Steuerreform, Emissionshandelssystem Bewertung: sehr effizient Erwerb von Gütern aus dem privaten Sektor Staat kauft Güter von privaten und stellt sie Bürgern zur Verfügung Umstritten