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VL Grundlagen der Diagnostik (Fach) / 6. Vorlesung (Lektion)

Normen Testeichung

Diese Lektion wurde von HannaFiller erstellt.

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  • Warum werden Repräsentative Normen für diagnostische Inventare erstellt? umTestergebnisse einer Person in einen breiteren Bezugsrahmen zu stellen
  • Was sind Normen? Maßeinheiten, in die man die Rohwerte verschiedener diagnostischer Verfahren transformieren kann, um sie vergleichbar zu machen und um sie in den Kontext einer möglichst repräsentativen Referenzgruppe einzuordnen
  • Standardnormen liefern Werte auf einer Skala,um die Position einer Person relativ zum Mittelwert und der Standardabweichung einer größeren Bezugsgruppe einzuordnen
  • Worüber liefern Standardnormen eine Aussage? Dazu, was ein Rohwert in einem Test bedeutet
  • Wie werden Satndardnormen erstellt? Für jeden Testrohwert den passenden z- Wert berechnen
  • Was ist die z-Transformierung? Standardisierung, die neue Variable liefert
  • was geben z-Werte an? um wieviele Standardabweichungen derTestwert einer Person vom Mittelwert der Normierungsstichprobe abweicht
  • Ziele Normierung(2) 1. Vergleichbarkeit von Testwerten 2. Einordnung der standardisiertenTestwerte in möglichst repräsentative Bezugsgruppe 
  • Nur wann kann die z-Standardisierung von Rohwerten ein Schritt im Rahmen der Normerstellung sein? wenn die Rohwerte in einer repräsentativen Stichprobe erhoben wurden
  • Gebietsstichprobe Staat oder Bezirk wird inTeilgebiete eingeteilt und aus jedemTeilgebiet wird eine Teilstichprobe getestet
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  • Quotenstichprobe Populationsverhältnis der relevanten sozial- ökonomischen Gruppen ermittelt. Dann wird der Plan für die Erhebung der Eichstichprobe entsprechend ausgerichtet.
  • Sekundäre Quotenstichprobe zuerst Erhebung durchführen, im Nachhinein aus der Gesamtstichprobe in der Weise eine Teilstichprobe ziehen, dass relative Häufigkeiten verschiedener Personengruppen, denen in Population entsprechen oder Anzahl der Fälle entsprechend gewichten 
  • Wovon hängt die Größe der Eichstichprobe ab?( - Von der Genauigkeit der Normen: Wenn man beispielsweise nur Quartile unterscheiden möchte, genügt oft eine Stichprobe von 100 Probanden  - Die mögliche Genauigkeit hängt wiederum von der Reliabilität desTests ab -Vom Geltungsbereich des Tests: Ein allgemeiner IQ-Test für die gesamte erwachsene Bevölkerung wird an einigen 1000 Probanden zu normieren sein, ein Test zur Auswahl von Büroangestellten kommt vielleicht bereits mit einigen 100 Probanden aus -Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass die Genauigkeit der Rohwert-Mittelwerte die Genauigkeit der Normen beeinflusst
  • Standardfehler des Mittelwertes theoretische Standardabweichung aller Mittelwerte von Stichproben
  • Was hat Einfluss auf den Standardfehler? Art und die Größe der Stichprobe
  • Wenn der Standardfehler des Mittelwertes in der Größenordnung des Konfidenzintervalls liegt führt die kleine Stichprobe zu einem relevanten Verlust an Genauigkeit bei der Normierung.
  • Größe der Normstichprobe hängt ab von Heterogenität der Testpopulation ab: Je vielschichtiger die Testpopulation ist, desto größer sollte die Eichstichprobe sein
  • Faktor, mit dem z-Werte multipliziert werden, ergibt... Wert, der addiert wird, ... Vorraussetzung für Interpretierbarkeit der Werte... ...Standardabweichung der normierten Werte ...Mittelwert der normierten werte ...Intervallskalaenniveau
  • Wann wird Vorliegen einer Intervallskala angenommen? Wenn Roherte der Eichstichprobe normalverteilt sind
  • Ein Prozentrang von 90 bedeutet... dass 90% der untersuchten Probandenden gleichen oder einen niedrigeren Prozentrang erzielt haben; 10% haben ein besseres Ergebnis erreicht
  • Die Prozentränge entsprechen der Fläche die unter der Normalverteilungvon links bis zu dem jeweiligen Wert abzutragenist
  • Prozentrangnormen führen zu Akzentuierung der Unterschiedeim mittleren Bereich und zu einer Nivellierung der Unterschiede in den Randbereichen
  • Wenn die Normalverteilung nicht gegeben ist und wenn man dennoch keine Prozentränge verwenden möchte Möglichkeit, Werte zu normalisieren - Rohwerte zunächst in Prozentränge umzurechnen und dann anhand der Standard-normalverteilung diese Prozentränge wiederum in z-Werte umzulesen  -möglich, weil die Prozentränge ja die Fläche der Standardnormalverteilung repräsentieren, wenn das Merkmal normalverteilt ist 
  • Transformation in T-Werte macht nur dann Sinn wenn die Abweichungen von der Normalverteilung nicht allzu groß sind und wenn man annehmen kann, dass das Merkmal in der Population normalverteilt ist
  • Staninewerte Wenn die Reliabilität diagnostischer Verfahren gering ist und dieKonfidenz- intervalle um die individuellen Werte sehr groß sind, empfehlen sich Grobnormen
  • Kriteriumsorientiertes Testen Die erreichten Rohwerte werden an einem Kriterium maximal zu erreichender Rohwerte relativiert
  • Variabilitätsnorm Einordnung individuellerWerte in eineVerteilung von Werten einer repräsentativen Referenzgruppe
  • Polung in Normtabellen ist typischerweise so gestaltet, dass höhere Normwerte... höhere Leistung widerspiegeln bzw. eine höhere Ausprägung auf einer Persönlichkeitsdimension
  • Mit einer Eichung oder Normierung werden zumeist zwei verschiedene Ziele zugleich verfolgt(2): Eichung im Sinne einer Relativierung (Maßstab) - Eichung im Sinne einer Einordnung in einen repräsentativen Kontext (Bezugsgruppe)
  • Eichung im Sinne einer Relativierung: - Festlegung eines Mittelwertes und einer Standardabweichung - bestes bsp: z-standardisierung
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  • Was lässt sich durch gruppenspezifische Normen erhöhen/verringern? Reliabilität,  Validität, Testfairness