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VL Grundlagen der Diagnostik (Fach) / 4. Vorlesung (Lektion)

Validität 1

Diese Lektion wurde von HannaFiller erstellt.

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  • Validität Gültigkeit einer Messung
  • Zentrale Frage Validität Was gibt ein Messinstrument vor zu messen und was misst das Instrument?
  • Differenzierung Validität zwischen Messgegenstand/Konstrukt und Messung/Operationalisierung
  • Validität beschreibt das Ausmaß in dem eine Messung gemäß wissenschaftlicher Standards inhaltlich das (Konstrukt) abbildet, was diejenigen vermuten, die die Messung interpretieren und verwenden (vgl. Beauducel & Leue,2014)
  • Bei hoherValidität erlauben die Ergebnisse einesTests einen Schluss aus dem beobachtbaren Verhalten in der Testsituation auf beobachtbaresVerhalten außerhalb derTestsituation
  • Interne Validität: "Eine Untersuchung ist intern valide, wenn Veränderungen in den abhängigen Variablen eindeutig auf den Einfluss der unabhängigen Variablen zurückzuführen sind"
  • Externe Validität: "Eine Untersuchung ist extern valide, wenn das in einer Stichprobenuntersuchung gefundene Ergebnis auf andere Personen, Situationen oder Zeitpunkte generalisiert werden kann." - Das Treatment wirkt in verschiedenen Situationen
  • Arten von Validität (7) - externe - interne - Konstrukt - inhaltsv. - konvergente V. Faktorielle V. Kriteriumsvalidität
  • InhaltlicheValidität Sofern die Aufgaben eines Tests Stichproben aus dem zu erfassenden Zielmerkmal darstellen, kann aus dem Verhalten in der Testsituation auf dasjenige außerhalb im Sinne eines Repräsentationsschlusses geschlossen werden. Der Grad der Genauigkeit, mit dem dieser Repräsentationsschluss möglich ist,bezeichnet man als inhaltlicheValidität. Die inhaltlicheValidität ist hoch,wenn dieAufgaben völlig identisch mit den Anforderungen sind, die man vorhersagen möchte.
  • Möglichkeit Inhaltsvalidität herzustellen: Facettentheorie -->dient der Strukturierung des Itemuniversums → 
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  • Wenn Unsicherheit über die Repräsentativität des Itemuniversums besteht, kann man versuchen Inhaltsvalidität quantitativ zu bestimmen (4 Aspekte) 1. Zielkonstrukt begrifflich und theoretisch expliziert. 2. Experten klassifizieren Items anhand der Merkmale des Zielkonstrukts. (vgl.Gruppenarbeit im STestkonstruktion) 3. Sofern noch keine Fragen vorliegen, die das Zielkonstrukt treffen, werden diese nach Maßgabe operationaler Definitionen (Fricke,1974) oder generativer Regeln (Klauer, 1987) erstellt (z.B. Automatische Itemgenerierung) 4. Die generierten Items werden dann von mehreren unabhängig arbeitenden Personen dahingehend beurteilt, inwieweit sie dem Inhalt des Konstruktes entsprechen.
  • Ü- Koeffizient von Fricke Ü = 1 - (QSinnh / QSmax) Ü: Übereinstimmungskoeffizient QSinnh: Quadratsumme innerhalb der Personen QSmax: Maximal mögliche Quadratsumme innerhalb der Personen Die maximal mögliche Quadratsumme entspricht der maximal möglichen Varianz zwischen den Personen.
  • Experimentelle Bestimmung der Kontentvalidität Mindestens 2 Gruppen von Personen werden Beschreibungen eines Konstruktes sowie die Regeln vorgegeben, nach denen Items zu generieren sind Auf diese Weise entstehen unabhängig voneinander 2Tests für dasselbe Konstrukt Beide Tests werden dann von einer größeren Stichprobe bearbeitet Die zwischen den Ergebnissen auftretende Korrelation ist ein Maß für die inhaltliche Validität beider Verfahren
  • Um eine angemessenere Validitätsschätzung zu erhalten Korrelation in Bezug auf die Reliabilität korrigieren
  • Konstruktvalidität psychologische Bedeutung des Testresultates welche Konstrukte einTest misst
  • Wann ist Konstruktvalidität wichtig? wenn man Kontentvalidität nicht sicherstellen kann
  • Konstruktvalidierung Man geht von dem Konstrukt und der entsprechenden Theorie aus und leitet daraus Hypothesen ab, die unter Einsatz des zu validierenden Tests empirisch geprüft werden Dabei können alle möglichen methodischen Vorgehensweisen gewählt werden
  • Cronbach und Meehl nennen folgende Gesichtspunkte der Konstruktvalidierung(7): 1)  Korrelation des Tests mit mehreren Außenkriterien (Kriteriumsvalidität) 2)  Korrelation desTests mitTests ähnlichenValiditätsanspruches 3)  Korrelationen mit Tests, die andere Merkmale erfassen 4)  Faktorenanalyse des zu validierenden Tests gemeinsam mit Außenkriterien,validitätsverwandten und validitätsdivergentenTests 5)  Analyse interindividueller Unterschiede (Verteilungen) in den Testresultaten 6)  Analyse intraindividueller Veränderungen bei wiederholter Durchführung mit und ohne systematische Variation der Durchführungsbedingungen 7) Inhaltlich-logische Analyse der Testelemente (Inhaltsvalidität)
  • Konvergente Validität Die Skalen oder Items, die inhaltlich zusammenhängen sollten, korrelieren bedeutsam miteinander
  • Diskriminante Validität Die Skalen oder Items, die inhaltlich nicht zusammenhängen sollten,korrelieren nicht,oder bedeutsam niedriger miteinander
  • Überprüfung der konvergenten und diskriminanten Validität kann mit Hilfe des Multi-Trait-Multi-Method (MTMM) - Ansatzes erfolgen (Campbell & Fiske, 1959).
  • MTMM-Ansatz ist notwendig, weil konvergente und diskriminante Validitäten durch Effekte der Erhebungsmethode verdeckt werden können (BSP: Wenn man Sensitivität für Angenehmes und Sensitivität für Unangenehmes mit Hilfe von Selbsteinschätzungen erfassen möchte, dann können beide Merkmale allein dadurch korrelieren, dass Personen,die mit Akkusativ-Objekt formulierten Items verneinen. )
  • Konvergente Validitäten Wenn verschiedene Messmethoden, die dasselbe Merkmal A messen sollen, korrelieren,spricht das für konvergenteValidität
  • Diskriminante Validität Wenn verschiedene Merkmale A und B, die mit derselben Messmethode gemessen werden,nicht korrelieren
  • Multi-Trait-Multi-Method (MTMM) - Matrix Um konvergente und diskriminanteValiditäten zu erfassen,muss man mehrere Merkmale mit mehreren Messmethoden messen. MTMM: Die Korrelationsmatrix,die dabei entsteht
  • Wie kann Umsetzung eines MTMM-Ansatzes definiert werden? Anhand des Facetten Ansatzes
  • Wie heißt die Hauptdiagonale de MTMM? Monotrait-Monomethod-Korrelation
  • Wozu dient Facettentheorie? Strukturierung Item Universum