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Psychologie (Fach) / Kapitel 1.2 (Lektion)

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  • 7 Perspektiven auf Psychologie psychodynamisch behavioristisch humanistisch kognitiv biologisch evolutionär kulturvergleichend
  • Psychodynamische Perspektive Antrieb des Verhaltens? starke innere Kräfte
  • Psychodynamische Perspektive Handlungen aufgrund von? ererbten Instinkten biologischen Trieben Versuch Konflikte zwischen persönlichen Bedürfnissen und sozialen Erfordernissen zu lösen
  • Psychodynamische Perspektive Energie für das Verhalten? Zustände der Deprivation physiologische Erregung Konflikte
  • Psychodynamische Perspektive Ende der Reaktionen des Organismus? Bedürfnisse befriedigt und Triebe zurückgegangen
  • Psychodynamische Perspektive Zweck von Handlungen? Reduktion von Spannung
  • Psychodynamische Perspektive Beitrag der Neo-Freudianer? soziale Einflüsse und Interaktionen im Laufe des gesamten Lebens einbezogen, nicht nur die Kindheit als Phase der Persönlichkeitsbildung
  • Behavioristische Perspektive Was versucht sie zu verstehen? wie bestimmte Umweltstimuli bestimmte Arten des Verhaltens hervorrufen
  • Behavioristische Perspektive Antezendenzbedingungen Bedingungen, die dem Verhalten zugrunde liegen und den Rahmen für einen Organismus schaffen, eine Reaktion auszuführen oder sie zurückzuhalten
  • Behavioristische Perspektive Reaktionen Verhaltensweise, die es zu verstehen, vorherzusagen und zu steuern gilt beobachtbare Konsequenzen, die auf die Reaktion folgen
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  • Behavioristische Perspektive Begründer? Was forderte er? John Watson Psychologie solle nach speziesübergreifenden Verhaltensmustern suchen
  • Behavioristische Perspektive B. F. Skinner dehnte seine Analysen auch auf die Konsequenzen von Verhaltensweisen aus
  • Behavioristische Perspektive Worauf legten Watson und Skinner Wert? exakte Beschreibung beobachteter Phänomene strenge Standards für die Überprüfung von Prinzipien
  • Behavioristische Perspektive Warum untersuchten Watson und Skinner sowohl Menschen als auch Tiere? sie gingen davon aus, dass die grundlegenden Prozesse bei Tieren allgemeine Prinzipien darstellen, die sich auf den Menschen übertragen lassen
  • Behavioristische Perspektive Welche positiven Auswirkungen hatte die Grundlagenforschung an Tieren? humanerer Ansatz in der Kindererziehung: positive Verstärkung statt Bestrafung neue Therapien bei Verhaltensstörungen
  • Humanistische Perspektive Inwiefern gegensätzlich zur Psychodynamik und zum Behaviorismus? Mensch ist aktiv, von Grund auf gut und hat Freiheit der Wahl Mensch nicht durch starke, instinktive Kräfte getrieben Mensch nicht durch seine Umgebung manipuliert
  • Humanistische Perspektive Hauptaufgabe des Menschen? nach positiver Entwicklung streben Carl Rogers: natürliche Tendenz des Iindividuums zu geistiger Weiterentwicklung und Gesundheit, verstärkt durch positive Wertschätzung der Umgebung
  • Humanistische Perspektive Begriff der self-actualization Selbstverwirklichung Drang des Individuums sein Potenzial umfassend zu verwirklichen geprägt von Abraham Maslow
  • Humanistische Perspektive holistische Herangehensweise für wirkliches Verständnis muss Psyche, Körper und Verhalten des Menschen vor dem Hintergrund sozialer und kultureller Faktoren gesehen werden
  • Kognitive Perspektive zentraler Fokus? menschliches Denken und wissensbasierte Prozesse: Aufmerksamkeit Denken Erinnern Verstehen Personen handeln, weil sie nachdenken
  • Kognitive Perspektive Widerspruch gegen Behaviorismus Skinner: Kinder lernen Sprache durch gewöhnliche Lernprozesse Chomsky: Kinder sind in der Lage Äußerungen zu machen, die mit ihren vorherigen Erfahrungen nicht zu erklären sind Piaget: mentale Aufgaben zeigen qualitative Entwicklung im Verlauf der kognitiven Entwicklung von Kindern
  • Kognitive Perspektive Forschungsbereich? höhere geistige Prozesse wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Problemlösen, Entscheiden Ergebnisse und Ursachen von Handlungen
  • Kognitive Perspektive Woran richtet sich die Reaktion des Individuums aus? nicht nur an der objektiven Welt, sondern auch an der subjektiven Realität seiner Innenwelt (Denken)
  • Biologische Perspektive Ursache für Verhalten? Funktionsweise von: Gene Gehirn Nervensystem endokrines System
  • verhaltensbezogene Neurowissenschaften Was tun sie? Zu welcher Perspektive gehören sie? Biologische Perspektive Vorgänge im Gehirn verstehen, die Verhalten bedingen Sinneswahrnehmung Lernen Emotion
  • kognitive Neurowissenschaften Zu welcher Perspektive gehörig? bildgebende Verfahren nutzen um höhere kognitive Funktionen zu verstehen (Gedächtnis, Sprache)
  • Evolutionäre Perspektive zentrale Idee? kognitive wie körperliche Fähigkeiten entwickelten sich evolutionär als Anpassung an die Umwelt
  • Evolutionäre Perspektive Welcher Fokus? Fokus auf Evolutionsgeschichte des Menschen: 99% als Jäger und Sammler spezifische Anforderungen dieser Lebensrealität als Basis für Entwicklung des Menschen und Anpassung seines Verhaltens zur Lösung der dort bestehenden Probleme (Überleben, Fortpflanzung)
  • Kulturvergleichende Perspektive Untersuchungsgegenstand? interkulturelle Unterschiede der Ursachen und Konsequenzen von Verhalten
  • Kulturvergleichende Perspektive Welcher Kritik an der Psychologie trägt sie Rechnung? Großteil psychologischer Erkenntnisse an weißen Angehörigen der Mittelklasse in Westeuropa Wie sieht es in anderen Kulturen aus? Gemeinsamkeiten? Unterschiede?
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  • Kulturvergleichende Perspektive Bronislaw Malinowski Kritik an Psychodynamik? Freuds Bezug auf westeuropäische Kultur funktioniert in anderen Kulturen nicht (z.B. vaterzentrierte Theorie)