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Psychologie (Fach) / Kapitel 1.1 + 1.2.2 (Lektion)

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  • Definition Psychologie wissenschaftlich Verhalten Individuum kognitiv wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihren kognitiven Prozessen
  • wissenschaftliche Methoden Satz von Vorgehensweisen zur Sammlung und Interpretation von Befunden, der Fehlerquellen minimiert und verlässliche Schlussfolgerungen ergeben soll.
  • Verhalten Aktivitäten, durch die sich der Organismus an seine Umwelt anpasst.
  • 4 Ziele von forschenden Psychologen Verhalten beschreiben Verhalten erklären Verhalten vorhersagen Verhalten kontrollieren
  • Verhaltensdaten Aufzeichnungen von Beobachtungen, wie sich Organismen verhalten und den Bedingungen, unter denen das Verhalten auftritt.
  • Hermann Ebbinghaus "Die Psychologie besitzt eine lange Vergangenheit, aber nur eine kurze Geschichte" einer der ersten Experimentalpsychologen
  • empiristische Sichtweise Sichtweise der menschliche Geist sei zu Beginn des Lebens eine leere Tafel durch Erfahrungen in der Welt gelangt der Mensch zu Informationen Aristoteles John Locke
  • nativistische Sichtweise Sichtweise der Mensch kommt bereits mit mentalen Strukturen auf die Welt, die Grenzen mit sich bringen, wie sie die Welt erfahren Platon Immanuel Kant
  • Warum vermitteln bestimmte Nahrungsmittel ein Wohlbefinden? assoziierte positive Erinnerungen an Kontakte zu Menschen
  • Wilhelm Wundt 1879 erstes Labor für experimentelle Psychologie wollte elementare Prozesse verstehen: der Empfindung und Wahrnehmung und die Geschwindigkeit einfacher mentaler Prozesse  Buch: Grundzüge der Physiologischen Psychologie Ausrichtung: experimentell-systematisch, messbar, objektiv, statistisch, reproduzierbar
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  • Edward Titchener (8x) Student bei Wundt einer der ersten Psychologen der USA eröffnete 1892 ein Labor an der Cornell University Metapher: Psychologe ordnet mentale Elemente wie ein Chemiker Begründer des Strukturalismus Methode: Introspektion, Individuen untersuchen systematisch ihre eigenen Gedanken und Gefühle auf spezifische Wahrnehmungs- und Empfindungserlebnisse Kritik an seiner Methode: Erfahrungen einer Einzelperson nicht generalisierbar
  • Max Wertheimer entwickelt Gegenposition zum Strukturalismus: Gestaltpsychologie deutscher Psychologe
  • William James (6x) Buch: The Principles of Psychology, 1890 begründet Funktionalismus hielt exakte Labormethoden wie bei Wundt für unwichtig Platz für Emotionen und das Selbst, für Wille, Werte, religiöse Erfahrungen "warmherzige Psychologie": in jedem Individuum eine Einzigartigkeit, die nicht auf Zahlen reduzierbar ist Ziel der Psychologie bei ihm: Erklären statt experimenteller Kontrolle
  • Gestaltpsychologie menschlicher Geist nimmt Erfahrung als Gestalt, als organisiertes Ganzes, war und nicht als Summe einfacher Teile. Erfahrung ist mehr als Summe ihrer Teile
  • Funktionalismus Absicht mentaler Prozesse Schlüsselfrage: Worin besteht die Funktion oder Absicht eines jeden Verhaltens? Vertreter: William James John Dewey
  • Strukturalismus Untersuchung der Struktur des Geistes und des Verhaltens Methode: Introspektion Metapher: Chemische Elemente Kritik an dieser Sichtweise: Erfahrungen des Einzelnen nicht generalisierbar Vertreter: Edward Titchener
  • John Dewey Anhänger des Funktionalismus Funktion der Reflexe erarbeitete wichtige Fortschritte in der Pädagogik: handlungsorientiertes Lernen statt Auswendiglernen
  • Margaret Washburn (3x) 1894 als erste Frau den Doktorgrad der Psychologie Cornell University Buch: The Animal Mind
  • Mary Calkins (3x) Harvard University 1895 Doktortitel wurde ihr verweigert trotz erfüllter Anforderungen erste weibliche Präsidentin der APA
  • Anna Freud (2x) leistete viel für wichtige Fortschritte der Psychoanalyse Tochter von Sigmund Freud
  • Charlotte Bühler (3x) Professorin in den 1920er Jahren Entwicklungspsychologin Mitbegründerin der Humanistischen Psychologie