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Labormedizin (Fach) / Gerinnung Fragen (Lektion)
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- Welche Funktion hat Thrombin? Thrombozytenaktivierung und -aggregation. Es spaltet Fibrinogen zu Fibrin Thrombin aktiviert zusammen mit Thrombomodulin das Protein C.
- Wie sieht ein Pat. mit Sepsis und DIC aus? Was ist der Auslöser einer DIC? Wie verhalten sich die Fibrinogenwerte bei einer DIC? Welche Labordiagnostik bei V.a. DIC? Petechien durch Thromben in der Endstrombahn. Hyperaktivierung der Gerinnung mit Verbrauch der Gerinnungsfaktoren/-material und konsekutiven Blutungen. Positiver Effekt von Heparin durch Verstärkung der AT-Wirkung ist nicht geklärt! Wenn dann nur in der Frühphase der DIC wo AT noch nicht verbraucht ist. Fibrinogen erniedrigt oder nicht messbar. Labor DIC-Score: Fibrinogen, D-Dimere, Thrombozyten, Quick-Wert
- Was ist der M. Glanzmann? Gendefekt GPIIb oder IIIa mit fehlendem Rezeptor. Dadurch mangelnde Thrombozytenaggregation und Adhäsion von vWF und Fibronektin.
- Was ist das Bernard-Soulier-Syndrom? Genetischer defekt des Glykoprotein Ib (vW-Rezeptor). Adhäsionsstörung der Thrombozyten. Häufig Riesenthrombozyten nachweisbar. Sehr selten!
- Bei einer Probe ist der Quick nicht messbar. Warum? Präanalytik: Falsches Material (EDTA/Serum). Schlechte Durchmischung. Medikamete: Marcumar, DOAK Extremer Faktorenmangel
- Was sind Gruppentests? Was sind Globaltests? Gruppenteste: Teste die mehrere Faktoren/Arme der Gerinnungskaskade abfragen. TPZ/Quick, PTT, Thrombinzeit. PTT: intrinsischer Weg (Kollagen, Zelltrümmer): XII, XI, IX, VII und Endstrecke (X,V,II,I) Quick/INR: extrinsischer Weg (TF, Phospholipide, Gewebsthromboplasin): Faktor VII und Endstrecke (X,V,II,I) Globaltest: Blutungszeit
- Welche Faktoren gehen in Quick-Wert ein? Welche sind Vitamin-K abhängig? Gibt es eine Linearität des Quick-Wertes? Extrinsisches Synstem: VII und Endstrecke (I, II, V, X) Vitamin-K abhängig: II, VII, XI, X (sowie Protein S und C) Keine Linearität. Es handelt sich um % der Verdünnung von Normalplasma.
- Sie messen ein Fibrinogen von 0. Was könnte die Ursache sein? Wie verhalten sich Quick und PTT? Präanalytik: Falsches Material (EDTA/Serum). Keine Durchmischung. Erhöhter Verbrauch: DIC, HELLP-Syndrom, schwere Blutung, Leberparenchymschaden, Asparaginase-Therapie Angeborene Afibrinogenämie sehr selten! Quick-Wert niedrig. PTT verlängert.
- An was denken Sie bei der Konstellation Quick normal und PTT verlängert? Antiphospholipidsyndrom Antikoagulation Heparin Faktor XI, XII Mangel Hämophilie A/B, Hemmkörperhämophilie
- An was denken Sie bei der Konstellation Quick-Wert vermindert und PTT normal? Methodische Fehler ausschließen (Wiederholung, Qualitätskontrolle ok?) Marcumartherapie wäre ungewöhnlich. Denkbar bei Einleitung der Marcumartherapie. Isolierter Faktor VII Mangel.
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- Ist PTT nur bei Überdosierung mit Cumarinen pathologisch? Nein auch bei normaler Dosierung. Quick-Wert ist nur empfindlicher weil er den Faktor mit der kürzesten HWZ (Faktor VII) erfasst.
- Welche Typen gibt es beim von-Willebrand-Jürgens-Syndrom? Welche Tests führen sie durch? Typ I: häufig, Antigen und Aktivität vermindert. Quotient Aktivität/Antigen =1 TypII: selten, Aktivität vermindert. Aktivität/Antige <0,7 TypIII: sehr selten, Aktivität und Antigen deutlich reduziert, teilweise unterhalb der Nachweisgrenze PTT, vWF-Antigen, Ristocetin-Cofaktork-Aktivität, Faktor VIII. Ggf. Thrombozytenfunktionstest
- Welche Diagnostik kennen sie bei einer Thromboseneigung? Welche Varianten des AT-Mangels gibt es? Welche Defekte liegen vor? Protein C und S APC-Resistenz und ggf. Faktov-V-Leiden Mutation Prothrombinmutation (Faktor II) AT-Mangel Ggf. Homocystein, Lupus-Antikoagulanz bzw. Antiphospholipid-AK AT-Mangel: Typ I Aktivität und Antigen vermindert TypII Nur Aktivität vermindert. Die Bindungsstelle für Heparin oder Thrombin kann betroffen sein.
- Was ist der genetische Hintergrund für die Faktor-V-Leiden Mutation? Was ist der genetische Hintergrund der Prothrombin-Mutation? Faktor V Leiden: Punktmutation. Faktor V kann nicht mehr durch aktiviertes Protein C inaktiviert werden. Prothrombin Faktor II: Punktmutation. Zunahme des Prothrombinspiegels.
- Wie verhalten sich die Gerinnungstests bei Lupus Antikoagulanz? Wann tritt das LA auf? Normale PTT normal oder etwas verlängert. Lupus sensitive PTT (wenige Phospholipide): Verlängert. Normalisierung der PTT nach Zugabe von Überschuss an PL. Diluted Russel`s Viper Venom Test (DRVVT): Verlängert. Direkte FX- und V-Aktivierung in Anwesenheit von Phospholipiden durch Schlangengift. Test umgeht die vorherige Gerinnungskaskade (Faktorenmangel). Ggf. Plasmatauschversuch: Ausgleich von ggf. Faktorenmangel (X,V,II) nach Zugabe von Normalplasma. PTT weiter verlängert. Lupus Antikoagulanz tritt auf bei Autoimmunerkrankungen, insbesondere Lupus erythematodes. Postinfektiös (häufig bei Kleinkindern)
- Wie ist die Klinik des Phospholipidantikörpersyndroms? Wie ist die Diagnostik? Bei welcher Infektionsdiagnostik spielen die Cardiolipin-AK eine Rolle? Klinik: Thromben und Embolien Rezidivierende Aborte/ Schwangerschaftskomplikationen Diagnostik: Lupus-Antikoagulanz Lupus sensitive PTT, wenn verlängert dann Bestätigungstest duch Überschuss an Phospholipieden und normalisierung der PTT RVVTD: Verlängerte PTT. Bei Aktivierung von Faktor X und V durch Schlangengift in Anwesenheit von Phospholipiden. ß2-Glykoprotein IgG und IgM AK Cardiolipin IgG und IgM AK Cardiolipin AK spielen eine Rolle bei aktiver Lues Infektion. VDRL-Test. Sie sind nicht treponemenspezifisch! Cardiolipin-AK bei Infektionskrankheiten unterscheiden sich von den Cardiolipin-AK bei Antiphospholipidsyndrom, welche ß2-Glykoprotein als Kofaktor benötigen.
- Wie wirken sich Akute-Phase-Proteine wie Fibrinogen und Faktor VIII auf das Thrombophilierisiko aus? Bei Entzündungen erhöhen sie das Thromboserisiko.
- Blutwerte eines 50-jährigen Patienten mit hohen D-Dimeren und im Verlauf abfallenden Quick-Werten. Welche Verdachtsdiagnose stellen sie? Marcumarisierung bei Thrombose.
- Welche Thromboserisikofaktoren kennen Sie? Faktor V-Leiden Mutation Faktor II Mutation Antiphospholipid-Syndrom Hyperhomocystäinämie Protein C oder S Mangel AT Mangel Immobilisierung, OP, Tumorleiden, Schwangerschaft, Östrogentherapie, Rauchen,...
- Funktionelles Protein C 55%, mit Antikörper gemessenes Protein C 99%. Was liegt hier vor? Protein C Typ II Mangel. Typ I Mangel wäre beides erniedrigt.
- Wie ist der therapeutische Bereich des Quick Wertes bei Vitamin K Antagonisten? Quick Wert 15-20%. Stark abhängig vom Testreagenz. besser INR 2-3 je nach Indikation (Thrombose, Herzklappe, etc.)
- Was sind GP IIb-/IIIa-Antagonisten? Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. Abciximab, Tirofiban) (Anwendung bei fehlendem Ansprechen auf Standardtherapie bei KHK, PCI,...)
- Wie wird eine Lysetherapie überwacht? PTT, Quick, Thrombozyten, Fibrinogen, AT. Ggf. Thrombinzeit. Ggf. D-Dimere bei Lyse einer Thrombose.
- Was sind D-Dimere? Bedeutung? Abbauprodukt des quervernetzten Fibrins. Ausschluss von Thrombose, LAE, DIC bei negativen D-Dimeren.
- Junge Frau (25J. bisher immer gesund) kommt mit ausgedehnten Hämatomen ins KH. Dort wohl nicht messbare PTT und normaler Quick. Differentialdiagnosen? Hämophilie A und B, Hemmkörperhämophilie Heparin Überdosierung Messfehler! Quick nochmal messen. Wenn erhöht an Marcumarüberdosierung denken! Dann Vitamin-K gabe und Prothrombinkomplexkonzentrat (PPSB).
- Patient mit deutlich erniedrigtem Quick-Wert in der Routinekontrolle. Was fragen Sie anamnestisch zuerst? Marcumartherapie? Blutungsanamnese?
- Bei einer 75-jährigen Patientin wurde eine unklare PTT-Verlängerung in einem peripheren KH festgestellt. Was klären Sie zuerst ab? Blutungsanamnese? Medikation?
- Fall/Befund: Frau mit verlängerten/verstärkten Blutungen, Anamnese/Medis: neg., globale Gerinnung: unauffällig (Q/aPTT). Weitere Diagnostik? Verlängerte Blutungszeit. Thrombozytenfunktion: o.p.B. Messprinzip? V.a. vWS: Diagnostik? Messprinzip Ristocetin-Cofatktor Aktivität? Multimeranalyse: Was für Ergebnisse bekommt man bei den vWS I-III? Wichtig, weil klinisch relevant welcher Typ es ist? Blutungszeit: definierte Läsion und Messung der Blutungszeit (obsolet). Thrombozytenfunktionstests. PFA-100 (Plättchenfunktionsanalyzer): Antikoaguliertes Blut fließt über eine Kapillare durch eine kleine Apertur in einer Kollagen-Membran, die mit zwei unterschiedlichen aktivierenden Substanzen (Epinephrin bzw. ADP) beschichtet ist. Durch Adhäsion und zunehmende Aggregation der Thrombozyten kommt es zum Verschluss dieser Öffnungen. Die Zeit bis zum Stillstand des Blutflusses wird als Verschlusszeit gemessen. Ristocetin Cofaktor Aktivität: Misst die Ristocetin-induzierte Bindungsfähigkeit des Von-Willebrand-Faktors an das thrombozytäre Glykoprotein GPIb. Polystyrol-Partikel sind mit Antikörpern gegen GP1b beschichtet. Zugabe von rekombinantem GP1b, welches sowohl an AK als vWF bindet und eine Agglutination hervorruft die turbidimetrisch gemessen werden kann. Diese Aktivität ist bei allen Typen des Von-Willebrand-Syndroms vermindert, außer beim Typ 2N. vWF quantitativ: Bei Patienten mit Blutgruppe 0 ist der vWF niedriger. Faktor VIII Multimeranalyse: Typ I: quant. vermindert, Monomerstruktur: okay Typ II: qualitativ pathologisch (Minirin kontraindiziert!) Typ III: teilweise komplett defizient
- Gerinnung: Was als prä-OP Screening? Was ist häufiger plasmatisch oder thrombozytäre Gerinnungsstörungen? Wie häufig sind vWS und Hämophilie? Blutungsanamnese Familiäre Risikofaktoren Medikation Plasmatische Gerinnungsstörung ist häufiger? vWS: 800/100000 Menschen. Häufigste angeborene Gerinnungsstörung Hämophilie: 1/10000 Menschen.
- NOAKS präoperativ. Bringt PTT Messung etwas? Antidot? HWZ? Nein. Faktor Xa Messung (Test muss auf Substanz kalibriert sein). Für Pradaxa Hemoclot-Thrombin-Inhibitor-Test Dabigatran (Pradaxa): direkter IIa-Inhibitor reversibel. HWZ 14h Fondaparinux (Arixtra): indirekter Xa-Inhibitor (AT-vermittelt). HWZ 15h Rivaroxaban (Xarelto): direkter Xa-Inhibitor. HWZ 9h Antidot: Hochspezifischer NOAK-bindender Antikörperfragmente (Dabigatran). Idarucizumab seit 1/2016 zugelassen. Studien: Modifizierter Faktor-Xa-Moleküle (Apixaban, Edoxaban, Rivaroxaban) oder peptidähnlicher kleinmolekularer Wirkstoffe mit Bindungsspezifität für alle NOAKs.
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- pTT verlängert, was kann das alles sein? Quick ebenfalls ernidrigt? Gerinnungsfaktorenmangel: II, V, X Fibrinogenmangel (Hypofibrinogenämie, Dysfibrinogenämie, Hyperfibrinolyse) Lebersynthesesstörungen Vitamin-K-Mangel Verbrauchskoagulopathie Antikoagulanzientherapie Nur PTT verlängert? Gerinnungsfaktorenmangel: II, V, VIII (Hämophilie A,von-Willebrand-Syndrom), IX (Hämophilie B), X, XI, XII Präkallikreinmangel, „high molecular weight kininogen“ (HMWK) Mangel Therapie mit unfraktioniertem Heparin oder direktem Thrombininhibitor (Hirudin, Argatroban) Vorhandensein von Antiphospholipid-Antikörpern (Lupusantikoagulanzien)
- Citrat-Röhrchen halb gefüllt ins Labor geschickt, wie verfährt man damit? Bei einer Abweichung um mehr als 10 % (20%) kann keine Gerinnungsanalytik mehr durchgeführt werden. Verfälschte Ergenisse: Stärkere Verdünnung und die im den Tests zugesetzte, definierte Calciumchlorid-Menge das überschüssige Citrat nicht mehr ausgleichen kann.
- Die neuen Antikoaglantien; Welche? Wie wirken Sie? Welche Tests sind gestört? Wie kann man Monitoring machen? Dabigatran (Pradaxa): direkter IIa-Inhibitor reversibel.Fondaparinux (Arixtra): indirekter Xa-Inhibitor (AT-Wirkung)Rivaroxaban (Xarelto): direkter Xa-Inhibitor PTT und Quick sind unterschiedlich stark gestört. Monitoring: Faktor Xa Messung (Test muss auf Substanz kalibriert sein). Für Pradaxa Hemoclot-Thrombin-Inhibitor-Test
- Alte Patientin mit gastrointestinaler Blutung und Hämatomen in Notaufnahme; was nun? Nur PTT verlängert, keine Medis eingenommen, bisher keine vergleichbare Symptomatik; welche Faktoren werden mit PTT erfasst? Wie weiter? Hemmkörper-Hämophilie, Unterschied zur Hämophilie A, grob Bethesda-Assay -> Anamnese, v.a. Blutungsanamnese, Medi-Anamnese, Labor Faktoren PTT: II, V, X, Fibrinogen, VIII, IX, XI, XII -> Einzelfaktoranalyse Hemmkörper-Hämophilie ist erworben durch Autoantikörper. Hämophilie A ist angeboren X-chromosomal rezessiv vererbt (Männer betroffen). Bethesda Assay: Die inhibitorische Aktivität und damit die Menge der Hemmkörper kann laborchemisch bestimmt werden und wird in Bethesda-Einheiten angegeben. Eine Bethesda-Einheit entspricht dabei der Faktor-inhibierenden Menge, die 50% des Faktors innerhalb von 2h hemmt - gemessen unter Normalbedingung mit 37°C Körpertemperatur.
- Befundausdruck von Patientin 83 Jahre alt, im Krankenhaus, was fällt auf? Klin. Chemie: unauffällig, Hb 8.0, Gerinnung auffällig: Q 21%, pTT leicht verlängert, ATIII 60%, Faktoren: II vermindert, V hochnormal, VII vermindert, VIII normal, X vermindert, XIII normal; Vorwerte: Hb 9.2, Q 35%; was liegt hier vor? warum wurde Faktor V mitbestimmt, was sagt das aus? Da die Pat. soll operiert werden soll, hatte sie vier Stunden vor Blutabnahme 20 Tropfen Konakion bekommen – warum ist der Q so niedrig? Pat. soll noch heute am Blasen-Karzinom operiert werden – was ist nun zu tun? PPSB-Gabe, Berechnungsformel sollte genannt werden; und was ist mit dem ATIII – substituieren? Wenn ja: vor oder nach der PPSB-Gabe? Pat. nimmt wahrscheinlich Marcumar. Faktor V = Leberfaktor: Dient der Beurteilung der Lebersynthese-leistung, Leber ist hier also in Ordnung. Es dauert bis zu 24 Std. bis Konakionp.o. die volle Wirkung entfalte. PPSB Gabe (Vit-K Abhängige Gerinnungsfaktoren II, VII, IX, X, Prot C/S + ATIII, Heparin). ATIII Substitution ist Ermessenssache, ist auch abhängig von der Größe des Eingriffes, hier eher keine ATIII-Substitution, wenn doch: eher vor der PPSB-Gabe.
- Frage nach oralen Kontrazeptiva, insbesondere bei Marcumar? Marcumar und orale Kontrazeptiva werden über Cytochrom P-450 Abgebaut. Marcumar hemmt die Aktivität des Cytochrom P-450 und verzögert damit den Abbau oraler Kontrazeptiva, so dass ein „Versagen der Pille" unter Marcumartherapie nicht zu erwarten ist.
- Hämorrhagische Diathese Abklärung? Thrombozyten Blutungszeit / Thrombozytenfunktionstest Quick-Wert bzw. INR (sensitiv für Gerinnungsfaktoren II, V, VII, X) PTT (sensitiv für Faktoren VIII, IX, XII, II, V, X) Fibrinogen Faktor XIII
- APC Resistenz Methode? Bedeutung? Plasma wird mit Faktor-V-Mangelplasma vorverdünnt und mit aPTT-Reagenz inkubiert. (Aktivierung von Gerinnungsfaktoren durch Phospholipide und Oberflächenaktivator.) Gerinnungsauslösung im Plasma durch Zugabe von Calcium Ionen. Zeitmessung bis zur Bildung eines Fibringerinnsels mit und ohne APC. Referenzbereich: > 2,1 Normalbefund 1,5-2,0 typisch für heterozygote Faktor V Mutation -> Molekulargenetik <1,4 typisch für homozygote Faktor V Mutation -> Molekulargenetik
- Diagnostik Faktor V Leiden-Mutation PCR? Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus (RFLP) DNA einer Blutprobe des Patienten mit einer Polymerase-Kettenreaktion (PCR) vervielfältigt und das betreffende Gen durch eine chemische Reaktion mithilfe eines Restriktionsenzymes (MnlI) in verschieden lange Nukleinsäureketten zerschnitten. Die Länge der Nukleinsäureketten wird anschließend in einer Gelelektrophorese bestimmt. Restriktionsfragmente von PCR-Produkten, welche die FVL-Mutation tragen, weisen eine andere Größenverteilung auf als solche, die von gesunden Probanden stammt, da durch die Mutation eine Erkennungsstelle für das Restriktionsenzym entfernt wird.