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Kowi (Fach) / Rezeptions-/ Wirkungsforschung (Lektion)
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- Was bedeutet INtentionalität von Kommunikation? ?
- Ist die Veröffentlichung meiner Vorlesungspräsentation über den Virtuellen Campus Massenkommunikation? Nein, weil die Präsentation nur für Teilnehmer des Kurses zugänglich ist
- Inwiefern können die beide Elemente »Aufnahme und Verarbeitung« in der Definition von Rezeption als synonym betrachtet werden? Durch Aufnahme kommt es direkt zur Verarbeitung, ohne ist Kommunikation nicht möglich --> Beide Begriffe können nicht getrennt werden
- Was versteht man unter der »Hypodermic-Needle-Theory«, was sind deren wesentlichen Merkmale? auch bekannt als SR-Modell. Untersucht Ursache-Wirkungszusammenhang ist monokausal, unidirektional, unmittelbar
- was ist die UV und die AV? uv=unabhänging, Wirkungsursache av= abhängige, Wirkung
- Erläutern Sie knapp die drei Begriff affektiv, kognitiv und persuasiv im Kontext der Medienwirkungen affektiv: Emotionen kognitiv: WIssen persuasiv: EInstellung
- Was ist der Unterschied zwischen langfristigen und kumulativen Medienwirkungen bei langfristiger Medienwirkung tritt Wirkung erst weit nach Stimulus ein, bei kognitiver kommt es zu stetigem Kontakt mit Stimulus, bis Wirkung eintritt
- Was ist ein Pseudo-Ereignis – handelt es sich dabei um Medienwirkung? Ereignis, was nur für Medien gemacht wird Bsp: Pressekonferenz, Wahlreden; soll zu Medienwirkung führen
- Erläutern sie am »Cocktailparty-Effekt« die Funktionsweise willkürlicher und unwillkürlicher Aufmerksamkeitssteuerung. Ordnen Sie die Begriffe »top-down« und »bottom-up« zu. willkürlich= Gespräch, dass man gerade führt, ausblenden allen anderes; Individuum steuert bewusst und willentlich- top down unwillkürlich= Reiz der Aufmerksamkeit während Party auf etw. anderes lenkt; Reiz erfordet Aufmerksamkeit, bottom up
- Was sind Orientierungsreaktionen? Welche Reize können Auslöser für Orientierungsreaktionen sein? unwillkürliche Reaktion/Reiz, man wendet sich diesem Reiz zu um sich zu orientieren, Auslöser sind Gefahrensignale, Hunger, Emotionen
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- Was wird in der Schematheorie unter einem Schema verstanden – wie entsteht es, was enthält es? aufgrund von Erfahrungen im Gedächtnis werden die relevanten Merkmale im Gehirn abgespeichert und in eine Schublade gesteckt.Wissensstrukturen, die aus zusammenhängenden Erfahrungen abstrahiert werden und die wichtigsten Eigenschaften von Objekten und Objektbereichen beinhaltenVorwissen: Reiz wurde schon einmal aufgenommeErfahrungen werden strukturiert mit einander vernetztSchubladen im Kopf enthalten Zusammenfassung mit den wichtigsten Merkmalen – Schubladen=Schemata
- Erklären Sie den »Agathe Bauer Effekt« schematheoretisch! Klang der Sprache wird durch eine Schublade im Gehirn verdeutscht, man hört das, was bekannt ist
- Was läuft im »Kreislauf der Wahrnehmung« im Kreis? Schema lenken Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Reiz und leiten die Erkundung-Selektion von Objekten und Zuwendung von Aspekten, die im Schema integriert sindWahrnehmung verändert vorhandene Schemata und bildet diese neu – Beginn von vorne
- Was versteht man in der Rezeptionsforschung unter Involvement? Intesität und Motivation der Aufmerksamkeit
- Warum zielt Werbung in der der Regel darauf ab, mit niedrigem Involvement verarbeitet zu werden? niedriges Involvement, kurzfristige Meinungsänderung, schnelle Wiederholungen, man denkt nicht nach
- Inwiefern spielt Selektion noch in der postkommunikativen Phase eine Rolle? Selektive Erinnerung von Informationseinheiten– Erinnerung an Fakten oder Bewertungen – meist nicht bewusst
- Warum spricht man beim UaGA auch von einem Paradigmenwechsel der Medienwirkungsforschung? die Initiative kommt vom Rezipienten, dieser entscheidet was er sehen will
- Was ist mit Gratifikation und was mit Bedürfnis gemeint? Nennen Sie Beispiele. Gratifikation =Belohnung durch Unterhaltung,Bedürfnisse = Verlangen nach Gratifikation
- Wo bzw. inwiefern findet sich beim »Erwartungs-Bewertungs-Modell gesuchter und erhaltener Gratifikationen« ein rückgekoppelter Prozess? Erfahrungen, die man mit Medien macht, steuern zukünftige Mediennutzung
- Nenne Sie zwei Kritikpunkte am UaGA. Bedürfnisse sind meistunbewusst und deshalb schwer messbarRationalität: Abwägung ist bewusst
- Inwiefern ist Mediennutzung eine Niedrigkostensituation, welche Konsequenzen hat dies für die Medienselektion. Bei der Mediennutzung kann man nicht viel verlieren. Eine falsche Entscheidung wird das Leben des Rezipienten nicht verändern. Rational, geringer Aufwand eine Entscheidung zutreffen.
- Folgendes Beispiel: Eine Person ist überzeugter Anhänger der CSU. Welchen Informationen wird sie sich auf Grund der in der Theorie der kognitiven Dissonanz beschriebenen Mechanismen zuwenden und welchen nicht? Bei der Existenz von Dissonanz, die unangenehm ist, wird die Person motiviert die Dissonanz zu reduzieren und Konsonanz herzustellen und aktiv Situationen und Info vermeiden, die die Dissonanz erhöhen könnten. Suche nach konsonante Info )positive Bewertungen der CSU, positive Berichterstattungen und vermeiden dissonanter Info (negative Info über CSU).
- Wo liegt der Unterschied zwischen Festingers Formulierung und der kommunikationswissenschaftlichen Formulierung der Theorie der kognitiven Dissonanz »Für die publizistikwissenschaftliche Selektionsforschung sind nicht die Medieninhalte potentielle Instrumente zur Reduktion von Dissonanz,sondern ist die Selektivität ein Instrument zur Kanalisierung von Medieninhalten entsprechend den kognitiven Bedürfnissen des Rezipienten« (Donsbach 1991: 58)
- Welche Personen streben besonders stark nach Dissonanzvermeidung - nennen Sie zwei einschlägige Persönlichkeitseigenschaften. unsichere Menschen und Menschen mit geringem Selbstbewusstsein
- Definieren Sie den Begriff Kognition und Dissonanz in der Theorie der kognitiven Dissonanz! Kognition ist das Wissen einer Person über sich, über ihr Verhalten und ihre UmgebungDissonanz: Widersprüchlichkeit, Unausgewogenheit, nicht Übereinstimmung (несоответствие)
- Nennen Sie Basissätze konsistenztheoretischer Ansätze 1. Menschen haben Einstellungen zu verschiedenen (teils verbundenen Objekten)2. Menschen können zu einem Einstellungsobjekt versch. Bewertungen entwickeln3. Inkonsistenzen & Ambivalenzen werden als unangenehm Empfunden4. „ „ können durch Einstellungswechsel abgebaut werden5. Medieninhalten bieten für den Einstellungswechsel Argumente
- Was ist innerhalb der mmT mit der »hedonistischen Prämisse« gemeint - diskutieren Sie diese Prämisse kritisch! ! Benennen Sie auch die anderen Grundannahmen der mmT! 1. Hedonistische Prämisse: Individuen versuchen immer, aversive Stimulationen zu beenden und angenehme Stimulationen aufrecht zu erhalten (unterstützen). Diskussion: Was ist mit anderen Absichten der Rezipienten? (a) Traurigkeit - falls traurige Stimmung verstärken möchte ß Musik, Melodrama(b) Trauerfeier - situativ, gute Laune ist unpassend)(с) nicht nur stimmulungsreguliereung als Reiz, sondern auch Neugier und InfosucheUnd was ist mit explizitem Stimulusarrangement aus internen und externen Faktoren: Interne sind kaum zu arrangieren, externe können aktiv oder passiv geändert werden2. Rolle des Fernsehens: „low-energy-armchair behavior" Fernsehen (u.a.) stellt sehr einfache Option dar um Stimmung zu regulieren3. Bei der Wahl eines Stimulusarrangements handelt es sich um eine unbewusste, auf »operanter Konditionierung« beruhende Entscheidung.
- Beschreiben Sie das in der Vorlesung vorgestellte Experiment zur Prüfung der mmT und erläutern und interpretieren Sie die in der Graphik dargestellten Ergebnisse des Experimentes! Hypothese:• Gelangweilte Personen wählen abwechslungsreiches aufregendes Programm aus,gestresste Personen beruhigendes ProgrammDurchführung:• Testpersonen bestimmen in Vorstudie 6 Sendungen als entspannend bzw. spannend• In Hauptstudie wurden Versuchspersonen in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine wurdegestresst die andere gelangweilt• Versuchspersonen wurde Möglichkeit zum Fernsehen gegeben (konnten sich füreiner der 6 vorab ausgesuchten Sendungen entscheiden)• Die Auswahl des Programms wurde aufgezeichnet Ergebnisse:Interpretation:o Das Experiment zeigt eindeutig, dass sich gelangweilte Personen bevorzugt für anregende Medieninhalte entscheideno Das entscheidende ist der Unterschied der beiden Gruppen, während man bei der gestressten Gruppe kein eindeutiges Ergebnis gewinnen konnte, ist beider gelangweilten Gruppe ein signifikanter Unterschied festsellbarwarum gestresste Gruppe wählt auch aufregendes Angebot?temperamentvolle Typen in Gruppesuche nach einem Kickaufregende Programme sind interessanter Weil die Medienauswahl unbewusst erfolgt
- Gegen wen/ was stellt dieses Zitat von Dolf Zillmann eine Kritik dar »We take the position, that people usually pay little attention to why they choose what they choose when they choose it.« (Zillmann/ Bryant 1985a; S. 163)? Gegen den Uses and Gratification Ansatz, der davon ausgeht, dass die Medienauswahlbewusst erfolgt
- Nennen Sie die Hypothesen der stimmungsabhängigen Programmselektion • Gelangweilte Personen: abwechslungsreiches, aufregendes Programm• Gestresste Personen: beruhigendes Programm• Personen mit stark aversiven Stimmungen: Hohes Absorptionspotential, geringebehavoriale Affinität, positive hedonistische Tönung• Personen in angenehmer Stimmung: Möglichst niedriges Absorptionspotential, hoherbehavorialer Aspekt, positive hedonistische Tönung
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- Warum haben die Autoren zur Prüfung der Theorie keine Befragung von Rezipienten sondern ein Experiment durchgeführt? Weil Medienauswahl unbewusst erfolgt
- Nennen Sie drei Perspektive, als was die Forschung Unterhaltung betrachtet Unterhaltung als eine (individuelle) Funktion der Mediennutzung (z.B. mood management), Unterhaltung als ein spezifischer Rezeptionsprozess (z.B. Eintauchen in die Geschichte), Unterhaltung als eine spezifische Klasse von Medieninhalten (z.B. bestimmtes Genre) Unterhaltung als eine spezifische Handlung (z.B. Bedürfnisbefriedigung)• Unterhaltung als eine individuelle Form der Mediennutzung (z.B. mmT)• Unterhaltung als ein spezifischer Rezeptionsprozess (z.B. Spannung)o Größter wissenschaftlicher Ertrago Weil sie am ehesten mit den anderen Perspektiven kompatibel
- Warum ist das Merkmal von Unterhaltungserleben, »dass die Rezeptionssituation souverän kontrolliert werden kann«, ein essentieller Bestandteil der Definition? Fehlt die Kontrolle, fühlt sich der R schnell manipuliert, eingeengt und negativen Inhalten ausgesetzt. Nurdas Wissen, negativen Inhalten jederzeit selbstbestimmt entkommen zu können, macht Unterhaltungbspw. bei Horrorfilmen möglich.Damit Fernsehen eine Niedrigkostensituation bleibt.
- Was ist der Unterschied zwischen der Mikro- und der Makroebene des subjektiven (Rezeptions-)Erlebens? Mikro: subjektive Wahrnehmung direkt nach Stimulus (z.B. Horrfilms Szene), Prinzip - Szene für SzeneMakro: Rückblickendes Verstehen/Bewerten, Einordnen in GesamtbildMakroebene entsteht durch Verarbeitungsprozess der Mikroebene.
- Wie kann es dazu kommen, dass auch eine Bildungssendung im Fernsehen oder die Lektüre eines politischen Kommentars zu Unterhaltungserlebens führt? - wenn Unterhaltungstriade zusammenpasst (Personenmerkmale, Mediumsmerkmale, soz. Situation)- wenn Situation souverän kontrolliert wird- wenn Verarbeitung auf der Makroebene positiv endet- wenn Bedürfnisbefriedigung stattfindet-> kann alles Unterhaltung sein. Bsp.: Wenn als Motiv der Wissensgewinn/Wettbewerb des Lernensvorausgeht, ist eine Bildungssendung bedürfnisbefriedigend.
- Welche Prozesse »im Rezipienten« sind dafür verantwortlich, dass die Unterhaltungsrezeption als Vergnügen empfunden wird? Suspension (Unrealistisches ausblenden), Interest (grundsätzliche Freude am Thema des Mediums),Presence (Gefühl „dort" in Geschichte dabei zu sein, Absorption), Parasocial interaction (Verbindungsgefühl mitMedieunfiguren, Willensäußerung zum "stay in touch" ), empathy (Fähigkeit zu Mitgefühl, Hineinversetzen in Charaktere).
- Erläutern Sie mit eigenen Worten das Konzept des »willing suspension of disbelief« und inwiefern ist es Ihrer Meinung eine Voraussetzung für »enjoyment«? Dem Konzept zufolge muss die Fiktionalität einer konsumierten Geschichte ausgeblendet werden, um sich auf diese einzulassen. Es handelt sich um ein Toleranzphänomen. Es ist das absichtliche Ignorieren des Unlogischen, um sich die Unterhaltung nicht selbst zu zerstören. Filme und Bücher können nur genossen werden, wenn man akzeptiert, dass sie erfunden sind und z.B. Magienicht real ist, und das Unrealistische nicht dauernd kritisiert werden sollte.Je unwahrscheinlicher dargestellte Situation, desto höher die freiwillige Breitschaft zu glauben sein soll. Meines Erachtens ist dies eine Grundvoraussetzung für das „enjoyment", da es nur durch das Einlassen auf die Geschichte und das Ausblenden der Fiktion zu den anderen Voraussetzungen kommen kann (z.B. Empathie, parasoziale Interaktionen)
- Warum ist das Merkmal von Unterhaltungserleben, »dass die Rezeptionssituation souverän kontrolliert werden kann«, ein essentieller Bestandteil der Definition? Fehlt die Kontrolle, fühlt sich der R schnell manipuliert, eingeengt und negativen Inhalten ausgesetzt. Nurdas Wissen, negativen Inhalten jederzeit selbstbestimmt entkommen zu können, macht Unterhaltungbspw. bei Horrorfilmen möglich.Damit Fernsehen eine Niedrigkostensituation bleibt.
- Was ist der Unterschied zwischen der Mikro- und der Makroebene des subjektiven (Rezeptions-)Erlebens? Mikro: subjektive Wahrnehmung direkt nach Stimulus (z.B. Horrfilms Szene), Prinzip - Szene für SzeneMakro: Rückblickendes Verstehen/Bewerten, Einordnen in GesamtbildMakroebene entsteht durch Verarbeitungsprozess der Mikroebene.
- Wie entsteht Unterhaltung? Mikroebene: jeglicher Inhalt und jegliche daraus resultierende Emotion (auch unangenehme) unterhaltungstauglichob Unterhaltung vorliegt entscheidet sich im affektiv-kognitiven Informationsverarbeitungsprozessbringt dieser Prozess ein positiv bewertetes Erleben und das Suverenitäts-, Kontrolle Gefühl hervor, liegt Unterhaltung vor
- Wie kann es dazu kommen, dass auch eine Bildungssendung im Fernsehen oder die Lektüre eines politischen Kommentars zu Unterhaltungserlebens führt? - wenn Unterhaltungstriade zusammenpasst (Personenmerkmale, Mediumsmerkmale, soz. Situation)- wenn Situation souverän kontrolliert wird- wenn Verarbeitung auf der Makroebene positiv endet- wenn Bedürfnisbefriedigung stattfindet-> kann alles Unterhaltung sein. Bsp.: Wenn als Motiv der Wissensgewinn/Wettbewerb des Lernensvorausgeht, ist eine Bildungssendung bedürfnisbefriedigend.
- Wie kann es dazu kommen, dass auch eine Bildungssendung im Fernsehen oder die Lektüre eines politischen Kommentars zu Unterhaltungserlebens führt? - wenn Unterhaltungstriade zusammenpasst (Personenmerkmale, Mediumsmerkmale, soz. Situation)- wenn Situation souverän kontrolliert wird- wenn Verarbeitung auf der Makroebene positiv endet- wenn Bedürfnisbefriedigung stattfindet-> kann alles Unterhaltung sein. Bsp.: Wenn als Motiv der Wissensgewinn/Wettbewerb des Lernensvorausgeht, ist eine Bildungssendung bedürfnisbefriedigend.
- Erläutern Sie mit eigenen Worten das Konzept des »willing suspension of disbelief« und inwiefern ist es Ihrer Meinung eine Voraussetzung für »enjoyment«? Dem Konzept zufolge muss die Fiktionalität einer konsumierten Geschichte ausgeblendet werden, um sich auf diese einzulassen. Es handelt sich um ein Toleranzphänomen. Es ist das absichtliche Ignorieren des Unlogischen, um sich die Unterhaltung nicht selbst zu zerstören. Filme und Bücher können nur genossen werden, wenn man akzeptiert, dass sie erfunden sind und z.B. Magienicht real ist, und das Unrealistische nicht dauernd kritisiert werden sollte.Je unwahrscheinlicher dargestellte Situation, desto höher die freiwillige Breitschaft zu glauben sein soll. Meines Erachtens ist dies eine Grundvoraussetzung für das „enjoyment", da es nur durch das Einlassen auf die Geschichte und das Ausblenden der Fiktion zu den anderen Voraussetzungen kommen kann (z.B. Empathie, parasoziale Interaktionen)
- Welche Prozesse »im Rezipienten« sind dafür verantwortlich, dass die Unterhaltungsrezeption als Vergnügen empfunden wird? Suspension (Unrealistisches ausblenden), Interest (grundsätzliche Freude am Thema des Mediums),Presence (Gefühl „dort" in Geschichte dabei zu sein, Absorption), Parasocial interaction (Verbindungsgefühl mitMedieunfiguren, Willensäußerung zum "stay in touch" ), empathy (Fähigkeit zu Mitgefühl, Hineinversetzen in Charaktere).
- Warum haben die Autoren der »Erie-County-Studie« keine Querschnittsstudie durchgeführt? Sie brauchten eine Längsschnittstudie, um Veränderungen des Wahlverhaltens über längere Zeit zu beobachten. Sie interessierten sich für Medienwirkungen und Wahlverhalten im Laufe der Zeit, dafür braucht es immer mehrere Zeitpunkte.
- Was besagt soz.-ök. Modell des Wahlverhaltens? Soz-ök. Merkmale (Präferenzen und Interessen) bestimmen Wahl der passenden Partei (anhand Interessen)»Ein Mensch denkt politisch entsprechend seinem sozialen Sein. Soziale Merkmale bestimmen die politischen Präferenzen.« Lazarsfeld, Berelson,Gaudet 1969: 6
- Die Autoren der »Erie-County-Studie« haben auf Grund ihrer Befunde die Verstärkerregel formuliert. Was besagt diese? Durch die selektive Nutzung werden die Prädispositionenverstärkt - also die ursprüngliche Wahlentscheidung bestätigt und gefestigt. Entschlossene Wähler selektieren Inhalte, die ihre gefassten Meinungen verstärken.
- Beschreiben Sie einen »Meinungsführer«! Zieht Informationen direkt aus Medien, ist stark politisch interessiert, äußert sich viel dazu, wird evtl. viel umRat/Meinung gebeten. Beeinflusst weniger Interessierte auf persönlicher Ebene.In Politische Diskussion kann wichtiger sein, als MM
- Begründen Sie, warum interpersonale Kommunikation i. d. R. leichter Meinungen und Einstellungen verändern kann als Massenkommunikation. Bei interpersonaler Kommunikation liegt meist ein eine soziale Bindung vor. Das zweckfreieVertrauensverhältnis macht eine Überzeugung wahrscheinlicher glaubwürdig, erhöht denKonformitätsdruck (Freund nicht widersprechen wollen), erleichtert flexible Argumentation. 1. Die Zweckfreiheit persönlicher Kontakte2. Die Flexibilität bei der Überwindung von Widerständen3. Belohnung von Konformität4. Glaubwürdigkeit: Vertrauensperson