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Gesprächsführung (Fach) / VL 1 Einstieg (Lektion)
Einstieg
Diese Lektion wurde von AnnaCy erstellt.
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- Grundlagen der Kommunikation Was ist der Sender und der Empfänger? • Der Sender (mitteilende Person) äußert eine Nachricht. • Der Empfänger (angesprochene Person) erhält eineNachricht.
- Grundlagen der Kommunikation - Kernbegriffe Aspekte einer Nachricht: Gehen Sie näher auf die Nachricht ein Schulz von Thun, 2011• Eine Nachricht ist der Oberbegriff dessen, was vom Sendergezielt weitergegeben wird, um informativ zu sein.• verbale und nonverbale Anteile, viele gleichzeitige Botschaften• Beispiele?• Blick, Wort, Äußerung, Brief, …
- Grundlagen der Kommunikation - Kernbegriffe Aspekte einer Nachricht: Gehen Sie näher auf die Botschaft ein und geben Sie zwei Beispiele Schulz von Thun, 2011• Die Botschaft ist ein Teilaspekt einer Nachricht.-> Nachricht kann unterschiedliche Botschaften enthalten!• Botschaften können bewusst und unbewusst gesendet werden.• Beispiele:• Eine Patientin vergisst ihren Therapiefragebogen und erklärt: „Ichhabe den Bogen ausgefüllt, aber auf dem Küchentisch liegenlassen.“• Eine Führungsperson verkündet im Team: „Dieses Jahr haben Sieeine gute Quote erfüllt, Herr Müller.“
- Grundlagen der Kommunikation - Kernbegriffe Aspekte einer Nachricht: Gehen Sie näher auf die Information ein und geben Sie zwei Beispiele Schulz von Thun, 2011• Information ist das neue Wissen, das übermittelt wird.• Wer wertet die Neuigkeit einer Information? Der Empfänger!• Alles was noch nicht bekannt ist, ist somit bedeutungstragend.• Beispiel:• Sie hören eine Ansprache von Herrn Prof. Egold• Ihre Angehörigen hören eine Ansprache von Herrn Prof. Egold
- Grundlagen der Kommunikation - Kernbegriffe Gehen Sie auf das Schema Gespräch ein • Absichtliche Äußerungen haben eine Bedeutung.• Äußerungen sind minimal informativ.• Äußerungen sind wahr.• Auf eine Frage folgt eine Antwort.• Im Gespräch gibt es einen Sprecherwechsel.• Äußerungen stehen mit vorangegangenen in Zusammenhang.• Emotional wichtige Themen benötigen Raum (Flammer, 2001)
- Grundlagen der Kommunikation - ein Modell Beschreiben Sie das Kommunikationsmodell RÜCKMELDUNG -> Sender -> Kanal -> Empfänger Sprecherabsicht -> 1. Sender: -> Kodierung (Gedanken im Sender) 2. Kanal: (gemeinsames Zeichensystem): ->Kodierung (in welcher Form möchte ich meine Nachricht übermitteln?) -> Zeichenbildung (physiologisch) / Zeichenerfassung (Empfänger kann lesen/schreiben?) -> Dekodierung (Verbindung mit eigenen Erfahrungen) Dekodierung -> 3. Empfänger: ->Hörerreaktion 1.1 Sprecherabsicht -> Intention (nicht immer bewusst) -> Kodierung 3.1 Dekodierung -> Interpretation -> Hörerreaktion ganz unten: Intention -> Interaktion -> Interpretation
- Grundlagen der Kommunikation - ein Modell Erklären Sie das Kommunikationsmodell nach Kegel • Intention = Gesprächsziel• Z.B. Umwelt verändern, Reaktion provozieren, … • Kodierung = gemeinsames Zeichensystem (- Kodierung: ich weiß nicht wie ich etwas rüberbringen soll-> Sprachbarrieren-> ich möchte etwas sagen, aber mein Gegenüber ist nicht der Richtige dafür- Zeichenbildung-> Sprachfehler-> paradoxe Kommunikation: verbal übereinstimmt nicht mit Inhalt• Z.B. sprechen, zeichnen, schreiben, Körpersprache, … • Interpretation = Dekodierung der Zeichen• Ist vom Empfänger beeinflusst, kann sich also von der übermitteltenBotschaft unterscheiden • Reaktion = Handlung des Empfängers • Evtl. Feedback des Senders zur Reaktion des Empfängers• Bsp.: „Genau!“ „Hä?“ „Du verstehst mich nicht.“ „Ach so siehst du das.“ -Bei Störung: - bei Sprecherabsicht + Kodierung-> Gedankensprünge-> Pathologie = bsp Lügen-> ich möchte manipulieren -Zeichenbildung: malen, tanzen-Zeichenerfassung-> ich nehme es wahr- Störung: nicht hören-> visuelle und auditive Beeinträchtigung- Dekodierung:-> kognitive Störungen (wie gut kann ich mich noch konzentrieren- Reaktion-> nicht zuhören
- Grundlagen der Kommunikation - Die 3 Ausdruckskanäle Nennen Sie die 3 Ausdruckskanäle • Verbal = Sprache• Worte, Formulierungen, Länge des Satzes, Frage vs. Aussagevs. Befehl, … • Nonverbal = Körpersprache• Position im Raum, verschränkte Arme, aufgerissene Augen,olfaktorische Signale, Gesichtsausdruck, … • Paraverbal = stimmliche Parameter• Lautstärke, Tempo, Melodie, Sprechpausen, Stimmklang, …
- Grundlagen der Kommunikation - Die 3 Ausdruckskanäle Nennen Sie die 3 Ausdruckskanäle • Verbal = Sprache• Worte, Formulierungen, Länge des Satzes, Frage vs. Aussagevs. Befehl, … • Nonverbal = Körpersprache• Position im Raum, verschränkte Arme, aufgerissene Augen,olfaktorische Signale, Gesichtsausdruck, … • Paraverbal = stimmliche Parameter• Lautstärke, Tempo, Melodie, Sprechpausen, Stimmklang, …
- Grundlagen der KOmmunikation - die drei Ausdruckskanäle Gehen Sie näher auf die drei Ausdruckskanäle ein • Unsere bewusste Aufmerksamkeit liegt auf der verbalenEbene, obwohl über 90% der Kommunikation auf denanderen Ebenen stattfindet• Die Übertragung non- und paraverbaler Botschaften erfolgtschneller und intensiver• Dies beinhaltet einen evolutionären Vorteil• der Nachteil ist, dass die Interpretation der non- undparaverbalen Ebene gesamtheitlich stattfindet und die Trennungeinzelner Teilaspekte für uns Menschen schwierig ist• Diskutieren Sie mit mir, wieso wir dann so viel aufTextnachrichten zurückgreifen, statt uns die evolutionärbevorzugte Informationsebene zu beschaffen! -> einfacher und schneller, effektiver • Stimmen die Aussagen der drei Kanäle überein,kommunizieren wir kongruent.->Die Botschaft ist eindeutig und für den Hörer gut zu verstehen.Der Sender wird als authentisch wahrgenommen.• Stimmen die Aussagen der drei Kanäle nicht überein,kommunizieren wir inkongruent.->Die Botschaft ist uneindeutig und es kann zu Missverständnissenkommen. Der Sender kann widersprüchliche Gefühle erzeugen.• Bei mangelnder Übereinstimmung der Kanäle setzt sichimmer der non- bzw. paraverbale Kanal durch(Mehrabian, 1981)!
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- Grundlagen der Kommunikation -Störungen Nennen Sie die 5 Störungskategorien 1. Unterschiedliche Zeichensysteme2. Unterschiedlich aufgefasste Bedeutung3. Sender: widersprüchliche Botschaften4. Empfänger: anders empfangen als gesendet5. Regelverletzungen