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Soziale Strukturanalyse und Ungleichheit (Fach) / Befölkerung Woche 3 (Lektion)

Befölkerung

Diese Lektion wurde von Meister_Proper erstellt.

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  • Erläutern Sie die Begriffe Fertilität, Mortalität und Wanderungssaldo. Fertilität/ Fruchtbarkeit: Anzahl der Kinder relativ zu der Anzahl Frauen im gebärfähigen Alter in einer Population. Mortalität/ Sterblichkeit: Anzahl der Todesfälle in einer Population relativ zur Populationsgröße. Wanderungssaldo:Differenz zwischen zuzügen in und Abwanderungen aus einer Population in einer Periode.
  • Die Befölkerungsentwicklung ist sozial überformt. Was ist damit gemeint? Das biologische Können Das psychologische Wollen Das soziale Dürfen (eingebettet in soziale Kontexte/ Institutionelle Rahmenbedingungen)
  • Warum leben Frauen länger? Aus sozialen Gründen die mit den traditionellen geschlechtstypischen Rollenbildern zu tun haben. Frauen neigen zu einen gesundheitsbewussteren Lebensstil, gehen weniger Risiken ein, und leben in manchen Bereichen unter Bedingungen die förderlicher für die Gesundheit sind. Weniger belastende und gefährliche Arbeitsplätze Schonender Umgang mit dem eigenen Körper und seine Gesundheit, gesündere Ernährung Niedrigeren Konsum: Alkohol, Tabak, Drogen Bessere Hygiene und Gesundheitsvorsorge
  • Beschreiben Sie das Modell des demographischen Übergangs, und erläutern Sie den Unterschied zwischen ersten und Zwiten demographischen Übergang. Phase 1 (ca 1750-1875): Vorindustrielle Gesellschaft mit hoher fertilität und Mortalität. Langsames Befölkerungswachstum. Sterbeziffer beginnt langsam zu sinken. Phase 2 (ca 1875-1900): Modernisierung durch technische Innovation und verbesserte Lebensbedingungen. Sinkende Mortalität. Starkes Befölkerungswachstum. Phase 3 (ca 1900-1930): Induszriegesellschaft, sinkende Fertilität, Mortalität sinkt weiter Befölkerung wächst nicht mehr Phase 4 (ca 1930-1965): Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft, Mortalität bleibt niedrig und Fertilität nimmt weiter ab. Befölkerungswachstum verlangsamt sich. Erster und zweiter demographischer Übergang Erster demographischer Übergang: Von der Vorindustriellen zur industriellen Befölkerungsform Geburten und sterblichkeits Rückgang. Etablierung der Normalfamilie. Geringes Befölkerungswachstum. Zweiter demographischer Übergang: Langlebigkeit nimmt zu, alternde Befölkerung, Schrumpfung. Von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft. Verstärkter Geburtenrückgang ab 1965. Ausgleich durch Zuwanderung, Pluralisierung der Lebensformen, kontinuierlicher kultureller Wandel. Phase 5 (Ca ab 1965): Fertilität und Mortalität sind niedrig, Befölkerung wächst nur noch langsam.
  • Benennen Sie Folgen der demographischen Veränderung und diskutieren Sie Politische Maßnahmen. Folgen Höhere Kosten für Gesundheit und Pflege Durchlöcherung des demographischen Fundaments der Alterssicherung (Generationsvertraf) Maßnahmen: Reformierung der Rentenversicherung und der gesetzlichen Krankenkassen
  • Die Befölkerungsentwicklung ist "sozial überformt". Was ist damit gemeint? Ab Geburt wird das Menschlihe Verhalten gesteuert, bzw. vom Menschen abgeguckt (Prozess der Sozialisation), und dadurch die natürliche, durch soziale erworbenes Verhalten Überformt. Eingebettet in soziale Kontexte/ institutionellen Rahmenbedingungen das biologische Können das psychologische Wollen das soziale Dürfen
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