FV-NE (Fach) / Betriebsdienst (Lektion)

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Diese Lektion wurde von IngloriousBasterd erstellt.

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  • Erklären Sie den Geltungsbereich der FV-NE! - nicht-bundeseigene Eisenbahnen des öffentlichen Verkehrs, die als Nebenbahnen betrieben werden - eingleisige Bahnen (Ausnahmen regelt EBL)
  • Erklären Sie den Spaltenaufbau der FV-NE. AllgemeinesZugmeldebetrieb | Zugleitbetrieb
  • Erklären Sie die Bedeutung und Inhalt der Sammlung betrieblicher Vorschriften (SbV). EBL trifft zusätzliche Bestimmungen für besondere Verhältnisse und in Fällen, welche die FV-NE vorsieht. Die Bekanntgabe dieser Bestimmungen erfolgt in der SbV. Dort findet sich auch die Beschreibung der örtlichen Verhältnisse.
  • Erläutern Sie die Zusammensetzung des Zugpersonals. Triebfahrzeugpersonal: - Triebfahrzeugführer                                      - Triebfahrzeugbegleiter Zugbegleiter:                 - Zugführer                                      - Zugschaffner
  • Erläutern Sie die Begriffe "Zugleiter", "Zugleitstelle" und "Zugleitstrecke" im Zusammenhang. Zugleitstrecke: Strecke auf welcher derZuglauf geregelt wird Zugleitstelle: Stelle, von welcher aus der Zuglauf auf der gesamten Strecke ider auf Streckenabschnitten geregelt wird Zugleiter: Betriebsbediensteter, welcher den Zuglauf auf der gesamten Zugleitstrecke regelt. Kernelement der Zugleitung sind Zuglaufmeldungen.
  • Erläutern Sie die Begriffe "Zuglaufstelle" und "Zuglaufmeldestelle" im Zusammenhang. Zuglaufstellen: Betriebsstellen, von denen Zuglaufmeldungen abgegeben werden können Zuglaufmeldestellen: Zuglaufstellen, von denen für einen bestimmten Zug Zuglaufmeldungen abgegeben werden müssen
  • Erläutern Sie den Begriff "Zugschlussstelle". Stelle, bis zu der ein Zug ein Gleis geräumt haben muss. Die Lage dieser Stelle wird örtlich festgelegt.
  • Welche Feststellungen sind bei der Fahrstraßenprüfung zu treffen? Es ist zu prüfen, ob... - der Fahrweg frei (von Fahrzeugen) ist. - die zu befahrenden Weichen und die Flankenschutzeinrichtungen richtig liegen und wo erforderlich verschlossen oder bewacht sind. - gefährdende Rangierbewegungen eingestellt sind. - Fahrzeuge grenzzeichenfrei stehen und festgelegt sind, wenn sie die Zugfahrt gefährden können. Es ist zu beachten, dass sich Züge und Rangierfahrten noch strecken können und dadurch den Fahrweg gefährden.
  • Erläutern Sie den Begriff "örtlicher Betriebsbediensteter". Ist verantwortlich für die vorschriftsmäßige und pünkliche Durchführung des Betriebsdienstes auf seiner Betriebsstelle. Er ist nicht für den Zuglauf auf den angrenzenden Streckenabschnitten zuständig! Auf unbesetzten Betriebsstellen übernimmt der Zugführer die Rolle des öBB.
  • Was sind Zuglaufmeldungen und wozu dienen diese? Zuglaufmeldungen sind Meldungen mit festem Wortlaut, die dazu dienen, den Zuglauf auf einer Zugleitstrecke zu regeln.
  • Welche Zuglaufmeldungen sind in der FV-NE definiert? 1. Fahranfrage Fa 2. Fahrerlaubnis Fe 3. Ankunftsmeldung Ak 4. Verlassensmeldung V
  • Nennen Sie die Bedingungen für das Geben einer Ankunftsmeldung. Der Zug muss vollständig mit Schluss in der Betriebsstelle eingefahren sein und muss die Zugschlussstelle des Einfahrgleises geräumt haben.
  • Nennen Sie die Bedingungen für das Geben einer Verlassensmeldung. Der Zug muss die Betriebsstelle vollständig mit Schluss verlassen haben und der Zugschluss muss am Esig bzw. Ne 1 der Gegenrichtung vorbeigefahren sein.
  • Erläutern Sie den Ablauf eines Funkgespräches zwischen einem Zugführer und einem Zugleiter mit der Abgabe von Zuglaufmeldungen an einem Beispiel. Beachten Sie dabei den Gesprächsaufbau (Einleitung, Inhalt, Abschluss)! Zf: "Zugleiter Bheim für Zug 4711." Zl: "Zugleiter Bheim, Schmidt, hört." Zf: Hier Zugführer Müller, Zug 4711. Zuglaufmeldung: Darf Zug 4711 13:00 Uhr bis Adorf fahren?" Zl: "Zug 4711 darf 13:00 Uhr bis Adorf fahren." Zf: "Ich wiederhole: Zug 4711 darf 13:00 Uhr bis Adorf fahren." Zl: "Richtig. Schluss." Zf: "Schluss."
  • Welche fahrdienstliche Unterlage führt der Zugleiter zur Regelung der Zugfolge auf der Zugleitstrecke? Belegblatt oder Meldebuch für den Zugleiter
  • Weclhe fahrdienstliche Unterlage führt der örtliche Betriebsbedienstete zur Dokumentation der Zuglaufmeldungen? Meldebuch für Zuglaufmeldungen
  • Welche fahrdienstliche Unterlage führt der Zugführer zur Dokumentation der Zuglaufmeldungen? Meldebuch für Zuglaufmeldungen
  • Wer erteilt auf örtlich besetzten Bahnhöfen den Abfahrauftrag? Der örtliche Betriebsbedienstete.
  • Wer erteilt auf unbesetzten Bahnhöfen den Abfahrauftrag? Der Zugführer.
  • Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der Triebfahrzeugführer mit einem Zug abfahren darf? - Er muss über Bremsverhältnisse, die Besonderheiten des Zuges und die Zuglänge unterrichtet sein. - Die Bremse muss ihm in Ordnung gemeldet sein. - Die Zustimmung zur Abfahrt muss vorliegen. - Er muss unterrichtet sein, bis zu welcher Betriebsstelle die Fahrerlaubnis erteilt wurde. - Er muss einen Abfahrauftrag erhalten haben.
  • Was sind Kreuzungen und wo dürfen sie stattfinden? Eine Kreuzung ist das Ausweichen zweier in entgegengesetzter Richtung fahrender Züge. Kreuzungen finden nur auf den vom EBL hierfür zugelassenen Bahnhöfen statt. Diese müssen mit Einfahrsignalen oder Trapeztafeln ausgerüstet sein.
  • Wie werden dem Zugpersonal planmäßige Kreuzungen bekannt gegeben? Kreuzungen sind im Fahrplan vorzuschreiben.
  • Wie werden dem Zugpersonal zusätzliche, verlegte oder ausgefallene Kreuzungen bekannt gegeben? In einer Fahrplananordnung oder durch schriftlichen Befehl.
  • Was bedeutet "vE" im Fahrplan eines Zuges und welches Verhalten ist hiermit dem Triebfahrzeugführer vorgeschrieben? vE = vorsichtige Einfahrt Wenn für einen Bahnhof „vE“ (vorsichtige Einfahrt) vorgeschrieben ist, hat der Triebfahrzeugführer festzustellen, ob sein Einfahrweg frei ist und die Weichen richtig liegen.
  • Wie wird einem Zug der planmäßige Halt an der Trapeztafel angeordnet? Im Fahrplan.
  • Wie wird einem Zug der außerplanmäßige Halt an der Trapeztafel angeordnet? In einer Fahrplananordnung oder durch schriftlichen Befehl.
  • Was sind Überholungen und wo dürfen sie stattfinden? Unter Überholen wird das Vorbeifahren eines Zuges an einem anderen Zug der gleichen Fahrtrichtung verstanden. Sie dürfen nur auf vom EBL zugelassenen Bahnhöfen stattfinden.
  • Wie werden dem Zugpersonal planmäßige Überholungen bekannt gegeben? Im Fahrplan.
  • Wie werden dem Zugpersonal zusätzliche, verlegte oder ausfallende Überholungen bekannt gegeben? In einer Fahrplananordnung oder durch schriftlichen Befehl.
  • Als Zugführer müssen Sie auf einer unbesetzten Zuglaufstelle den Fahrweg für einen überholenden Zug einstellen. Anschließend müssen Sie die erfolgte Einstellung des Fahrwegs an den Zugleiter melden. Nennen Sie den Wortlaut der Meldung nach FV-NE. "Fahrweg für Zug ... nach Gleis ... frei."
  • Wie kann einem Zug der Auftrag zur Vorbeifahrt an einem Halt zeigenden Hauptsignal erteilt werden? Zs 1 (Ersatzsignal) Zs 7 (Vorsichtssignal) Zs 8 (Gegengleisfahrt-Ersatzsignal) Zs 12 (M-Tafel) Besonderer Auftrag (schriftlicher Befehl)
  • Wie müssen Sie sich nach der unzulässigen Vorbeifahrt des Zuges an einem Halt zeigenden Hauptsignal verhalten? Es ist eine Weisung des Zugleiters oder des örtlichen Betriebsbediensteten einzuholen.
  • Durch welches Signal wird in einen Bahnhof ohne Ausfahrsignale der Einfahrweg für eine Zugfahrt begrenzt? Ne 5 (Haltetafel)
  • Wie sind Rückfallweichen im Geltungsbereich der FV-NE gekennzeichnet? mit einem gelb/schwarzen Weichengewicht
  • Wie muss sich der Triebfahrzeugführer am Überwachungssignalt einer Rückfallweiche verhalten, wenn dieses das Signal Ne 13b zeigt? Halt vor der Rückfallweiche. Nach Feststellung der Befahrbarkeit darf die Weiche mit Schrittgeschwindigkeit befahren werden.
  • Was bedeutet die Ziffer "3" am Mastschild eines Rückfallweichenüberwachungssignals? Dass das Überwachungssignal für 3 aufeinanderfolgende Rückfallweichen gilt.
  • Welche Bedeutung hat die Ankündigungsbake (Ne 12) vor einem Rückfallweichenüberwachungssignal? Es ist am Standort des Signals zu prüfen, ob das Signal Ne 13 die Befahrbarkeit der Rückfallweiche zulässt.
  • Wie müssen Sie sich als Triebfahrzeugführer verhalten, wenn das Fahren auf Sicht angeordnet ist? Es ist die Fahrgeschwindigkeit je nach Sichtverhältnissen zwischen Schrittgeschwindigkeit und 40 km/h so zu regeln, dass vor einem Hindernis oder Haltsignal angehalten werden kann.
  • Nennen Sie die Höchstgeschwindigkeit für eine gezogene Sperrfahrt. 50 km/h
  • Nennen Sie die Höchstgeschwindigkeit für eine geschobene Sperrfahrt. 30 km/h
  • Nennen Sie die Höchstgeschwindigkeit für geschobene Züge über nicht-technisch gesicherte Bahnübergänge. 20 km/h
  • In welchen Fällen muss einer Sperrfahrt das Fahren auf Sicht angeordnet werden? - unbefahrbare Stellen im Gleis - Fahrzeuge im Gleis - mehrere Fahrten im gesperrten Gleis
  • Welche Regelungen gelten für die Einfahrt einer Sperrfahrt in einen Bahnhof? Jede Sperrfahrt hat vor der Einfahrt an der Trapeztafel zu halten, wenn keine andere Regelung angeordnet ist. Bei einem Einfahrsignal gilt dessen Stellung.
  • Welche Meldung muss der Zugführer einer Sperrfahrt bei deren Beedigung an den Fahrdienstleiter/Zugleiter geben? Es muss gemeldet werden, ob er mit allen Fahrzeugen seiner Sperrfahrt die gesperrt Strecke geräumt hat. Andernfalls gibt er Zahl und Standort der zurückgelassenen Fahrzeuge an.
  • Wer trifft die Entscheidung über die Eignung von Nebenfahrzeugen? EBL
  • Wie werden geeignete Nebenfahrzeuge betrieblich behandelt? wie Züge oder werden in Züge eingestellt
  • Wie werden nicht geeignete Nebenfahrzeuge betrieblich behandelt? auf der freien Strecke wie Sperrfahrten in Bahnhöfen wie Rangierfahrten
  • In welcher Unterlage werden im Geltungsbereich der FV-NE Besonderheiten zum Rangieren bekannt gegeben? örtliche Besonderheiten regelt die SbV
  • Welche Regelungen gelten im Bereich der FV-NE zur Geschwindigkeit beim Rangieren? Es wird beim Rangieren auf Sicht gefahren, höchstens aber 25 km/h. Ausnahmen regelt der EBL.
  • Was muss vorliegen, bevor auf einer unbesetzten Zuglaufstelle rangiert werdern darf? Die Rangiererlaubnis des Zugleiters.