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QM_SS17_Deg (Fach) / Fragenkatalog 31-40 (Lektion)
- Richtig Falsch ( ) ( ) Das Wissensmanagement ist im Qualitätsmanagement nicht so wichtig, da ja die Abläufe und Prozesse bereits beschrieben und strukturiert sind. Falsch. Das Wissensmanagement ist extrem wichtig im QM, da die _________________________________________________________ Standards ja nur Mindeststandards sind _________________________________________________________ und von den Mitarbeitern weiter zu perfektionieren _________________________________________________________ sind. Schon die Erzeugung von Transparenz ist ein wichtiger Bestandteil des _________________________________________________________ Wissensmanagement, dass alles notwenige Wissen dem Mitarbeiter _________________________________________________________ abrufbereit zur Verfügung steht, damit er seine Tätigkeit bestmöglich _________________________________________________________ durchführen kann.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Implizites Wissen ist z.B. die erlebte Führungskultur im Unternehmen. Alle Mitarbeiter im Unternehmen können sie wahrnehmen. Richtig, das ist die Kombination aus impliziten und institutionellem Wissen. _________________________________________________________ Es gibt auch noch eine weitere Kombination aus impliziten und individuellem _________________________________________________________ Wissen, z.B. das Bauchgefühl, die Berufserfahrung, die nur individuell mit _________________________________________________________ der einzelnen Person verbunden ist.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Im Qualitätsmanagement soll nur explizites Wissen den Mitarbeitern individuell zur Verfügung gestellt werden, damit es unwahrscheinlicher wird, dass Wissen nach extern z.B. zum Wettbewerber gelangen kann. Falsch. Es soll individuelles explizites und implizites Wissen durch _________________________________________________________ Dokumentation allen Prozessbeteiligten zugänglich gemacht werden, damit _________________________________________________________ jeder Mitarbeiter Funktionsweise der Abläufe und Spielregeln des _________________________________________________________ Unternehmens kennt.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Implizites Wissen ist dadurch gekennzeichnet, dass es nicht dokumentiert ist und sich nur bedingt formalisieren lässt. Implizites Wissen ist weitgehend handlungsgebunden und personengebunden. Begründung: _________________________________________________________ Richtig. Der Gegensatz dazu ist Explizites Wissen, das beschreibbar, _________________________________________________________ standardisiert, strukturiert und methodisch in sprachlicher Form in _________________________________________________________ Dokumentationen, Datenbanken, Patenten o.ä. angelegt werden kann. _________________________________________________________ Es ist auch außerhalb der einzelnen Mitarbeiter gespeichert und relativ _________________________________________________________ einfach verarbeitet, übertragen, verteilt und gespeichert werden. _________________________________________________________
- Richtig Falsch ( ) ( ) Durch Ausfall des Bremssystems in einem privat genutzten Fahrzeug kommt es zu einem Auffahrunfall. Das Fahrzeug hat Totalschaden. Der Fahrer kann vom Hersteller über das Produkthaftungsgesetz (4) keinen Schadensersatz für sein zerstörtes Fahrzeug erhalten. Begründung: Richtig _________________________________________________________ Das Produkthaftungsgesetz (4) regelt nur die Folgeschäden des Unfalls. _________________________________________________________ Die Schäden am defekten Produkt, sein Fahrzeug, werden durch die _________________________________________________________ Gewährleistungshaftung geregelt.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Ein fehlerhafter Tank bei einem dienstlich genutzten Fahrzeug führt bei einer Kollision mit einem Wohnhaus im Ort zu einem Brandschaden an diesem Wohnhaus. Der Fahren kann vom Hersteller über das Produkthaftungsgesetz (4) keinen Schadensersatz für den Brandschaden am Haus erhalten. Begründung: Richtig _________________________________________________________ Das Produkthaftungsgesetz gilt nur dann, wenn die Sache (hier das _________________________________________________________ Fahrzeug) für den privaten Gebrauch bestimmt und verwendet wird.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Ein fehlerhafter Tank in einem privat genutzten Fahrzeug führt bei einem nicht verschuldeten Auffahrunfall bei dem Beifahrer zu Brandverletzungen. Der Fahrer ist gleichzeitig auch Halter und Eigentümer. Der Beifahrer kann sowohl über die vertragliche Produkthaftung (2) als auch über das Produkthaftungsgesetz (4) vom Hersteller Schadensersatz verlangen. Begründung: Falsch _________________________________________________________ Das Produkthaftungsgesetz (4) gilt hier, da die Sache für den privaten _________________________________________________________ Gebrauch bestimmt und verwendet wird. Die vertragliche Produkthaftung _________________________________________________________ (2) gilt hier jedoch nicht, da der Beifahrer nicht Käufer, _________________________________________________________ damit auch nicht Vertragspartner ist.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Ein fehlerhafte Batterie in einem privat genutzten Elektro-Fahrzeug führt bei einem nicht verschuldeten Unfall des Fahrers zur Kollision mit einem Wohnhaus, das durch den Brand total zerstört wird. Der Fahrer hat sich das Fahrzeug von seinem Freund geliehen, der gleichzeitig auch Halter und Eigentümer des Fahrzeuges ist. Der Fahrer wird vom Hauseigentümer verklagt. Der Fahrer kann gegen den Fahrzeughersteller über die vertragliche Produkthaftung (2) Schadensersatz für das abgebrannte Haus geltend machen. Begründung: Falsch _________________________________________________________ Die vertragliche Produkthaftung (2) gegen den Hersteller gilt hier nicht, _________________________________________________________ da der Beifahrer nicht _________________________________________________________ Eigentümer des Fahrzeuges und damit auch nicht Vertragspartner ist.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Um den Liefertermin eines Produktes für den Kunden zu bestimmen, ist die Durchlaufzeit der physischen Produktion maßgeblich, nicht die Durchlaufzeit der Auftragsabwicklung. Begründung: Falsch_________________________________________________________ Die Durchlaufzeit der physischen Produktion ist nur ein Bestandteil der _________________________________________________________ Durchlaufzeit der Auftragsabwicklung. Die vorbereitenden Tätigkeiten der _________________________________________________________ Arbeitsvorbereitung, die Disposition der zu beschaffenden Zulieferteile, _________________________________________________________ die Erstellung der Versanddokumente und die eigentliche physische _________________________________________________________ Auslieferung an den Kunden (z.B. Export) sind Bestandteil der _________________________________________________________ Auftragsabwicklung.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Von seinem Gussteilhersteller verlangt ein Industriegüterhersteller, der 1.500 Gussteile bestellen möchte, eine Abnahmeprüfung. Die Abnahmeprüfung kann nur durch eine Totalkontrolle durchgeführt werden. Begründung: Falsch_________________________________________________________ Die Abnahmeprüfung kann auch durch eine statistisch abgesicherte _________________________________________________________ Partialkontrolle durchgeführt werden, es muss nicht eine Totalkontrolle sein. _________________________________________________________ Das statistisch errechnete Vertrauensintervall gibt an, wie hoch die _________________________________________________________ Wahrscheinlichkeit ist, dass aufgrund der partiellen Stichprobenentnahme _________________________________________________________ kein fehlerhaftes Teil unentdeckt bleibt und ist maßgeblich für die _________________________________________________________ Anzahl an Stichproben und der Stichprobengröße der Partialkontrolle.
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