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QM_SS17_Deg (Fach) / Fragenkatalog 21-30 (Lektion)
- Richtig Falsch ( ) ( ) Das Qualitätsmanagement wird als Regelkreis in 7 Stufen betrieben, bei der die Qualitätsziele aus der Unternehmens- und Qualitätspolitik abgeleitet werden. Ein Regelkreis führt ständig einen Soll-Ist-Vergleich durch und bei Abweichungen wird schnell nach vorgegebenen Regeln so gesteuert, dass die Zielsetzung erreicht wird. Richtig. Unternehmens-, Qualitätspolitik und Qualitätsziele sind langfristig _________________________________________________________ ausgerichtet und sollten von Bestand sein und wenig geändert werden, _________________________________________________________ also ein mittel- bis langfristiger Regelkreis. _________________________________________________________ Q-Planung, Q-Lenkung, Q-Sicherung, Q-Verbesserung werden stetig _________________________________________________________ je nach Erfordernissen angepasst, also ein kurz- bis mittelfristiger Regelkreis.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Die neue QM-Norm ISO 9001:2015 trennt die Zielebene (Unternehmenspolitik, Qualitätspolitik, Qualitätsziele) strikt gegen die Umsetzungsebene (Q-Planung, Q-Lenkung, Q-Sicherung, QVerbesserung) ab. Falsch, die neue QM-Norm ISO 9001:2015 hat diese Anbindung gerade _________________________________________________________ hergestellt, im Gegensatz zur Vorgängernorm ISO 9001:2008. _________________________________________________________ Damit soll sichergestellt werden, dass alle Maßnahmen des operativen _________________________________________________________ Q-Regelkreises, nämlich die Stufen 4-7 stimmig sind zur Zielebene.
- x. Ordnen sie die im Vorlesungsskript genannten Unterlagen (vertikal) einer Stufe des QRegelkreises und einer Ebene zu (horizontal) zu, in der sie benötigt werden und begründen sie ihre Auswahl. Hier bestehen mehrere Möglichkeiten, daher die ausführliche Begründung. 4 Stufen des operativen Q-Regelkreises 3 Betrachtungs-Ebenen Q-Planung Q-Lenkung Q-Sicherung Q-Verbesserung Produkt Prozess QM Toleranzen ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Durchlaufzeit ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) QRK Regelkarte ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Systemaudit ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Produktaudit ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) KVP des QM ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Konstr.Zeichnung ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Fertigungsplan ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Aufbau-Org ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) 4 Stufen des operativen Q-Regelkreises 3 Betrachtungs-Ebenen Q-Planung Q-Lenkung Q-Sicherung Q-Verbesserung Produkt Prozess QM Toleranzen (X) ( ) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) Durchlaufzeit (X) ( ) ( ) ( ) ( ) (X) ( ) QRK Regelkarte ( ) (X) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) Systemaudit ( ) (X) ( ) ( ) ( ) ( ) (X) Produktaudit ( ) (X) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) KVP des QM ( ) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) (X) Konstr.Zeichnung ( ) ( ) (X) ( ) (X) ( ) ( ) Fertigungsplan ( ) ( ) (X) ( ) ( ) (X) ( ) Aufbau-Org ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( )
- x. Ordnen sie die Begriffe der entsprechenden Q-Regelkreisstufe zu. Mehrfach Benennung ist möglich. Begründen sie ihre Wahl. 7 Stufen des Q-Regelkreises U-Politik Q-Politik Q-Ziele Q-Plan. Q-Lenk. Q-Sicher. Q-Verbess. Unternehmensleitung ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Montagemitarbeiter ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) AV-Mitarbeiter ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Messen, Bewerten ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Kennzahl festlegen ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Zeiten festlegen ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Eingesetztes Personal ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) KVP ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Qualitätsprüfung ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Partialkontrolle ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Q-Merkmal festlegen ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) 7 Stufen des Q-Regelkreises U-Politik Q-Politik Q-Ziele Q-Plan. Q-Lenk. Q-Sicher. Q-Verbess. Unternehmensleitung (X) (X) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) Montagemitarbeiter ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) (X) (X) QM-Mitarbeiter ( ) ( ) (X) (X) (X) ( ) ( ) Messen, Bewerten ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) (X) ( ) Kennzahl festlegen ( ) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) ( ) Zeiten festlegen ( ) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) ( ) Eingesetztes Personal ( ) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) ( ) KVP durchführen ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) (X) Qualitätsprüfung ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) (X) ( ) Partialkontrolle ( ) ( ) ( ) ( ) ( ) (X) ( ) Q-Merkmal festlegen ( ) ( ) ( ) (X) ( ) ( ) ( )
- Richtig Falsch ( ) ( ) Das Neufahrzeug, dass sie gekauft haben, verbraucht nicht die vom Hersteller angegebenen 5,2 l /100km sondern 10,2 l /100km. Da die Abweichung sehr groß ist, ist es ein Hauptfehler. Falsch, es ist ein Nebenfehler, da die Mobilitätsfunktion „Fahren“ noch _________________________________________________________ funktioniert und es sicherheitstechnisch keine Einschränkungen resultieren.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Bei dem Neufahrzeug, dass sie gekauft haben, wurde ohne erkennbaren Grund beim Einparken plötzlich der Seitenairbag auf der Fahrerseite ausgelöst. Da die Abweichung sehr groß ist, ist es ein Hauptfehler. Falsch, es ist ein kritischer Fehler, der sicherheitsrelevant ist und _________________________________________________________ ihre Gesundheit oder im schlimmen Fall ihr Leben gefährden kann.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Das Neufahrzeug, dass sie gekauft haben, ist aufgrund eines kleinen Platinenfehlers der Motorsteuerung der Motor nicht mehr angesprungen. Da die Abweichung klein ist, ist es ein Nebenfehler. Falsch, es ist ein Hauptfehler, da die Mobilitätsfunktion „Fahren“ nicht _________________________________________________________ funktioniert. Sicherheitstechnisch resultierten keine Einschränkungen.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Ein Systematischer Fehler kann sowohl ein Kritischer Fehler oder ein Hauptfehler oder ein Nebenfehler sein. Richtig, da es nur besagt, dass der Fehler immer wieder auftritt.
- x. Begründen sie, die relativ neue Erkenntnis der Notwendigkeit vom Fehlermanagement, wenn doch im Rahmen der neuen Produktionssysteme 0-Fehler-Management propagiert wird. Das 0-Fehler-Management ist zunächst nur ein Ziel, das man versucht mittel bis langfristig zu erreichen. Bis dahin müssen sich Unternehmen mit Fehlern auseinandersetzen. Wenn es gelingt, frühzeitig auf Fehler zu reagieren, können Wiederholungen vermieden werden und den betroffenen Kunden am Markt kann noch relativ schnell geholfen werden, bevor der Fehler sich „lawinenartig“ verbreitet hat. Durch einen systematischen Ansatz wird versucht, aus Fehlern zu lernen und die Erkenntnisse schnellstmöglich an die Planer (Produkt = Entwickler, Prozess = Produktionsplaner, technische Planung) zu kommunizieren, um entsprechende Vorsorge bei Nachfolgeprodukten zu erreichen. Durch den systematischen Ansatz sollen alle notwendigen Maßnahmen gefunden und auch möglichst im Rahmen der Regelorganisation abgearbeitet werden, um immer neue „kurzfristig orientierte Feuerwehraktionen“ zu vermeiden. Auch soll durch gezielte Kanalisierung der Rückläufer (RMA, 8D) eine für den Kunden transparente Fehlerbehebung ermöglicht werden. Bei sicherheitsrelevanten kritischen Fehlern sind im Verbund mit Service, Logistik und Händler entsprechende Rückrufaktionen zu planen und den betroffenen Kunden zu kommunizieren.
- Richtig Falsch ( ) ( ) Das Qualitätsniveau soll nur für das technische Produkt festgelegt werden. Für ergänzende Dienstleistungen wie z.B. Finanzdienstleistungen oder Service/Reparatur ist das festgelegte Qualitätsniveau nicht wirksam. Falsch. Das Niveau der Qualitätsanforderungen gilt nicht nur für das _________________________________________________________ technische Produkt, sondern im Idealfall für alle erbrachten Leistungen auch _________________________________________________________ im Zusammenhang mit dem Gebrauch des Produktes durch den Kunden. _________________________________________________________ Also nach dem Drei-Schalenmodell neben Kernprodukt auch für _________________________________________________________ Regelprodukt und alle Servicefunktionen
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