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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Nervensystem (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Bababossi17 erstellt.

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  • Wie ist das Nervensystem aufgebaut? 1. ZNS- Zentrales Nervensystem: Gehirn Rückenmark 2. PNS- Peripheres Nervensystem  Somatisches Nervensystem  Vegetatives Nervensystem  Sympathikus Parasympathikus Enterisches Nervensystem---> Eingeweidennervensystem 
  • Die Topografische Gliederung des Nervensystems Zentrales Nervensystem: Gehirn  Rückenmark Peripheres Nervensystem : Spinalnerven  Körpernerven  Hirnnerven
  • Nenne die Funktionelle Gliederung des Nervensystems Somatisches Nervensystem: Steuerung der Willkürmotorik, Sensorik mit Ausnahme der inneren Organe  Verbunden mit Sinneszellen der Gelenke, Muskeln, Haut, Augen, Ohren, Mundhöle, Nase  Vegetatives (autonomes Nervensystem)  Steuerung der Funktionen der inneren Organe, Sensorik aus inneren Organen 
  • Afferente und efferente Fasern Afferente Fasern leiten Informationen zu einem Gebiet hin  Efferente Fasern leiten Informationen zu einem Gebiet weg 
  • Sympathikus Teil des vegetativen Nervensystems versetzt in Erregung, mobilisiert Energie, reagiert auf Stress  Aufgaben:  schnell energiesteigernd ( Anspannung, Kämpfen und Flüchten etc.) regt Adrenalinproduktion in Nebenniere an erhöht Schilddrüsensekretion und damit Stoffwechselrate  erhöht Körpertemperatur  stellt Pupillen weit und Fernsicht scharf  steigert Herztätigkeit fördert Durchblutung der Muskeln, steigert Reflexbereitschaft und Muskelspannung  fördert Schweißproduktion  erweitert die Bronchien, erhöht die Atemfrequenz verengt die Blutgefäße reduziert die Durchblutung von Verdauungs und Ausscheidungsorganen  bremst Immunsystem 
  • Parasympathikus Teil des vegetativen Nervensystems  sorgt für Entspannung, baut Energiereserven auf, Regeneration  Aufgaben: Verdauen, Ausscheiden, Entspannen, Ruhen, Regenerieren, Akku aufladen  Hemmt in den Nebennieren die Adrenalinausschüttung Reduziert die Stoffwechselrate  Verengt die Pupillen; stellt die Augen auf Nahsicht scharf, aktiviert die Tränendrüsen  Verengt die Bronchien, mindert die Atemfrequenz  Aktiviert alle Verdauungs und Auscheidungsprozesse  Versärkt Magen Darmbewegungen  steigert Ausschüttung von Verdauungssäften aktiviert Dickdarm  aktiviert Muskelkontraktion im Harnleiter und entspannt Schließmuskel 
  • Enterisches Nervensystem Eingeweidensystem, Teil des vegetetativen Nervensystems  steuert die Darmmuskulatur  regt die Enzymausschüttung und die Absorbtion von Nervenzellen an  ist stark mit Sympathikus und Parasympathikus verbunden 
  • Homöostase Streben nach Aufrechterhaltung innerer Ausgeglichenheit der Funktionen, Aktivität und Erholung im stofflichen und organischen Bereich 
  • Wodurch wird das vegetative Nervensystem gesteuert? Hypothalamus= Steuerzentrale  Zellen des Hypothalamus können Zustand von Blut, Temperatur, Salzgehalt, Hormonkonzentrationen messen  Enges Zusammenspiel mit Hypophyse  Hypothalamus hat zudem über die Formatio reticularis eine übergeordnete Steuerung, z.B. von Herz-Kreislauffunktionen oberhalb der Zentren in der Medulla oblongata.
  • 3 Arten von Neuronen und 2 Stränge im Rückenmark Sensorische Neuronen liefert Informationen aus der Peripherie  Motoneuronen  steuern das Bewegungsapparat  Interneuronen schaffen Verbindungen innerhalb des Rückenmarks und steuern Reflexe  Hinterstrang Nervenbündel leiten Informationen ans Gehirn  Vorderstrang Nervenbündel leiten Informationen von Gehirn an die Peripherie 
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  • Aufbau des Rückenmarks Graue Substanz: Zellkörper der Neuronen Hinterhorn (dorsal): Sensorische Zellgruppen Vorderhorn (ventral): Motorische Zellgruppen Weiße Substanz: Axone Hinterstrang: Aufsteigende SignaleVorderstrang: Absteigende SignaleSeitenstrang: Auf- und absteigende Signale Spiralnerven: Hinterwurzel : Eintritt sensorischer Signale  Vorderwurzel: Austritt motorischer Signale
  • Ablauf eines Schmerzrückzugsreflexes Informationen werden von den Sensoren der Haut aufgenommen und über ein sensorisches Neuron an das Rückenmark weitergegeben  Von hier aus wird die Information über Motorneuronen zu den Musklen in der Hand weitergeleitet(Reflex)  Ein Interneuron leitet die Information an den sensorischen Kortex im Gehirn weiter  ----> Die Hand zuckt schon weg, bevor die Information über das Ereignis das Gehirn erreicht hat und der Mensch den Schmerz empfindet