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Medienproduktion (Fach) / U11: Farbvoreinstellung (Lektion)

AP 2018

Diese Lektion wurde von liilaaluu erstellt.

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  • Warum gibt es Farbunterschiede? jedes Gerät hat einen bestimmten Farbumfang CIE Lab hat einen festen Farbraum, der sich auf die menschliche Wahrnehmung stützt RGB, CMYK, HSB.. umfassen zahlreiche verschiedene Farbräume, deswegen sind sie geräteabhängig Farbabweichungen können durch unterschiedliche Bildquellen, unterschiedliche Farbdefinitionen der Software oder unterschiedlichen Druckmedien zustande kommen
  • Was macht das Farbmanagementsystem? der Farbraum, in dem eine Farbe erstellt wurde, wird mit dem Farbraum verglichen, in dem dieselbe Farbe ausgegeben wird. Dann werden alle erforderlichen Anpassungen vorgenommen, um die Farbe auf den Geräten konsistent darzustellen. konvertiert Farben mit Farbprofilen (mathematische Beschreibung des Farbraums eines Geräts)
  • Für welche Zwecke eignet sich das Farbmanagement? Vorhersehbare und konsistente Farbausgabe auf unterschiedlichen Ausgabegeräten Genaue Digitalproofs von Farbdokumenten am Monitor durch Simulation eines bestimmten Ausgabegeräts Ausgabe von Farbdokumenten auf verschiedenen Geräten und Medien, ohne dass Farben in Dokumenten oder Originalgrafiken von Hand angepasst werden müssen Korrekter Druck von Farben auf unbekannten Farbausgabegeräten
  • Welche Einstellungen gibt es bei den Farbmanagement-Richtlinien? Eingebettete Profile: beibehalten Eingebettete Farbprofile werden beim Öffnen von Dateien immer beibehalten. Diese Option wird für die meisten Arbeitsabläufe empfohlen, da sie ein konsistentes Farbmanagement ermöglicht.  In Arbeitsfarbraum konvertieren: Konvertiert Farben beim Öffnen von Dateien und Importieren von Bildern in den aktuellen Arbeitsfarbraum.  Werte erhalten (Verknüpfte Profile ignorieren): Beim Öffnen von Dateien und Importieren von Bildern werden die Farbwerte beibehalten.
  • Welche Farbkonvertierungensoptionen gibt es bei dem PDF-Export? keine Farbkonvertierung: verwendet vorhandene Fabrwerte und wandelt diese nicht um in Zielprofil konvertieren: alle Farben werden in den Farbraum des Zielprofils umgewandelt in Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten): Farben werden nur in den Farbraum des Zielprofils konvertiert, wenn sie abweichende eingebettete Farbprofile haben. Schriften und Strichgrafiken ohne Profil behalten ihre Werte.
  • Was bedeutet das Warndreieck bei der Farbkonvertierung beim PDF Export? informiert darüber, dass ein oder mehrere Objekte nicht im ausgewählten Zielfarbraum vorliegen und beim Export konvertiert werden farbliche Aussehen kann sich durch unterschiedlich große Farbräume ändern
  • Welche Prioritäten gibt es bei den Konvertierungsoptionen? perzeptiv: alle Farben werden in die unbunte Mitte verschoben, damit die Farben des größeren Farbraums abbildbar sind – macht das Bild generell blasser und ist für farbreiche Bilder geeignet farbmetrisch: Farben außerhalb des druckbaren Bereiches werden auf den nächsten druckbaren Farbton geschoben – die anderen Farbtöne verändern sich nicht absolut farbmetrisch: Papierfarbe wird zusätzlich simuliert, eignet sich vorallem für Proofs relativ farbmetrisch: Papierfarbe wird außer Acht gelassen, Helligkeitsdifferenzierung bleibt besser erhalten, geringster Qualitätsverlust und deswegen gängige Voreinstellung
  • Welche Bindingarten gibt es? Early Binding: Bilder werden schon in Photoshop in den richtigen Arbeitsfarbraum umgewandelt Intermediate Binding: Bilder werden beim PDF Export in den richtigen Farbraum umgewandelt Late Binding: Umwandlung passiert erst im RIP der Druckerei
  • was bedeutet Gamut Mapping? Umrechnung eines Bildes von einem Farbraum in einen anderen
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