9

Sozialpsychologie (Fach) / interkulturelle Psychologie (Lektion)

-

Diese Lektion wurde von Bababossi17 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Unternehmensbereiche mit Bezug zu interkulturelle Psychologie Führung Personalauswahl, Entwicklung und Beurteilung Kommunikation( Konfliktmanagment) Verhandlungsverhalten
  • Definition Kultur Kultur ist ein universelles, für eine Gruppe typisches Ordnungssystem, das Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln aller Mitglieder beeinflusst und somit deren Zugehörigkeit zur Gesellschaft definiert.
  • Kultur beeinflusst menschliches Verhalten Kultur bietet Orientierung Verhalten anderer kann automatisch richtig intepretiert werden  sagt uns welche Werte und Ziele im Leben besonders wichtig sind und wonach wir streben Menschen anderer Kulturen haben andere Regeln und Werte---->  können ihr Verhalten falsch verstehen  Kultur lenkt unser Verhalten aber es legt nicht das Verhalten fest. Die Persönlichkeit eines Menschen und die jeweilige Situation haben ebenfalls großen Einfluss auf unser Verhalten
  • Kultur Unterschiede Interpretation und Konstruktion des Selbst Independente Selbstkonstruktion  Personen definieren sich als autonome, von anderen unabängige Einheit Selbstevalution entsteht durch sozialen Vergleich  Interpendente Selbstkonstruktion Personen sehen sich selbst vorwiegend in Verbundenheit mit anderen Menschen  Das Selbst wird auf Basis der Beziehungen zu anderen definiert  Konformität am größten bei kollektivistischen Kulturen---> Konformität Individualisten erledigen weniger Aufgaben, wenn sie der Meinung waren, sie arbeiten in einer kollektiven Bedingung und nicht individuell---> Soziales Faulenzen
  • 5 Kulturdimensionen nach Hofstede Power Distance (Machtdistanz): Wird von Mitgliedern einer Kultur eher eine gleiche oder ungleiche Verteilung der Macht akzeptiert bzw. erwartet ? Individualismus vs Kollektivismus: Fühlen sich die Mitglieder einer Kultur eher als Individuum oder als Teil des Kollektivs? Maskulinität vs Feminität: Wie stark sind die Rollenverteilungen in dieser Kultur geprägt? Eher maskulin--->Streben nach Erfolg oder feminin ----> Streben nach Lebensqualität Unsicherheitsvermeidung (Uncertainty Avoidance): Wie sehr fühlen sich Kulturmitglieder vor nicht eindeutigen Situationen bedroht und versuchen diese mit Normen und Regeln aufzulösen. Long Term Orientation (Langzeitorientierung): Der Grad, zudem die Mitglieder einer Kultur zukunftsorientiert denken, statt kurzfristige Gewinne anzustreben ---> Problem dieser Dimension ist dass das Abstraktsionsniveauzu hoch ist um korrekte Schlüsse zu ziehen  Besser ist das Kulturstandard-Modell von Thomas
  • Kulturstandards Bewertung und Verhaltensstandards einer Kultur, welche von Angehörigen einer Kultur als richtig und gut akzeptiert und bewertet werden, wohingegen ein vom Standard abweichendes Verhalten abgelehnt wird und negativ bewertet wird-----> Deutschland: Ordnung, Pünktlchkeit
  • Interkulturelle Kompetenz Definition Interkulturelle Kompetenz zeigt sich in der Fähigkeit, die kulturelle Bedingtheit der Wahrnehmung, des Urteilens, des Empfindens und des Handelns bei sich selbst und bei anderen Personen zu erfassen, zu respektieren, zu würdigen und produktiv zu nutzen 
  • Entstehung interkultureller Kompetenz Interkulturelle Kompetenz ist das Resultat eines Lern und Entwicklungsprozesses, wodurch Handlungspotenziale ( das erlernte spezifisch einsetzen können) entstehen . Mehrere Enwicklungsphasen sind notwendig:  Ausgangspunkt: Personale und Umweltfaktoren  Interkulturelle Konfrotation Interkulturelle Erfahrungen  Interkulturelles Lernen Interkulturelles Verstehen  Resultat/Wirkung: interkulturelle Kompetenz Interkulutrelle Kompetenz ist mit Persönlichkeitsveränderungen verbunden: Horizonterweiterung Selbstwirksamkeit Reflexivität Soziale Kompetenzerhöhung Selbstkonzeptveränderung-erweiterung
  • Kulturschock Ursachen: Überlastung aufgrund der Kumulation von Anpassungsanforderungen Verlustgefühle durch die Trennung von gewohnten Verstärkern Gefühle der Ablehnung durch Angehörige der Gastkultur Verunsicherung hinsichtlich der eigenen Identität und Rolle Überwältigung durch das Ausmaß an Andersartigkeit und Hilflosigkeit aufgrund fehlender Bewältigungsmöglichkeiten Symptome:körperliche Verfassung z. B. Schlafstörungen, AppetitlosigkeitBereich des Erlebens z. B. Verärgerung/Misstrauen gegenüber der Gastkultur, Sorgen um eigenen Gesundheitszustand, Wutausbrüche bei geringfügigen Anlässen, Erfahrung der Entwurzelung, SelbstmitleidVerhaltensbereich z. B. Leistungsdefizite, Kreativitätsabfall, Abkapselung gegenüber Einheimischen, erhöhter Alkoholkonsum
Anzeige