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Sozialpsychologie (Fach) / Stereotypen und Vorurteile (Lektion)
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- Kategorisierung --> Menschen denken in Kategorien, verallgemeinern unzählige Ereignisse und ordnen Sie ähnlichen Begebenheiten zu. --> Verschiedene Einteilungen haben meist Zusammenhänge zu anderen Klassen. --> Wenn an eine Kategorie gedacht wird, wird ein emotionaler Bezug hervorgerufen. Zu jeder Bevölkerung werden bestimmte Emotionen hervorgerufen----> Araber dreckig --> Um Bauchgefühl zu bestätigen, werden Stereotype genutzt----> als Rechtfertigung von Vorurteilen ---> Bilden von Kategorien und Begriffen ist natürlich. Wenn aber ab einen bestimmten Grad Emotionen verbunden werden, ensteht somit eindurch Übervereinfachung ein Vorurteil
- Stereotype --> Mitglieder von einer Gruppe von Menschen werden bestimmte Eigenschaften und Merkmale zugesprochen---> können negativ, neutral oder positiv sein----> individuelle Unterschiede der Menschen werden außer Betracht gelassen Stereotypen haben Funktionen: strukturieren der Umwelt zur Vereinfachung der Wahrnehmung dienen, auf inhaltlicher Ebene , zur Bewertung von Gruppen Abgrenzung zu anderen Gruppen Entscheidungshilfe über angemessene Reaktionen Rechtfertigung von Intergruppenbeziehungen
- Vorurteil Alltagssprachlich vorab wertendes Urteil, das eine Handlung leitet und im diesen Sinne endgültig ist Semantischen Sinn vorläufiges Zwischenergebnis wärhrend der Entwicklung eines Urteils Psychologisch bezeichnet eine Einstellung gegenüber Gruppen mit negativen affektiven (Feindseligkeit), kognitiven (Stereotypen) und Verhaltenskomponenten ( Diskriminierung) Definition: Ohne Prüfung der Tatsachen eine voreilige oder übernommene, meist von feindeligen Gefühlen gegen jemand oder etwas geprägte Meinung
- Allport Skala Verleumdung: Allgemeine Weitergabe von Vorurteilen und feindseliger Meinungen an andere. Vermeidung: Die abgelehnte Gruppe oder das Individuum wird vermieden, sodass Umwege oder Unannehmlichkeiten in Kauf genommen werden Diskriminierung: Man geht aktiv gegen diese Gruppe vor---> Abhaltung von sozialen Einrichtungen, Verbot von Rechten Körperliche Gewaltanwendung: Vorturteile geknüpft mit gesteigernden Emotionen kann zur Gewaltausübung führen Vernichtung: Extremste Ausführung von Gewalt aufgrund von Vorurteilen---> Holocaust dritte Reich
- Kontinuum- Modell --> Eindrucksbildung beginnt stets mit automatischer Kategorisierung (Pol1) durch schnellen Abruf von Vorurteilen und Stereotypen anhand äußerer, unmittelbar verfügbarer Attribute---> Nur bei weitergehendem Interesse schrittweise, individualiserte Informationsverarbeitung (Richtung Pol2) mit Integration der einzelnen Attribute der PersonDa sich der Eindruck mit fortschreitender Verarbeitung kontinuierlich von Pol 1 zu Pol 2 verschiebt, spricht man von Kontinuum-Modell
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