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Entwicklung 1 Selbst (Fach) / 6. Vorlesung (Lektion)

Gedächnis und Kategorisierung

Diese Lektion wurde von khoelsch erstellt.

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  • Gedächnis Definition Fähigkeit aufgenommene Informationen zu enkodieren, zu speichern und Abzurufen
  • Methoden zur Erfassung früher Gedächnnisleistung Habituationsparadigma verzögerte imitation  Mobile-versuch
  • Gedächnistest Habituationsparadigma Kind wird an einen reiz gewöhnt Nach einiger Zeit wird er wieder präsentiert Beobachten ob sich die Zeit der Erinnerung oder Anzahl der nötigen Präsentationen verändern
  • Imitationsverhalten versuch Metzoff et al Neugeborene imitieren Mimik mit verzögerung  Interpretation als Gedächnis ist umstritten 
  • Entwicklung des Imitationsverhaltens Neugeborene  Nur imitation von Handlungen, die im Verhaltensreportoire liegen vielleicht Reflexe verschwindet in den nächsten Monaten    6 Monate Imitation einfacher Handlungen aus Handlungssequenzen  Auch außerhalb des eigenen Reportoiress aber erst nach häufigem sehen    9 Monate Imitation neuer Handlungen nach einmaligem sehen verzögerte Imitation noch nach einem tag 
  • Das Mobile paradigma Mobile hängt am Bein des Kindes Kind lernt: Strampeln hängt zusammen mit bewegung des Mobiles Vermutung. Kind strampelt mehr wenn das mobile wieder über es gehängt wird wie lange hält der effekt an? Unter welchen Umständen   Erinnerung:  2 Monate - 3 Tage 3 Monate - 14 Tage 6 Monate - 21 Tage   Mit zunehmendem Alter ist die art des Mobiles egal bessere Erinnerung unter gleichen bedingungen 
  • Objektpermanenz definition Überdauernde Existenz eines Gegenstandes, auch wenn er nihct sichtbar ist 
  • Versuche zur objektpermanenz piaget 8 Monat  - objektpermanenz  Sie greifen nach einem verdeckten Objekt  Beeinflussbar durch veränderungen an Objekten    8 - 12 Monat - A nicht b suchfehler   12 - 18 Monate Überwindung des a nicht b suchfehlers nur bei sichtbaren ortsveränderungen problem mit unsichtbaren Ortsveränderungen    18 - 24 Monate  verständnis unsichtbarer Ortsverändeurngen    Kritik:  Aus defizitärer Handlungskoodination schließen auf defizitäres Wissen 
  • Neuere Unteruchungen zur Objektpermanenz Mentale Repräsentationen früher als ei piaget neue methode: Drehrückenversuch Wandschirm dreht sich - Kind habituiert gegenstand wird an die vom Kind abgewante Seite in den Weg gelegt  Mögliches Ereignis: Wandschirm rotiert nur 90 Grad Unmöglich: rotiert trotzdem 180 Grad    Ergebniss:  3,5 Monate - überraschung bei unmöglichem Ereignis 6,5 Monate beachtung der Größe 7,6 Monate und Konsistenz des Gegenstandes 
  • A nicht b suchfehler 8 - 12 Monate wiederholtes greifen nach einem gegenstand an einer stelle. auch wenn er sichtbar verlegt wurde 
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  • Neuere Erklärungen des A nihct be suchfehlers früher : Objektpermanenz    Heute: Reifungsprozesse der Dorsolateralen präfrontalen cortex wichtig für integration räumlich und Zeitlicher informationen und hemmung einer dominanten Reaktionstendenz  7 - 12 Monate - verbesserung beleg: Fehler tritt auch auf wenn beide behälter durchsichtig sind
  • Gedächnisentwicklung bei älteren Kindern Rekognition Wiedererkennen 2 - 4 Jährige spielen mit 10 dingen.  1-2 werden ersetzt  Annähernd perfektes erkennen der neuen Dinge 
  • Gedächnisentwicklung bei älteren Kindern Recall Aktives Reproduzieren von Gedächnisinhalten  Kind spielt mit 10 Dingen, die dann entfernt werden  sollen sich an möglichst viele erinnern 2-3 Jahre  maximal 2  4 - 5 Jahre 3 - 4 Große Diskrepanz
  • Gedächnisentwicklung bei älteren Kindern Gedächniskapazität 6 - 12 Jahre - starke zunahme Mechanismen:  Informationsverareitung Gedächnisstrategien Informationsverarbeitung 
  • Gedächnisentwicklung bei älteren Kindern Informationsverarbeitungsprozese Mentale Prozesse werden immer automatischer effizienter und brauchen weniger speicher mehr speicher bleibt übrig  schnellere Artikulationsgeschwindigkeit Mehr Wörter können erinnert werden 
  • Gedächnisentwicklung bei älteren Kindern Gedächnisstrategien Rehearsal Assoziazionsbildung  Sortieren Gruppenbildung    Strategiendefizite:  Mediationsdefizit: Kindergartenkinder können Strategien nicht spontan einsetzen obwohl sie welche gelernt haben Nutzungsdefizit : jüngere schulkinder verbrauchen bei spontanem Strategieeinsatz viel mentale Energie 
  • Gedächnisstrategien Rehearsal Enkodieren Mentales Wiederholen von Inhalten  Nutzung steigt zwischen 5 und 10 Jahren    Astronautenhelmversuch Merkaufgabe mit verdeckten Augen  Kinder bewegen die lippen  ältere mehr 
  • Gedächnisstrategien Assoziazionsbildung Elaborieren Assoziazionen zwischen items z.b. Eselsbrücken  Nutzung von retrieval clues Ab Adoleszenz 
  • Gedächnisstrategien Sortierung Organisieren Räumliche zuordnung von Objekten nach einem Kriterium    Experiment:  12 Doen, in sechs sind bonbons in den anderen Holzklötze Kinder sollen sich merken in welchen was ist.  Die meisten zwischen 2 und 5 stellen die Dosen auf verschiedene Seiten 
  • Gedächnisstrategien Gruppierung Organiisieren Items werden in Kathegorien eingeteilt  Erinnerung anhand der Kathegorienüberschriften    Grundschulzeit  häufigere Anwendung  Kriterien wechseln von Thematischen zu systematischen Oberbegriffen 
  • Gedächnisstrategien Skriptbildung Organisieren  Art drehbuch für Ereignisse z.b. Restaurantbesuch Bedeutsam für Erinnern 3 Jährige nennen mehrere Aspekte des Restaurantbesuchs in der richtigen Riehenfolge Anzahl der Bestandteile steigt mit dem Alter und durch nachfragen der Eltern 
  • Gedächnisstrategien kurz Rehearsal = enkodieren Assoziazionsbildung = Elaorieren Sortierung = Organisieren Gruppierung = =0rganisieren  Skriptbildung = =rganisieren 
  • Gedächnisentwicklung bei älteren Kindern Metagedächnis Dekleratives Metagedächnis:  Wissen um Gedächnisvorgänge ei sich selbst und anderen  Verbesserung während der Grundschulzeit    Prozedorales Metagedächnis Überwachung, Leistungsvorhersage und Regulation Gedächnisbezogener Aktionen Verbesserung während der Grundschulzeit 
  • Funktionen der Objektkathegorien Kathegrisierung : Objekte, die sich in bestimmter hinsicht ähneln werden in einer Gruppe zusammengefasst    Funktionen:  1. Erfahrungen strukturieren  2. Erfahrungen auf neue Situationen übertragen  3. Kommunikation mit anderen über momentan nicht ichtbare Objekte 
  • Zentrale Fragen in der Kathegorisierungsforschung Ebenen:  Welche Ebenen von kathegorien gibt es? Wie lässt sich das Verhältnis zwischen Kathegorien beschreiben    Kriterien Welche Kriterien spielen für die formulierung von Kathegorien eine Rolle   Prozeß Wie wird etwas einer Kathegorie zugeordnet? Womit wird es verglichen 
  • Kathegorien und Konzepte Kathegorien = Klasse von Exemplaren, die speziefische gemeinsamkeiten aufweisen  Konzepte: Alles wissen was mit einem Exemplar aktiviert wird  Muss nicht unmittelbar in einer Situation Wahrnehmbar sein 
  • Dissenz in der Kathegorisierungsfrage 2 Konkurrierende Ansätze   Perzeptuelle Dominanz  Quinn und eimas Primäre Orientierung an aktuell sichtbaren Merkmalen  ImKathegorisierungsexperiment mit bildern oder Objekten:  Primär Orientierung an äußerer Erscheinung  Erst mit spracherwerb auch Kathegorien mit nicht aktuell sichtbaren merkmalen    Konzeptuelle Dominanz  Mandler und McDonough Früh nutzung von Vorwissen über aktuell ncht sichtbare Merkmale Im Kathegorisierungsexperiment mit Bildern und Objekten  Frühe beachtung von Wissen um funktionale und kausal relevante Verhaltensweisen  Perzeptuelle Eigenschaften werden nur al Hinweise aufKausale und funktionale Eigenschaften beachtet 
  • Ein Prozess theorie der Kathegorienbildung Quinn und Eimas Objekte werden nach sichtbarein Eigenschaften zu einer Kathegorie zusammengefasst  Dann Aktivierung von weiterem Wissen, dass nicht direkt sichtbar ist.  z.b. Hocker, man kann darauf sitzen 
  • zwei Prozess Theorie der Kathegorienbildung Mandler 1. unbewusste, automatische Abstraktion sichtbarer Gemeinsamkeiten  2. Gleichzeitig: bewusste, nicht automatische  abstraktion funktionaler Gemeinsamkeiten  führt zu: sprachlichem Konzept 
  • Wie untersucht man die Anfänge der Kathegoriierungsfähigkeit? Visual habituation task Objekt examination task
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  • Wie untersucht man die Anfänge der Kathegoriierungsfähigkeit? visual habituation task Paarweise präsentation von Bildern Ma´: Blickdauer  ab 2 - 4 Monate 
  • Wie untersucht man die Anfänge der Kathegoriierungsfähigkeit? Object examination tak Serielle Präsantation von Objekten  Maß: Examinationszeit  ab 6 - 7 Monnate
  • Global to basic level shift Globale Ebene - unterscheidung von Gruppen basic ebene -  unterscheidung von Gruppen innerhalb von Gruppen    1  Visuelle Merkmale werden schon sehr früh beachtet und führen deshalb zu rühen Unterscheidungen zwischen Tieren und anderen Objekten  2. Leistungen basieren nicht nur auf äußeren ähnlichkeiten sondern weiteres Vorwissen 
  • Wie untersucht man die Anfänge der Kathegoriierungsfähigkeit? Genauere Untersuchungen mit Objekt examinationsaufgabe a.Welche Rolle spielen  Perzeptuelle Ähnlichkeitsvergleiche: Systematische Variation der Ähnlihckeit zwischen Kathegorien  11 Monate Versuchsdurchführung:  Präsentation von 2 mal 4 Habituationsexemplare  + ein Exemplar der vertrauten und eins der kontrastierten Kathegorie Beid sind perzeptuell nue. Hypothese: Bei geringer interkathegorialer Ähnlichkeit weißt das Testobjekt 2 weniger Ähnlcihkeit mit den Habituationsexemplaren auf und sollte daher länger betrachtet werden