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Gesundheitspsychologie Aufbau (Fach) / Studie #2 (Lektion)

#2

Diese Lektion wurde von sofiesfood erstellt.

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  • Fragestellungen: Beziehung zwischen wahrgenommener sozialer Unterstützung von Ärzten und anderem Personal im Gesundheitswesen und körperlicher Aktivität. Rolle von SWS? Mediationsrolle?
  • Einleitung (3) Kurze Einleitung zu koronaren Herzkrankheiten und der heutigen Behandlung (invasive, neue Methoden, etc) Wirkung von Sport bei koronaren Herzerkrankungen ist gut belegt und hat einen Effekt, besonders sekundär präventiv, aber trotzdem machen die Patienten zu wenig Sport! (5x die Woche leichte Aerobic Übungen oder 3x die Woche mittelschwere Übungen) Biopsychosoziales Modell: menschliches Gesundheitsverhalten geregelt durch biologische (Alter, Geschlecht...), psychologische (SWS, Motivation) und soziale (soziale Unterstützung, Normen, etc.) Faktoren
  • Methodik: Querschnittsstudie in Südkorea Entlassene Patienten eines großen Krankenhauses, dass mit der Uni in Verbindung steht Sowohl Inklusions- als auch Exklusionskriterien, 18, CAD von Kardiologe bestätigt, mind. 6 Monate stabil Stichprobengröße: G Power Analyse: wie viele VPN für 95% Power bei signifikanter Korrelation? 15 Prädiktoren, 199 VPN für mittelstarken Effekt + 20% dropout = 237 Patienten
  • Measures: sozio-demographische und klinische Komponenten (4 Gruppen) Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Partner Rauchen und Alkohol (ja, nein, gelegentlich/früher) Familiengeschichte, BMI CCSA, PCI, Dauer der Erkrankung seit Diagnose, Komorbidität
  • Canadian Cardiovascular Society Angina Classification wird weltweit eingesetzt, hat sich in Praxis durchaus bewährt und wird oft verwendet in den letzten 30 Jahren aber: Verbesserungspotential! Teilweise ungenau > Grad IV: "may be present" sehr ungenau und verwirrend, wann gilt es, wann nicht?
  • Charlson Comorbidity Index Er zeichnet sich durch eine sehr gute Reliabilität, hervorragende Korrelation mit Mortalität und Progressions-freiem Überleben aus, ist gut evaluiert und schnell und einfach anzuwenden Einschränkend ist anzumerken, dass der Index nur 19 Krankheitsbilder erfragt.
  • Measures: körperliche Aktivität durch IPAQ in Kurzform auf Koreanisch getestet auf Reliabilität und Validität: gut ABER: Laut Reviews (e.g. Lee et al, 2011) überschätzt er körperl. Aktivität Vielleicht und kritisch zu sehen, da Selbstbericht, keine weiteren Formen wie Fitnesstest, Fragen von Angehörigen, Tracking mit Fitnessarmband etc. Patienten können lügen oder zumindest aufhübschen, weil sie ja wissen was der Arzt hören will
  • Measures: wahrgenommene soziale Unterstützung über HCCQ, misst autonomieunterstützendes Verhalten der Gesundheitsdienstleister Doppelte Übersetzung vor und zurück: gut, somit kann man Fehler durch Übersetzung minimieren, auch gut, dass Muttersprachler, die sich in dem Bereich auskannten hohe Reliabilität typische probleme einer Skala: Tendenz zur Mitte, in die extreme...
  • Measures: SWS CESES, gut evaluiert auch wieder doppelte Übersetzung, ähnlich wie davor, auch wieder gute Reliablität auch wieder Probleme der Skala
  • Datensammlung gut: Experten geprüft, viel Erfahrung, Pilotsession Daten innerhalb zwei Monate gesammelt, rekrutiert und von wissenschaftlichen Mitarbeitern untersucht, die vorher trainiert worden waren war kurz, gute Unterstützung für Probanden, aber auch möglich, dass durch face to face vlt weniger Ehrlichkeit > keine Anonymität
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  • Modell 1 der primäre Prädiktor, nämlich die soziale Unterstützung sollte sowohl einen Einfluss auf den Mediator, als auch direkt auf die körperl. Aktivität haben der mediato beeinflusst ebenfalls die körperliche Aktivität, wenn er ins Modell hinzugenommen wird, sollte die Koreelation zw. der soz. Unterstützung und der körperl. Aktivtität nicht mehr signifikant sein, stattdessen beeinflusst der Prädiktor nun über die Selbstwirksamkeit die körperliche Aktivität also: einmal beeinflusst direkt soziale Unetrstützung wie viel Sport getrieben wird, einmal beeinflusst es die Selbstwirksamkeit, die wiederum einen Einfluss auf Sport hat
  • Modell 2 partielle Mediationseffekt: wenn der Effekt, den soziale Unterstützung auf Sport hat durch SWS reduziert wird, jedoch weiterhin signifikant bleibt.  hie sind alle werte statistisch signifikant geworden bei Irrtumswahrscheinlichkeit von unter 1% Effekt schwächer durch hinzufügen von SWS, wie vorhergesagt mediationseffekt durch Sobeltest geprüft 
  • Sobel test wenn der Mediator hinzugefügt wird in ein lineares Regressionsmodell mit der UV, wid der Effekt der UV auf die AV kleiner, der Effekt des mediators bleibt signifikant spezialisierter T test, der einen Methode bereitstellt festzustellen, inwieweit der Effekt der UV auf die AV signifikant reudziert wird > Mediationseffekt signifikant? 
  • Ergebnisse: SWS, Unterstützung, Sportliche Aktivität Mittelwert von 76,90, weite Verteilung zwischen 43-105 (Skala von 15-105), also eher hoch 49,02, ebenfalls recht weit verteilt, von 16-80 fast alles dabei 2.036,11 
  • Korrelationen positive, hohe Korrelation zwischen Unterstützung und SWS mittlere positive Korrelation zwischen Unterstützung und Sport, SWS und Sport
  • Prädiktoren für sportliche Aktivität 29% der Varianz konnte mit Gesamtmodell erklärt werden stärkster Prädiktor: Unterstützung Zuerst sozio-demographsiche Variablen, dann Unterstützung, dann SWS (signifikant) geschlecht + CCSAC signifikante Prädiktoren
  • Ergebnisse signifikante prädiktoren: Job, Geschlecht, CCSAC, SWS, soziale Unterstützung wahrgenommene Unterstützung sagt signiifkant SWS und Sport voraus Teil- Mediationseffekt von SWS
  • Limitations keine Kausalbeziehung, da nur Querschnittsstudie Selbstwiedergabe der sportl. Aktivität > recall bias etc Fragebögen unterliegen ebenfalls versch. Biases was ist mi vorheriger sportlicher Aktivität? nicht berücksichtigt kleine Stichprobe, also nur eigeschränkt generalisierbar relativ kleines R2 -> aber generell in Disziplinen wie Psychologie unter 50%, und da signifikante Faktoren gefunden nicht schlimm
  • die Relevanz für das Thema (in theoretischer und praktischer Hinsicht) -       theoretisch: Soziale Unterstützung scheint ein wichtiger Faktor zu sein, deshalb gut zu wissen, was genau worauf wirkt (inkl. anderen Faktoren) -> Mediationsrolle SWS meist eher Fokus auf familiärer Unterstützung, wenig Forschung zu Unterstützung durch Ärzte und CO betont die Wichtigkeit von SWS -       Praktisch: Empfehlungen, wie man sportliche Aktivität steigern könnte: SWS steigern, informationen, Zuspruch von Ärzten und Co
  • (2) der Erkenntnisgewinn („what does this study add to what is known“) Beziehung zwischen Unterstützung durch health care provider und Sport Mediationsrolle von SWS Health care professionals können auch sozialen Support geben, nicht nur Freunde/Partner! wichtige Faktor, gibt Ideen, was health care providers machen können
  • (3) die kritische Würdigung der Methodik. -       Positiv: Die Hin- und Herübersetzung der Fragebögen → hohe Validität Gute und validierte Fragebögen genommen, kein Risiko eingegangen im Großen un Ganzen Fragebögen gut erprobt, nur teilweise Überschätzung zB von sportlicher Aktivität gut trainierte Assistenten, gut ausgewählte Methodik -       Negativ: Bei der Stichprobe gerade das Nötigste genommen, hätte man nicht auch direkt mehr Patienten rekrutieren können? Biase spielen eine Rolle bei Befragung und bei Frageböge keine Auskunft oder Berücksichtigung der vorherigen sportliche Aktivität Gründe dafür, dass Frauen besser abschneiden oder das Job wichtig ist?