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Neuro- und Sinnesphysiologie (Fach) / EEG (Lektion)

EEG

Diese Lektion wurde von Felicitaas erstellt.

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  • Neuronale Plastizität Eigenschaft des Gehirns durch Training veränderbar zu sein (durch klassische Lernprozesse aber auch durch exogen ausgelöste Beschädigungen)
  • Neuropsychologische Therapie lässt sich zwei Strategien zuordnen: 1. Methoden zur Funktionsrestitution (Wiederherstellung durch Stimulation) 2. Methoden zur Funktionskompensation (Ausgleich)
  • Wo gehen die Schmerzbahnen im Gehirn entlang? Aufsteigende Schmerzbahn endet im Thalamus (Zwischenhirn) mit Verbindung zum limbischen System und zum Kortex (Großhirn). Erst erfolgt die kognitive und affektive Bewertung des Schmerzes und dann kommt es zur Veranlassung der motorischen und vegatativen Folgen.
  • Welches Medikament gibt man bei der Schmerzhemmung von chronischen Schmerzen und warum? Trizyklische Antidepressiva zur Veränderung der emotionalen Bewertung des Schmerzes
  • Somatischer Schmerz betrifft welche Bereiche des Körpers: Muskeln, Haut, Bindegewebe
  • Viszeraler Schmerz Innere Organe z.B. Blinddarm
  • Nozizeptorenschmerz mit Zeitkriterium Pochen oder Brennen. Trotz entsprechender Behandlung der Grunderkrankung besteht die Schmerzwahrnehmung über 6 Monate fort - Warnfunktion
  • Neuropathischer Schmerz Schmerz durch Schädigung des Nervensystems (z.B. Phantomschmerz bei Amputationen) - keine Warnfunktion
  • Psychogener Schmerz somatische Ursache fehlt
  • Chronischer Schmerz Dauer? In Abgrenzung zu akutem Schmerz: Dauer: über 6 MonateWarnfunktion ist verloren gegangenDie Entstehung chronischer Schmerzen steht im Zusammenhang mit der Ausbildung des Schmerzgedächtnisses
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  • Habituation Wirkung eines Reizes nimmt bei wiederholter Darbietung ab
  • Adaption Reizschwelle wird erhöht und dadurch entsteht eine Gewöhnung (z.B. beim Sehen). Ist man an normales Tageslicht adaptiert und wird dann in ein schwach beleuchtetes Zimmer versetzt, in dem einem das Umfeld “schwarz” erscheint, kann man nach einigen Minuten z.B. die Zimmereinrichtung erkennen, d.h. die Reizschwelle zum Erkennen hat sich gesenkt.
  • Extinktion Löschung eines Verhaltens durch Nichtanwendung oder Erlenen eines alternativen Verhaltens
  • Delta-Wellen - Langsame Gehirnwelle mit großer Amplitude- Tiefschlaf, Koma, Narkose
  • Theta-Wellen - Erwachsene bei Schläfrigkeit und in den leichten Schlafphasen- Kinder bis zum 10.-12. Lbj. kommen die Wellen auch im Wachzustand vor
  • Alpha-Wellen - Relaxter Zustand bei geschlossenen Augen im Stadium zwischen Schlafen und Wachen
  • Beta-Wellen Wacher gespannter bis hin zum alarmbereiten Zustand
  • Einschlafstadium EEG-Aktivität Beta-Wellen und Alpha-Wellen
  • Stadium I (leichter Schlaf, kurz nach dem Einschlafen) - EEG Aktivität Einschlafphase, Non-REM-Schlafphase Übergang von Alpha-Wellen zu Theta-Wellen Einschlafphase, Non-REM-Schlafphase
  • Stadium II EEG-Aktivität Theta-Wellen Leichtschlafphase, Non-REM-Schlafphase
  • Stadium III Übergang in den Tiefschlaf EEG-Aktivität Delta-Wellen Tiefschlafphasen, Non-REM-Schlafphase
  • Stadium IV (Tiefschlaf oder auch slow-wave-sleep) EEG-Aktivität Delta Wellen Tiefschlafphasen, Non-REM-Schlafphase
  • REM-Schlaf (auch Traumschlaf) EEG-Aktivität Wie Stadium I vorwiegend Theta-Wellen und langsame Alpha Wellen und rege Beta Aktivität. Die Sklelettmuskulatur der Extremitäten (von Muskelzuckunge abgesehen) ist hier weitgehend atonisch.
  • Schlafphasen pro Nacht Pro Nacht werden diese Phasen zyklisch 3-5 Mal durchlaufen, wobei der Tiefschlaf abnimmt und der REM-Schlaf zunimmt. Die Einnahme von Benzodiazepinen führt zu einer Verkürzung der REM-Schlafphase.
  • Was wird mit der funktionellen magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen? lokale Änderungen der zerebralen Blutoxygenierung
  • Neuron Nervenzelle mit der Gesamtheit ihrer Fortsätze
  • Acetylcholin - Acetylcholin ist der wichtigste Neurotransmitter im menschlichen Organismus.- Bei der Alzheimer-Krankheit (Oberbegriff: Demenz) besteht ein Mangel von Acetylcholin im Gehirn- findet sich in den parasympathischen Ganglien