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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Neurowissenschaft III (Lektion)

Nervenzellen, Nervensystem

Diese Lektion wurde von Jacqui1302 erstellt.

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  • Was ist ein Neuron? Nervenzelle, der Grundbaustein des Nervensystems
  • Dendriten Vielfach verzweigte Erweiterungen einer Nervenzelle, mit denen Botschaften empfangen und Impulse an den Zellkörper weitergegeben werden. 
  • Biologische Psychologie Teilbereich der Psychologie, der sich mit dem Zusammenspiel von Biologie und Verhalten beschäftigt. Auch als physiologische Psychologie bezeichnet. 
  • Axon Erweiterung eines Neurons, das in sich verzweigende Nervenendigungen (Dentriten) endet. Über sie werden Botschaften an andere Neuronen bzw. Muskeln oder Drüsen weitergeleitet
  • Myelinschicht Schicht von fettreichem Gewebe, das die Acone vieler Neuronen abschnittsweise umspannt. Durch die Myelinisierung wird die Geschwindigkeit der Informationsvermittlung erhöht, weil die Impulse von einem Knoten zum nächsten Springen. 
  • Ranvierscher Schnürring Beschleunigt die Erregungsweiterleitung
  • Kollateralen Verzweigung am Ende des Axons nut Verdickung am Ende die sich mit anderen Neuronen oder Muskeln verbindet.
  • Synaptische Endigung Kontaktfläche zu Dendriten oder Muskeln an denen eine Informationsweitergabe auf chemischen Wege stattfindet.
  • Unterschied Axon und Dendriten Axone sprechen, Dendriten hören zu. 
  • Aktionspotential Nervenimpuls, eine kurzfristige elektrische Ladung, die am Axon entlang wandert. Die Ladung entsteht dadruch, dass sich positiv aufgeladene Atome durch die Kanäle der Membran eines Axons herein- und wieder herausbewegen
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  • Ruhepotential das Membranpotenzial, das vorliegt, wenn keine Nervenimpuls weitergeleitet wird, im inneren des Axons befinden sich negativ geladene, im Umfeld positiv geladene Ionen.
  • Neurotransmitter chemische Botenstoffe, die den synaptischen Spalt zwischen den Neuronen überqueren. Die Stoffe werden vom präsynaptischen Neuron ausgeschüttet und wandern über den spalt zum postsynaptischen Neuron, wo die Rezeptorenmoleküle gebunden werden. Damit haben die Neurotransmitter einen Einfluss darauf, ob in der postsynaptischen Zelle ein neuronaler Impuls entsteht.
  • Informationsübertragung zwischen Neuronen Wenn ein Aktionspotential eine axonale Endigung erreicht, bewirkt es die Ausschüttung von Neurotransmittern aus Blasen, die Vesikel genannt werden. Diese Moleküle überqueren den synaptischen Spalt und binden sich an die Rezeptoren am postsynapischen Neuron. Dadurch können elektrisch geladene Atome in das postsynaptische Neuron eindringen und die Etsteheung eines Aktionspotentials bewirken oder verhindern. 
  • Reuptake Das präsynatische Neuron nimtm die Transmittermoleküle wieder auf. 
  • 7 Wichtigsten Neurotransmitter Acetylcolin - Ermöglicht Muskelbewegung, Lernen und Gedächtnis Dopamin - Beeinflusst Bewegung, Lernen, Aufmerksamkeit und Gefühle (Suchtentwickling, Belohnung, Willkürmotorik) Serotonin - Hat einen Einfluss auf Stimmung, Hunger, Schlaf und Erregung  Noradrenalin - Trägt zur Steuerung der Wachheit und Erregung bei (Gehirn) Adrenalin - Botenstoff des sympatischen Nervensystems GABA (y-Amoninbuttersäure) - Einer der wichtistgen hemmenden Neurotransmitter Glutamat - Einer der wichtigsten anregenden Neurtransmitter, am Gedächtnisprozess beteiligt 
  • Neuronale Netze Miteinander verbundene Nervenzellen. Die Netz können durch Erfahrungen lernen, da die Verbindungen, die zu bestimmten Ergebnissen führen, durch Rückkopplung verstärkt oder geschwächt werden. 
  • Endokrines System "langsames" chemisches Kommunikationssystem des Körpers, es besteht aus einer Reihe von Drüsen, die Hormone ins Blut ausschütten.  Im endokrinen System dauert es länger, bis die Effekte eintreten, sie halten aber auch meist länger an.
  • Hormone meist von den endokrinen Drüsen in einem Geweben hergestellte chemische Botenstoffe. Weiterleitung durch die Blutbahn zu anderen Organen und dem Gehirn Hormone werden durch die Blutenbahnen weitergeleitet. Sie beeinflussen andere Gewebe, auch das Gehirn. Manche Hormone sind chemisch indentisch mit Neurotranmittern (werden über Synapse ausgeschüttet)
  • Nervensystem "schnellen" elektrochemisches Informationssystem
  • Hormonproduzierende Organe Hypothalamus Hypophyse Schilddrüse Nebenschilddrüse Nebennieren Bauchspeicheldrüse Eierstock Hoden
  • Zentrales Nervensystem Gehirn Rückenmark
  • Peripheres Nervensystem Spiralnerven Körpernerven Hirnnerven efferente Faser: Informationsleitung WEG vom betrachteten Gebiet (ZNS -> PNS) afferente Faser: Informationsleitung ZUM betrachteten Gebiet (PNS -> ZNS)
  • Aufbau und Funktion des Rückenmarks Sensorische Nervenzellen: liefern Informationen aus der Peripherie (Haut) Motoneuronen: steuern den Bewegungsapparat (Muskelatur) Interneuronen: schaffen Verbindungen innerhalb des Rückenmarks und können Reflexe bewirken
  • Autonomes Nervensystem Das autonome Nervensystem ist der Teil des Nervensystems, der weitesgehend der willkürlichen Kontrolle entzogen ist. dh. sich autonom verhält. Es hat die Aufgabe lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel zu kontrollieren.  Man unterteilt das autonome Nervensystem in drei Komponenten: Sympathikus Parasympathikus Darmnervensystem
  • Sympathikus Teil des vegetativen Nervensystems, der für die körperliche Erregung und damit die optimale Nutzung der Energien in Stresssituationen sorgt.
  • Parasympathikus Teil des Nervensystems, der für Beruhigung sorgt und es damit dem Körper ermöglicht, neue Energien zu speichern. 
  • Wirkungsorte Parasympathikus und Sympathikus Pupillen Herz Magen Leber Nebennieren Niere
  • Nervensystem Nervensystem Peripher & Zentral  Peripher Vegetativ: sich selbst organisierendes System der Körperorgane und DrüsenSympathisch & Parasympathisch Somatisch: Steuerung der Willkürbewegungen der Skelettmuskelatur