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Psychologie (Fach) / 1 (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Kati21 erstellt.
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- Einstellungen bilden: Daniel Katz Daniel Katz: Ansicht, dass beim Bilden von Einstellungen Merkmale aufgewiesen werden: Welt verstehen wollen, belohnt werden, starke Überzeugung ausdrücken, selbst vor psychischen Bedrohungen schützen
- Explizite Einstellung Implizite Einstellung Explizite Einstellung: Bewusste, verbalisierte Bewertung --> werden durch Beweise und Reflexion beeinflusst Implizite Einstellung: Schnelle, automische und unbewusste Bewertung --> beeinflussen spontanes Verhalten
- Fritz Heider: Balancetheorie Balance-Theorie, von F. Heider formuliert, ist den Konsistenztheorien zuzuordnen, die ein ausbalanciertes kognitives System als Zielgröße implizieren. Die Balance-Theorie analysiert primär die Ausgeglichenheit bzw. Unausgeglichenheit von (triadischen) Beziehungen, die eine Person P zwischen sich, einer weiteren Person O und einem Objekt X (Ereignis, Meinung, Drittperson) wahrnimmt. Die Balance-Theorie gibt Auskunft, wann eine solche triadische Beziehung von der Person P als balanciert oder nicht balanciert wahrgenommen wird. Unbalancierte Triaden, z.B. P hat eine positive Beziehung zu O, aber eine negative Beziehung zu X, und zwischen O und X besteht eine positive Beziehung, erzeugen einen unangenehmen Spannungszustand und die Motivation, wieder einen balancierten Zustand herzustellen. Ein balancierter Zustand ist immer dann gegeben, wenn das triadische System eine gerade Anzahl negativer oder gar keine negativen Beziehungen enthält. https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/balance-theorie/1892
- Eindrucksbildung: Solomon Asch Solomon Asch vermutet: Entscheidungen im Bezug auf andere dreht sich um grundlegende Eigenschaften --> Deutung der Eigenschaften beeinflusst Deutung anderer Attribute
- Eindrucksbildung: Norman Anderson Norman Andersons kognitive Algebra: Modell der Entscheidungsbildung Aus Deutung von positiven und negativen Eigenschaften wird Gesamturteil gebildet. Negative Eigenschaften werden stärker als positive gewertet
- Dana Carneys Behauptung Introversion und Extraversion Manche Eigenschaften können sehr schnell gedeutet werden, vor allem Extraversion, Intelligenz und Gewissenhaftigkeit. Introversion und Extraversion sind 2 Pole einer Persönlichkeitseigenschaft, die durch Interaktion mit der Umwelt charakterisiert wird. Introversion = nach innen gewandte Handlung Extraversion = nach außen gewandte Handlung
- Solomon Asch: Konformitätsexperiment Der US-Psychologe Solomon Asch fand im seinem Konformitätsexperiment 1951 heraus, dass eine Antwort, die man gibt, abhängig davon ist, ob man sie alleine gibt oder ob andere Leute bereits vorher geantwortet haben. Konformitätsexperiment: Er ließ eine Versuchsperson einen Raum betreten, in dem bereits eine Gruppe saß. Der Versuchsperson sagte Asch, dass es sich bei dieser Gruppe um andere freiwillige Teilnehmer handele. Allerdings hatte Asch die gesamte Gruppe vorher eingeweiht, sie waren seine Komplizen. Dann zeigte Asch allen obiges Bild. Jetzt sollten die Teilnehmer schätzen, welche der drei Vergleichslinien dieselbe Länge wie Linie X hat – was bei genauem Hinsehen nicht allzu schwer fällt. Zunächst sollten die Vertrauten von Asch ihre wahre Einschätzung in der Gruppe äußern. In diesem Fall gab die Versuchsperson fast immer die richtige Antwort. Zwölf Mal stimmte die Gruppe jedoch falsch ab – natürlich absichtlich. Und was passierte? Das Gruppenurteil beeinflusste die Versuchsperson erheblich. Durchschnittlich passte sie sich in jedem dritten Fall der Mehrheit an. In dem Video sieht man sehr deutlich, dass die Versuchsperson ganz erhebliche Zweifel an ihrer Antwort hat – und trotzdem beugt sie sich der Mehrheit. So entsteht Gruppenzwang. http://www.alltagsforschung.de/das-konformitatsexperiment-so-entsteht-gruppenzwang/
- Stereotype Nach einer neueren Stereotypendefinition sind Stereotype “…eine Reihe von Überzeugungen über die Merkmale der Mitglieder einer sozialen Gruppe”. Die Definitionen unterscheiden sich darin, ob Stereotype als “schlecht” bzw. “negativ” angesehen werden sollten. https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/stereotype/14836 Stereotype = Andere aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit zu beurteilen und persönliche Unterschiede zu ignorieren bzw. zu minimieren. Basiert darauf, wie viel Wärme oder Kompetenz an Person oder Gruppe wahrgenommen wird.
- Explizite Einstellungen und implizite Einstellungen (2.) explizite Einstellungen:Die Person ist sich des Vorhandenseins und des Einflusses der Einstellung bewusst.Direkte Messung (z.B. durch quantitative Fragebögen) möglich. implizite Einstellungen:Bewertungstendenzen, die Urteile oder Verhaltensweisen beeinflussen können, ohne dass sich die Person ihres Einflusses bewusst ist.Indirekte Messung (z.B. über Reaktionszeit) notwendig. http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-einstellungen
- Persuasion Definition Persuasion – Einstellungsänderung durch Kommunikation Definition: Persuasion beschreibt kommunikative Prozesse, die das Bemühen zugrunde legen, „die Einstellungen einer Person durch den Einsatz diverser Botschaften zu verändern“ Aufmerksamkeit → Verstehen → Akzeptieren → Beibehalten → Verhalten http://www.hahnzog.de/organisationsberatung/sozialpsychologie-einstellungen
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- Yale-Ansatz Wichtige Faktoren: Quelle der Botschaft, Botschaft, Empfänger Zur Überzeugung sollte Quelle attraktiv, sympatisch, glaubwürdig und dem Empfänger ähnlich sein. Kurze starke Aussagen wirken glaubwürdig und sollten konsistent sein und oft wiederholt werden.
- HSM Heuristisch systematisches Modell Verarbeitung einer Botschaft auf 2 Arten 1) Systematisch: Substanz eines Arguments, Logik und Richtigkeit ist wichtig 2) Peripher (=Vom Mittelpunkt entfernt, außenbefindlich): Auf Heuristiken gestützt - Was ist die Quelle der Botschaft, wie lang ist sie? Heuristik = Verfahren, um Probleme zu lösen
- ELM Elaboration-Likelihood-Modell Motivierter, fähiger Rezipient verarbeitet Botschaften tiefer (zentrale Verarbeitung), als unmotivierter, abgelenkter Mensch (periphere Verarbeitung) Systematisch und zentrale Verarbeitung erfordert größeren Aufwand, um eine Einstellung zu ändern. Ist jedoch stabiler und langfristiger.
- Priming-Effekt Priming-Effekt (auch: assoziative Aktivierung, Aktivierungsausbreitung, Kontext-Effekt, “Zündung”) nach Lashley die unterschwellige Aktivierung von Assoziationen. Beispiel: Die Beantwortung einer Frage wirkt sich auf die nachfolgenden Fragen aus. Wird z.B. nach einem Objekt gefragt, das eine besonders negative Bewertung hervorruft, kann sich diese negative Bewertung auf alle anderen nachfolgenden mit dem Objekt assoziierten Fragen auswirken. Priming liegt also vor, wenn das Auftreten eines Ereignisses A die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des Ereignisses B, das mit dem Ereignis A verbunden ist, vergrößert (Informationsverarbeitung, Gedächtnis). https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/priming-effekt/11826
- Habituation Habituation, die Gewöhnung an Bedingungen, speziell die Gewöhnung an wiederkehrende sensorische Reize. Die Habituation ist kurzfristig und sie kann durch interferierende Reize und Prozesse unterbrochen werden (Dishabituation). https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/habituation/6207