11

Sozialpsychologie (Fach) / 4, Forschungsmethoden der wissenschaftlichen Psychologie (Lektion)

.

Diese Lektion wurde von SarahMeissner erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Aufbau einer empirischen Studie Definition der Fragestellung Planung/Aussehen der Studie Vorbereitung (z.B. organisatoirisch) Durchführung, Datenerhebung Analyse der gewonnenen Daten Interpretation, Diskussion und Veröffentlichung
  • Wie entstehen Hypothesen? -drch kuriose Beobachtungen, -durch wissenschaftliche Kontroversen -durch praktische Fragestellungen -Grundidee einer empirischen Prüfung: aus Hypothese soll eine empirische Vorhersage werden, die man mit der WIrklichkeit vergleicht
  • Definition Hypothese -eine Hypothese ist eine Vermutung, bzw. eine sozialpsychologische Fragestellungen und behandelt die Frage wieso etwas ist wie es ist.  -oft vermutete Kausalitätsbeziehungen  -Theorien bestehen meist aus mehrere Hypothesen ! Theorien und Hypothesen = enthalten Aussagen über die Wirklichkeit, sollen univesell gültig ein und lassen sich grundsätzlich wiederlegen (falsifizieren)
  • allgemeine Informationen zu Hypothesen -sie sollen... theorienrelevant sein, möglichst hohen empirischen Gehalt haben, sich öffentlich prüfen und empirisch untersuchen lassen, vor ihrer Überprüfung aufgestellt sein, kritisierbar und einfach sein -sie sollen nicht.... tautologisch sein ("kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder nicht")                    methaphysisch sein (keine ungreifbaren Theorien ! nach Karl Popper: Hypothesen sind nie beweisbar oder bestätigbar, man kann höchstens zeigen, dass sie nicht falsch sind, also falsifizierbar sind (= es ist möglich, zu zeigen dass Hypothesen nicht zutreffen)
  • Hypothesenarten -Universelle Hypothese ("Alle Menschen besitzen ein Kurzzeitgedächtnis")                                 -> ein Fall, bei dem dies nicht so ist reicht, um Hypothese zu widerlegen -Existentielle Hypothese ("Es gibt mneschen mit einem fotograhischem Gedächtnis")              -> Entscheidend ist, dass es einen Fall gibt -Statistische Hypothese ("Frustration fürht zu Aggression")                                                      -> Vorhersage für ein Verhalten, dass unter bestimmten Bedingungen geprüft wird                       ! nur falsifizierbar bei Angabe eines Bewährungsgrades
  • Syntax psychologischer Hypothesen -> je....desto-Hypothese z.B. je größer Einstellungsähnlichkeit, desto größer Sympathie -> Wirkung von...auf-Hypothese z.B. Einstellungsähnlichkeit erhöht Sympathie
  • Methoden für Tests von Hypothesen -korrelative Methode =  Korrelation = Wechselbeziehung zwischen zwei Merkmalen, der durch Korrelationskoeffizient beschrieben wird (von -1 bis +1) -experimentelle Methode = UV wird vom Versuchsleiter variiert und AV wird auf Veränderungen durchsucht ! wesentlicher Unterschied = - Versuchsleiter greift bei experimenteller Methode aktiv in das Experiment ein, macht untersuchen von Ursache-Wirkungs Zusammenhängen möglich - Korrelative Methode lässt sich immer anwenden
  • Einfluss- und Störvariablen in einem Experiment und Strategien, diese zu beseitigen -Personenbezogen: Alter, Bildung, Schichtzugehörigkeit, Motivation, Intelligenz, usw. -Situationsbezogen: Versuchsleiter, Testzeitpunkt, Räumlichkeit, Lichtstärke, Worthäufigkeit, Darbietungsdauer, etc. -Vorgehensweisen, diese zu kontrollieren: Parrallelisierung = konstant halten der Störvariabble (diese muss bekannt und messbar sein, Anwendung nur bei relativ kleiner Stichprobe) Randomisierung = Lotteieverfahren (Störvariablen müssen nicht bekannt sein, Anwendung bei relativ großer Stichprobe möglich)
  • Erfkläre den Versuchsleiter Effekt "Rosenthal- Effekt"  unbeabsichtigter Einfluss des Versuchsleiters auf das Testergebnis -Kontrolle duch: Standardisierung der Versuchsbedingungen (z.B. schriftliche Instruktion, viel am PC, gleicher VL für alle Experimente) Blindversuch (=Vpn kennt Hypothese und die experimenteööe Bedingungen nicht, Erwartungseffekt minimieren) Doppelbindversuch (Vpn und VL kennen experimentellen Bedingungen nicht)
  • Generalisierbarkeit von experimentellen Befunden -Interne Validität = Effekt bei AV kann auf UV zurückgeführt werden -Externe Validität = Untersuchungsergebnisse sind auf andere Dinge generalisierbar ! Vorraussetzung: interne Validität
  • Anzeige
  • Planung und Vorgehen bei "gutem" Experiment 1. Gesamtstichprobe wird festgelegt -> Randomisierung, Parallelsierung 2. Äquivalente Gruppen in Experimantel - und Kontrollgruppe 3. beide Gruppen habe gleiche Bedingungen, bis auf die UV Manipulation 4. Vergleich von AV zwischen den beiden Gruppen