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Allgemeine und Biopsychologie (Fach) / 1, Psychologie als Wissenschaft und Gehirn (Lektion)
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- Definition allgemeine Psychologie -strebt die Formulierung einer allgemeinen Regel / eines allgemeinen Gesetzes über die Gleichheit oder Ähnlichkeit des Verhaltens in einem bestimmten Aspekt an -versucht Gesetzenmäßigkeiten zu finden, die für ALLE Menschen gelten
- Definition Psychologie psyche = Seele, Gemüt ; logos = Lehre epirisch und geisteswissenschaftlich vom Erleben des Menschen von der Entwicklung im Laufe seines Lebens zu Grunde liegenden, inneren und aüßeren Prozessen
- Ziel der allgemeinen Psychologie Bschreibung und Erklärung des kognitiven Systems des Menschen Idetifikation allgemeingültiger Prozesse und Mechanismen, in denen psychische Vorgänge ablaufen
- Ziel der Biopsychologie Beschreibung und Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens mittely eines biologischen Zugangs neurobiologische Prozesse sind dabei von zentraler Bedeutung
- Vorgehensweise bei psychologischem Analysieren Beschreiben Erklären Vorhersagen Beeinflussen
- Fakten zum Gehirn (Wahrscheinlich nicht umbedingt auswendig zu wissen) 1500 - 2000 cm² groß (ca. 0,2 m²) 1,2 - 1,5 kg 10 Watt Leistung 2% unseres Körpergewichts pro Neuron: ca. 10.000 Verbindungen zu anderen Neuronen Neuronen: 10% unseres Gehirns 100 Billionen Synapsen 5 Billiarden synaptische Aktivitäten pro Sekunde Männer haben größere Gehirne, das von Frauen ist gefalteter 1400 Gehirnzellen entstehen jeden Tag neu ca. 85.000 Neuronen pro Tag 10% unserer kortikalen Neurone verschwinden im Alter von 20 bis 90 Jahren
- Die Blut-Hirnschranke physiologische Barriere zwischen Blutkreislauf und ZNS hochselektive Filter, die etwa 98% aller Neuropharmaka abwehren
- Unterteilung des Kortex in Gehirnlappen Frontallappen Parietallappen Okzipitallappen Temporallappen
- Frontallappen -motorischer Kortex: willlkürliche Bewegungssteuerung -prämotorisches und supplemetäres Feld: Planung von Gewegungen, Speicherung gelernter Bewegungen -Broca: (Sprachzentrum) Umsetzung von gedachter in gesprochene Sprache -präfrontaler Kortex: motivationale und emotionale Steuerung, persönlichkeitsgebend und zum Teil beteiligt am Kurzzeitgedächtnis
- Parietallappen -primärer somatotopischer Kortex: Verarbeitung sensorischer Informationen aus Bändern, Sehnen und Muskeln, Verarbeitung der jeweils gegenüberliegenden Körperseite -sekundärer somatotopischer Kortex: Verknüpfung sensorische Informationen it mepfindngen, vermutlich beteiligt am Lernen durch Imitation
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- Okzipitallappen -primäre Sehrinde: Aufnahme visueller Informationen, Informationslokalisation auf der Retina -sekundäre Sehrinde: Weiterverarbeitung der Infomationen auf primärer Sehrinde, starke Verknüpfung zu Gehirnarealen die Augenmuskulatur steuern, Klassifikationen von Bildeindrücken (Wiedererkennen, Farben, Bewegungen)
- Temporallappen -Gyrus temporalis superior: wichtigster Hörnerv, auf oberer Windung der Temporallappen zum Gehirninneren -primäre Hörrinde: Analyse von Sprache und Tönen, unterschiedliche Klangfarben/Frequenzen haben unterschiedlichen Representationsort -sekundäre Hörrinde: Wernicke Sprachzentrum, Umsetzung von Klängen in Wörter und Melodien
- Hirnstamm -Medulla oblongata: Regulation Schlaf-Wachrhythmus, Reflexe, Steuerung vegetatives Nervensystem -Pons: Mimi, Kauen, Gleichgewichtsregulation, Augenbewegungen, Lidschlag -Formatio Reticularis: Atmungs- und Kreislaufregulation, Kortexaktivität
- Medulla oblongata -unterster Teil des Hirmstamms -Steuerung vegetatives Nervensystem -Reflexe -Regulation Schlaf- Wachrhythmus
- Pons (Brücke) -oberster Teil des Hirnstamms -Geichgewichtsregulation -Mimik, Kauen, Lidschlag, Augenbewegungen
- Formatio Reticularis -durchgehende, neurolane Verbindung im Hirnstamm -Atmungs- und Kreislaufregulation -Kortexaktivität
- Kleinhirn -Kurzzeitgedächtnis -Verbindung zu vielen Arealen des Gehirns -Koordination von Bewegungen -motorische Feinabstimmung -Beteiligung an Lernprozessen (Konditionierung, Automatismen) -durch extrem viele Windungen, zwar bedeutend kleiner als Masse des Großhirns, aber 75% dessen Oberfläche
- Mittelhirn -Koordination von optischen Reflexen -Steuerung Augen- und Bewegungsmuskulatur -Beteiligung an Schmerzwahrnehmung (Zusammenspiel mit Brücke)
- limbisches System: Hypothalamus (unterhalb des Thalamus, nach vorna geschoben) wichtigstes Steuerorgan des vegetativen Nervensystems Regulation von Atmung, Kreilslauf, Nahrungsaufnahme hormonaler und neuronaler Signal Input und Output Hippocampus (bogenförmige Struktur am Endhirn) Informationszentrale des Gehirns, Schaltzentrale zwischen Kurzzeit und Langzeitgedächtnis Einspeicherung und Abruf von Gedächtnisinhalten Amygdala (2x auf der Innenseite der Hemisphären, Mandelkerngpß vorne am Hipppcampus) Emotionsverarbeitung Reize auf Umwelt auf Gefährdungspotential beurteilen starke Vebindung zum Thalamus, Hypothalamus, Front- und Temporallappen
- Zwischenhirn limbisches System (Hippocampus, Hypothalamus, Amygdala) Hypophyse (Verlängerung des Hypothalamus, unterhalb dessen) zentrale Drüse des endokrinen Systems Bildungsort und Speicher verschiedener Hormone Steuerung durch Releasing- und Inhibitinghormoone vom Hypothalamus Thalamus (eiförmiger Bereich unterhalt des Kortex) Verbindung zu Seh- und Hörbahn Filterung sesnorischer Informationen Emotion, Motivation, Ich-Erleben "Tor zum Bewusstsein" (Entscheidung, welche Sinneseindrücke ins Bewusstsein vordringen und leitet sie an die einzelnen Verarbeitungszentren weiter)
- Corpus Callosum ! rechte und linke Hemispäre besitzen unterschiedliche Fähigkeiten und können unanhängig arbeiten !eine Verbindung macht uns aber viele Denkprozesse erst möglich -hat ca 200 Millionen Axiome Versuch, Split Brain Patienten, ab 1960: CC wurde durchtrennt, um Eppilepsie einzudämmen Ergebnis: Eppilepsie gehr zurück, Persönlickeit und Intellekt bleiben weitgehend erhalten ! Gegenstände aus rechtem Gesichtsfeld können benannte werde, aus linkem nicht ! mache Patienten erleben linke Hand als "unabhängig handelnd" können mit rechter und linker Hand unabhängig zechnen
- Unterscheide in den Hemisphären Sprache: linke Hemisphäre ist für Großteil davon zuständigen (Sprechen, lesen, schreiben,..) rechte Hemisphäre für emotionalen Gehalt Fühlen Linke h. nicht wirklich ausgeprägt Rechte H. für Taktile Muster und z.B. Brailleschrift räumliche Fähigkeiten linke H nicht wirklich ausgeprägt rechte H.: mentale Rotation, Geometrie, Richtung, Entfernung Gedächtnis linke H.: verbales Gedächtnis rechte H.: nicht verbales Gedächtnis
- Übersicht Funktionen des Gehirns Sehen = Hirnstamm, Thalamus, Okzipital- und Parietallappen Hören = Hirnstamm, Thalamus, Temporallappen Bewusstsein, Kontrolle, Denken = Präfrontaler Kortex Lernen, Gehalten, Vergessen = Wernicke Sprachzentrum, Broca, motorischer Kortex Emotion = Hypothalamus, Hypophyse, Amygdala Motivation = Basalganglien, präfrontaler Kortex