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Emotionspsychologie (Fach) / 02. Darwin und die Anfänge (Lektion)

zweite Vorlesung

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  • Was Darwin wusste VOR DARWIN:                                DARWINs ZEIT                                          DARWIN SELBST      Expo. Wachstum der                          Kampf ums Dasein                          unter. ÜberlebenPopulation                                                                                                   -> Selektion Begrenztheit der Resourcen              Einzigartigkeit des Indi.               Evolution über Generation Gleichgewicht der Population              Erblichkeit der Indi. Variation                     
  • Problem 1: Beschränkung auf Emotionsausdruck Darwins Theorie überwiegend bei Ausdurck von Emotionen (vorallem mimischer) Position von Lamark nicht ablehend gegenüber (lamark: ontogenetische erworbene Eigenschaften können vererbt werden) Emotionsausdruck könne eine "Zweckmäßige assozierte Gewohnheit" sein
  • Problem 2: Was wird vererbt? Emotionen werden nicht vererbt(nicht als aktuelle zustände von Personen) emotionale Dispositionen werden vererbt  befähigt Peson in bestimmten Situationen Emotionen zu erleben und Verhaltenstendenzen zu zeigen  dazu gehören (laut Darwin) physiologische Reaktionen und Verhaltensmerkmale  dazu gehören bspw. Weglaufen bei Furcht
  • Problem 3: Wozu sind Emotionsausdücke da? bestimmte Aspekte von E. müssen selegiert worden sein  Def: seiner Auswirkung, die verantwortlich war, dass Merkmal ggb. Alternatien selegiert wurde allgm. Frage: Welche Auseirkungen (Funktionen) von E. wurden selegiert, haben also zweckmäßig dienlich erwiesen? spez. Frage (für Darwin): Welche Auswirkung des emo. Ausdrucks von Emotionen wurden selegiert, haben sich also zweckmäßig dienlich erwiesen?
  • Problem 4: Emotionsausdruck- eine aktuelle Anpassung? Warum sollte emo. Ausdruck als genetische Disposition die Fitness erhöhen  im Vergleich zu Individueen die dies nicht haben bestimmter Zeitpunkt in Entiwkclungsgeschichte muss dieses Merkmal eine positive biologische Funktion haben  bedeutet nicht dass positive Funktion heute noch besteht
  • Grundlagen Darwins Theorie "The Expression of Emotions in Man and Animal" Schwerpunkt auf mimischen Ausdruck der Emotionen  Physolgenese des EMotionsausdrucks  Aktual Genese des Emotionsausdrucks
  • Aktualgenese nach Darwin kognitive Bewertung eines Ereignises emotionale (interne) Gefühle  Emotionsausdruck (extern, beobachtbar) in Form von Mimik, Gestik, Körperhaltung, Vokalisierung, physiologische Veränderung  Rückwirkung des Emotionsausdrucks auf die Emotionen selbst
  • mimischer Ausdruck nach Darwin Dies ist ein äußerliches Anzeichen für ein Gefühl Einwand1: Willentliche Kontrolle: kann Kontrolle unterliegen -> gefälscht werden  Einwand2: nicht nur Emotionen -> auch Gedanken und Handlungsabsichten führen zu mimischen Ausdruck Einwand3: "organismische Funktionen" -> Emotionsausdruck wirkt auch auf Befindlichkeit zurück, willentliche Audruck kann diese abschwäche  oder bestärken
  • Darwins Forschungsmethoden im Überblick Intra-kulturelle Beurteilung des Emotionsausdrucks  inter-kultureller Vergleich des Emotionsausdrucks Beobachtung des Emotionsausdrucks bei Kindern  Vergleich des Emotionsausdrucks bei Mensch und Tier  Beobachtungen des Emotionsausdrucks bei Blindgeborenen  Beobachtung des Emotionsausdrucks bei Geisteskranken 
  • 1. Intra- kulturelle Beurteilung des Emotionsausdrucks aufbauend auf Arbeiten von Duchenne 1862
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  • 2.Interkulturelle Vergleiche vergleiche des Emotionsausdruck
  • 3. Emotionsausdruck bei Kindern vorteile : bringen Emotionen "mit besonderer Kraft" zum Ausdruck -> nicht kontrolliert  Wahrscheinlicheit geringer, dass Ausdruck bereits erlernt wurde  VPs waren vorallem Darwins kInder
  • 4. Emotionsausdruck bei Mensch und Tier Emotionsausdruck bei Tieren nicht erlernt  Konkret: Beobachtung von Haustieren und Zootieren
  • 5. Beobachtungen des Emotionsausdrucks bei Blindgeborenen Emotionsausdruck kann definitv nicht auf grund von Beobachtungen nachgeahmt werden  Lernen durch Verstärkung ist nicht (gänzlich) ausgeschlossen  Konkret: Beobachtung eines blind und gehörlosen Mädchens udn anderer blinder Kinder
  • 6. Beobachtung des Emotionsausdrucks bei Geisteskranken sind den stärksten Emotionen ausgesetzt  können EMotionsausdruck nicht kontrollieren (oftmals) Konkret: D. sammelt Bercihte durch Leiter einer Anstalt, nicht genug Material um Aussage treffen zu können
  • Darwins Emotionen Traurigkeit, Freude, Wut, Furcht, Überraschung, Schuld, Scham, Stolz  ferne auch mentale Zustände wie Überlegen und Nachdenken, sowie Entschlossenheit
  • aktuelle Befunde zum Ausdruck von Überraschung 23/24 bezeichenen Foto als Überraschung  in versch. Kulturen ähnlich  tritt bei Kindern auf  Tiere zeigen ähnliche Reaktion bei Konfrontation mit neuen Objekten  blindgeborene zeigen ähnlichen Ausdruck
  • Erklärungsmöglichkeiten für die von Darwin gefunden Daten Prinzip zweckmäßig assoziierten Gewohnheit  organisamische Effekte bzw. Funktionen  Kommunikative Effekte beziehungsweise Funktionen
  • Rezeptionsgeschichte zu Darwin Verhältnis der Biologie, Sozilogie, Psychologie Neubewertung der empirischen Basis Untersuchung der Universlität des emotionalen Ausdrucks 
  • Kritik an Darwin mangelnde Systematik und Kontrolle  "Versuchsleiter" kannten Darwins Hypothese  Untersuchung beschränkt sich auf 2 Methoden  Zunächst Exptern, später Studierende als Pbn  Verwendung von gestellten und vorausgewählten Emotionen Kontext Einbettung der BEfragung  in entsprechende Geschichten
  • Kritik durch Landis bei denen verschiedene Emotionen induziert werden sollten an Ammniak riechen  ein Knallkärper zur Explosion gebracht werden sollte  Eine Ratte soll enthauptet werden  BEFUND: - kein gem. mimischer Asudruck in ähnlichen Situationen -kein Zusammenhang zw. verbalen Berichten und mimischen Ausdruck
  • Kritik durch Birdwhistell und La Barre mimischer Ausdruck kultur spezifisch  durch Lernerfahrungen bedignt  ABER: keinen Beweis für Kulturrelativismus
  • Alternative Vorgehensweise systematisch kontrollierte Erforschung nach Universalität von mimischen Ausdruck ab ende der 60er
  • Studie von Ekman et al Ermittlung des Prozentsatzes von Personen in verschiedenen Ländern, die bei Vorlage von Fotos vohergesagt EMotion wählten
  • Kritik an Ekmann Studierende als Pbn  mimischer Ausdruck gestellt -> übertrieben, besonders "gut" besonders typische Darstellugen  Pbn können nur aus kleier EMotionsasuwahl wählen 
  • Ekmann " neurokulturelle Theorie des mimischen Audrucks" Ärger, Ekel, Furcht, Freude,  Traurigkeit, Überraschung gelten als Basisemotionen-> sind durch spez. mimischen Ausdruck, physilogische Änderung gekennzeichnet  organisamische und kommunikative Funktionen werden unterschieden  mimischer Ausdruck kann durch Darstellunsgregeln modifiziert werden-> führt zu interkulturellen Unterschieden 
  • Neurokulturelle Theorie des mimischen Ausdrucks Entstehung durch natürliche Selektion über Phylogenese: Grundlage sind Basismeotionen  diese sind gekennzeichnet durch spez. Gefühl, spez. physiologische Veränderung und spez. Ausdruck  Basisemotion ausgelöst -> zugehörige angeborene mimische Programm aktiviert angeborene Tendenzen zum mimischen Ausdruck können kulturell überformt sein ( DISPLAY RULES)
  • Display Rules durch Sozialisation erworben  Kulturabhänige sozial Norm  Gefühlsausdruck strategisch einsetzen  ZWEI FAKTOREN THEORIE  a) Auslösende Stimuli -> Genetisch verankertes  "mimikprogramm" -> steuert unwillkürlichen Ausdruck  b) Erworbene Darstellunsgregel modifizieren unwillkürlichen Ausdruck
  • verhaltensökologische Theorie mimischer Veränderung basierend auf Untersuchungen zum Ausdrucksverhalten bei Tieren wird durch Automatismus kritisiert, Zweckdienlichkeit für soziale MOtie betont  Ausdrucksverhalten bei Tieren dient primär der Regulation sozialer Beziehungen  These: ZWEI FAKTOREN THEORIE ist unplausibel, lässt Kosten des automatisierten Gesichtsausdrucks unberüksichtigt Automatische facial displays  nicht aufgrund  von Basisemotionen, sondernum Artgenoessen zu betsimmten Verhaltensweisen zu bewegen