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Entwicklungspsychologie (mogu) (Fach) / Kapitel 02 (Sofa) (Lektion)
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- 2.1 Entwicklungsphasen in der psychoanalytischen Theorie Freuds Orale Phase, 0-1J., Nahrungsaufnahme und daren beteiligte Organe Anale Phase, 1-3J., Nahrungsausscheidung und daran beteiligte Organe Phallische Phase, 3-6J., Genitale Zonen (Ödipus- bzw. Elektrakomplex bei Jungen/Mädchen). führt zur Identifikation mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil und zur Übernahme von dessen Normen und Werten. Damit verbunden kommt es zur vollen Ausprägung von ÜBER-ICH und ICH. Latenzphase, 6-11J., Alle früheren Zonen, aber vorübergehende Abnahme des genitalen Lustgewinns Genitale Phase ab 11J., Wiederbelebung der frühkindlichen Arten des Lustgewinns, Zunahme der Bedeutung der genitalen Zonen
- 2.1 Theorie Freuds (Unterschiede) Freuds Theorie unterscheidet das ES, das ICH und das ÜBER-ICH als zentrale Instanzen der Persönlichkeit.
- 2.1.2 psychoanalytische Konzeption Erik Eriksons Entwicklung ist ein lebenslanger Prozess. Der Mensch durchläuft verschiedene psychosoziale Krisen. Seine individuelle Persönlichkeit wird durch die Art, wie er die Krisen für sich löst, geprägt. Erikson nimmt 8 psychosoziale Krisen an.(Säuglingsalter, Frühes Kindesalter, Mittleres Kindesalter, Spätes Kindesalter, Adoleszenz, Frühes Erwachsenenalter, Mittleres Erwachsenenalter, Höheres Erwachsenenalter)
- 2.3.1 klassisches Konditionieren beruht auf einer bereits im Verhaltensrepertoire bestehenden Reiz-Reaktions-Verbindung. Wenn ein zuvor neutraler Reiz wiederholt mit dem ursprünglichen Auslösereiz gekoppelt wird, löst er im Anschluss nun ebenfalls eine Reaktion aus.
- 2.3.2 operantes Konditionieren das Individuum zeigt mehr oder weniger zufällig ein Verhalten, das dann durch entsprechende Reaktionen aus der Umgebung verstärkt wird. (z.B. durch Belohnung). Durch die Verstärkung wird die Auftretenswahrscheinlichkeit des Verhaltens erhöht. Das Individuum zeigt das Verhalten nun häufiger, um die Verstärkung zu erhalten.
- 2.3.2 kontinuierliche Verstärkung nach jedem Auftreten des Zielverhaltens erfolgt die Verstärkung.
- 2.3.2 intermittierende Verstärkung die Verstärkung erfolgt nicht nach jedem Auftreten des Zielverhaltens, sondern in unregelmässigen oder zufälligen Abständen.
- 2.3.2 positive Verstärkung nach dem Verhalten folgt eine positiv bewertete Konsequenz. (Kind quengelt an Kasse wegen Schokolade. Mutter will diesen nicht kaufen, darum quengelt Kind. Mutter kauft Schokolade, Kind ist ruhig. Positive Verstärkung des kindl. Verhaltens: Wegfallen des Quengelns. Negative Verstärkung des mütterlichen Verhaltens: Quengeln stresst, sie gibt nach und wird das auch in Zukunft tun)
- 2.3.2 negative Verstärkung nach dem Verhalten folgt eine negativ bewertete Konsequenz.
- 2.3.2 Bestrafungsformen Es lassen sich zwei Formen der Bestrafung unterscheiden: Das Setzen einer negativen Konsequenz und die Wegnahme einer positiven Konsequenz nach einem Verhalten.
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- 2.3.3 Beobachtungslernen (nach Bandura) folgende Bedingungen müssen vorliegen, damit ein Beobachtungslernen zustande kommt: Aufmerksamkeit Behalten Motorische Reproduktionskompetenz Motivation
- 2.4 Zentrale Bewertungsschritte der Anforderungs-Bewältigungs-Theorie Primäre Bewertung: Bewertung der Situation Sekundäre Bewertung: Bewertung des vorhandenen Bewältigungspotenzials Tertiäre Bewertung: Die Neubewertung der veränderten Situation
- 2.5 Theorie Jean Piagets kognitive EntwicklungUnter kognitiver Entwicklung versteht man die Entwicklung all jener Funktionen, die dem Erkennen und Erfassen der Gegenstände und Personen der Umgebung und der eigenen Person gelten. Zu diesen Funktionen gehören Intelligenz bzw. Denken, Wahrnehmung, Problemlösen, Gedächtnis, Sprache etc. Der Begriff "kognitive Entwicklung" ist im psychologischen Kontext weit verbreitet und wird meist synonym zu den Begriffen "geistige Entwicklung", "intellektuelle Entwicklung" oder "Intelligenzentwicklung" verwendet.
- 2.5.1 Schema ein Schema ist definiert als eine kognitive Denkeinheit zur Verarbeitung von Information.Schemata dienen der Einordnung eingehender Informationen sowie der Verbindung von eingehender und ausgehender Information, sind hierarchisch organisiert und aus Erfahrung aufgebaut.
- 2.5.1 Assimilation Sachverhalte werden mithilfe der vorhandenen Schemata eingeordnet.
- 2.5.1 Akkomodation Wenn eine Diskrepanz (Missverhältnis) zwischen dem einzuordnenden Sachverhalt und den vorhandenen Schemata wahrgenommen wird, ist eine Anpassung der vorhandenen Schemata notwendig.
- 2.5.2 Entwicklungsstufen (Piaget) 0-2J. Sensumotorische Phase: Verinnerlichung äusserer Handlungen (Objektpermanenz/Suchverhalten/A-Non-B-Suchfehler) 2-6J. Präoperationale Phase: enge Gebundenheit des Denkens an Konkretes und die eigenen Handlungen (Drei-Berge-Versuch/Aufgaben zur Mengenerhaltung/Unzureichende Beachtung mehrerer Dimensionen) 7-11J. Konkret-operationale Phase: Erhöhung der Fähigkeit zu mehrdimensionalem Denken ab 12J. Formal-operationale Phase: Fähigkeit zu abstraktem und systematischem Denken
- 2.5.3 Kritik an Piagets Theorie die Kompetenzen von Kindern hat Piaget in vielen Inhaltsbereichen eher unterschätzt. Die Altersangaben waren eher zu hoch angesetzt.
- 2.5.3 Neopiagetianische Konzeptionen (von Case) Verbindung zwischen der kognitiven Entwicklungstheorie Piagets und informationsverarbeitungstheoretischen Konzepten.
- 2.6. Teilkomponenten des Langzeitgedächtnisses und wofür sind sie zuständig? episodisches Gedächtnis: Autobiographische Erfahrungen, Erinnerungen, ... Semantisches Gedächtnis: Weltwissen, Wissensbestandteile verknüpft mit anderen (Bsp. Erkrankung, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten) Prozedurales Gedächtnis: automatisierte Fähigkeiten (Velofahren, Tastaturschreiben...)
- 2.8 Systemorientierte Theorien (nach Bronfenbrenner) Mikrosystem: Lebensbereich in der unmittelbaren Umgebung (Fam., Schule, Arbeit,...) Mesosystem: Wechselbeziehungen zw. versch. Lebensbereichen (Bez. Schule-Eltern) Exosystem: Lebensbereiche, an denen Person nicht unmittelbar beteiligt ist, jedoch Einfluss auf die eigenen Lebensbereiche hat (z.B. Freunde der Eltern) Makrosystem: höchste Stufe der Hierarchie: Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten der untergeordneten Systeme einer Subkultur (z.B. kulturelle Werte einer Gesellschaft) Chronosystem: die Systeme beeinflussen sich nicht nur gegenseitig, sondern verändern sich auch über die Zeit hinweg.