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Arbeits- und Organisationspsychologie (Fach) / Wirkung von Arbeit (Lektion)

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Lektion lernen

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  • mögliche Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit Kontrollüberzeugung: Risiko->erlernte Hilflosigkeit; Moderatoren: Anlass, Dauer und lokale Verbreitung von Arbeitslosigkeit psychische Gesundheit: höhere Raten bei->Depression, Schlaflosigkeit, emotionale Labilität und Ängstlichkeit Sozialverhalten: Rückzug gesellschaftl. Leben, Familie als Opfer durch Nähe, Beeinträchtigung Angehörige körperliche Gesundheit: mehr Herz- und Kreislauferkrankungen, höhere Selbstmordrate
  • Belastung in der Arbeit psychische Belastung: alle erfassbaren Einflüsse-> von außen auf den Menschen psychische Beanspruchung: indiviuell, zeitlich unmittelbare Auswirkungen der psychischen Belastung Stress: subjektiv unangenehmer intensiver Spannungszustand mit der Befürchtung, dass: stark aversive zeitlich nah (oder bereits eingetreten) subjektiv lang andauernde Situation wahrscheinlich nicht vollständig kontrollierbar, Vermeidung erscheint aber subjektiv wichtig
  • Belastungsfaktoren in der Arbeitswelt 3 Belastungsbereiche: materiell-technisches System: Umgebungseinflüsse(Hitze, Kälte); Maschinenausfall,  soziales System: zwischenmenschliche Konflikte, Mobbing, Konkurrenzverhalten unter Kollegen, mangelnde Unterstützung und Anerkennung personenbezogenes System: Angst vor Aufgaben, Misserfolg, Sanktionen; familiäre konflikte; ineffiziente Arbeitsstile, mangelnde Berufserfahrung
  • Belastung- Einwirkung Beanspruchung- Auswirkung Belastung(Einwirkung): 6 Beschreibungsdimensionen Herkunft Qualität  Möglichkeit sie zu beeinflussen Vorhersehbarkeit zeitl. Struktur Auswirkung auf die Betroffenen keine einfache Ursache-Wirkungskette, aber individuelle Vermittlungs-und Rückkopplungsprozesse Beanspruchung(Auswirkung):  somatisch: erhöhte Herzf., Blutdrucksteigerung psychisches Erleben: Anspannung Frustration, Ermüdung indiv. Verhalten: schwankende Leistung, nachlassende Konzentration, Fehler Verhalten in Gruppe: Streit, Rückzug, Aggression gegen andere
  • Ermüdung flache Atmung abnehmende Konzentration verringerte Leistung Ausgleich Ermüdung nur durch Erholung exponentielle Steigung Erholung umgekehrt exponentiell
  • Monotonie Viglianz Monotonie  einförmige Tätigkeit eingeengte Aufmerksamkeit kaum Möglichkeit für Nebentätigkeiten geistige Unterforderung Viglianz reizarm aber dauerhafte Aufmerksamkeit Eingriffe unregelmäßig und selten Wachsamkeit ohne Tätigkeit=Ermüdung
  • Belastung durch Arbeit (Richter und Hacker) Arbeitsaufgabe->zu hohe Anforderungen; Zeit und Termindruck Arbeitsrolle->Verantwortung, fehlende Unterstützung Soz. Umgebung->Betriebsklima; Wechsel Mitarbeiter/Arbeitsfeld mat. Umgebung->Lärm Kälte Hitze tox. Stoffe behavior settings->Isolation, Dichte Personensystem-> Angst vor Aufgaben Sanktionen Misserfolg, Familiäre Konflikte
  • Auslöser Stress In Person-Situation Interaktion Beanspruchung Mediator z.b. Handlungsspielraum kann stress verringern
  • Lazarus Appraisal Modell Appraisal=Einschätzung einer Situation/Objekt bezüglich Einfluss auf eigene Person und Wohlergehen ->schnell, automatisch, nicht reflexiv Bedrohung mit unklaren Bewältigungsmethoden=Stress Auslösender Reiz->Primäres Appraisal-> sek. Appraisal-> Stresserleben Prim. Appraisal:  Relevanz: betrifft es mich? Qualität: Sitation günstig/bedrohlich Art der Bedrohung: Schädigung,  Bedrohung oder Herausforderung sek. appraisal:  Bewaltigungspotential: Copingmögl. zur Situationsverbesserung Zukunftserwartungen: mittelfristige Veränderung der Situation Copingstrategien: Problemorientierte Bewältigung: Aktivitäten zur Verbesserung d. Situation Emotionsorientierte Bewältigung: Veränderung der Emotionen
  • Umgang mit Stress und Belastung Arbeitsplatz Entscheidend sind persönliche Ressourcen organisationale Ressourcen: Tätigkeitsspielraum, Qualifikationspotential, Partizipitionsmöglichkeiten soziale Ressourcen: Unterstützung durch Freunde Familie Kollegen Vorgesetzte Personale Ressourcen: Kontrollüberzeugungen: Kohärenzerleben, Optimismus, Kontaktfähigkeit Handlungsmuster: positive Selbsinstruktionen, Copingstil, Gesundheit
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  • Rollenstress Kahn Rolle: alle Verhaltensanforderungen der Organisation an Rolleninhaber Stress durch Rollenkonflikte Inter-Sender-Konflikt: zwei unvereinbare Forderungen von zwei Sender an Inhaber Intra-Sender-Konflikt: widersprüchliche Forderungen von einem Sender an Inhaber Inter-Rollen-Konflikt: verschiedene, unvereinbare Forderungen Intra-Rollen-Konflikt: Anforderungen im Konflikt mit Wertvorstellungen Rollenbezogene Überforderung: qualitative und quantitative Überforderung Rollenbezogene Verantwortung: Verantwortung an Sachen und Personen Rollenamiguität: Anforderung unklar oder nicht verstanden
  • Stressbewältigung durch Arbeitsgestaltung Durchschaubarkeit, Vorhersehbarkeit und Beeinflussbarkeit wichtige Komponenten guter Arbeitsgestaltung Job Strain Model - Kombi Stresserleben und Handlungsspielraum (1)hoher Entscheidungsspielraum und Anforderung -> aktive Tätigkeit hoher Entscheidungsspielraum und niedrige anforderung-> wenig beanspruchend niedriger Entsch.spielraum und niedrige Anforderungen->passive Tätigkeit (2)nied. Entsch.spielr. und hohe Anf.-> hoch beanspruchende Tätigkeit Ergebnisse Studie (1) gesundes Bewältigungsverhalten bei Stress (2)fördert Medikamenten einnahme, Fehlzeiten wichtiger Mediator: soziale Unterstützung und Wertschätzung
  • individuelle Stressresistenz Kohärenzgefühl: hoch=Welt begreifbar und beeinflussbar  vertrauen darauf dass:  Ergebnisse strukturiert, erklärbar und vorhersebar sind  Ressourcen zur Bewältigung verfügbar sind Anforderungen=Herausforderung-> sind es wert Einsatz und Engagement zu zeigen Hardiness: hohe Widerstandkraft -> 3 Merkmale Herausforderungen: Anforderung=Herausforderung=/Bedrohung Locus of Control: Gegebenheiten Umwelt beeinflussbar commitment: stärkeres Engagement und Verpflichtungsgefühl neuere Ansätze Resilienz: Suche nach Persönlichkeitsfaktoren,die Anpassung trotz widriger Umweltbed. ermöglichen Achtsamkeit: Fokussierung auf Gegenwart und Sensibilität
  • Burnout dauerhafter negativer arbeitsbezogener Seelenzustand Kennzeichen Erschöpfung Unruhe und Anspannung gesunkene Motivation dysfunktionale Verhaltensweisen und Einstellung entwickelt sich nach und nach lange unbemerkt resultiert aus Fehlpassung Intention und Realität erhält sich selbst aufrecht aufgrund ungünstiger Bewältigungsstrategien
  • Entstehung Burnout Euthasiasmus: begeisteter Einstieg, hohe Identifikation und Anstrengung, realitätsfern Stagnation: Gefühl nichts zu bewegen, Zweifel eigene Leistung, schwankende Arbeitsfreude, Rückzug als Schutz Frustration: Arbeit in Frage stellen, pessimistische Grundhaltung, psychosomatische Beschwerden Apathie: Resignation, Abstand von Kollegen und Freunden psychischer und physischer Kollaps
  • Unterschied Burnout und Depressionen Burnout: nachvollziehbare lösbare Probleme; Leitemotionen->Wut, Angst, Kämpfen um Veränderung; Verhalten Beginn Therapie: wird in der Therapie ausreichend gearbeitet, dass ich bald wieder arbeiten kann Depressionen: unabänderlichen irreversiblen Erkrankungen, Auslöser für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar in der Endphase sind Burnout und Depressionen nicht mehr zu Unterscheiden
  • Gesundheitsförderung Verhaltens-prävention: Einstellungsänderung, Veränderung Copingstile, Änderung gesundheitsschädliches Verhalten, Zeitmanagementtraining Verhältnis-prävention: Veränderung->Arbeitsbed., Lebensbed., Arbeitsinhalte und Abläufe unternehmensweite Programme: Arbeitsplatzbegehung, Fehlzeitenanalyse, Gesundheitszirkel