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Innere Med. (Fach) / Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) (Lektion)
- Definition & Fakten ? Meningoenzephlitis durch FSME-Virus (Flavi-Virus) Infektionsweg: Zeckenstich Saisonalität: April–November in bestimmten Risikogebieten (vor allem Süddeutschland)
- Ursachen ? Zecke (Ixodes ricinus): Zeckenstich →FSME-Virus (Flavi-Virus)
- Klinik ? meist asymptomatisch Grippeähnliche Symptome: Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit (Nach fieberfreiem Intervall) erneut Temperaturanstieg und Zeichen einer Meningoenzephalitis (Meningismus, schlaffe Paresen, Hirnnervenausfälle) meist Restitutio ad integrum (vollständige Abheilung!) innerhalb von 2 Wo.
- Komplikationen ? Residuen (bleibende Schäden!)
- Diagnostik ? Anamnese: Aufenthalt in Risikogebieten, Zeckenbisse Serologie: spezifische IgM-Ak. Lumbalpunktion: Pleozytose, Virus-RNA-Nachweis im PCR
- Differnzialdiagnosen ? Meningoenzephalitis anderer Genesen Meningitis jeglicher Genese
- Therapie ? symptomatisch: Analgetika/Antipyretika mit Ibuprofen oder Paracetamol Vor Zeckenstichen schützen, bspw. mit Insektenspray und Bedecken der Haut Aktive Immunisierung mit Totimpfstoff: bei erhöhtem Expositionsrisiko →Beschäftigte in der Land- & Forstwirtschaft !
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